Haftpflicht vergleich stiftung warentest

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Haft­pflicht­versicherung: Verträge jetzt noch besser – oft lohnt ein Wechsel

Alle Testergebnisse
  1. Startseite Test
  2. So haben wir getestet
  3. „Sehr gut“ und „gut“ nur mit Finanztest-Grund­schutz
  4. Test Privathaftpflichtversicherung
  5. Glossar zur Haftpflichtversicherung
  6. Tabelle: Sehr gut und preis­wert
  7. Best­leistungs­garantie und Update-Auto­matik
  8. Unser Rat
  9. Artikel als PDF (10 Seiten)

„Sehr gut“ und „gut“ nur mit Finanztest-Grund­schutz

Finanztest fordert von Haft­pflicht­versicherungen ein Mindest­maß an Leistungen. Wesentliche Haftungs­fälle, die jeden treffen können, sollen gedeckt sein. Nur Tarife, die den Finanztest-Grund­schutz bieten, können „gut“ oder „sehr gut“ sein. Alle Tarife in der Tabelle bieten den Grund­schutz, diese Leistungen sind deshalb nicht extra ausgewiesen. Wichtigste Bedingung: Die Versicherungs­summe muss mindestens 10 Millionen Euro pauschal für Personen- und Sach­schäden betragen. Hinzu kommen:

Allmählich­keits­schäden. Gedeckt sein müssen Schäden in Wohnungen und Häusern, die etwa durch Feuchtig­keit, Ruß, Rauch oder Staub im Laufe der Zeit entstehen. Beispiel: Ein Mieter bohrt versehentlich eine Leitung an, es tritt Wasser aus, das mit der Zeit zu Schäden führt.

Computer. Schäden an fremden Computern, die der Versicherte etwa durch unbe­absichtigt über­tragene Computerviren verursacht, sollten zumindest bis 50 000 Euro versichert sein.

Häusliche Abwässer. Die Versicherung sollte Schäden durch Abwässer über­nehmen. Solche Schäden entstehen etwa durch verstopfte Rohre oder geplatzte Wasch­maschinen­schläuche.

Hüten fremder Hunde und Pferde. Die Versicherung soll in der Pflicht sein, wenn der Versicherte auf den Hund seines Nach­barn aufpasst. Beißt der Hund in dieser Zeit ein Kind, haftet der Hundesitter, selbst wenn ihn keine Schuld trifft. Versichert sein soll auch jeder, der auf dem Ponyhof mal kurz das Pferd eines anderen halten soll und dem es dabei mit teuren Folgen ausbüxt.

Gewässergefähr­dende Substanzen. Versichert sein sollen Schäden durch gewässerschädigende Stoffe in haus­halts­üblichen Mengen. Auslaufende Lösungs­mittel können große Schäden im Grund­wasser anrichten.

Mietsach­schäden. Der Versicherte muss als Mieter abge­sichert sein. Der Schutz muss in der eigenen Miet­wohnung genauso gelten wie in Ferien­wohnungen, Ferien­häusern oder Schrebergärten. Schäden sollten bis mindestens 300 000 Euro gedeckt sein. Glas- und Heizungs­schäden sind ausgeschlossen.

Schutz im Ausland. Der gesamte Versicherungs­schutz muss auch während eines vorüber­gehenden Auslands­auf­enthalts gelten – mindestens drei Jahre inner­halb der Europäischen Union und ein Jahr welt­weit. Auch das Mieten einer Ferien­wohnung im Ausland sollte in den Schutz einbezogen sein.

Vorsorgever­sicherung. Risiken, die nach Abschluss des Vertrags neu entstehen, sollten im Rahmen der bestehenden Privathaft­pflicht­versicherung mit mindestens 3 Millionen Euro pauschal und 50 000 Euro für Vermögens­schäden versichert sein. Ein neues Risiko kann beispiels­weise eine Immobilie sein, die sich eine Familie anschafft und für die eigentlich eine Haus- und Grund­besitzer-Haft­pflicht­police nötig ist. Entsteht ein Schaden, noch bevor die Familie die spezielle Eigentümer­versicherung abschließt, springt dann über die Vorsorgever­sicherung doch noch die Privathaft­pflicht­versicherung ein.

