Hausratversicherung stiftung warentest

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Hausratversicherung

Schützen Sie Ihr Hab und Gut

  • Zuletzt aktualisiert: 1. März 2017
  • Von: Eric Brandmayer

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Hausratversicherung lohnt sich, wenn Sie Ihr Hab und Gut nicht ohne finanzielle Probleme ersetzen könnten.
  • Die Versicherung deckt Schäden an Ihrem beweglichen Besitz durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Einbruch und Raub.
  • Sie können auch Ihre Fahrräder und Elementarschäden wie Überschwemmung versichern.
  • Nutzen Sie Vergleichsportale im Internet, um Angebote verschiedener Versicherer einzuholen. Allerdings sortieren die Filter der Portale aus unserer Sicht nicht streng genug.

So gehen Sie vor

  • Suchen Sie nach der besten Versicherung auf einem Vergleichsportal. Wir empfehlen Mr-Money, finanzen.de und Finanzprofit. Benötigen Sie keine Elementarschadenversicherung, finden Sie auf Comfortplan den besten Tarif.
  • Die günstigste angezeigte Versicherung ist nicht automatisch die beste. Sie sollten sich deshalb selbst noch vergewissern, dass die Versicherung gut ist.
  • Gute Versicherungen zahlen trotz grober Fahrlässigkeit, Rauch- und Rußschäden und erstatten Hotelkosten.

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Hausratversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Nach einem Rohrbruch sind die Möbel ein Fall für den Sperrmüll; die dekorative Tischkerze setzt das Esszimmer in Brand; nach einem Einbruch ist nicht nur der Flachbildfernseher weg, sondern auch eine Vitrine kaputt. So unterschiedlich diese Schäden sind, eines haben sie gemeinsam: Die Hausratversicherung deckt sie ab.

Über diese Police ist Ihr bewegliches Hab und Gut unter anderem gegen Feuer, Einbruch, Leitungsbrüche und Sturmschäden versichert. Wenn Sie nicht sicher sind, was alles versichert ist, stellen Sie sich vor, Sie würden Ihre Wohnung umdrehen: Alles, was herausfällt, ist versichert. Besonders bei einer teuren Einrichtung kann sich dieser Schutz lohnen.

Im Detail können sich gute Hausratversicherungen sehr unterscheiden. Im Grundtarif ist der Leistungsbereich oft begrenzt, lässt sich aber um diverse Zusätze erweitern. Dabei sollte aber auch der Preis stimmen.

Wann sich eine Hausratversicherung lohnt

Könnten Sie es sich theoretisch leisten, auf einen Schlag die notwendigen Gegenstände in Ihrem Haushalt neu anzuschaffen? In dem Fall brauchen Sie keine Hausratversicherung.

Falls Sie jedoch weniger Geld haben, ist die Versicherung für Sie interessant. Das gilt insbesondere für den Fall, dass Sie großen Wert auf Qualität bei Möbeln und anderen Dingen legen.

Anders sieht es schon aus, wenn Sie den Totalschaden für unwahrscheinlich halten und im Notfall einen Kredit für die Neubeschaffung aufnehmen würden. Die Frage ist auch, wie viele Dinge Sie im Fall der Fälle zum Leben bräuchten.

Die Höhe der Prämien hängt stark von Ihrer Wohnfläche, vom Wohnort und den eingeschlossenen Zusatzversicherungen ab. Das verdeutlichen die drei folgenden Beispiele.

Preisbeispiele Hausratversicherung

Alle Tarife ohne Selbstbeteiligung. Quelle: Comfortplan (Stand: 16. November 2016)

Was versichert ist

Zum Hausrat gehören zum Beispiel Möbel, Haushaltsgeräte und Kleidung. Auch geliehene Gegenstände fallen unter den Schutz der Hausratversicherung. Die Einbauküche gehört zum Hausrat, falls Sie die Küche eingebaut haben und sie auch wieder ausbauen können. Dies gilt auch für Laminat, das Mieter in der Wohnung verlegt haben. Wertsachen erstattet die Hausratversicherung in aller Regel nur bis zu einer bestimmten Obergrenze.

Die Versicherung deckt auch Schäden an privat genutzten Antennen und Markisen ab. Ob Gartenmöbel versichert sind und in welchen Ausmaß, ist vom Anbieter abhängig. Optional können Sie Ihr Fahrrad oder Glas mitversichern. Während eine Fahrradversicherung sinnvoll sein kann, raten wir allerdings in den meisten Fällen von einer Glasversicherung ab.

Police kontrollieren

Überprüfen Sie Ihre bestehende Versicherung. Es kann sich lohnen, eine neuere Police abzuschließen, die mehr Schadensfälle einschließt als Ihr aktueller Vertrag – und dabei sogar weniger kostet.

Der Versicherungsschutz gilt nicht nur für Wohnung oder Haus samt Terrassen, Garagen und Anbauten. Er umfasst auch Kellerräume sowie privat genutzte Räume oder Garagen in der Nähe der Wohnung. Über eine Außenversicherung ist Ihr Eigentum sogar weltweit versichert, zum Beispiel Dinge, die Sie mit in den Urlaub nehmen.

