Hausrat und gebäudeversicherung

0
64

Gebäude und Hausrat- Komplettschutz – kombinierte Policen

Für Immobilieneigentümer stellt die Wohngebäudeversicherung natürlich die wichtigste Absicherung des Eigenheims dar. Es kann jedoch von Vorteil sein Gebäudeabsicherung und die Absicherung des Hausrats in einer Police zu kombinieren. Der Markt sieht hier einige sehr interessante Spezialkonzepte vor.

Viele Schäden betreffen Gebäude und Hausrat gleichzeitig

Bei Schäden durch Feuer, Rohrbruch (also Wasserschäden), aber auch Hochwasserschäden sind in fast allen Fällen sowohl das Gebäude, aber eben auch der Hausrat im Gebäude betroffen.

Gerade bei der Elementarschadenabsicherung, sofern der Immobilienbesitzer überhaupt daran gedacht hat, wird die oft nur für die Gebäudeversicherung, nicht aber in der Hausratversicherung abgeschlossen. Die Schäden am Hausrat werden entsprechend dann nicht reguliert.

Kombinierte Policen – sinnvolle Lösung

Eine Allgefahrenpolice, die zudem Wohngebäudeversicherung und Hausratversicherung in einer Police kombiniert muss auch bei strittigen Fällen oft leisten. So kann es beispielsweise vorkommen, dass die Gebäudeversicherung eine Regulierung für beschädigte Küchenmaschinen oder eine Einbauküche ablehnt, da sie diese zum Hausrat zählt. In Kombipolicen muss jedoch so oder so geleistet werden.

Empfehlenswert ist in diesem Zusammenhang beispielsweise das Spezialdeckungskonzept:

Der Assekuradeur Konzept-Marketing GmbH (kurz: K-M) hat hier eine Allgefahren-Deckung auf höchstem Niveau konzipiert, bei der alle in Wohngebäude- und Hausratpolicen zu berücksichtigenden Leistungen enthalten sind.

Sie finden diesen Tarif in unserem Vergleichsrechner. Aufgrund der Tatsache, dass im ALLSAFE – CASA Tarif die Hausratversicherung enthalten ist, erscheint der Tarif meist etwas weiter unten im Vergleich, da dadurch der Beitrag natürlich höher ist als bei reinen Wohngebäudeversicherungs-Tarifen.

Unbedingt zu empfehlen ist der Einschluss der Elementarschadenabsicherung, welche selbstverständlich sowohl für das Gebäude, als auch den Hausrat greift.

Hausrat- und Wohngebäudeversicherung Wer bietet viel fürs Geld?

Um die Wohngebäudeversicherung kommen Hausbesitzer nicht herum. Auch eine Hausratversicherung ist zumindest sinnvoll. Wer Jahr für Jahr dreistellige Beträge in die Prämien investiert, der möchte im Ernstfall aber auch ordentlich geschützt sein. n-tv suchte die Tarife mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis – und hat sie gefunden.

Vor Wohnungsbränden oder Wasserrohrbrüchen bleiben die meisten Menschen zum Glück verschont. Und auch das Einbruchsrisiko ist in den meisten Gegenden nicht bedrohlich hoch. Doch alle Wahrscheinlichkeitsanalysen nützen wenig, wenn der Schaden dann doch eintritt. Dann hilft nur noch eine gute Hausratpolice. Sie gehört zwar nicht zu den absoluten "Must-haves" unter den Versicherungen, die meisten Haushalte möchten dennoch nicht auf sie verzichten und investieren Jahr für Jahr weit über 2,6 Milliarden Euro in den Schutz. Fast doppelt so viel fließt an Prämien in die Wohngebäudeversicherung. Sie ist unentbehrlich für alle, die ein Haus besitzen, weil die Schäden, die sie abdeckt, extrem teuer werden können.