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Der auf dem Herd vergessene Topf, der am Zebra­streifen über­sehene Fußgänger, der aus der Hand gerutschte Blumentopf: Kleine Fehler haben zuweilen ruinöse finanzielle Folgen. Schutz bietet die Privathaft­pflicht­versicherung. Wer bereits eine hat, sollte sie prüfen. Neue Policen sind oft viel besser als alte. Sehr guten Schutz gibt es schon für 50 Euro. Er kann allerdings auch mehr als das Dreifache kosten. Erfreuliche 90 von 218 Privathaft­pflicht­versicherungen im Test erhalten die Bestnote.*

Schutz vor dem Ruin

Die Privathaft­pflicht­versicherung springt ein, wenn der Versicherte Schadens­ersatz zahlen muss. Der Schutz ist unerläss­lich. Schon kleine Fehler, wie sie jedem mal passieren können, führen sonst in den Ruin, wenn sich jemand dadurch schwer verletzt und bleibende Schäden davon­trägt. Zum Glück sind solche Fehler selten. Privathaft­pflicht­versicherungen sind daher günstig. Die Finanztest-Maßstäbe für sehr guten Schutz sind streng – dennoch gibt es für 90 Tarife die Bestnote, weitere 89 sind immerhin noch gut, nur 12 Tarife sind ausreichend oder mangelhaft.*

Mit den Jahren immer besser

Der Schutz ist mit den Jahren immer besser geworden. Wer seine Privathaft­pflicht vor fünf oder mehr Jahren abge­schlossen hat, kann heute in der Regel erheblich besseren Schutz bekommen und sollte daher seine Police zumindest einmal gründlich auf den Prüf­stand stellen. Seinen Versicherungs­schutz prüfen sollte erst recht, wer eine Familie gegründet hat, öfter fremde Kinder oder Tiere beaufsichtigt oder eine Ferien­wohnung im Ausland gekauft hat. Finanztest hat beim Privathaft­pflicht-Vergleich für alle Fälle passende Policen gefunden und nennt die besten Angebote.

Die beste Haft­pflicht­versicherung für den eigenen Bedarf

Test­ergeb­nisse für 218 Privathaft­pflicht­versicherungen. Unser aktueller Test zeigt, welche Policen besonders viele Extra­leistungen bieten. In unserer inter­aktiven Tabelle können Sie nach den für Sie wichtigen Kriterien filtern, etwa ob der Versicherer auch bei Schäden durch delikt­unfähige Kinder oder Gefäl­ligkeits­hand­lungen von Freunden leistet. Egal ob Sie Immobilien­besitzer sind oder Mieter oder in Ihrer Frei­zeit mit Motorboot, Surf­brett oder Drohne unterwegs sind: Unsere Tabelle zeigt Ihnen auf einen Klick, ob Ihr besonderes Risiko versichert ist.

Finden Sie Ihren ganz individuellen Testsieger. Für zehn Euro ermittelt die Stiftung Warentest die nach Ihren Vorgaben für Sie güns­tigsten Versicherungen. So haben Sie vollen Schutz – und sparen Geld.

