Haftpflichtversicherung was ist versichert

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Wer ist versichert und mitversichert ?

Gemäß den vereinbarten Versicherungsbedingungen und Risikobeschreibungen ist die gesetzliche Haftpflicht des Versicherungsnehmers versichert. (Nicht versichert sind die Gefahren eines Betriebes, Dienstes, Amtes (auch Ehrenamt) und Berufes).

Demnach schützt die private Haftpflichtversicherung Sie als:

  • Familien- und Haushaltsvorstand (Aufsichtspflicht über Minderjährige)
  • Dienstherr der in seinem Haushalt tätigen Personen, die im Haushalt des Versicherungsnehmers beschäftigt sind oder die Betreuung der Wohnung, des Hauses oder des Gartens oder im Winter den Streudienst übernehmen.

Wenn diese Personen einen Schaden verursachen ist dieser auch über Ihre Haftpflichtversicherung mitversichert. (z.B. Ihre Putzhilfe vergisst im Treppenhaus einen Besen und Ihr Besuch stolpert darüber).

  • Bauherr bis zu einer Bausumme von 50.000,- €, An- und Umbauten sind ohne Summenbegrenzung mitversichert.
  • Inhaber einer oder mehrerer im Inland gelegener Wohnungen, eines im Inland gelegenen Einfamilienhauses, eines im Inland gelegenen Wochenend- oder Ferienhauses, eines im Inland gelegenen selbst bewohnten festinstallierten Wohnwagens.

    Hierbei ist mitversichert die gesetzliche Haftpflicht aus der Verletzung von Pflichten, die der Versicherungsnehmer in den oben genannten Eigenschaften hat (z.B. bauliche Instandhaltung, Beleuchtung, Reinigung, Streuen und Schneeräumen auf Gehwegen).

  • Radfahrer
  • Reiter fremder Pferde zu privaten Zwecken, als Hüter fremder Hunde (keine Kampfhunde), nicht versichert sind Ansprüche der Tierhalter oder Eigentümer, wenn das Tier einen Schaden erleidet.
  • Halter oder Hüter zahmer Haus- und Kleintiere sowie Bienen (nicht jedoch Hunden, Rindern, Pferden, sonstigen Reit- und Zugtieren, wilden Tieren sowie Tieren, die zu gewerblichen oder landwirtschaftlichen Zwecken gehalten werden).
  • Bei der Ausübung von Sport, ausgenommen Jagd (siehe Jagdhaftpflicht).
  • Aus dem erlaubten privaten Besitz und Gebrauch von Hieb-, Stoß- und Schusswaffen inklusive der Munition, nicht jedoch zu Jagdzwecken oder strafbaren Handlungen.
  • Mitversichert ist die gesetzliche Haftpflicht

    • Ihres Ehepartners,
    • Ihrer unverheirateten Kinder (auch Pflege-, Stief- und Adoptivkinder),
    • Ihrer volljährigen Kinder, aber nur solange diese noch zur Schule gehen oder sich in einer unmittelbar anschließenden beruflichen Erstausbildung befinden. Während des Grundwehr- oder Zivildienstes besteht ebenfalls Versicherungsschutz.
    • Eines Familienangehörigen, der wegen Pflegebedürftigkeit im Haushalt des Versicherungsnehmers lebt.
    • Des in häuslicher Gemeinschaft lebenden Lebenspartners wenn dies beantragt wird und der Partner namentlich genannt wird. Mitversichert sind auch dessen Kinder.

    Ferner sind in der Haftpflichtversicherung Schäden versichert, die durch den Gebrauch der nachstehend genannten Fahrzeuge verursacht werden:

    • Kraftfahrzeuge die nicht schneller als 6km/h fahren, nur auf nicht öffentlichen Wegen fahrende Kfz und Anhänger, selbstfahrende Arbeitsmaschinen mit nicht mehr als 20km/h, wenn der berechtigte Fahrer eine Fahrerlaubnis hat.
    • Unbemannte Ballons und Drachen, deren Fluggewicht 5 kg nicht übersteigt und die nicht durch Motoren und Treibsätze angetrieben werden, nicht versicherungspflichtige Flugmodelle.
    • Wassersportfahrzeuge einschließlich Windsurfbrettern. Mitversichert ist auch der gelegentliche Gebrauch von fremden Wassersportfahrzeugen mit Motor, wenn keine behördliche Genehmigung für das Führen notwendig ist.

    Nicht versichert sind eigene Segelboote und eigene oder fremde Wassersportfahrzeuge mit Motoren.