Damit der Versicherer zahlt, müssen Brand, Explosion, Sturm und Hagel den Schaden verursachen. Beim Blitzschlag werden die direkten Folgen immer abgedeckt, für Überspannungsschäden zahlen die meisten Versicherungen bis zu einer Obergrenze. Zerstörungen durch Leitungswasser sind nur versichert, sofern das Wasser bestimmungswidrig austritt, das heißt zum Beispiel wenn Ihre Waschmaschine ausläuft.

Gestohlene Gegenstände ersetzt die Versicherungsgesellschaft nur bei Raub oder Einbruchdiebstahl. Entscheidend ist in beiden Fällen, dass der Diebstahl mit Gewalt stattgefunden hat. Im Jahr 2015 stieg die Zahl an Einbrüchen in Deutschland um fast 10 Prozent an – bundesweit wurden über 167.000 Einbrüche gezählt.

Was nicht versichert ist

Wenn etwas herunterfällt oder einfach kaputt geht, ist es nicht versichert. Die Versicherung zahlt in der Regel auch nicht, wenn auf der Straße etwas ohne Anwendung von Gewalt geklaut wird. Bei grober Fahrlässigkeit, zum Beispiel bei einem Einbruch durch ein gekipptes Fenster, übernehmen nur gute Tarife den vollen Schaden.

Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Hochwasser und Erdbeben fallen ebenso nicht standardmäßig in das Leistungsspektrum der Hausratversicherung. Dafür müssen Sie Elementarschäden zusätzlich gegen Mehrbeitrag einschließen lassen.

Nicht versichert sind bei vielen älteren Policen Sengschäden – das heißt Schäden durch Hitze ohne Feuer – und Implosionen.

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Darauf sollten Sie achten

Vermeiden Sie Unterversicherung – Ihr Versicherer ersetzt Schäden nicht in voller Höhe, falls die Versicherungssumme zu niedrig angesetzt wurde. Eine Unterversicherung besteht zum Beispiel, wenn Ihr Hausrat 80.000 Euro wert ist und Sie nur mit 40.000 Euro versichert sind. Für einen Schaden in Höhe von 1.000 Euro würde die Versicherung dann nur anteilig 500 Euro erstatten. Damit der Versicherer dies im Schadensfall nicht überprüft, müssen Sie meistens 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche versichern. Stattdessen können Sie sich die Mühe machen und eine Wertermittlungstabelle benutzen. Das kann bares Geld sparen.

Bewahren Sie die Kaufbelege auf – Behalten Sie die Kaufbelege Ihres Hausrats. Am besten, Sie dokumentieren Ihren Besitz außerdem über Fotos oder Videos. Sie sollten das nicht nur einmal vor dem Abschluss der Versicherung machen. Wiederholen Sie die Dokumentation, besonders nach Neuanschaffungen. Bewahren Sie die Nachweise für den Fall eines Brands außerhalb der Wohnung auf, zum Beispiel indem Sie die Dokumente online speichern. Mit diesen Unterlagen können Sie den Schaden auch bei verlorengegangen Gegenständen nachweisen.

Hausrat- und Gebäudeversicherung aus einer Hand Hausbesitzer schließen ihre Gebäudeversicherung und die Hausratversicherung am besten bei demselben Anbieter ab. So können sich nicht unterschiedliche Versicherer darüber streiten, wer von beiden einen Schaden begleicht. Solche Konflikte würden die Zahlung erheblich verzögern.

Melden Sie einen Umzug – Auch bevor der Schadensfall eintritt, haben Sie Pflichten dem Versicherer gegenüber. So müssen Sie Ihrem Anbieter einen Umzug mitteilen. Der Versicherungsschutz gilt auch für die neue Wohnung. Falls sie größer ist als die alte, wird es entweder automatisch teurer, oder Sie erstellen eine Wertermittlungstabelle, um nicht zu viel zu zahlen. Während des Umzugs gilt der Versicherungsschutz für beide Wohnungen.

Melden Sie Gefahrenerhöhung – Wird zum Beispiel ein Gerüst am Haus errichtet, sollten Sie das Ihrem Versicherer melden. Denn dies erhöht die Gefahr eines Einbruchs. Falls Sie dies versäumen und ein Dieb bricht bei Ihnen ein, kann die Versicherung versuchen, die Zahlung zu kürzen oder gar zu verweigern. Auch wer länger nicht da ist, muss die Versicherung informieren. Denn auch Abwesenheit gilt als Gefahrenerhöhung. Ob das bereits nach sechs Wochen oder erst nach drei Monaten der Fall ist, hängt von Ihrem Vertrag ab.