Mehr Schutz als nötig

Bei leistungs­starken Privathaft­pflicht­versicherungen ist sogar oft Schutz jenseits der gesetzlichen Haft­pflicht drin. So haften Kinder bis sieben Jahre – im Straßenverkehr sogar bis zehn Jahre – von Gesetzes wegen nicht für Schäden. Wer Nach­barn oder Freunde dennoch entschädigt wissen will, wenn die Kinder eine Scheibe einge­worfen oder ein Auto zerkratzt haben, muss das normaler­weise trotz Haft­pflicht­versicherung aus eigener Tasche zahlen. Viele Tarife bieten allerdings Ersatz auch für durch Kinder verursachte Schäden. Ganz ähnliches gilt für Gefäl­ligkeits­hand­lungen: Freunde, die bei einem Umzug oder einer Reno­vierung helfen, haften von Gesetzes wegen nur bei grober Fahr­lässig­keit. Wollen sie den Schaden auch bei einfacher Fahr­lässig­keit ausgleichen, sollten sie eine Privathaft­pflicht­police mit einer Erweiterung der Deckung auch für diesen Fall haben. Unsere Tabelle zeigt, welche Versicherungen diesen zusätzlichen Schutz bieten.

Privathaft­pflicht­schutz für Drohnen­besitzer

Unsere Test­tabelle zeigt auch Privathaft­pflicht-Angebote, die Schäden durch Drohnen absichern. Ein solcher Schutz ist wichtig, denn das Luft­verkehrs­gesetz bestimmt, dass die Halter der Drohnen selbst dann für die von den Geräten verursachten Schäden an Sachen und Personen haften, wenn sie beim Fliegen der Drohne nichts falsch gemacht haben. Was viele nicht wissen: Seit 2005 gilt für Drohnen­besitzer sogar eine gesetzliche Versicherungs­pflicht. Wer seine Drohne ausschließ­lich privat nutzt, kann diese Versicherungs­pflicht mit einer guten Privathaft­pflicht­versicherung erfüllen. Kommerzielle Drohnenpiloten müssen eine spezielle Drohnen­versicherung abschließen.

Erweiterung auf eigene Schäden

Es gibt noch eine Erweiterung des Versicherungs­schutzes über die gesetzliche Haft­pflicht hinaus: Mancher Versicherer zahlt ausnahms­weise auch für Schäden, die der Versicherte erlitten hat und für die er vom Schädiger keinen Ersatz erhält. Forderungs­ausfall­deckung nennen die Versicherer das. Der eigene Versicherer zahlt in solchen Fällen das, was er zahlen würde, wenn der Schädiger bei ihm haft­pflicht­versichert wäre. Erweiterung der Erweiterung: Einige Versicherer zahlen auch dann, wenn der Schädiger vorsätzlich gehandelt hat. Einschränkung des Schutzes: Der Versicherte muss alles tun, um den Schaden­ersatz vom Schädiger zu erhalten und dabei zur Not auch auf eigene Kosten vor Gericht ziehen und den Gerichts­voll­zieher losschi­cken, bevor er Geld von der Versicherung erhalten kann.

Im Schadens­fall droht Kündigung

Wie bei den meisten anderen Versicherungs­verträgen auch: Der Versicherer ist berechtigt, den Vertrag zu kündigen, wenn es einen Schaden gibt. So regelt es das Versicherungs­vertrags­gesetz. Neuen Schutz zu bekommen, ist dann oft schwierig. Versicherer weigern sich oft, Verträge mit Menschen zu schließen, denen ein anderes Unternehmen gekündigt hat. Möglicher Ausweg: Versicherte können anbieten, den Vertrag von sich aus zu kündigen.

Nutzer­kommentare, die vor dem 19. September 2017 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger-Unter­suchung aus Finanztest 12/2014.

* Passage korrigiert am 21. September 2017

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Haftpflichtversicherung Test

Haftpflichtversicherung Test – Die Versicherung für alle Fälle

Nicht immer ist das Ausmaß des entstandenen Schadens so hoch, dass der wirtschaftliche Ruin befürchtet werden muss. Nichtsdestotrotz gibt das Wissen, einen soliden Schutz zu haben ein sicheres Gefühl. In diesem Fall erstattet die Privathaftpflichtversicherung die Kosten. Sie gehört in das Versicherungsportfolio eines jeden Haushalts. Sofern der Versicherungsschaden nicht auf vorsätzliches Verschulden zurückzuführen ist und der Leistungsanspruch auch begründet werden kann, erstattet die Versicherung sämtliche Kosten für die Reparatur oder den Ersatz beschädigter Gegenstände. Darüber hinaus übernimmt die Haftpflichtversicherung Kosten für Folgeschäden, wie zum Beispiel Nutzungsausfälle. Ferner trägt die private Haftpflichtversicherung auch Kosten, die durch Schäden dritter Personen entstanden sind, wie zum Beispiel Bergungskosten, Behandlung, Verdienstausfall, Schmerzensgeld oder eine lebenslange Rente bei Folgeschäden.

