Hausratversicherung mit elementarversicherung

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Elementarversicherung

Elementarschäden in der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung

In der normalen Hausratversicherung werden alle Einrichtungsgegenstände und Wertsachen gegen die Gefahren wie Einbruch mit Diebstahl, Brand, Leistungswasser- oder Sturm- und Hagelschäden abgesichert.

Hochwasserschäden sind in Deutschland keine Seltenheit! Eine Elementarversicherung hilft!

In der Wohngebäudeversicherung ist es das Gebäude selbst, welches Schutz bei den zuvor drei letztgenannten Risiken genießt.

Doch was ist, wenn das Haus oder der Inhalt einer Wohnung beispielsweise durch eine Überschwemmung zerstört oder beschädigt wird?

Dann würden Verbraucher nur eine Leistung erhalten, wenn sie eine Elementarversicherung abgeschlossen haben.

Auch weitere Schäden, die durch andere Naturkatastrophen hervorgerufen werden, wären nur über eine Elementarversicherung (auch Elementarschadenversicherung genannt) abgesichert.

Doch ist dieser Schutz wirklich wichtig und worauf müssen Verbraucher beim Abschluss besonders achten? Auf diese und weitere Fragen zum Thema Elementarversicherung geben wir in unserem Beitrag nützliche Tipps und Informationen.

Grundsätzliches zur Elementarversicherung

Wichtig zu wissen ist, dass eine Elementarversicherung nur als Zusatzbaustein – sowohl in der Hausratversicherung als auch in der Wohngebäudeversicherung – abgeschlossen werden kann. Der Abschluss eines eigenständigen Vertrags ist leider nicht möglich. Einige Versicherer bieten diesen zusätzlichen Schutz auch standardmäßig in ihren Tarifen an.

Dann muss der Verbraucher den Baustein aktiv abwählen, wenn er diesen nicht möchte. Doch in der Regel ist es umgekehrt. Wer sich gegen die Elementarrisiken versichern möchte, muss das extra mit dem Versicherer vereinbaren. Doch welche Risiken werden genau durch die sogenannte erweiterte Elementarschadendeckung abgesichert?

Folgende Risiken gelten als Elementarschäden:

Überschwemmung

Eine Überschwemmung wird nicht nur durch ausufernde Flüsse hervorgerufen, sondern auch durch sogenannten Starkregen. Sollte der Keller oder auch die Wohnräume mit Wasser von außen überflutet werden, ersetzt die Elementarschadendeckung der jeweiligen Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung den Schaden.

Tipp: Nicht versichert werden Schäden die aus einer Strumflut resultieren.

Von einem Rückstau wird gesprochen, wenn durch Hochwasser oder einen starken Regen Abwasser aus der Kanalisation über die Ableitungsrohre in das Haus oder die Kellerräume eindringt.

Wichtig: Eine Rückstausicherung muss inner- oder außerhalb des Gebäudes angebracht sein. Ansonsten ist der Versicherer im Schadenfall leistungsfrei.

Erdsenkung

Erdsenkungen können naturbedingt überall vorkommen. Dabei stürzt oder senkt sich die Erdoberfläche ab und das Gebäude kann dadurch Schäden in Form von Rissen bis hin zum kompletten Einsturz erleiden.

Gebäude oder Wohnungen die sich in Hanglagen befinden, können von einem Erdrutsch betroffen sein. Gerade wenn der Untergrund stark durchnässt ist, kann es zu einem Abrutschen der Erdoberfläche kommen und leichte bis starke Schäden am Gebäude verursachen.

Erbeben sind in Deutschland sehr selten. Dennoch besteht die Gefahr auch hierzulande von kleineren Erdbeben betroffen zu sein, die Schäden an der Einrichtung und am Gebäude verursachen

Schneedruck

Von Schäden aufgrund Schneedruck wird gesprochen, wenn beispielsweise eine zu hohe Schneelast Dächer oder gar ganze Gebäude einstürzen lässt oder an den Gebäudeteilen Schäden dadurch verursacht werden. Wie es in den letzten Jahren teilweise in Bayern der Fall war. Diese Schäden würden dann von der Elementarversicherung übernommen werden.