Das ist wichtig bei der Tarifauswahl

Grobe Fahrlässigkeit – Wer das Fenster offen lässt und ein Dieb so in das Haus eindringen kann, muss sich grobe Fahrlässigkeit vorwerfen lassen. Dies gilt auch, wenn Sie eine Kerze anzünden und den Raum verlassen. Die Versicherer können die Leistung dann kürzen oder zahlen überhaupt nicht. Es gibt allerdings Verträge mit dem Zusatz „Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit“, dann zahlt der Anbieter auch in solchen Fällen. Bei einigen Tarifen führt das zu einer niedrigeren Schadenssumme, bei anderen greift der Schutz bis zur vollen Versicherungssumme.

Elementarschadenversicherung – Die Elementarschadenversicherung greift bei den Folgen von Naturereignissen. Dazu gehören zum Beispiel Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung und Schneelast. In Hochwassergebieten ist dieser Schutz oft teuer – falls Sie sich überhaupt dagegen versichern können. Zudem tragen Sie bei einem Elementarschaden meistens einen hohen Selbstbehalt, oft 10 Prozent des Schadens.

Fahrradversicherung – Wird das Fahrrad auf der Straße gestohlen, greift die Hausratversicherung nicht automatisch. Sie zahlt normalerweise nur bei Diebstahl aus allein genutzten, verschlossenen Räumen. Wollen Sie, dass Ihr Fahrrad auch im gemeinschaftlichen Fahrradkeller oder draußen auf der Straße versichert ist oder handelt es sich um ein teures Fahrrad, kann es sich lohnen, eine Fahrradklausel einzuschließen. Gegen Schäden durch Unfälle versichert eine spezielle Fahrrad-Police. Denken Sie immer daran: Auch bei einer speziellen Fahrradversicherung erhalten Sie nur dann Geld, wenn das Rad auch mit einem eigenständigen Schloss gesichert wurde.

Wasserschadenversicherung – Für den Fall, dass Sie ein Aquarium oder Wasserbett besitzen, wird eine solche Erweiterung interessant. Denn der Grundtarif deckt meist nur Schäden durch Leitungswasser ab.

Wertsachen – Bei Wertsachen wie Schmuck, Kunst und Antiquitäten greift die Versicherung in der Regel bis zu 20 Prozent der Versicherungssumme. Sofern das für Ihre Wertsachen nicht ausreicht, erhöhen Sie die Deckung bei Ihrem Tarif oder wechseln Sie in einen günstigen Tarif, der einen höheren Betrag abdeckt.

Diebstahl aus dem Auto – Achten Sie darauf, dass der Vertrag auch bei Diebstahl aus Ihrem Auto gilt, wenn Sie es außerhalb Ihrer Garage auf der Straße parken. Die Nachtzeit ist oft nicht versichert.

Eine Glasversicherung lohnt sich in den meisten Fällen nicht.

Bei teuren Anschaffungen müssen Sie die Versicherungssumme gegebenenfalls anpassen. Melden Sie solche Käufe unbedingt der Versicherung.

Den Wert des Hausrats berechnen

Die Versicherungssumme kann pauschal auf Basis der Wohnfläche ermittelt werden. Dies ist bequem und schnell. Oft werden 650 Euro pro Quadratmeter angesetzt. Nutzen Sie dieses pauschale Modell zur Berechnung, schließen Versicherer in der Regel eine Unterversicherung im Vertrag aus. Das bedeutet: Falls der Hausrat mehr wert ist als errechnet, übernimmt die Versicherung den vollen Schaden, statt ihn nur anteilig zu ersetzen. Allerdings ist es möglich, dass Sie durch die pauschale Berechnung überversichert sind. Schließlich lässt sich auch eine große Wohnung preiswert einrichten.

Alternativ können Sie den Wert auch über eine detaillierte Auflistung bestimmen. Das geschieht meist mithilfe sogenannter Wertermittlungstabellen. Das ist mühsam, so schließen Sie aber eine Über- oder Unterversicherung aus. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie für den Schadensfall bereits Ihre versicherten Gegenstände dokumentiert haben.

Den passenden Tarif finden

Vergleichsportale im Internet sind die bequemste Anlaufstelle, um eine günstige Hausratversicherung zu bekommen. Dabei kommt es nicht nur auf den Preis an. Es geht auch darum, ob Ihre Versicherung wirklich zahlt, falls Sie sie einmal brauchen. Wir haben in einer Voruntersuchung festgestellt, dass Sie eine gute Versicherung häufig daran erkennen, dass Sie in den folgenden drei Fällen zahlt:

  • grobe Fahrlässigkeit bis zur Versicherungssumme,
  • Rauch-/Rußschäden bis zur Versicherungssumme,
  • Hotelkosten im Schadensfall. Die Versicherung sollte für mindestens 100 Tage je 100 Euro oder 2 Promille der Versicherungssumme zahlen.

In unserem Vortest haben wir Versicherungen rausgesucht, die unsere Kriterien erfüllen. Ob eine Versicherung diese Fälle berücksichtigt, können Sie dem detaillierten Tarifvergleich entnehmen. In unserem Test erfüllten unter anderem folgende Tarife alle von uns geforderten Leistungen, boten günstige Preise und waren auf den empfohlenen Portalen vertreten: Adcuri Top, Ammerländer Comfort, Conceptif Pro Classics, Docura Protect, Domcura Komfort, Interrisk XXL, Janitos Balance und SY 24 Blue Line. Halten Sie auf den Portalen nach diesen Tarifen Ausschau.