Passiver Rechtsschutz inbegriffen

Die Haftpflichtversicherung versichert nicht nur Haftungsrisiken, sondern sieht sich gleichermaßen auch als eine Art passiver Rechtsschutz (Rechtsschutzversicherung im Test). Wird der Versicherte mit unbegründeten Schadensersatzforderungen belastet und es kommt zum Rechtsstreit, übernimmt die Haftpflichtversicherung sämtliche Gerichts- und Prozesskosten.

Anforderungen an eine Haftpflicht laut Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat klare Mindestanforderungen an eine private Haftpflichtversicherung gesetzt:

  • Richtige Versicherungssumme: Eine gute Haftpflicht sollte bei Schäden mit mindestens drei Millionen Euro regulieren, Tarife mit einer höheren Versicherungssumme werden jedoch empfohlen.
  • Jährliche Zahlweise: Die Beiträge werden günstiger, wenn sie jährlich gezahlt werden.
  • Selbstbeteiligung: Bei Vereinbarung eines Selbstbehaltes gibt es bei einer Privathaftpflicht üblicherweise zusätzliche Rabatte.

Höchstleistungsgarantien im Test bei ÖKOTEST – Januar 2017

Die Versicherer haben sich etwas Neues ausgedacht: Höchstleistungsgarantien, oder Marktgarantie genannt. Auch eine Reihe von Haftpflichtversicherern bietet diese Leistung an. Leider haben die Experten von ÖKOTEST (Ausgabe 1/2017) herausgefunden, dass viele Tarife die hohen Erwartungen nicht erfüllen können. Versprochen wird mit der Marktgarantie, dass der Versicherer seine Leistungen entsprechend erweitert, wenn der Kunde nachweist, dass es eine andere (am deutschen Markt tätige) Versicherung gibt, die einen größeren Leistungsumfang im aktuellen Schadensfall bietet. 23 Haftpflichtversicherungen haben solche Höchstleistungsgarantien in ihre Tarife eingebaut. Doch die meisten Anbieter haben im Kleingedruckten gleichzeitig Ausschlüsse verankert, sodass sie in vielen Fällen doch keine erweiterten Leistungen erbringen müssen. Die einzige Versicherung, die in allen von ÖKOTEST abgefragten Bereichen tatsächlich Höchstleistungen erbringt, ist die Haftpflichtkasse Darmstadt (Quelle).

Die Top-Anbieter im Überblick:

  1. Haftpflichtkasse Darmstadt
  2. Swiss Life, VHV und die Hannoversche (VHV-Tochter)
  3. Janitos und Degenia

Haftpflichtversicherung Test – Franke & Bornberg 2015

Das Versicherungskonzept der Haftpflichtversicherung wurde zuletzt von Focus Money (Test: 11/2015) in Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Franke & Bornberg unter die Lupe genommen. Dahingehend haben sie die Versicherungsbedingungen, Verbraucherinformationen, Antragsformulare und Versicherungsscheine von 383 Haftpflichttarifen hinsichtlich ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses näher betrachtet. Bei der Überprüfung der verschiedenen Angebote wurde zwischen Haftpflichtversicherungen für Singles und Familien unterschieden. Des Weiteren nahm man eine weitere Differenzierung zwischen Haftpflichtversicherungen mit Grund- und Top-Schutz vor.