    Haftpflichtversicherung im Ausland

    Bei Auslandsaufenthalten bis zu zwei Jahren besteht Versicherungsschutz weltweit. Mitversichert ist die gesetzliche Haftpflicht aus der vorübergehenden Benutzung oder Anmietung von im Ausland gelegenen Wohnungen und Häusern.

    Die Leistung des Versicherer erfolgt in EUR.

    Ebenfalls weltweiter Versicherungsschutz besteht bei der Tierhalter- Sportboot- und Jagdhaftpflichtversicherung.

    Tod des Versicherungsnehmers

    Im Falle des Todes des Versicherungsnehmers besteht der Versicherungsschutz für den mitversicherten Ehegatten und der unverheirateten Kinder weiter bis zur nächsten Prämienfälligkeit der Haftpflichtversicherung. Wird die Prämie durch den Ehepartner eingelöst, so ist dieser neuer Versicherungsnehmer.

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    Haftpflichtversicherung Leistungen

    • Schutz bei Personen-, Vermögens- und Sachschäden
    • Mindestdeckungssumme vereinbaren
    • Versicherung gilt in vielen Fällen auch im Ausland
    • Familientarife versichern auch Kinder und Lebenspartner

    Leistungen der Haftpflichtversicherung im Überblick

    Die Haftpflichtversicherung schützt Sie vor den finanziellen Auswirkungen von Schäden, die Sie Dritten zufügen und für die Sie verantwortlich sind. Ohne die Versicherung müssen Sie die Folgekosten in voller Höhe selbst tragen. Der Schutz der Haftpflichtversicherung gilt sowohl für Sie als auch für Familienmitglieder, falls Sie sich für einen Familientarif entscheiden.

    Wer ist versichert?

    Ehepartner und Kinder sind mit einer privaten Haftpflichtversicherung gemeinsam versichert – Kinder in der Regel so lang, bis Sie volljährig sind oder die erste Berufsausbildung abgeschlossen haben. Auch unverheiratete Paare können bei vielen Versicherungsgesellschaften mittlerweile mit einer einzigen Police versichert sein. Hierbei ist wichtig, dass beide Lebenspartner namentlich im Versicherungsvertrag genannt werden.

    Leistungen und typische Schadensfälle

    Eine Haftpflichtversicherung schützt Sie vor wichtigen Risiken des Alltags. Dazu gehören das umgestoßene Weinglas auf dem teuren Teppich der Nachbarin oder auch ein Unfall auf eisglatten Gehwegen vor Ihrem Haus. Versicherer haften demnach für drei Schadensarten: Personenschäden, Sachschäden und Vermögensschäden, die aus Personen- oder Sachschäden hervorgehen. Auch für reine Vermögensschäden kommen manche Versicherer – meist allerdings nur eingeschränkt – auf.

    Abwehr unberechtigter Ansprüche

    Auch wenn jemand Sie für einen Schaden verantwortlich macht, den Sie gar nicht verursacht haben, leistet die Haftpflicht wertvolle Hilfe: den so genannten passiven Rechtsschutz. Der Versicherer wehrt die unberechtigten Haftungsansprüche und Schadensersatzforderungen für Sie ab, wenn nötig auch vor Gericht. Gerichts- und Anwaltskosten, die dafür anfallen, trägt in einem solchen Fall die Versicherung. Wer auf der Suche nach einem aktiven Rechtsschutz ist, muss zusätzlich eine passende Rechtsschutzversicherung abschließen.

    Deckungssumme bei der Privathaftpflicht

    Die finanziellen Folgen von Personen- und Sachschäden können enorm sein. Aus diesem Grund ist es bei der privaten Haftpflichtversicherung besonders wichtig, dass eine ausreichende Deckungssumme vereinbart wird. Die Mindestdeckungssumme sollte für Personen- und Sachschäden pauschal drei Millionen Euro betragen. Manche Anbieter schlüsseln die Deckungssumme auch auf Personen- und Sachschäden auf. In diesem Fall sollte die Mindestdeckungssumme für Personenschäden bei zwei Millionen Euro liegen, bei Sachschäden bei einer Million Euro. Die vereinbarte Summe ist dann die maximale Entschädigungsleistung, die der Versicherer bei einem Schaden leistet.

    Stolperfalle

    Die Haftpflichtversicherung kommt auch für Schäden auf, die kleinere Haustiere bei Dritten verursachen. Versicherbar sind unter anderem Katzen, Meerschweinchen und Vögel. Für größere Tiere wie Hunde oder Pferde benötigen Sie zusätzlichen Schutz durch eine eigene Tierhalter-Haftpflichtversicherung.