Wer in Hanglagen lebt, ist im Winter besonders bei Lawinenabgängen gefährdet. Durch die Druckwelle können erhebliche Schäden am Gebäude und in der Wohnung hervorgerufen werden.

Vulkanausbruch

Ein Vulkanausbruch kommt in unseren Breitengraden erfreulicherweise eher selten bis gar nicht vor. Dennoch existiert auch in Deutschland, beispielsweise in der Eifel, die Gefahr eines Vulkanausbruchs. Dieses Gebiet wird von Experten als besonders risikoreich eingestuft. Wer sich im Urlaub gerne in Gebieten mit aktiven Vulkanen aufhält, wäre über die sogenannte Außenversicherung ebenfalls bei einem Vulkanausbruch abgesichert.

Elementarschäden können teuer werden!

Laut den Wetterexperten werden Naturkatastrohen zukünftig auch in Deutschland immer öfter vorkommen. Und die Bürger können sich vor den Schäden nur durch eine Elementarversicherung schützen. Leider erhält nicht mehr jeder Haushalt diese doch sehr wichtige Deckung. Denn in Risikogebieten lehnen die Versicherer den Elementarschutz konsequent ab.

Da die Schäden aus den resultierenden Risiken gerade bei Eigenheimbesitzern eine existenzielle Bedrohung darstellen können, ist dieser Schutz absolut zu empfehlen. Denn wenn beispielsweise Hochwasser das eigene Haus und die komplette Wohnungseinrichtung zerstört, kann das unter Umständen mehrere hunderttausend Euro an Kosten verursachen.

Selbst einige Landesregierungen wie beispielsweise Bayern, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Sachsen Anhalt weisen auf die erweiterte Elementarschadendeckung als wichtigen Schutz hin.

Ohne Elementarversicherung kein Anspruch auf staatliche Hilfe!

Was viele Verbraucher nicht wissen ist, wer bewusst auf die private Vorsorge durch eine Elementarschadenversicherung verzichtet, kann in einem Naturkatastrophenfall nicht auf staatliche Unterstützung hoffen.

Wartezeiten und Selbstbehalte vergleichen

Wer sich für eine Elementarversicherung über die Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung entscheidet, muss wissen, dass die Tarife in fast allen Fällen eine Wartezeit, je nach Tarif von zwei bis zu 6 Monaten vorsehen. Damit soll verhindert werden, dass Verbraucher erst kurz vor Ankündigung einer Naturkatastrophe eine erweiterte Elementarversicherung abschließen.

Einige Anbieter verzichten auf den SB und die Wartezeit!

Wer über unsere Vergleichsrechner die Elementardeckung mit einschließt, kann im Leistungsvergleich einsehen, welche Anbieter auf eine Wartezeit und die Selbstbeteiligung im Schadenfall verzichten.

Ausschlüsse

Wie immer gibt es in den Tarifen auch einige Risiken die nicht versichert werden können. Hierzu zählen beispielsweise Überschwemmungen aufgrund einer Sturmflut. Auch wenn das Grundwasser nicht bis zur Erdoberfläche gelangt und Schäden am Haus verursacht, wird meistens nicht geleistet.

Wer an seinem Gebäude keine funktionsfähige Rückstausicherung eingebaut hat, kann im Schadenfall unter Umständen leer ausgehen. Denn diese wird von den Versicherern im Zusammenhang mit Rückstauschäden gefordert. Mieter sollten sich also bei ihrem Vermieter erkundigen, ob entsprechende Sicherungen vorgenommen wurden, bevor sie eine Elementarversicherung abschließen.