Sehr gut bewertete Angebote im Bereich „Top-Schutz“ erfüllen folgende Voraussetzungen:

  • Versicherungsschutz für deliktunfähige Kinder
  • Forderungsausfalldeckung und Leistungen bei Gefälligkeitsschäden
  • beruflicher Schlüsselverlust
  • Deckungssumme von mindestens zehn Millionen bei Personen- und Sachschäden
  • Versicherungssumme von mindestens 100.000 Euro bei Vermögensschäden

Ein genauer Blick auf die Versicherungsbedingungen ist wünschenswert

Der Test zeigt, dass die Leistungen der unterschiedlichen Haftpflichtversicherungen unter die Lupe genommen werden sollten. Denn einige Versicherer überzeugen mit sogenannten Scheinleistungen – inbegriffenen Versicherungsleistungen, die nur bei bestimmten Schadensfällen Versicherungsschutz gewähren. Gibt die Haftpflichtversicherung beispielsweise an, dass sie deliktunfähige Kinder mitversichert, gilt dieser Versicherungsschutz häufig bis zu einem bestimmten Höchstalter. Daher ist ein genauer Blick auf die Versicherungsbedingungen zu empfehlen. In dem Zusammenhang ist vor allem Singles ein Vergleich sehr ans Herz zu legen. Nahezu jeder neunte Versicherungstarif hat schwach bis sehr schwach abgeschnitten.

Im Test konnten im Bereich „Haftpflichtversicherungen für Singles“ folgende Anbieter überzeugen:

Im Gegensatz dazu hat sich im Bereich der Haftpflichtversicherungen für Familien folgendes Ranking ergeben:

Haftpflichtversicherung bei Finanztest 2014

Finanztest (Ausgabe: 12/2014) hat das Versicherungsangebot von 235 Tarifen einer näheren Betrachtung unterzogen. Die Analyse zeigt, dass die unterschiedlichen Haftpflichtversicherungen auch weiterhin mit einem ausgezeichneten Versicherungspaket in Erscheinung treten. Dabei wurden nur jene Versicherungsgesellschaften in die Grundgesamtheit der auszuwertenden Versicherungen aufgenommen, wenn ihre Police eine Versicherungssumme von mindestens 5 Millionen zuließ und auch keine weiteren Selbstbeteiligungen verlangte. Im Rahmen der Analyse wurden die Leistungen mit 67 Prozent in das Gesamtergebnis aufgenommen wohingegen 33 Prozent auf die Deckungserweiterungen entfielen.

Während sämtliche Haftpflichtversicherungen mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis von ihrem Können als Versicherungsgesellschaft überzeugen konnten, haben gleich vier Anbieter sich den Titel „Testsieger“ auf die Fahne schreiben können:

Leistung vs. Preis

Fällt die Entscheidung auf einen der Versicherer erwartet die zukünftigen Versicherungsnehmer ein jährlich zu zahlender Versicherungsbeitrag zwischen 96 und 118 Euro. Wem dies jedoch zu teuer erscheint, der kann sich für das Versicherungspaket „Exclusiv Fair Play“ des ebenso sehr gut bewerteten Versicherers Schwarzwälder Direkt entscheiden. In diesem Fall wäre lediglich ein jährlicher Versicherungsbeitrag von 48 Euro zu entrichten. Dementsprechend hat der Versicherte auch mit einigen Leistungskürzungen zu rechnen. In dem Zusammenhang muss er sich mit deutlich geringeren Versicherungssummen bei Personen- und Sachschäden anfreunden.

Machen Sie jetzt einen kostenlosen Vergleich und entscheiden Sie sich für das passende Angebot. Onlinetarife sind in der Regel günstiger als der Gang zum Berater. Sie können entweder ein Angebot anfordern oder gleich direkt abschließen.

Kinder und Familie

Bei der privaten Haftpflichtversicherung sollten die Versicherten darauf achten, dass auch dann für Schäden aufgekommen wird, wenn diese durch nicht deliktfähige Kinder (unter sieben Jahre alt) verursacht worden sind. Versichert werden sollte grundsätzlich die gesamte Familie, die in einem gemeinsamen Haushalt lebt.