    Privathaftpflicht im Ausland

    Der Vertragsschutz gilt in der Regel nicht nur in Deutschland, sondern in befristeter Form auch im Ausland. Viele Versicherungsgesellschaften bieten einen weltweiten Schutz für Urlaub, Reisen und andere Auslandsaufenthalte für maximal ein Jahr. Sollten Sie längere Zeit im Ausland leben wollen, dann fragen Sie bei Ihrer Versicherungsgesellschaft nach, um optimal geschützt zu sein.

    Ausfalldeckung für Versicherungsnehmer

    schädigt und nicht zahlen kann

    Mit einer Ausfalldeckung, auch Forderungsausfall-Versicherung genannt, stellen Versicherte sicher, dass sie nach einem erlittenen Schaden auch dann die ihnen zustehenden Entschädigungsleistungen erhalten, wenn der Schadenverursacher zahlungsunfähig ist und keine eigene Haftpflichtversicherung hat. Die Versicherung bietet dem Versicherten Schutz für den Fall, dass dieser von einem Dritten geschädigt wird und die Schadensersatzforderungen nicht eingetrieben werden können. Die Ausfalldeckung greift allerdings erst dann, wenn die Forderung einen zuvor vereinbarten Betrag übersteigt und die Forderung rechtskräftig besteht.

    Zahlt die Haftpflicht Neuwert oder Zeitwert?

    Die Haftpflichtversicherung kommt bei Sachschäden in der Regel nicht für den Neuwert, sondern nur für den Zeitwert eines beschädigten Objektes auf. Das bedeutet, dass die Versicherung an den Geschädigten nicht die Summe zahlt, die aktuell nötig wäre, um ein zerstörtes Teil neu zu kaufen. Sie übernimmt nur das, was das Objekt zum Zeitpunkt des Schadens noch wert war und nimmt daher einen Abzug vor. Gegen dieses Vorgehen gab es in der Vergangenheit bereits mehrfach Gerichtsurteile. Im Grundsatz gilt hier: Dem Geschädigten wird ein Schaden ersetzt, er darf sich aber nach einem Schadensfall nicht bereichern.

    Wichtiger Schutz bei Personenschäden

    Die Haftpflichtversicherung ist eine der wichtigsten Policen überhaupt. Weil die Haftung von Privatpersonen nach dem deutschen Recht unbegrenzt ist, können gerade bei Personenschäden – auch bei solchen, die durch ein bloßes Missgeschick oder Unachtsamkeit entstehen – horrende Forderungssummen fällig werden. Je nachdem, wie schwer eine Person verletzt wird, fallen neben den Kosten für einen Krankenhausaufenthalt und eine medizinische Versorgung unter anderem auch Schmerzensgeldforderungen oder Forderungen wegen eines Arbeitsausfalls an. Nur die private Haftpflichtversicherung nimmt Ihnen dann verpflichtende Zahlungen ab.

    Ist grobe Fahrlässigkeit versichert?

    Jemand, der naheliegende Erwägungen außer Acht lässt, eine erforderliche Sorgfalt nicht beachtet und dadurch einen Schaden verursacht, handelt nach geltendem Recht grob fahrlässig. Die private Haftpflichtversicherung greift nur in solchen Fällen, in denen ein Schaden durch grobe Fahrlässigkeit oder Leichtfertigkeit des Versicherten entstanden ist. Für jemanden, der anderen mit Vorsatz, willentlich und mit Absicht einen Schaden zufügt, leistet die Haftpflicht nicht. Sobald einem Schadensverursacher ein Vorsatz nachgewiesen werden kann, nimmt die Versicherung ihn in Regress und fordert die Kosten für die Schadensregulierung von ihm zurück. Wissenwert: Bei einer Gebäudeversicherung werden grobfahrlässige Schäden nicht versichert.

    Ohne Rechnung Schadensersatzansprüche begleichen

    In einem Schadensfall ist es für die Versicherung hilfreich, wenn der Geschädigte einen Beleg für den Wert der beschädigten Sache vorlegen kann. Wer keine Rechnung mehr besitzt oder finden kann, muss jedoch in der Regel keine Sorge haben, dass die Versicherung nicht zahlt. Grundsätzlich darf die Haftpflicht eine Schadensersatzforderung nicht einfach ablehnen, wenn keine Rechnung vorliegt. Um den Wert einer Sache zu belegen, können im Zweifelsfall auch alte Kontoauszüge oder Zahlungsbelege vorgelegt werden. Hilfreich ist möglicherweise auch ein aktueller Kostenvoranschlag für die gleiche oder eine ähnliche Sache.

