Günstige hausratsversicherung

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Hausratversicherung

Schützen Sie Ihr Hab und Gut

  • Zuletzt aktualisiert: 1. März 2017
  • Von: Eric Brandmayer

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Hausratversicherung lohnt sich, wenn Sie Ihr Hab und Gut nicht ohne finanzielle Probleme ersetzen könnten.
  • Die Versicherung deckt Schäden an Ihrem beweglichen Besitz durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Einbruch und Raub.
  • Sie können auch Ihre Fahrräder und Elementarschäden wie Überschwemmung versichern.
  • Nutzen Sie Vergleichsportale im Internet, um Angebote verschiedener Versicherer einzuholen. Allerdings sortieren die Filter der Portale aus unserer Sicht nicht streng genug.

So gehen Sie vor

  • Suchen Sie nach der besten Versicherung auf einem Vergleichsportal. Wir empfehlen Mr-Money, finanzen.de und Finanzprofit. Benötigen Sie keine Elementarschadenversicherung, finden Sie auf Comfortplan den besten Tarif.
  • Die günstigste angezeigte Versicherung ist nicht automatisch die beste. Sie sollten sich deshalb selbst noch vergewissern, dass die Versicherung gut ist.
  • Gute Versicherungen zahlen trotz grober Fahrlässigkeit, Rauch- und Rußschäden und erstatten Hotelkosten.

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Hausratversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Nach einem Rohrbruch sind die Möbel ein Fall für den Sperrmüll; die dekorative Tischkerze setzt das Esszimmer in Brand; nach einem Einbruch ist nicht nur der Flachbildfernseher weg, sondern auch eine Vitrine kaputt. So unterschiedlich diese Schäden sind, eines haben sie gemeinsam: Die Hausratversicherung deckt sie ab.

Über diese Police ist Ihr bewegliches Hab und Gut unter anderem gegen Feuer, Einbruch, Leitungsbrüche und Sturmschäden versichert. Wenn Sie nicht sicher sind, was alles versichert ist, stellen Sie sich vor, Sie würden Ihre Wohnung umdrehen: Alles, was herausfällt, ist versichert. Besonders bei einer teuren Einrichtung kann sich dieser Schutz lohnen.

Im Detail können sich gute Hausratversicherungen sehr unterscheiden. Im Grundtarif ist der Leistungsbereich oft begrenzt, lässt sich aber um diverse Zusätze erweitern. Dabei sollte aber auch der Preis stimmen.

Wann sich eine Hausratversicherung lohnt

Könnten Sie es sich theoretisch leisten, auf einen Schlag die notwendigen Gegenstände in Ihrem Haushalt neu anzuschaffen? In dem Fall brauchen Sie keine Hausratversicherung.

Falls Sie jedoch weniger Geld haben, ist die Versicherung für Sie interessant. Das gilt insbesondere für den Fall, dass Sie großen Wert auf Qualität bei Möbeln und anderen Dingen legen.

Anders sieht es schon aus, wenn Sie den Totalschaden für unwahrscheinlich halten und im Notfall einen Kredit für die Neubeschaffung aufnehmen würden. Die Frage ist auch, wie viele Dinge Sie im Fall der Fälle zum Leben bräuchten.

Die Höhe der Prämien hängt stark von Ihrer Wohnfläche, vom Wohnort und den eingeschlossenen Zusatzversicherungen ab. Das verdeutlichen die drei folgenden Beispiele.

Preisbeispiele Hausratversicherung

Alle Tarife ohne Selbstbeteiligung. Quelle: Comfortplan (Stand: 16. November 2016)

Was versichert ist

Zum Hausrat gehören zum Beispiel Möbel, Haushaltsgeräte und Kleidung. Auch geliehene Gegenstände fallen unter den Schutz der Hausratversicherung. Die Einbauküche gehört zum Hausrat, falls Sie die Küche eingebaut haben und sie auch wieder ausbauen können. Dies gilt auch für Laminat, das Mieter in der Wohnung verlegt haben. Wertsachen erstattet die Hausratversicherung in aller Regel nur bis zu einer bestimmten Obergrenze.