Alle Portale mit Tücken

In unserem Portalvergleich fiel auf, dass keines der untersuchten Portale optimale Filter besitzt, um Verbrauchern nicht nur die günstigste, sondern auch die beste Versicherung zu bieten. Weil alle Portale gewisse Fallstricke haben, sollten Sie nicht einfach beim günstigsten Anbieter auf dem Portal abschließen. Schauen Sie in den Detailvergleich, der oft mit einem kleinen „i“ für Information gekennzeichnet ist, ob die wichtigen Kriterien grobe Fahrlässigkeit, Rauch-/Rußschäden sowie Hotelkosten im Schadensfall übernommen werden. Dort finden Sie auch eine Menge weiterer Faktoren, bei denen Sie entscheiden sollten, ob sie für Sie wichtig sind.

Drei Portale gleichauf

Sowohl Mr-Money, finanzen.de und Finanzprofit boten in unserem Test stets einen sehr guten Preis. Die Preise waren in jedem unserer 16 Musterprofile identisch, da Mr-Money die Datenbank für finanzen.de und Finanzprofit liefert. Allerdings haben alle drei unterschiedlichen Rechner, was vor allem bei den Filtern auf der Seite auffällt. Im Durchschnitt waren die Tarife auf den drei Portalen 4 Prozent teurer als der billigste Preis.

Mr-Money bietet im gesamten Test die meisten Filter und beschränkt so die Auswahl an schlechten Versicherungen. Allerdings sind die Filter unzuverlässig: Möchte man zum Beispiel nach grober Fahrlässigkeit filtern, bekommt man auch Tarife angeboten, die bei einem Schaden mit grober Fahrlässigkeit nur bis zu einer viel zu geringen Summe bezahlen.

günstiges Portal mit sehr guten Filtern

  • stets gute Preise
  • sehr viele einstellbare Kriterien zur Tarifauswahl
  • übersichtliches Portal

Der Unterschied zwischen Mr-Money, finanzen.de und Finanzprofit ist die unterschiedlich gute Bedienbarkeit. Auf finanzen.de und Finanzprofit können Sie deutlich weniger selektieren als bei Mr-Money. Finanzprofit verzichtet auf die Abfrage nach grober Fahrlässigkeit gänzlich, bei finanzen.de lassen sich zum Beispiel Hotelkosten im Schadensfall und Schäden durch Rauch und Ruß nicht abfragen.

finanzen.de

  • stets gute Preise
  • viele einstellbare Kriterien zur Tarifauswahl
  • übersichtliches Portal

Finanzprofit

  • stets gute Preise
  • viele einstellbare Kriterien zur Tarifauswahl
  • übersichtliches Portal

Ohne Elementarschäden geht’s noch billiger

Wollen Sie keine Elementarschäden versichert haben, empfehlen wir Comfortplan. Dieses Vergleichsportal lieferte in unserer Untersuchung am häufigsten den niedrigsten Preis. Im Durchschnitt lagen die Preise nur 1 Prozent höher als das billigste Angebot. Allerdings bietet Comfortplan kaum Einstellmöglichkeiten, um günstige und gute Versicherungen herauszufiltern.

Comfortplan

günstigste Tarife ohne Elementarschutz im Test

  • stets sehr gute Preise im Test
  • kaum einstellbare Kriterien zur Tarifauswahl
  • Elementarschadenversicherung nicht online abzufragen

Die besten Vergleichsportale im Test

Auszug aus den Untersuchungs-Ergebnissen

Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: 18. November 2016)

So haben wir getestet

Test Hausratversicherungen 2016

Finanztip hat im November 2016 alle auf den ersten fünf Google-Seiten angezeigten Vergleichsportale für Hausratversicherungen untersucht. Ausgeschlossen haben wir dabei von vornherein Seiten, auf denen Nutzer zuerst ihre persönlichen Daten eingeben müssen, um ein Ergebnis angezeigt zu bekommen. Auch doppelt angezeigte Portale haben wir ausgeschlossen, um keine Portale zweifach zu testen.

Wir haben folgende Mindestkriterien für gute Hausratversicherungen aufgestellt, die nicht ohnehin von den meisten Versicherungen erfüllt werden:

  • grobe Fahrlässigkeit: Deckung bis zur vollen Versicherungssumme,
  • Rauch- und Rußschäden: Deckung bis zur vollen Versicherungssumme,
  • Hotelkosten: mindestens 100 Tage in Höhe von 100 Euro oder 2 Promille der Versicherungssumme pro Tag,
  • Elementarschäden: Deckung bis zur vollen Versicherungssumme, sofern beantragt,
  • Fahrraddiebstahl: Deckung bis 3 Prozent der Versicherungssumme oder bis 1.500 Euro, sofern beantragt.

Die Portale haben wir anhand von 16 Musterprofilen auf die besten Preise hin untersucht. Erfüllte der günstigste Anbieter die Kriterien nicht, analysierten wir stattdessen den zweitgünstigsten und so weiter, bis wir die beste günstige Versicherung erhoben hatten.