    Berufshaftpflicht für Rechtsanwälte, Steuerberater und Ärzte

    Die private Haftpflichtversicherung ist grundsätzlich zu unterscheiden von der Berufshaftpflichtversicherung. Für bestimmte Berufsgruppen wie Rechtsanwälte, Steuerberater, Architekten, Dolmetscher und Ärzte ist eine solche Berufshaftpflicht vorgeschrieben oder empfehlenswert, damit diese für den Fall einer Fehlberatung und daraus resultierende Schadensersatzforderungen von Kunden finanziell abgesichert sind. Lesen Sie hier mehr zur Berufshaftpflichtversicherung.

    Schlüsselverlust mitversichern

    Bei vielen Versicherungsgesellschaften ist es möglich, einen Schlüsselverlust in den Versicherungsschutz einzuschließen. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn die versicherten Personen neben privaten Schlüsseln auch über berufliche und ehrenamtliche Schlüssel verfügen. Verliert beispielsweise ein Lehrer seinen Schlüsselbund, an dem neben den privaten Hausschlüsseln auch die Schlüssel der Schule hängen, so kann ein anschließend notwendiger Austausch der Schließanlage im gesamten Schulgebäude enorme Kosten zur Folge haben. Bis zu einem begrenzten Umfang zahlt dann die private Haftpflichtversicherung, wenn diese Schlüsselschäden einschließt.

    Redaktions-Tipp: Die Haftpflichtversicherung Testsieger vergleichen

    Die Stiftung Warentest kürt regelmäßig die besten Haftpflichtversicherungen. In unserem Haftpflichtversicherung Test können Interessierte die führenden Tarife genauer unter die Lupe nehmen.

    Richtiger Schutz bei Glasschaden

    Haftpflicht nicht inklusive

    Eine gute Privathaftpflichtversicherung kommt per Vertrag auch für Mietsachschäden auf. Die Versicherungsnehmer sind dann in der eigenen Mietwohnung und in gemieteten Häusern, Ferienhäusern und Kleingärten versichert. Bei Glasschaden haftet die Versicherung jedoch grundsätzlich nicht. Für die richtige Absicherung müssen Mieter hier eine eigenständige Glasversicherung oder eine Hausratversicherung inklusive Glasversicherung abschliessen.

    Zahlt die Haftpflicht bei Schäden am Handy?

    Für ein beschädigtes Handy kommt die Haftpflichtversicherung unter Umständen auf. Geht das Mobiltelefon durch das Einwirken Dritter kaputt oder wird beschädigt, so kann die Privathaftpflicht des Schädigers den Zeitwert des Telefons ersetzen. Wird das Handy jedoch durch Verschulden des Eigentümers beschädigt oder zerstört, so zahlt die private Haftpflichtversicherung nicht. Hier finden Sie weitere Informationen zur Handyversicherung.

    Tarife vergleichen

    Die Angebote zur Haftpflichtversicherung sind hinsichtlich Leistungsumfang und Kosten sehr verschieden. Um eine solide Absicherung zu erhalten, sollten Sie vorab mehrere Tarife gegenüberstellen. Nutzen Sie unseren Tarifvergleich und finden Sie die für Sie ideale Haftpflichtversicherung – kostenlos und ganz bequem von zu Hause aus.

    Haftpflichtversicherung: Alles Wichtige versichert?

    Vor allem ältere Policen decken nicht alle Risiken ab. Es lohnt daher, den alten Haftpflichtversicherungsvertrag zu prüfen oder einen neuen abzuschließen.

    Und sie bewegen sich doch. All das, was in der Privathaftpflicht versichert sein sollte, hatte Finanztest vor drei Jahren zusammengestellt. So manche Police zeigte da noch böse Lücken. Doch inzwischen haben viele Versicherer nachgebessert und ihre Bedingungen dem Finanztest-Grundschutz angepasst, zum Beispiel die Versicherungssumme angehoben oder Mietsachschäden eingeschlossen.