Erklärungsvideo unserer Schweizer Kollegen – Haftpflicht ganz einfach

Besondere Details für den Haftpflicht Test

Die meisten Anbieter erfüllen die Standardanforderungen. Bei der Suche nach dem persönlich passenden Angebot spielen daher vor allem die Zusatzoptionen eine entscheidende Rolle. Nutzen Sie den Vergleichrechner und im zweiten Schritt, die Möglichkeit die verschiedenen Tarife im Detail zu vergleichen.

Folgende Zusatzoptionen empfehlen wir:

  • Versicherung volljähriger Kinder – volljährige Kinder sind im Rahmen der Haftpflicht mitversichert
  • Gefälligkeitsschäden – Sie helfen jemandem und etwas geht kaputt
  • Schlüsselverlust fremder Schlüssel – besonders bei Verlust des Büroschlüssels wichtig
  • Auslandsschutz – es kommt zum Schaden im Ausland
  • Ausfalldeckung – wenn Sie der Geschädigte sind, der Dritte aber nicht zahlen kann und keine Versicherung hat

Bei Fragen zur Haftpflichtversicherung, nehmen sie Kontakt mit unseren unabhängigen Versicherungsmaklern auf. Wir unterstützen sie gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung. Telefonisch unter 030 – 922 77 527 oder per E-Mail unter [email protected].

Woran erkennt man eine verlässliche Haftpflichtversicherung?

Auch wenn ihr Name anderes verrät besteht keine Pflicht zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung. Kommt es zu einem Unfall wird der Übeltäter lediglich für den Schadensersatz in die Pflicht genommen. Allerdings zeigt die Praxis, dass der Abschluss durchaus seine Vorteile haben kann. Wer den Abschluss einer Haftpflichtversicherung in Erwägung zieht und sich darauf verlassen will die richtige Wahl getroffen zu haben, der sollte die Auswahl gemäß folgender Kriterien durchführen:

Versicherungssumme

Aufgrund der Tatsache, dass sich Unfälle in Windeseile ereignen können und einen entsprechenden Kostenfaktor nach sich ziehen, ist es zu empfehlen jene Haftpflichtversicherungen auszuwählen, die über eine Deckungssumme zwischen drei und fünf Millionen verfügen.

Beitragshöhe

Eine gute Versicherung lässt sich nicht an ihrem Preis erkennen, sondern viel mehr an ihrer individuellen Anpassbarkeit. Vor diesem Hintergrund seien Versicherungsverträge bereits zu einem Beitrag von jährlich 48 Euro zu ergattern. Für eine gute Haftpflichtversicherung zahlt ein Single bereits 40 Euro im Jahr , während es bei einer Familie 57 Euro ausmacht.

Prämienrelevante Merkmale

Die Versicherungsprämien fallen von Versicherungsgesellschaft zu Versicherungsgesellschaft recht unterschiedlich aus. Somit beeinflussen vor allem Einflussgrößen wie der Familienstand sowie das Alter die Höhe der zu entrichtenden Versicherungsbeiträge. Daneben hat auch die Laufzeit einen hohen Einfluss auf den Versicherungsbeitrag. Nichtsdestotrotz bildet das Leistungsspektrum jene Größe ab, die den größten Anteil an der Höhe der Versicherungsprämie hält.

Regelmäßige Überprüfung

es ist jedem ans Herz zu legen sich kontinuierlich mit der Prüfung seiner Haftpflichtversicherung auseinanderzusetzen. Beispielsweise kennzeichnen sich Versicherungsverträge mit einer Laufzeit von fünf Jahren oder älter dadurch, dass sie eine höhere Versicherungssumme zu einem geringen Versicherungsschutz aufweisen. Somit finden sich in älteren oftmals Klauseln wie „Schutz deliktunfähiger Kinder“ oder „Verlust von Dienstschlüsseln“ nicht in den Versicherungsunterlagen wieder. Weiterhin sollten Versicherungsnehmer beachten, dass die Haftpflichtversicherung drei Monate vor Ablauf des Vertrages kündbar ist, ansonsten verlängert er sich um ein weiteres Jahr.