Die Versicherung deckt auch Schäden an privat genutzten Antennen und Markisen ab. Ob Gartenmöbel versichert sind und in welchen Ausmaß, ist vom Anbieter abhängig. Optional können Sie Ihr Fahrrad oder Glas mitversichern. Während eine Fahrradversicherung sinnvoll sein kann, raten wir allerdings in den meisten Fällen von einer Glasversicherung ab.

Police kontrollieren

Überprüfen Sie Ihre bestehende Versicherung. Es kann sich lohnen, eine neuere Police abzuschließen, die mehr Schadensfälle einschließt als Ihr aktueller Vertrag – und dabei sogar weniger kostet.

Der Versicherungsschutz gilt nicht nur für Wohnung oder Haus samt Terrassen, Garagen und Anbauten. Er umfasst auch Kellerräume sowie privat genutzte Räume oder Garagen in der Nähe der Wohnung. Über eine Außenversicherung ist Ihr Eigentum sogar weltweit versichert, zum Beispiel Dinge, die Sie mit in den Urlaub nehmen.

Damit der Versicherer zahlt, müssen Brand, Explosion, Sturm und Hagel den Schaden verursachen. Beim Blitzschlag werden die direkten Folgen immer abgedeckt, für Überspannungsschäden zahlen die meisten Versicherungen bis zu einer Obergrenze. Zerstörungen durch Leitungswasser sind nur versichert, sofern das Wasser bestimmungswidrig austritt, das heißt zum Beispiel wenn Ihre Waschmaschine ausläuft.

Gestohlene Gegenstände ersetzt die Versicherungsgesellschaft nur bei Raub oder Einbruchdiebstahl. Entscheidend ist in beiden Fällen, dass der Diebstahl mit Gewalt stattgefunden hat. Im Jahr 2015 stieg die Zahl an Einbrüchen in Deutschland um fast 10 Prozent an – bundesweit wurden über 167.000 Einbrüche gezählt.

Was nicht versichert ist

Wenn etwas herunterfällt oder einfach kaputt geht, ist es nicht versichert. Die Versicherung zahlt in der Regel auch nicht, wenn auf der Straße etwas ohne Anwendung von Gewalt geklaut wird. Bei grober Fahrlässigkeit, zum Beispiel bei einem Einbruch durch ein gekipptes Fenster, übernehmen nur gute Tarife den vollen Schaden.

Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Hochwasser und Erdbeben fallen ebenso nicht standardmäßig in das Leistungsspektrum der Hausratversicherung. Dafür müssen Sie Elementarschäden zusätzlich gegen Mehrbeitrag einschließen lassen.

Nicht versichert sind bei vielen älteren Policen Sengschäden – das heißt Schäden durch Hitze ohne Feuer – und Implosionen.

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Darauf sollten Sie achten

Vermeiden Sie Unterversicherung – Ihr Versicherer ersetzt Schäden nicht in voller Höhe, falls die Versicherungssumme zu niedrig angesetzt wurde. Eine Unterversicherung besteht zum Beispiel, wenn Ihr Hausrat 80.000 Euro wert ist und Sie nur mit 40.000 Euro versichert sind. Für einen Schaden in Höhe von 1.000 Euro würde die Versicherung dann nur anteilig 500 Euro erstatten. Damit der Versicherer dies im Schadensfall nicht überprüft, müssen Sie meistens 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche versichern. Stattdessen können Sie sich die Mühe machen und eine Wertermittlungstabelle benutzen. Das kann bares Geld sparen.

Bewahren Sie die Kaufbelege auf – Behalten Sie die Kaufbelege Ihres Hausrats. Am besten, Sie dokumentieren Ihren Besitz außerdem über Fotos oder Videos. Sie sollten das nicht nur einmal vor dem Abschluss der Versicherung machen. Wiederholen Sie die Dokumentation, besonders nach Neuanschaffungen. Bewahren Sie die Nachweise für den Fall eines Brands außerhalb der Wohnung auf, zum Beispiel indem Sie die Dokumente online speichern. Mit diesen Unterlagen können Sie den Schaden auch bei verlorengegangen Gegenständen nachweisen.

Hausrat- und Gebäudeversicherung aus einer Hand Hausbesitzer schließen ihre Gebäudeversicherung und die Hausratversicherung am besten bei demselben Anbieter ab. So können sich nicht unterschiedliche Versicherer darüber streiten, wer von beiden einen Schaden begleicht. Solche Konflikte würden die Zahlung erheblich verzögern.