Teuer können aber auch die Beiträge sein, wie eine Studie des Deutschen Instituts für Servicequalität offenbart. Die Marktforscher haben für n-tv die Konditionen von insgesamt 87 Policen aus dem Bereich der Hausrat- und Wohngebäudeversicherung unter die Lupe genommen und die Prämien für ein Beispielhaus (zwei Etagen, 140 Quadratmeter) verglichen. Weil die Prämien je nach Standort variieren, wurden vier Beispielstädte in unterschiedlichen Tarifregionen untersucht.

Insbesondere bei der Hausratversicherung ergeben sich hier große Differenzen: So zahlten die Einwohner von Erding mit durchschnittlich 136,05 Euro im Jahr nur halb so viel wie die Hamburger. "Das Gefahrenrisiko in einer Großstadt wird vom Versicherer höher eingestuft als auf dem Land, was sich dann auch in der Höhe der Prämie widerspiegelt" erklärt DISQ-Chef Markus Hamer. Doch auch innerhalb der Standorte nehmen Versicherer für die gleichen Leistungen sehr unterschiedliche Prämien: In Leipzig etwa konnten Kunden bei der Wahl des günstigsten Tarifes bis zu 78 Prozent sparen und zahlten dann nur 90,47 Euro im Jahr.

Entscheidende Extras

Jede Hausratversicherung bietet einen gewissen Grundschutz, der die wichtigsten Gefahren abdeckt. Darüber hinaus sollte man aber auch auf die Extras achten: So zahlen knapp 60 Prozent der Tarife auch, wenn Hausrat aus dem Auto entwendet wird, zumindest in Deutschland. Über 70 Prozent übernimmt die erhöhten Rückreisekosten, wenn ein Urlaub wegen eines Schadens in den eigenen vier Wänden abgebrochen werden muss. Ist das Haus unbewohnbar geworden, zahlen zwar alle Versicherer für ein Ausweichquartier, einige setzen allerdings enge Grenzen für Dauer und Preise. Wer Fahrräder mitversichern möchte, muss das meist extra angeben und zahlt dafür in der Regel deutlich mehr.

Positiv fiel auf, dass in vielen Tarifen auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit in bestimmten Fällen verzichtet wurde. Das ist hilfreich, etwa wenn ein Dieb durch ein gekipptes Fenster in die Wohnung kommt. Nur wenige Anbieter übernehmen auch Schäden durch Phishing beim Online-Banking.

Aufräumen zahlen alle

Auch in der Wohngebäudeversicherung liegen die Unterschiede im Detail: "Aufräumkosten, etwa nach einem Sturmschaden, werden immer übernommen", weiß Hamer. Um die Wiederbepflanzung des Gartens müsse man sich meist aber selber kümmern: "Sie ist nur in 30 Prozent der Tarife eingeschlossen." Wer einen Öltank hat, sollte unbedingt darauf achten, dass die Versicherung auch für Dekontamination von Erdreich zahlt. Bei den meisten Tarifen im Test war das der Fall.

Bei der Wohngebäudeversicherung schwankten die Prämien zwischen den Standorten nicht ganz so stark, hier ist oft auch die Bauart und genaue Lage des Hauses entscheidend. Allerdings gab es auch hier beachtliche Preisunterschiede innerhalb der einzelnen Städte. In Minden war die Spanne am größten: Je nach Anbieter würden Hausbesitzer hier Jahresbeiträge zwischen 178,40 bis 645,83 Euro zahlen.

Die Testsieger

In die Gesamtwertung gingen die Prämien mit jeweils 40 Prozent ein, ansonsten war das Leistungsspektrum der Versicherung ausschlaggebend. Bei der Wohngebäudeversicherung machte die Huk-Coburg das Rennen, die einen umfangreichen Leistungskatalog mit günstigen Preisen kombiniert. Rang zwei und drei belegt die Devk ihrem Komfort-Tarif und dem Premium-Tarif. Letzterer ist etwas teurer, bietet aber noch besseren Schutz.