Mit der Absicht eine Haftpflichtversicherung abschließen zu wollen wird sich in erster Linie gefragt: „Welche Schäden sollten durch die Haftpflichtversicherung abgesichert werden?„:

Allmählichkeitsschäden: Schäden, die sich infolge häuslicher Feuchtigkeit, Staub oder Rauch zutragen, sind im besten Fall mit einer Versicherungssumme zwischen drei und fünf Millionen Euro anzusetzen.

Abwässer: ereignet sich ein Wasserschaden durch das Platzen des Waschmaschinenschlauches ist es zu empfehlen diesen mit einer Summe von drei Millionen zu versichern.

Gefälligkeitsschäden: sofern beim Umzug eine wertvolle Vase zu Bruch gegangen ist, so muss die Haftpflichtversicherung zwangsläufig nicht für ihren Schadensersatz einspringen. Vielmehr handelt es sich dabei um eine Gefälligkeit, die die Inklusion einer Extra-Klausel vonnöten macht um auch weiterhin Versicherungsschutz zu erhalten.

Leihgeräte: Schäden, die an geliehenen, gemieteten oder gepachteten Gegenständen entstehen, sollte eine gute Haftpflichtversicherung durch eine Extra-Klausel bis zu einer Summe von 10.000 oder 50.000 Euro erstatten.

Computer: Schäden an fremden Computern, beispielsweise durch ein virenbehaftetes Medium, deckt die Haftpflichtversicherung bis zu einer Summe von 50.000 Euro.

Fremde Tiere: Wer gewerblich auf fremde Tiere aufpasst, sollte diese Tatsache in der Haftpflicht mit absichern.

Mietsachschäden: Ebenso wie die eigene Mietwohnung sollte auch die Ferienwohnung mit einem ausreichenden Versicherungsschutz geschützt werden. Dabei sollte Versicherungssumme zwischen 25.000 und 30.000 Euro liegen. Allerdings fallen Kratzer an der Kommode, Schäden an der Verglasung und Heizungsanlage nicht unter ihrem Versicherungsschutz.

Forderungsausfalldeckung: Die Forderungsausfalldeckung leistet, wenn der Versicherte selbst der Geschädigte ist und der Verursacher des Schadens weder im Stande ist für den Schaden aufzukommen noch eine Haftpflichtversicherung hat.

Neue Anforderungen an Haftpflichtversicherung

Eine private Haftpflichtversicherung hat mittlerweile Schäden zu regulieren, an die vor einigen Jahren noch nicht gedacht werden konnte. Das beste Beispiel ist der technologische Wandel. So haften ältere Versicherungen nicht für Folgeschäden durch das Versenden schadhafter E-Mails. Bei neueren Tarifen gibt es diesen Schutz allerdings vorzufinden. Daher sollten die Versicherungsnehmer ältere Verträge überprüfen und ggf. mit neuen Angeboten vergleichen.

Eine Privathaftpflicht ist keine Pflichtversicherung. Im Ernstfall schützt sie jedoch vor dem wirtschaftlichen Ruin der Versicherten und deren Familie. Ältere Verträge haften auf Grund neuer Anforderungen nicht in allen Fällen. Einen günstigen Schutz gibt es laut Haftpflicht Test bereits für 4,50 Euro monatlich. Testsieger können viele Tarife werden. Im Endeffekt kommt es auf kleinere Details bei der Wahl an. Nutzen Sie gern unseren Vergleichrechner und wählen Sie einen passenden Tarif aus dem verfügbaren Angebot aus.

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    Источники: http://www.test.de/Vergleich-Haftpflichtversicherung-4775777-4777905/, http://www.test.de/Vergleich-Haftpflichtversicherung-4775777-0/, http://www.testsieger-berichte.de/haftpflichtversicherung-test/

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