Melden Sie einen Umzug – Auch bevor der Schadensfall eintritt, haben Sie Pflichten dem Versicherer gegenüber. So müssen Sie Ihrem Anbieter einen Umzug mitteilen. Der Versicherungsschutz gilt auch für die neue Wohnung. Falls sie größer ist als die alte, wird es entweder automatisch teurer, oder Sie erstellen eine Wertermittlungstabelle, um nicht zu viel zu zahlen. Während des Umzugs gilt der Versicherungsschutz für beide Wohnungen.

Melden Sie Gefahrenerhöhung – Wird zum Beispiel ein Gerüst am Haus errichtet, sollten Sie das Ihrem Versicherer melden. Denn dies erhöht die Gefahr eines Einbruchs. Falls Sie dies versäumen und ein Dieb bricht bei Ihnen ein, kann die Versicherung versuchen, die Zahlung zu kürzen oder gar zu verweigern. Auch wer länger nicht da ist, muss die Versicherung informieren. Denn auch Abwesenheit gilt als Gefahrenerhöhung. Ob das bereits nach sechs Wochen oder erst nach drei Monaten der Fall ist, hängt von Ihrem Vertrag ab.

Das ist wichtig bei der Tarifauswahl

Grobe Fahrlässigkeit – Wer das Fenster offen lässt und ein Dieb so in das Haus eindringen kann, muss sich grobe Fahrlässigkeit vorwerfen lassen. Dies gilt auch, wenn Sie eine Kerze anzünden und den Raum verlassen. Die Versicherer können die Leistung dann kürzen oder zahlen überhaupt nicht. Es gibt allerdings Verträge mit dem Zusatz „Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit“, dann zahlt der Anbieter auch in solchen Fällen. Bei einigen Tarifen führt das zu einer niedrigeren Schadenssumme, bei anderen greift der Schutz bis zur vollen Versicherungssumme.

Elementarschadenversicherung – Die Elementarschadenversicherung greift bei den Folgen von Naturereignissen. Dazu gehören zum Beispiel Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung und Schneelast. In Hochwassergebieten ist dieser Schutz oft teuer – falls Sie sich überhaupt dagegen versichern können. Zudem tragen Sie bei einem Elementarschaden meistens einen hohen Selbstbehalt, oft 10 Prozent des Schadens.

Fahrradversicherung – Wird das Fahrrad auf der Straße gestohlen, greift die Hausratversicherung nicht automatisch. Sie zahlt normalerweise nur bei Diebstahl aus allein genutzten, verschlossenen Räumen. Wollen Sie, dass Ihr Fahrrad auch im gemeinschaftlichen Fahrradkeller oder draußen auf der Straße versichert ist oder handelt es sich um ein teures Fahrrad, kann es sich lohnen, eine Fahrradklausel einzuschließen. Gegen Schäden durch Unfälle versichert eine spezielle Fahrrad-Police. Denken Sie immer daran: Auch bei einer speziellen Fahrradversicherung erhalten Sie nur dann Geld, wenn das Rad auch mit einem eigenständigen Schloss gesichert wurde.

Wasserschadenversicherung – Für den Fall, dass Sie ein Aquarium oder Wasserbett besitzen, wird eine solche Erweiterung interessant. Denn der Grundtarif deckt meist nur Schäden durch Leitungswasser ab.

Wertsachen – Bei Wertsachen wie Schmuck, Kunst und Antiquitäten greift die Versicherung in der Regel bis zu 20 Prozent der Versicherungssumme. Sofern das für Ihre Wertsachen nicht ausreicht, erhöhen Sie die Deckung bei Ihrem Tarif oder wechseln Sie in einen günstigen Tarif, der einen höheren Betrag abdeckt.

Diebstahl aus dem Auto – Achten Sie darauf, dass der Vertrag auch bei Diebstahl aus Ihrem Auto gilt, wenn Sie es außerhalb Ihrer Garage auf der Straße parken. Die Nachtzeit ist oft nicht versichert.

Eine Glasversicherung lohnt sich in den meisten Fällen nicht.