3 Beispiele für Elementarschäden

Viele Verbraucher können sich nicht vorstellen, dass sie einmal von einem Elementarschaden betroffen sein könnten. Deshalb hier einmal ein paar Schadenbeispiele für die einzelnen Gefahren:

  • Rückstau: Abflussrohre werden durch einen plötzlichen Starkregen überflutet. Dadurch kann das Abwasser nicht richtig ablaufen und wird zurück ins Haus gedrückt. Das kann trotz einer funktionierenden Rückstausicherung passieren und empfindliche Schäden hervorrufen, wenn das Wasser beispielsweise durch Toiletten oder Waschbecken in die Wohnung läuft.

  • Erdsenkung: Durch wochenlangen Regen ist das Erdreich aufgeweicht und senkt sich leicht ab. Am Haus entstehen Risse. Dies würde über eine Elementarversicherung abgedeckt werden. Anders sieht es aus, wenn die Absenkung des Erdreichs durch ein darunterliegendes Bergwerk verursacht wurde. Hier würde kein Versicherungsschutz bestehen, da nur bei naturbedingten Ursachen geleistet wird. Schadenersatz könnte man dennoch von der Betreibergesellschaft fordern.

  • Überschwemmung: Durch einen starken Gewitterregen wird ein Haus welches am Hang liegt überflutet und der darin enthaltene Hausrat stark beschädigt. Die Hausratversicherung leistet, wenn die Elementardeckung vereinbart wurde.
  • Vergleichen lohnt sich

    Wer sich für eine Elementarversicherung interessiert, sollte vor dem Abschluss einen ausführlichen Preis- und Leistungsvergleich durchführen. Denn die Prämien und auch die Leistungen unterschieden sich doch sehr. Sowohl über unseren Hausratversicherungsvergleichsrechner als auch über den Rechner für die Wohngebäudeversicherung, haben Verbraucher die Möglichkeit die Tarife umfangreich zu vergleichen. Wie immer gilt, man sollte nicht nur auf den Preis achten, sondern auch die Leistung mit einbeziehen.

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    Weitere interessante Themen:

    Versicherungen kosten immer Geld. Viele Fragen sich deshalb, ob eine eigene Hausratversicherung überhaupt sinnvoll ist? Oder ob man für den Ernstfall einfach genügend Geld.

    Für viele Verbraucher stellt ein Test der Hausratversicherung eine erste Orientierung im Tarifdschungel dar. Die Hausratversicherung zählt zu den beliebtesten Versicherungen.

    Die Hausratversicherung bietet umfangreiche Leistungen im Schadenfall. Sie kommt kurz gesagt immer dann zum Tragen, wenn ein oder mehrere Sachen, welche sich in einer Wohnung.

    Warum ist der Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit in der Hausratversicherung so wichtig? Ganz.

    Vor dem Abschluss einer Hausratversicherung muss die richtige Versicherungssumme ermittelt werden. Diese ist sehr.

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    Elementarversicherung – Hausrat

  • Elementarversicherung Vergleich: Ist Ihr Hausrat abgedeckt?

    In den vergangenen zehn Jahren hat die Zahl verheerender Unwetter und Naturkatastrophen, sprich Elementargefahren, erheblich zugenommen. Noch immer im Gedächtnis sind wohl die schweren Elbe- und Donauhochwasser aus dem Jahr 2013, die in deutschen Städten und Gemeinden für Schäden in Milliardenhöhe sorgten. Drei Jahre später – im Mai 2016 – zog das Sturmtief Elvira eine Schneise der Verwüstung quer durch Deutschland. Doch laut Klimaforschern ist das erst der Anfang. Sie prophezeien nämlich, dass Unwetter in Zukunft noch zunehmen werden.

    Wenn Sie als Hausbesitzer oder Mieter nun meinen, dass Ihr Hab und Gut doch mit einer Wohngebäudeversicherung bzw. Hausratversicherung vor Unwetterschäden geschützt ist, dann irren Sie sich gewaltig. Denn diese sogenannten Elementarschäden sind nur mit einer entsprechenden Elementarversicherung abgedeckt, welche zusätzlich zur Wohngebäude- oder Hausratversicherung abzuschließen ist.