Auch bei den Hausratversicherungen landet die HUK-Coburg auf dem Spitzenplatz mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis. Der Classic-Tarif überzeugte mit umfangreichen allgemeinen und speziellen Leistungen. Dicht dahinter liegen die Bruderhilfe mit dem Tarif Classic und WGV mit dem Optimal-Tarif. Die kompletten Listen mit allen Tarifen in Hausrat- und Wohngebäudeversicherung lassen sich online abrufen.

Eine Versicherung mit Top-Leistung zum Billig-Tarif gibt es nicht, so das Fazit der Tester. Allerdings sind teurere Tarife nicht auch zwangsläufig besser ausgestattet. Wer genau hinsieht, kann auf jeden Fall ordentlich Kosten sparen.

Wohngebäudeversicherung und Hausratversicherung

Aus ungeklärten Gründe nehmen zahlreiche Personen an, dass der Abschluss von zwei Versicherungen, nämlich der Hausratversicherung und der Wohngebäudeversicherung, nicht erforderlich ist, weil unnötig hohe Versicherungskosten entstehen. Irrtümlicherweise wird vermutet, eine der beiden Versicherungen würde genügen.

Derartige Annahmen sind jedoch vollkommen falsch. Die beiden Versicherungen können sich nicht gegenseitig ersetzen. Ein optimaler Versicherungsschutz besteht erst, wenn beide Versicherungen vorhanden sind. Grund sind die verschiedenen Versicherungsschwerpunkte.

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung schützt in erster Linie den Hausrat. Es ist zwar richtig, dass bestimmte Gebäudebestandte ebenfalls vom Versicherungsschutz abgedeckt sind, allerdings nicht das gesamte Gebäude. Genau genommen erstreckt sich der Schutz der Hausratversicherung nur über einen sehr kleinen Teil des Gebäudes.

So gelten zum Beispiel Türen und Fenster als versichert: Sollten diese bei einem Einbruchdiebstahl beschädigt werden, trägt der Hausratversicherer die Kosten. Wegen dieses Schutzes kann auf die Wohngebäudeversicherung jedoch nicht verzichtet werden. Diese deckt das Risiko des Einbruchdiebstahls gar nicht ab, aber dafür Risiken wie Brand und Sturm. Wenn Türen oder Fenster aufgrund dieser Risiken beschädigt werden, zahlt die Hausratversicherung nicht.

Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung sichert das eigentliche Gebäude und somit den wesentlich größeren Vermögenswert ab. Gerade aus diesem Grund sollte auf den Schutz der Gebäudeversicherung nicht verzichtet werden.

Auf der anderen Seite darf man den Wert des Hausrats nicht unterschätzen. Möbelstücke, Unterhaltungselektronik, weitere Einrichtungsgegenstände und Bekleidung können sich in der Summe auf einen stattlichen Wert belaufen. Weil der Hausrat durch die Wohngebäudeversicherung nicht geschützt ist, sollte in Ergänzung die Hausratversicherung nicht fehlen.

Übrigens gibt es auch bei den Leitungsschäden keine richtige Überschneidung. Sollte Leitungswasser austreten, kommt die Gebäudeversicherung nur für Schäden auf, die am Gebäude entstanden sind. Außerdem werden Kosten übernommen, die mit der Behebung des Schadens in Verbindung stehen. Sollte außerdem Hausrat beschädigt oder zerstört worden sein, so würde der Versicherungsnehmer ohne separate Hausratversicherung auf den Kosten sitzen bleiben.

Источники: http://www.wohngebaeudeversicherung.eu/wohngebaeude-und-hausrat-kombi-versicherungen-100/, http://mobil.n-tv.de/ratgeber/Wer-bietet-viel-fuers-Geld-article5771716.html, http://www.hausrat-info24.de/wohngebaude-und-hausratversicherung/

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here