Haftpflichtversicherung ab wann

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Wer braucht eine private Haftpflicht ?

Eine eigene private Haftpflichtversicherung brauchen alle Personen, die nicht über die Haftpflicht der Eltern oder die des Ehe- oder Lebenspartners mitversichert sind.

Je nach Alter, Wohnsituation, beruflichem Werdegang oder Familienstand gelten hier aber sehr unterschiedliche Regelungen.

Eine eigene Haftplichtversicherung brauchen alle .

  • die den 27. Geburtstag erreicht haben (auch wenn sie noch im Elternhaus lebend)
  • die einen eigenen Hausstand haben, also in der eigenen Wohnung leben

(gilt auch dann, wenn in eine WG gezogen wird)

  • die den Bundeswehr- bzw. Zivildienst beendet haben ( vorlдufig entfallen

    wegen Aussetzung der Wehrpflicht)

    Keine eigene Haftplichtversicherung brauchen Personen .

    • die noch im Elternhaus leben und unter 27 Jahre jung sind
    • in der Ausbildung (Schule, Studium, Azubi) sind und im Elternhaus leben
    • Azubis und Studenten, die vorher noch nicht voll berufstätig waren
    • die über ihren, im gemeinsamen Haushalt lebenden, Ehepartner

    oder nichtehelichen Lebenspartner versichert sind

    Im Umkehrschluss gibt es hдufig die Situation, dass Paare einen gemeinsamen Haushalt beziehen, vorher aber jeweils eine eigene Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben.

    In solchen Fällen kann einer der Verträge ohne Einhaltung von Fristen gekьndigt werden.

    Wer mit dem Lebenspartner einen gemeinsamen Haushalt bezieht, kann seine eigene Haftpflichtversicherung kьndigen. In solch einer Situation sollten beide Versicherer angeschrieben werden, damit sich diese untereinander in Verbindung setzen.

    Der дltere Vertrag bleibt in dem Fall bestehen, der jьngere wird aufgehoben.

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    Verbraucher-Check | Ab wann brauche ich

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    Die ZeitschriftFinanztest“ hat den Check gemacht und sagt, welche Policen Berufsanfänger, Paare, Rentner und Autofahrer brauchen.

    ► Ein absolutes MUSS

    Auf eine Kranken- und private Haftpflichtversicherung kann niemand verzichten. Kinder sind dabei oft über ihre Eltern mitversichert.

    Empfehlung: Hunde- oder Pferdebesitzer sollten eine Tierhalterhaftpflicht abschließen.

    Vorteil von Haftpflichtverträgen: Im Schadensfall haftet der Versicherte nicht seinem eigenen Vermögen.

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    ► Nach dem 18. Geburtstag

    Ratenkredit-Vergleiche

    Ein Service von

    Eine Auslandskrankenversicherung für eine Reise ist häufig die erste Police, um die sich ein Volljähriger kümmern muss. Grund: Bei vielen Verträgen sind im Familientarif Kinder nur bis zu ihrem 18. Geburtstag mitversichert. Gute Tarife gibt es schon für rund zehn Euro.

    Wer bei den Eltern auszieht, seinen ersten eigenen Haushalt gründet, braucht eine Hausratversicherung.

    Spätestens mit dem 25. Geburtstag endet die kostenlose Mitversicherung in der gesetzlichen Krankenkasse. Wer mehr als 385 Euro im Monat verdient, fliegt schon vorher raus.

    Nicht ganz so wichtig ist eine Zahnzusatzversicherung. Sie kann vor allem für Kassenpatienten interessant sein.

    Überflüssig und teuer sind Ausbildungs-, Krankenhaustagegeld- und Reisegepäckversicherungen. Handy- oder Laptop-Policen sind ebenfalls nur selten sinnvoll.

    Wer arbeitet, sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben. Sie zahlt eine Rente, wenn der Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann.

    Wer aus Gesundheitsgründen keine Police bekommt oder nur zu sehr schlechten Konditionen, kann sich mit einer Erwerbsunfähigkeits- oder Unfallversicherung absichern.

    Eine Berufsunfähigkeitspolice kann eine Unfallversicherung nicht ersetzen. Grund: Sie zahlt nur bei Krankheit. Bei einem Unfall (z.B. Verlust des Gehörs oder einer Hand) ginge der Verbraucher leer aus.