    Leistungen der Elementarversicherung – Was ist versichert?

    Die Elementarschadenversicherung schützt Sie, wenn ein Elementarschaden, sprich ein Schaden durch Elementargewalten verursacht wird. In aller Regel sind mit diesem Elementarschutz folgende Gefahren versichert:

    Überschwemmung, Rückstau, Hochwasser

    Schadenbeispiel: Aufgrund starker Regenfälle kommt es zur Überschwemmung der Kellerräume Ihres Wohnhauses, wodurch sämtliche dort aufbewahrten Gegenstände zerstört werden. Zusammen mit der Elementarversicherung ersetzt die Hausratversicherung alle Objekte zum Wiederbeschaffungswert und übernimmt zudem die Trocknungs- und Instandsetzungskosten.

    Erdbeben, Erdrutsch, Erdfall, Erdsenkung

    Schadenbeispiel: Ihr an einem Hang gelegenes Gebäude wird durch einen Erdrutsch beschädigt oder gar völlig zerstört und ist infolgedessen nicht länger bewohnbar. Die Wohngebäudeversicherung mit Elementarversicherung deckt den kompletten Neubau eines gleichwertigen Gebäudes ab.

    Schadenbeispiel: Stürzt das Dach Ihres Hauses nach tagelangen Schneefällen unter der Schneelast ein, dann übernimmt die Elementarschadenversicherung die Kosten für die Reparaturmaßnahmen.

    Schadenbeispiel: Bricht ein Vulkan aus und sein Ascheregen beschädigt das Gebäude, tritt zur Schadensdeckung ebenfalls die Versicherung gegen Elementarschäden ein.

    Elementarversicherung für meinen Hausrat

    Auch als Baustein der Hausratversicherung ist eine Elementarversicherung sinnvoll. Das gilt sowohl für alle Mieter als auch für Selbstnutzer von Immobilien. Hiermit wird Folgendes versichert:

    • Reparatur des beschädigten bzw. Wiederbeschaffung des zerstörten Inventars

    Lage des Gebäudes ist ausschlaggebend

    Um die Versicherbarkeit von Gebäuden zu beurteilen, gibt es in Deutschland die sogenannten Gefährdungsklassen. Liegt das zu versichernde Wohngebäude in einer Region, die häufig von Hochwasser oder Überschwemmungen heimgesucht wird, dann wird dieses auf der Grundlage des Zonierungssystems für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen (ZÜRS) in eine höhere Gefährdungsklasse eingestuft. Insgesamt gibt es vier Gefährdungsklassen (von 1 bis 4). Die Höhe der Klasse hat unter anderem auch Einfluss darauf, wie viel Geld Sie für Ihre Elementarversicherung zahlen müssen.

    Elementarversicherung – Den Hausrat absichern

    Die Elementarversicherung

    Schäden durch Naturkatastrophen werden nach Meinung von Experten in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter zunehmen. Durch Unwetter können Immobilien beschädigt und auch in Häusern oder Wohnungen Möbel, Teppiche, Elektrogeräte oder anderer Hausrat schnell in Mitleidenschaft gezogen werden. Daher sollten Versicherte ihre Hausratversicherung beziehungsweise ihre Wohngebäudeversicherung daraufhin überprüfen, ob sie einen Schutz gegen Elementarschäden beinhalten. Diese Schäden sind nämlich nicht in jeder Versicherung automatisch enthalten.

    Was sind Elementarschäden?

    Die Versicherungsgesellschaften verstehen unter Elementarschäden Schäden, die durch Überschwemmungen, Wasserrückstau, Hochwasser, Lawinen, Schneedruck, einen Vulkanausbruch, Erdbeben, Erdsenkungen, einen Erdrutsch oder einen Erdfall entstanden sind. Diese Risiken können durch eine Elementarversicherung abgesichert werden, für die der Versicherte einen zusätzlichen Beitrag zahlen muss.