    Das gilt aber oft nur für Neuverträge. Wer bereits vor Jahren eine Privathaftpflicht abgeschlossen hat, muss damit rechnen, dass der Vertrag manche Alltagsrisiken nicht abdeckt. Es ist daher sinnvoll, einmal ins Kleingedruckte zu sehen. Der Finanztest-Grundschutz macht folgende Vorgaben:

    • Versicherungssumme. Sie sollte mindestens 3 Millionen Euro pauschal für Personen- und Sachschäden betragen.
    • Allmählichkeitsschäden. Oft sind Schäden ausgeschlossen, die nicht sofort entstehen, sondern im Lauf der Zeit, etwa durch Feuchtigkeit, Ruß, Rauch oder Staub. Diese Schäden sollten mitversichert sein.
    • Computer. Der Versicherer zahlt für Schäden, etwa durch unbeabsichtigt übertragene Computerviren, bis zu 50 000 Euro.
    • Abwässer. Zahlung für Schäden im Gebäude, die häusliche Abwässer etwa durch ein verstopftes Rohr verursacht haben.
    • Tiere. Der Versicherungsschutz sollte beim Hüten fremder Hunde und Pferde in voller Höhe gelten, egal welche Rasse.
    • Grundwasser. Versichert sein müssen Schäden durch gewässerschädigende Stoffe in haushaltsüblichen Mengen, etwa Lösemittel, die im Keller auslaufen.
    • Mietsachschäden. Die Police sollte in der eigenen Mietwohnung gelten sowie in einer gemieteten Ferienwohnung, einem Ferienhaus oder einem Schrebergarten und bis mindestens 300 000 Euro reichen. Ausgenommen sind Glasschäden und Schäden an Heizungsanlagen.
    • Ausland. Während eines Auslandsaufenthalts bis drei Jahre in der EU und bis ein Jahr weltweit gilt der Schutz wie im Inland.
    • Ferienwohnung. Für Schäden beim Mieten einer Ferienwohnung im Ausland.
    • Vorsorge. Risiken, die erst nach Abschluss des Vertrags neu entstehen, sind mit mindestens 3 Millionen Euro pauschal und 50 000 Euro für Vermögensschäden sofort versichert. Zum Beispiel wenn eine Familie einen Hund kauft und das Tier – noch bevor sie eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung abschließt – einen Schaden anrichtet.

    Fremde Schlüssel und kleine Kinder

    Über den Grundschutz hinaus können weitere Leistungen wichtig sein. Unsere Analyse zeigt Ihnen, welche und ermittelt eine günstige Versicherung nach Ihren Vorgaben. Sie kostet 12 Euro. Im Fragebogen können Sie ankreuzen, welche Leistungen Sie mitversichern möchten. So ist es für Mieter vorteilhaft, den Verlust fremder Schlüssel einzuschließen. Denn das kann bei der Zentralschließanlage eines Mietshauses mehrere tausend Euro kosten.

    Eltern kleiner Kinder haben mitunter das Problem, dass die Versicherung nicht zahlt, weil Kinder unter sieben Jahre laut Gesetz nicht für Schäden haften. Im Straßenverkehr liegt die Grenze bei zehn Jahren. Eltern haften dann nur, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben – ansonsten geht zum Beispiel der Nachbar leer aus, wenn ein Sechsjähriger die Fensterscheibe mit dem Fußball demoliert hat. Wer den Frieden wahren will, wählt einen Versicherer, der in jedem Fall zahlt, egal ob die Aufsichtspflicht verletzt wurde oder nicht.

    Die Forderungsausfalldeckung greift, wenn der Versicherte selbst einen Schaden erleidet und der Schädiger nicht zahlen kann und auch nicht haftpflichtversichert ist. Dann zahlt der eigene Haftpflichtversicherer. Bevor diese Deckung greift, muss der Geschädigte aber alle rechtlichen Möglichkeiten ausgeschöpft haben.

    Ärger gibt es oft auch bei Gefälligkeiten. Wer Freunden beim Umzug hilft oder im Urlaub Nachbars Blumen gießt, muss in der Regel nicht für Schäden haften, die dabei entstehen. Denn da gilt ein stillschweigender Haftungsausschluss. Wer beim Umzug etwas kaputt macht, muss dem Freund also nichts ersetzen. Soll die eigene Haftpflicht trotzdem zahlen, müssen „Gefälligkeitshandlungen“ mitversichert werden.

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    Источники: http://www.versicherung-vergleiche.de/haftpflichtversicherung/wer_versichert.htm, http://www.finanzen.de/haftpflichtversicherung/leistungsumfang, http://www.test.de/Haftpflichtversicherung-Alles-Wichtige-versichert-4229662-0/

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