    Bei der Wahl des Anbieters sollte man auf jeden Fall auf einen leistungsstarken Tarif achten. Eine Vollinvalidität muss mindestens mit 500 000 Euro abgesichert sein.

    Lebensversicherung

    Weniger Zinsen Lebensversicherer kappen die Gewinne

    Es geht ans Geld! Erste Lebensversicherer können Zinsversprechen nicht mehr erfüllen und wollen Gewinne kappen.

    ► Gemeinsame Wohnung

    Mit dem Einzug in eine gemeinsame Wohnung kann man sich doppelte Policen sparen, dazu zählen in der Regel die Privathaftpflicht, die Hausrats- und Auslands-Krankenversicherung.

    Der jeweils jüngere Vertrag kann gekündigt werden.

    ► Familiengründung

    Bei Hauskauf oder Familiengründung sollten Partner und Kinder abgesichert werden. Das geht über eine Risikolebensversicherung. Sie bietet im Todesfall ausreichend Absicherung für die Hinterbliebenen. Eine Kapitallebensversicherung ist häufig zu teuer.

    Kinder werden fast immer von der privaten Haftpflichtpolice mitversichert.

    ACHTUNG: Nicht jeder Anbieter kommt für Schäden auf, die Kinder unter sieben Jahren anrichten. Fährt z. B. das Kind mit seinem Roller gegen das Autos des Nachbarn, kann es unangenehm werden, wenn die Versicherung nicht zahlt. Tipp: Der Schutz sollte Schäden von „deliktunfähigen“ Kindern einschließen.

    Hält die Ehe nicht, müssen die Verträge wieder angepasst werden. Bei Lebensversicherungen und Unfallpolicen mit Todesfallleistung sollte der eingetragene Bezugsberechtige überdacht werden.

    ► Rentenalter

    Mit Rentenbeginn endet die Berugsunfähigkeitsversicherung automatisch.

    Die Unfallversicherung wird dagegen gerade im Alter wichtig. Für ältere Menschen gibt es spezielle Senioren-Unfallverträge. Sie zahlt z.B. auch für eine Haushaltshilfe, wenn man vorübergehend Hilfe benötigt.

    Ist der Tod Folge eines Unfalls, müssen die Angehörigen schnell handeln und innerhalb von 48 Stunden die Unfallversicherung informieren. Bei Haftpflicht- und Hausratspolicen kommt es darauf an, ob Familienmitglieder mitversichert sind. Wenn ja, bleibt der Schutz auch über den Tod hinaus bestehen.

    Kinder in der Privathaftpflicht

    Im Familientarif sind Kinder kostenlos mitversichert

    • Zuletzt aktualisiert: 19. Mai 2016
    • Von: Annika Krempel

    Das Wichtigste in Kürze

    • In einer Familienhaftpflichtversicherung sind Kinder bis zum Ende von Ausbildung oder Studium mitversichert, solange sie noch nicht regulär gearbeitet haben.
    • Kinder bis sieben Jahre sind nicht schuldfähig. Eltern müssen daher nicht für entstandene Schäden haften.
    • Viele Versicherungen bieten auch Tarife an, die Schäden durch schuldunfähige Kinder abdecken.

    Manchmal geht es ganz schnell: Ein Moment der Unachtsamkeit, und schon haben Sie einen Unfall verursacht, der Ihre finanzielle Existenz bedroht. Und falls Sie Nachwuchs haben, ist diese Gefahr noch größer: Kinder verursachen eher einen Schaden als Erwachsene, weil sie die Konsequenzen ihrer Handlungen nicht immer überblicken können. Eine Haftpflichtversicherung, die für die finanziellen Folgen solcher Unglücke aufkommt, sollte daher jeder haben.

    Während der Schulzeit und der ersten beruflichen Ausbildung schließt eine Familienhaftpflichtversicherung neben minderjährigen auch erwachsene Kinder ein – sogar wenn der Nachwuchs nicht mehr zu Hause wohnt. Als erste berufliche Ausbildung gelten Lehre und Studium, die ohne Unterbrechung aufeinander folgen. Wer nach dem Bachelor direkt einen Master macht, ist ebenfalls abgesichert.