Comfortplan lieferte im Durchschnitt den besten Preis, bietet aber keine Elementarschadenversicherung an und besaß sehr wenige Filter, um das Ergebnis zu selektieren. Mr-Money, finanzen.de und Finanzprofit waren beim Preis minimal schlechter, boten aber alle deutlich mehr Möglichkeiten, die Tarifauswahl zu filtern. Am besten schaffte das Mr-Money. Weitere Details zu den Testkriterien lesen Sie in unserem Testartikel Hausratversicherung.

Empfehlungen aus dem Ratgeber

  • Mr-Money
  • finanzen.de
  • Finanzprofit
  • Comfortplan

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Artikel verfasst von

Redakteur bei Finanztip (bis Januar 2017)

Eric Brandmayer hat bei Finanztip volontiert. Er kümmerte sich als Redakteur im Versicherungsteam vor allem um die Themen Hausrat und Haftpflicht. Während seines Bachelors in Journalismus und Public Relations arbeitete er als Werksstudent beim Deutschen Olympischen Sportbund in der Pressestelle. Praktische Erfahrungen sammelte er zuvor in verschiedenen Redaktionen, in der Versicherungsbranche sowie als Autor.

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.

Hausrat­versicherung: Die besten Tarife für Sie

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Nicht jede Police kommt für jeden Schaden auf. Nicht jeder Kunde möchte jeden Schutz. Unser Versicherungs­vergleich findet die richtige Police für Sie.

Eine Hausrat­versicherung schützt vor den Folgen großer und kleiner Katastrophen: Die Haustür wird aufgebrochen, die Wohnung verwüstet, Gegen­stände gestohlen, ein Wasser­rohr bricht oder das Fahr­rad wird geklaut. Doch nicht jeder Tarif bietet für alle Fälle umfassenden Schutz. Mit unserem Versicherungs­vergleich können Sie leicht ermitteln, welcher Tarif perfekt zu Ihnen, Ihrem Hausrat und Ihrer Wohnungs­größe passt – und wenig kostet. Die Preis­unterschiede betragen bis zu mehreren hundert Euro.

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Viel Geld sparen mit dem Versicherungs­vergleich

Vergleichen, wechseln, sparen. Ein Check Ihrer aktuellen Hausrat-Police kann sich finanziell lohnen. Unsere Analyse zeigt: Zwischen dem güns­tigsten und teuersten Angebot für die gleiche Wohnung liegen mitunter mehrere hundert Euro. Die Analyse der Stiftung Warentest mit laufend aktualisierten Daten zeigt Ihnen schnell, wie Sie sich besser und güns­tiger versichern können. Die Kündigung eines Versicherungs­vertrages ist zum Ende der Vertrags­lauf­zeit, oft mit einer Frist von drei Monaten möglich – oder nach einem Versicherungs­fall.

Die Vorteile des test.de-Vergleichs Hausrat­versicherung

Individuell: Güns­tige Hausrat­versicherungen genau für Ihren Bedarf.

Aktuell: Zahlreiche Tarife im Vergleich.

Unabhängig: Die Stiftung Warentest erhält keine Provisionen von Versicherern.

Fair: Keine Voreinstel­lungen zu Ihrem finanziellen Nachteil.

Das bietet die Auswertung der Stiftung Warentest

  • Erst- und Zweit­wohnungen. Wir berechnen Ihnen Versicherungs­beiträge für ständig bewohnte Wohnungen. Auch Zweit­wohnungen und Ferien­häuser können berück­sichtigt werden, ebenso Häuser mit einem Stroh-, Schilf- oder Holz­dach.
  • Zusatz­versicherungen. Der Versicherungs­schutz kann um eine Elementarschaden-Zusatz­versicherung, Diebstahl­schutz für Fahr­räder oder eine Glas­versicherung erweitert werden.
  • Mehrere Abfragen. Der Versicherungs­vergleich kostet 7,50 Euro. Nach dem Bezahlen erhalten Sie eine Trans­aktions­nummer (TAN). Diese bleibt drei Monate gültig. Sie können den Vergleich für zwei Versicherungs­orte, also für zwei Wohnungen, nutzen – beliebig oft. Tipp: Notieren Sie die TAN, damit Sie erneut auf den Tarif­rechner zugreifen können. Weitere Fragen zum Vergleich beant­worten wir in den FAQ Analyse Hausratversicherung.

Warum kostet der Vergleich Geld?

Auch andere Onlineportale bieten Vergleiche zur Hausrat­versicherung an, oft gratis. Unsere Auswertung hingegen kostet 7,50 Euro. Der Grund: Die Stiftung Warentest kassiert keine Provision von den Versicherern, schließt keine Versicherer aus und vergleicht aktuelle Tarife am Markt. Bei Grati­sportalen fehlen mitunter selbst große und preisgüns­tige Versicherer. Weitere Vorteile unserer Analyse: Hier gibt es keine Voreinstel­lungen und Ihre Daten bei test.de sind sicher. Wir behandeln sie streng vertraulich und geben sie nicht weiter. All Ihre Angaben werden sofort nach der Auswertung wieder gelöscht. Sie müssen also nicht befürchten, im Nach­hinein Werbemails von Versicherern zu erhalten.