    Welche Versicherung zahlt bei welchen Schäden?

    Die Versicherungsgesellschaften verstehen unter Elementarschäden Schäden, die durch Naturereignisse ausgelöst werden. Diese Risiken können durch eine Elementarversicherung abgesichert werden, für die der Versicherte einen zusätzlichen Beitrag zahlen muss. Die häufigsten Schadensursachen sind:

    Überschwemmungen/Hochwasser

    Die meisten Schäden in Deutschland entstehen durch Überschwemmungen und Hochwasser. Je nach Gefahrenlage nur für hohe Prämien mit versicherbar. Typisches Schadensbeispiel: Überfluteter Keller

    Rückstauschäden entstehen durch eine Überlastung der Abwasserrohre. Diese können die Wassermassen nicht mehr bewältigen und drücken das Wasser meist in den Kellern wieder heraus. Dies kann jedoch durch ein Rückstauventil verhindert werden.

    Schneedruck

    Nach starken Schneefall besteht gerade bei Flachdächern das Risiko, dass die Dächer den Schneemassen nicht standhalten und einstürzen.

    Bei starken Regenfällen kann es passieren, dass die Wassermassen Erdreich in Hanglage abtragen und mitreißen. Prallt das Erdreich ans Haus, kann es zu Beschädigungen am Mauerwerk kommen und im schlimmsten Fall das komplette Wohngebäude zerstören.

    Erdsenkungen

    Unter einer Erdsenkung versteht man die naturbedingte Absenkung des Erdreichs. Dies geschieht meist, wenn sich natürlich Hohlräume in der Erde bilden. Durch die Erdsenkung kann im schlimmsten Fall das komplette Haus zerstört werden.

    Löst sich eine Lawine und trifft auf ein Gebäude kann es zu schwere Beschädigungen kommen.

    Erdbeben und Vulkanausbrüche

    Auch als Ursachen für Elementarschäden deklariert sind Erdbeben und Vulkanausbrüche. Allerdings ist das Risiko hierfür in Deutschland sehr gering.

    Wohngebäudeversicherung: Vergleich

    Vergleichen Sie jetzt Tarife und versichern Ihre Immobilie unter dem Punkt „Versicherungsumfang“ auch gegen Elementarschäden.

    Welche Versicherung zahlt bei welchen Schäden?

    Die Elementarschadenversicherung wird als Deckungserweiterung sowohl für die Hausrat- als auch für die Gebäudeversicherung angeboten. Auch ein Sturm, eine Sturmflut oder ansteigendes Grundwasser können erhebliche Schäden verursachen. In diesen Fällen untersuchen die Versicherungen genau, durch welches Unwetter der Schaden entstanden ist.

    Sturmschäden werden im Rahmen einer Wohngebäudeversicherung übernommen, die auch Schäden durch Blitzeinschlag, Brand, Feuer, Überspannung oder Leitungswasser übernimmt. Werden beispielsweise Möbel oder Kleidung, durch oben genannte Schäden zerstört, zahlt die Hausratpolice. Schäden verursacht durch eine Sturmflut oder durch ansteigendes Grundwasser hingegen werden weder von der Gebäudeversicherung noch von der Elementarversicherung übernommen.

    Wer braucht welche Elementarversicherung?

    Immobilienbesitzer sollten eine Elementarversicherung als Zusatzversicherung zu ihrer Wohngebäudeversicherung abschließen. Dann werden die Schäden ersetzt, die ein Unwetter an dem Haus und an den Nebengebäuden verursacht. Auch fest im Haus verbaute Gegenstände, wie zum Beispiel Wasserleitungen, Stromleitungen, Heizungsanlagen, Fliesen an den Wänden oder auf dem Boden oder auch Parkettböden sind im Versicherungsschutz enthalten und werden ersetzt, wenn sie durch ein Unwetter beschädigt oder zerstört werden. Zusätzlich sollte auch eine Hausratsversicherung abgeschlossen werden.