Bei teuren Anschaffungen müssen Sie die Versicherungssumme gegebenenfalls anpassen. Melden Sie solche Käufe unbedingt der Versicherung.

Den Wert des Hausrats berechnen

Die Versicherungssumme kann pauschal auf Basis der Wohnfläche ermittelt werden. Dies ist bequem und schnell. Oft werden 650 Euro pro Quadratmeter angesetzt. Nutzen Sie dieses pauschale Modell zur Berechnung, schließen Versicherer in der Regel eine Unterversicherung im Vertrag aus. Das bedeutet: Falls der Hausrat mehr wert ist als errechnet, übernimmt die Versicherung den vollen Schaden, statt ihn nur anteilig zu ersetzen. Allerdings ist es möglich, dass Sie durch die pauschale Berechnung überversichert sind. Schließlich lässt sich auch eine große Wohnung preiswert einrichten.

Alternativ können Sie den Wert auch über eine detaillierte Auflistung bestimmen. Das geschieht meist mithilfe sogenannter Wertermittlungstabellen. Das ist mühsam, so schließen Sie aber eine Über- oder Unterversicherung aus. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie für den Schadensfall bereits Ihre versicherten Gegenstände dokumentiert haben.

Den passenden Tarif finden

Vergleichsportale im Internet sind die bequemste Anlaufstelle, um eine günstige Hausratversicherung zu bekommen. Dabei kommt es nicht nur auf den Preis an. Es geht auch darum, ob Ihre Versicherung wirklich zahlt, falls Sie sie einmal brauchen. Wir haben in einer Voruntersuchung festgestellt, dass Sie eine gute Versicherung häufig daran erkennen, dass Sie in den folgenden drei Fällen zahlt:

  • grobe Fahrlässigkeit bis zur Versicherungssumme,
  • Rauch-/Rußschäden bis zur Versicherungssumme,
  • Hotelkosten im Schadensfall. Die Versicherung sollte für mindestens 100 Tage je 100 Euro oder 2 Promille der Versicherungssumme zahlen.

In unserem Vortest haben wir Versicherungen rausgesucht, die unsere Kriterien erfüllen. Ob eine Versicherung diese Fälle berücksichtigt, können Sie dem detaillierten Tarifvergleich entnehmen. In unserem Test erfüllten unter anderem folgende Tarife alle von uns geforderten Leistungen, boten günstige Preise und waren auf den empfohlenen Portalen vertreten: Adcuri Top, Ammerländer Comfort, Conceptif Pro Classics, Docura Protect, Domcura Komfort, Interrisk XXL, Janitos Balance und SY 24 Blue Line. Halten Sie auf den Portalen nach diesen Tarifen Ausschau.

Alle Portale mit Tücken

In unserem Portalvergleich fiel auf, dass keines der untersuchten Portale optimale Filter besitzt, um Verbrauchern nicht nur die günstigste, sondern auch die beste Versicherung zu bieten. Weil alle Portale gewisse Fallstricke haben, sollten Sie nicht einfach beim günstigsten Anbieter auf dem Portal abschließen. Schauen Sie in den Detailvergleich, der oft mit einem kleinen „i“ für Information gekennzeichnet ist, ob die wichtigen Kriterien grobe Fahrlässigkeit, Rauch-/Rußschäden sowie Hotelkosten im Schadensfall übernommen werden. Dort finden Sie auch eine Menge weiterer Faktoren, bei denen Sie entscheiden sollten, ob sie für Sie wichtig sind.

Drei Portale gleichauf

Sowohl Mr-Money, finanzen.de und Finanzprofit boten in unserem Test stets einen sehr guten Preis. Die Preise waren in jedem unserer 16 Musterprofile identisch, da Mr-Money die Datenbank für finanzen.de und Finanzprofit liefert. Allerdings haben alle drei unterschiedlichen Rechner, was vor allem bei den Filtern auf der Seite auffällt. Im Durchschnitt waren die Tarife auf den drei Portalen 4 Prozent teurer als der billigste Preis.