Schutz fürs Fahr­rad und nach Elementarschäden

Von jeder Police können Sie einen Stan­dard­schutz erwarten. Dazu gehört die Absicherung der Risiken Brand, Blitz­schlag, Explosion und Implosion, zum Beispiel wenn ein Gasherd explodiert und die Wohnungs­einrichtung ruiniert. Mit dabei sind stets auch Leistungen nach Einbruch­diebstahl, Vandalismus, Raub, Hagel und Sturm ab Wind­stärke acht und Leitungs­wasser­schäden. Aber auf die Details kommts an! Unsere Analyse hilft Ihnen, Policen zu finden, die nicht nur günstig sind, sondern auch exakt zu Ihrem Hausrat und Ihrem Bedarf passen. So berück­sichtigt unser Versicherungs­vergleich unter anderem:

  • Elementar­schutz. Sie wollen Möbel oder elektronische Geräte vor Naturgefahren wie eine Über­schwemmung durch Stark­regen mitversichern? Dann benötigen Sie eine Police mit Elementar­schutz.
  • Fahr­räder. Auch Fahr­räder gehören heute in vielen Haushalten dazu. Da ist es empfehlens­wert, das Rad über die Hausrat­police gegen Diebstahl mitzuver­sichern. Doch manche Policen helfen hier nur einge­schränkt. Wir zeigen Ihnen Tarife, bei dem das Rad rund um die Uhr gut versichert ist, auch wenn es nur mit einem separaten Schloss gesichert ist und draußen parkt.
  • Glasschäden. Sie legen Wert auf die Absicherung von Glasbruch­schäden, etwa weil Sie einen Wintergärten oder große Glas­fenster haben? In diesem Fall sollten Sie einen Extra­schutz für Glasbruch in Erwägung ziehen.
  • Extras. Sie können aber auch entscheiden, ob Sie die „Grobe Fahr­lässig­keit“ mitversichern wollen. Dann zahlt der Versicherer auch, wenn Sie einen Schaden grob fahr­lässig herbeigeführt haben – etwa weil sie vergessen haben, ein gekipptes Fenster zu schließen. Sind sie oft länger auf Reisen? Dann könnte ein guter Außen­versicherungs­schutz wichtig werden. Der Versicherer zahlt dann in bestimmten Fällen auch, wenn Hausrat unterwegs verloren geht. Manche Tarife bieten zudem Schutz bei einem Einbruch­diebstahl in ein Auto oder in eine Schiffs­kabine. Und ist die Wohnung zum Beispiel nach einem Brand unbe­wohn­bar, kommen Versicherer in unterschiedlicher Höhe und Dauer für die Hotel­kosten auf.

Den Wert des Hausrats richtig einschätzen

Unterschätzen Sie nicht die Werte, die sich im Laufe der Jahre in einer Wohnung ansammeln. Schnell sind Sie unter­versichert. Im Schadens­fall kann der Versicherer die Leistung dann prozentual kürzen. Damit das nicht passiert, sollten Sie hin und wieder dokumentieren, welche Hausrat­werte Sie besitzen. Auf test.de bieten wir Ihnen eine kostenlose Wert­ermitt­lungs­liste an, mit der Sie schnell Ihre komplette Einrichtung, Wert­sachen und elektronischen Geräte erfassen können:

Tipp: In unserem Special zum Einbruchschutz finden Sie einen Über­blick über Sicher­heits­produkte, mit denen Sie Ihr Zuhause vor Einbrechern sichern können. Dazu gehören Alarm­anlagen, Tür­schlösser, Stangen und Riegel, Über­wachungs­kamera und Tresore. Wenn ein Tresor die Anforderungen Ihres Versicherers erfüllt, dann sind Ihre Wert­sachen im vereinbarten Rahmen versichert.

Sie wollen mehr wissen über die Hausrats­versicherung?

Was bedeutet guter Diebstahl­schutz fürs Fahr­rad? Sind Arbeits­zimmer versichert? Deckt die Hausrat­versicherung auch gemietete Einbauküchen ab? Ist der Rollator im Hausflur versichert? Antworten auf Ihre Fragen rund um die Hausrat­versicherung bietet Ihnen unsere FAQ Hausratversicherung.

Auswertung per Post (PDF-Download)

Sie möchten nicht online bezahlen? Für diesen Fall können Sie sich den Fragebogen als PDF-Datei herunter­laden und uns ausgefüllt zufaxen oder per Post schi­cken. Die Bezahlung ist in diesem Fall per Bank­einzug oder Kreditkarte möglich. Der Preis beträgt wegen des größeren Aufwands dann 10 Euro.

* Kommentare vor dem 20.04.2016 beziehen sich auf eine ältere Fassung der Analyse.