    Für Mieter empfiehlt sich der Abschluss einer Elementarversicherung als Zusatz zu ihrer Hausratversicherung. Bei einem Unwetter können Möbel, Teppiche oder Haushaltsgegenstände in der Wohnung beschädigt oder zerstört werden. Nur wer seine Hausratversicherung um eine Elementarversicherung ergänzt hat, erhält auch in diesen Fällen einen Ersatz von der Versicherung. In jedem Fall lohnt sich ein ausführlicher Versicherungsvergleich, da die Prämien und der Versicherungsumfang stark variieren können.

    Was müssen Versicherte bei einer Elementarversicherung beachten?

    Vor dem Abschluss einer neuen Elementarversicherung sollten Verbraucher die Verträge auf gewisse Klauseln und Besonderheiten prüfen.

    Selbstbeteiligung und grobe Fahrlässigkeit

    Die meisten Versicherungsgesellschaften verlangen einen Selbstbehalt vom Versicherten, was bedeutet, dass der Versicherungsnehmer einen Teil des Schadens selbst zahlen muss. Durch die Selbstbeteiligung lässt sich die monatliche Prämie reduzieren.

    Außerdem werden Schadensfälle nach grober Fahrlässigkeit in der Regel ausgeschlossen. Diese liegt vor, wenn ein Fenster bei Starkregen unbeaufsichtigt offen gelassen wird und es dadurch zu einer Überschwemmung im Haus kommt. Gegen eine höhere Prämie kann die Elementarschadenversicherung jedoch so erweitert werden, dass die Versicherung hier ebenfalls zahlt.

    Gefährdungsklassen und Schutzmaßnahmen

    Die Versicherungen haben Deutschland in vier Gefährdungsklassen eingeteilt, was Überschwemmungen und Starkregen angeht. Je höher die Gefährdungsklasse ist, in der der Versicherte wohnt, umso höher fällt sein Beitrag zur Elementarversicherung aus. Bewohner der Gefährdungsklasse vier erhalten in der Regel keine Elementarversicherung, weil ihr Wohngebiet zu oft überschwemmt wird.

    In Gebieten mit leicht erhöhtem Risiko verpflichten die Versicherer den Versicherungsnehmer beim Abschluss der Elementarversicherung dazu gewisse Schutzvorrichtungen im Haus zu installieren. Dazu zählt beispielsweise eine Rückstauklappe im Abwasserkanal. Folgen die Versicherten diesen Pflichten nicht, besteht kein Elementarschadenschutz.

    Versicherungsvergleich starten

    Vor Abschluss einer Elementarschadenversicherung – egal ob als Teil einer Gebäude-, Hausratversicherung oder als eigenständige Versicherung – lohnt sich ein Vergleich der Tarife. Im Online-Rechner von Verivox sehen Sie den Preis und Leistungsumfang der Anbieter auf einen Blick. Für den zusätzlichen Schutz nehmen Sie im Hausratversicherung-Rechner nach der Eingabe von Postleitzahl, Wohnfläche und Wohnungstyp im darauffolgenden Schritt einfach Elementarschäden mit in den Versicherungsschutz auf.

    Beim Wohngebäudeversicherung-Vergleich finden Sie im Rechner nach allgemeinen Angaben zum Wohngebäude unter dem Punkt „Versicherungsumfang“ die versicherten Gefahren. Hier müssen nun auch die Elementarschäden mit aufgenommen werden, um eine Elementarversicherung mit einzuschließen.

    Die Hausratversicherung kann aus verschiedenen Bausteinen zusammengestellt werden:

    Источники: http://www.onverso.de/hausratversicherung/elementarversicherung/, http://www.geld.de/hausratversicherung/elementarversicherung/, http://www.verivox.de/elementarversicherung/

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