Mr-Money bietet im gesamten Test die meisten Filter und beschränkt so die Auswahl an schlechten Versicherungen. Allerdings sind die Filter unzuverlässig: Möchte man zum Beispiel nach grober Fahrlässigkeit filtern, bekommt man auch Tarife angeboten, die bei einem Schaden mit grober Fahrlässigkeit nur bis zu einer viel zu geringen Summe bezahlen.

günstiges Portal mit sehr guten Filtern

  • stets gute Preise
  • sehr viele einstellbare Kriterien zur Tarifauswahl
  • übersichtliches Portal

Der Unterschied zwischen Mr-Money, finanzen.de und Finanzprofit ist die unterschiedlich gute Bedienbarkeit. Auf finanzen.de und Finanzprofit können Sie deutlich weniger selektieren als bei Mr-Money. Finanzprofit verzichtet auf die Abfrage nach grober Fahrlässigkeit gänzlich, bei finanzen.de lassen sich zum Beispiel Hotelkosten im Schadensfall und Schäden durch Rauch und Ruß nicht abfragen.

finanzen.de

  • stets gute Preise
  • viele einstellbare Kriterien zur Tarifauswahl
  • übersichtliches Portal

Finanzprofit

  • stets gute Preise
  • viele einstellbare Kriterien zur Tarifauswahl
  • übersichtliches Portal

Ohne Elementarschäden geht’s noch billiger

Wollen Sie keine Elementarschäden versichert haben, empfehlen wir Comfortplan. Dieses Vergleichsportal lieferte in unserer Untersuchung am häufigsten den niedrigsten Preis. Im Durchschnitt lagen die Preise nur 1 Prozent höher als das billigste Angebot. Allerdings bietet Comfortplan kaum Einstellmöglichkeiten, um günstige und gute Versicherungen herauszufiltern.

Comfortplan

günstigste Tarife ohne Elementarschutz im Test

  • stets sehr gute Preise im Test
  • kaum einstellbare Kriterien zur Tarifauswahl
  • Elementarschadenversicherung nicht online abzufragen

Die besten Vergleichsportale im Test

Auszug aus den Untersuchungs-Ergebnissen

Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: 18. November 2016)

So haben wir getestet

Test Hausratversicherungen 2016

Finanztip hat im November 2016 alle auf den ersten fünf Google-Seiten angezeigten Vergleichsportale für Hausratversicherungen untersucht. Ausgeschlossen haben wir dabei von vornherein Seiten, auf denen Nutzer zuerst ihre persönlichen Daten eingeben müssen, um ein Ergebnis angezeigt zu bekommen. Auch doppelt angezeigte Portale haben wir ausgeschlossen, um keine Portale zweifach zu testen.

Wir haben folgende Mindestkriterien für gute Hausratversicherungen aufgestellt, die nicht ohnehin von den meisten Versicherungen erfüllt werden:

  • grobe Fahrlässigkeit: Deckung bis zur vollen Versicherungssumme,
  • Rauch- und Rußschäden: Deckung bis zur vollen Versicherungssumme,
  • Hotelkosten: mindestens 100 Tage in Höhe von 100 Euro oder 2 Promille der Versicherungssumme pro Tag,
  • Elementarschäden: Deckung bis zur vollen Versicherungssumme, sofern beantragt,
  • Fahrraddiebstahl: Deckung bis 3 Prozent der Versicherungssumme oder bis 1.500 Euro, sofern beantragt.

Die Portale haben wir anhand von 16 Musterprofilen auf die besten Preise hin untersucht. Erfüllte der günstigste Anbieter die Kriterien nicht, analysierten wir stattdessen den zweitgünstigsten und so weiter, bis wir die beste günstige Versicherung erhoben hatten.

Comfortplan lieferte im Durchschnitt den besten Preis, bietet aber keine Elementarschadenversicherung an und besaß sehr wenige Filter, um das Ergebnis zu selektieren. Mr-Money, finanzen.de und Finanzprofit waren beim Preis minimal schlechter, boten aber alle deutlich mehr Möglichkeiten, die Tarifauswahl zu filtern. Am besten schaffte das Mr-Money. Weitere Details zu den Testkriterien lesen Sie in unserem Testartikel Hausratversicherung.