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Stiftung Warentest vergleicht Hausratversicherungen 2016

Hausratversicherungen im Test 2016: Welche Tarife überzeugen!

Die Stiftung Warentest vergleicht in der Finanztest Ausgabe 10/2016 insgesamt 108 Tarife von 52 Hausratversicherern. Den Testern ist besonders die große Preisspanne zwischen den günstigsten und teuersten Hausrat-Tarifen aufgefallen. Hier können Verbraucher – wenn sie teuer versichert sind – meist über 100 € pro Jahr sparen, so die Stiftung Warentest.

Aufgrund immer höherer Einbruchszahlen rät Finanztest Verbrauchern zu einer Hausrat!

Es ist also auch sinnvoll, bereits bestehende Tarife zu vergleichen (Mehr Infos unter: Hausratversicherung Vergleich). Getestet wurden Tarife in drei Kategorien. Neben einem definierten Standardschutz wurden noch zusätzliche Bausteine wie die Elementarversicherung sowie die Fahrradversicherung unter die Lupe genommen.

Beim Standardschutz ist aufgefallen, dass hier nicht sonderlich viel Wert auf Leistungen aus dem Top-Segment gelegt wurde. Denn laut den Testern ist in vielen Fällen der Basisschutz vollkommen ausreichend. Auch die Veröffentlichung der Testsieger erinnert mehr an einen reinen Preisvergleich.

Dennoch haben Verbraucher in der Testübersicht die Möglichkeit höherwertige Tarife einzusehen (Mehr Infos unter: Hausratversicherung Test). Zudem haben die Tester nochmal darauf hingewiesen, dass wegen der steigenden Einbruchszahlen und der zunehmenden Anzahl gemeldeter Elementarschäden, der Schutz über eine Hausratversicherung für die meisten Verbraucher immer wichtiger wird.

Hausrat-Test 2016: Welche Kriterien getestet wurden!

Der Preis einer Hausratversicherung hängt maßgeblich vom Wohnort und der dazugehörigen Risikozone ab. Ein pauschales Urteil, welche die beste Hausratversicherung ist, kann aus diesem Grund nur schwer gefällt werden.

Die Stiftung Warentest löst dieses Problem, indem sie mit München stellvertretend einen sehr günstigen Risikostandort wählte. Im Gegensatz dazu wurde die Stadt Köln als risikoreicherer und damit auch teurerer Standort herangezogen. Der Modellkunde hatte folgende Rahmendaten:

  • Alter 45 Jahre
  • Berufsstand: Angestellt
  • Größe der Wohnung: 100 qm
  • Art der Wohnung: Bauartklasse I im Erdgeschoss eins Mehrfamilienhaus mit 6 Wohnungen

Damit ein Hausrat-Tarif im Test als Standardschutz berücksichtigt wurde, mussten die normalen versicherten Gefahren wie beispielsweise Brand, Einbruchdiebstahl, Raub sowie Leitungswasser-, Sturm- und Hagelschäden eingeschlossen sein (Mehr Infos unter: Hausratversicherung Leistungen).

Zudem war es wichtig, dass die Tarife ebenfalls bei Überspannungsschäden mit mindestens 10 % der vereinbarten Versicherungssumme leisten. Auch Wertsachen sollten mindesten zu 20 % mit eingeschlossen sein. Fahrräder wurden im Rahmen des Fahrradschutz mit 1.000 € berücksichtigt.

In der Testübersicht wurden noch Extraleistungen wie beispielsweise die Außenversicherung, Hotelkosten und der Verzicht auf die grobe Fahrlässigkeit mitberücksichtigt.

Günstige Hausratversicherungen aus dem Test 2016

Einen Testsieger hat die Stiftung Warentest nicht eindeutig gekürt. Stattdessen wurden für die Städte München und Köln die 5 günstigsten Hausrat-Tarife ermittelt. Wenn nur der Standardschutz ohne Extras gewünscht wird, kamen die Tester in den beiden Metropolen zu folgendem Ergebnis:

Übersicht: Günstigste Hausrat-Tarife laut Stiftung Warentest für Köln*

  • GVV-Privat (Basis) – Preis = 96 € p.a.
  • Docura (Smart) – Preis = 112 € p.a.
  • WGV (Basis) – Preis = 116 € p.a.
  • LBN (Hausrat-Gut) – Preis = 126 € p.a.
  • Grundeigentümer (Direkt Standard) – Preis = 127 € p.a.

Übersicht: Günstigste Hausrat-Tarife laut Stiftung Warentest für München*

  • Ammerländer (Basis) – Preis = 34 € p.a.
  • Docura (Smart) – Preis = 47 € p.a.
  • NV (HausratSpar) – Preis = 49 € p.a.
  • GVV-Privat (Basis) – Preis = 56 € p.a.
  • Medien (Klassik) – Preis = 56 € p.a.

*Quelle: Finanztest Ausgabe 10/2016. Der komplette Test kann unter www.test.de heruntergeladen werden.

Vorsicht bei günstigen Tarifen!

Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass bei den günstigen Standardschutz-Tarifen Extras wie beispielsweise der wichtige Leistungsbaustein: „Verzicht auf die grobe Fahrlässigkeit“ nicht immer enthalten ist.

Wer dieses Extra mitversichert, erhält auch dann Leistungen von seiner Hausratversicherung, wenn der Schaden durch grob fahrlässiges Verhalten herbeigeführt wurde. Natürlich ist das mit einer etwas höheren Jahresprämie verbunden. Über unseren kostenlosen Vergleichsrechner haben Verbraucher die Möglichkeit Tarife mit diesen Extraleistungen zu filtern.

Zusatzbaustein Elementarversicherung im Hausrat-Test 2016

Viele Verbraucher haben keinen Schutz wenn der eigene Hausrat aufgrund von Naturgewalten beschädigt oder zerstört wurde. Dazu zählen beispielsweise Erdbeben, Schneedruck, Lawinen, Erdrutsche und Überschwemmungen. Gerade Überschwemmungen haben – auch aufgrund von Starkregen – in den letzten Jahren erhebliche Schäden in Deutschland verursacht.

Doch viele Verbraucher unterschätzen die Gefahr von Naturgewalten und sichern sich nicht dagegen ab. Auch weil dieser Schutz nicht zum normalen Leistungsspektrum der Hausratversicherung zählt. Für diesen Baustein muss eine zusätzliche Prämie entrichtet werden, die allerdings spätesten beim ersten Schaden gut investiert war.

Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass man auch den Standardschutz mit einer Elementarversicherung kombinieren kann und veröffentlicht die günstigsten Hausratversicherungen mit Elementarschutz. In München zählen die Docura (Smart) sowie die Ammerländer (Basis) mit 60 € und 64 € Jahresprämie zu den günstigsten Tarifen. In Köln müssen Verbraucher mit 123 € bei der GVV-Privat beziehungsweise 135 € Jahresprämie bei der Docura (Smart) etwas tiefer in die Tasche greifen.

Zusatzbaustein Fahrradversicherung im Test

Wer ein teures Fahrrad besitzt, ärgert sich besonders wenn es gestohlen wird. In der Hausratversicherung ist der Diebstahl über den Standardschutz nur mitversichert, wenn das Fahrrad aus dem verschlossenen Keller oder der Wohnung in Folge eines Einbruchs entwendet wird.

Nicht jedoch, wenn es außerhalb, beispielsweise beim Einkaufen geklaut wird. Für diese Fälle kann man gegen einen Aufpreis bei den meisten Hausratversicherern den Zusatzbaustein der Fahrradversicherung wählen.

Doch Vorsicht: Die Stiftung Warentest weist auch darauf hin, dass viele Versicherer keine Leistung erbringen, wenn das Fahrrad zwischen 22:00 und 6:00 Uhr außerhalb eines Abstellraums gestohlen wird. Wer dieses Risiko versichern möchte, muss auf einen guten Nachtschutz (Verzicht auf Nachtzeitklausel) achten.

Die günstigsten Tarife, die einen Nachtschutz enthalten, haben die Tester in München mit der Docura (Protect) für 69 € und in Köln bei der GVV-Privat (Basis) für 143 € Jahresprämie ermittelt.

Vergleichen lohnt sich fast immer!

Egal ob Verbraucher nur den Standardschutz wünschen oder ihre Hausratversicherung um die Bausteine Elementar- und Fahrradversicherung erweitern möchten. In den meisten Fällen kann man über einen Tarifvergleich jede Menge Geld sparen. Mit Hilfe unseres kostenlosen Vergleichsrechners können Verbraucher gezielt Hausrat-Tarife filtern und darüber die Preise sowie die Leistungen vergleichen.

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Die Hausratversicherung gehört für die meisten Mieter und Eigentümer zu den wichtigeren Versicherungen. Das zeigen auch die.

Wie finden Verbraucher die beste Hausratversicherung? Diese Frage stellen sich immer mehr Menschen, die vor dem Abschluss eines neuen Tarifs stehen oder ihren bestehenden wechseln.

Viele Verbraucher suchen eine günstige Hausratversicherung. Doch ist günstig gleich gut? Nicht immer! Aber zu viel sollte man auch nicht bezahlen. Am Ende entscheidet für viele doch das.

Wer sich in seiner Wohnung umsieht und feststellt, dass beispielsweise bei einem Wohnungsbrand die Wiederbeschaffung des gesamten Hausrats eine finanzielle Überforderung bedeutet, sollte.

Die Wohnungsgemeinschaft, kurz WG, ist die am meisten gewählte Form der Kostenteilung bei Studenten. Doch was passiert im Falle.

Beim Abschluss einer Hausratversicherung scheiden sich die Geister. Die einen sagen, dass eine Hausratversicherung das Wichtigste überhaupt ist und die anderen meinen, dass man darauf.

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Источники: http://www.finanztip.de/hausratversicherung/, http://www.test.de/Vergleich-Hausratversicherung-4682054-0/, http://www.onverso.de/stiftung-warentest-vergleicht-hausratversicherungen-2016/

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