    Auch in der Wartephase nach der Schule schützt die private Haftpflicht ein Jahr lang. Falls das Kind nach der Lehre bereits erwerbstätig war und dann noch einmal ein Studium oder eine Lehre aufnimmt, muss es sich allerdings selbst versichern. Das gilt in der Regel auch, sobald es heiratet.

    Wann Kinder mitversichert sind

    Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: 19. Mai 2016)

    Falls Eltern ihre erwachsenen Kinder auch nach der ersten Berufsausbildung für eine befristete Zeit weiter mitversichern möchten, gibt es bei guten Haftpflichtversicherungen entsprechende Tarifangebote.

    Mehr dazu im Ratgeber Haftpflichtversicherung

    Julia Rieder

    Expertin für Versicherungen

    Keine Kür, sondern Pflicht

    • Haftpflichtschäden an Personen können Sie ruinieren.
    • Sparen Sie nicht an den Leistungen.
    • Neue Policen haben oft bessere Leistungen. Wechseln Sie.

    Von uns empfohlene Tarife:

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    Kleine Kinder haften nicht

    Erst mit sieben Jahren gelten Kinder vor dem Gesetz als delikt- beziehungsweise schuldfähig, im Straßenverkehr sogar erst mit zehn Jahren. Das bedeutet, dass Eltern für kleine Kinder nicht haften müssen, wenn diese einen Schaden verursachen. Schießt ein sechsjähriger Junge einen Fußball durch die Fensterscheibe der Nachbarn, ist er schuldunfähig. Die private Haftpflichtversicherung, in der das Kind mitversichert ist, muss für den Schaden nicht aufkommen.

    Eine Ausnahme gibt es: Haben die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt, springt die Versicherung ein.

    Bei der Frage, wann genau Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzen, kommt es auf den Einzelfall an – das genaue Alter und die Reife des Kindes sind ausschlaggebend. Als Faustformel gilt laut dem Bundesgerichtshof (Urteil vom 24. März 2009, Az. VI ZR 51/08): Ist das Kind jünger als vier Jahre, muss es so beaufsichtigt werden, dass Eltern jederzeit eingreifen können. Eltern müssen Kinder bis sieben Jahre alle 15 bis 30 Minuten kontrollieren. Ältere Jungen und Mädchen dürfen auch über einen längeren Zeitraum unbeobachtet sein, die Eltern sollten aber ungefähr wissen, wo sich der Nachwuchs aufhält. Bei einer Sechsjährigen haben die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt, wenn sie zu weit von dem Mädchen entfernt sind, um es daran zu hindern, ein Auto zu zerkratzen. In diesem Fall haften die Eltern für ihr Kind, und die Haftpflichtversicherung muss den Schaden am Auto ersetzen.

    Damit die Versicherung trotzdem zahlt

    Kleine Unfälle mit Kindern passieren meist im privaten Umfeld, also bei Nachbarn oder Verwandten. Da Eltern sich diesen Menschen meist persönlich verpflichtet fühlen, möchten viele die vom Nachwuchs verursachten Schäden ersetzen, auch wenn sie das eigentlich nicht müssten. Dafür eignen sich Haftpflichtpolicen, die auch Schäden von schuldunfähigen Kindern ersetzen. Allerdings ist die Deckungssumme meist recht niedrig. Wählen Sie daher einen Tarif, der Schäden mindestens bis zu einer Höhe von 30.000 Euro ersetzt.

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    Artikel verfasst von

    Finanztip-Expertin für Versicherungen

    Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.

    Redakteur bei Finanztip (bis Januar 2017)

    Eric Brandmayer hat bei Finanztip volontiert. Er kümmerte sich als Redakteur im Versicherungsteam vor allem um die Themen Hausrat und Haftpflicht. Während seines Bachelors in Journalismus und Public Relations arbeitete er als Werksstudent beim Deutschen Olympischen Sportbund in der Pressestelle. Praktische Erfahrungen sammelte er zuvor in verschiedenen Redaktionen, in der Versicherungsbranche sowie als Autor.

    Источники: http://www.dewion.de/haftpflichtversicherung/private_haftpflichtversicherung_wer.shtml, http://www.bild.de/geld/versicherungen/versicherung/ab-wann-brauche-ich-welche-versicherung-32473338.bild.html, http://www.finanztip.de/haftpflichtversicherung/kinder/

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