Empfehlungen aus dem Ratgeber

  • Mr-Money
  • finanzen.de
  • Finanzprofit
  • Comfortplan

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Artikel verfasst von

Redakteur bei Finanztip (bis Januar 2017)

Eric Brandmayer hat bei Finanztip volontiert. Er kümmerte sich als Redakteur im Versicherungsteam vor allem um die Themen Hausrat und Haftpflicht. Während seines Bachelors in Journalismus und Public Relations arbeitete er als Werksstudent beim Deutschen Olympischen Sportbund in der Pressestelle. Praktische Erfahrungen sammelte er zuvor in verschiedenen Redaktionen, in der Versicherungsbranche sowie als Autor.

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.

Hausratversicherung

  • Überspannungsschäden zu 100%
  • Testsieger mit beitragsfreier Glas- und Fahrradversicherung
  • Leistung auch bei grober Fahrlässigkeit

Hausratversicherung: Wichtiger Schutz zum kleinen Preis

Können Sie es finanziell verschmerzen, wenn Ihr Hab und Gut durch ein Feuer zerstört wird oder Schmuck und teure Elektronikgeräte aus Ihren vier Wänden geklaut werden? Lautet die Antwort darauf „Nein“, sollten Sie dringend über eine Hausratversicherung nachdenken. Denn mit ihr schützen Sie sich gegen die finanziellen Folgen, wenn Ihr Hausrat in Schutt und Asche liegt oder nach einem Diebstahl einfach nicht mehr da ist.

Obwohl die Leistungen der Hausratversicherung sehr umfassend sind, können Sie den wichtigen Schutz bereits zum kleinen Preis vereinbaren. Je nach Wohnort und Größe Ihrer Wohnung beziehungsweise Ihres Hauses zahlen Sie keine 40 Euro im Jahr. Im Gegenzug werden Ihnen Leistungen im fünf- bis sechsstelligen Bereich geboten. Vergewissern Sie sich mit dem Hausratversicherung Vergleichsrechner selbst. Er zeigt Ihnen, dass guter Schutz nicht teuer sein muss.

Weitere Informationen zur Hausratversicherung:

  • Was kostet eine Hausratversicherung?
  • Was ist versichert?
  • Bei welchen Gefahren hilft die Versicherung?
  • Ist eine Hausratversicherung sinnvoll?
  • Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?
  • Worauf ist beim Vertragsabschluss zu achten?
  • Welche aktuellen Testsieger gibt es von Stiftung Warentest und Co.?
  • Besteht der Versicherungsschutz trotz Verletzung der Rauchmelderpflicht?

Was kostet eine Hausratversicherung?

Wie günstig Ihre Hausratversicherung ist, hängt im Wesentlichen von zwei Faktoren ab: Ihr Wohnort und die Größe Ihrer Wohnung. Wohnen Sie beispielsweise in einem Bezirk, in der öfter Einbrüche geschehen, kostet die Versicherung mehr. Oder ist Ihre Gegend dafür bekannt, dass es dort häufig zu Schäden durch schwere Gewitter kommt, ist damit zu rechnen, dass der Preis für den Versicherungsschutz höher ausfällt als in Regionen ohne solche Wetterphänomene.

Ein Test der Stiftung Warentest zeigt, wie stark der Beitrag für die Hausratversicherung allein aufgrund des Wohnortes variieren kann (Finanztest 10/2016). Demnach zahlen Versicherte in München (Postleitzahl 80804) für eine gute und günstige Hausratversicherung rund 60 Euro im Jahr. In Köln (Postleitzahl 50999) geht es dagegen erst bei 123 Euro los.

Neben dem Wohnort beeinflusst die Wohnfläche den Versicherungsbeitrag. Je größer Ihr Heim ist, desto mehr Gegenstände sammeln sich dort an. Wird die Versicherungssumme anhand der Wohnfläche berechnet, veranschlagt der Versicherer für jeden Quadratmeter einen festen Wert. Wohnen Sie auf wenigen Quadratmetern, ist die versicherte Gesamtleistung geringer und Ihre Hausratversicherung daher günstiger im Vergleich zu einer deutlich größeren Wohnung.

Was ist versichert?

Mit der Hausratversicherung sind Schäden an Ihrem Hausrat versichert. Vereinfacht gesagt schützen Sie mit der Versicherung alle frei beweglichen Dinge in Ihrer Wohnung beziehungsweise Ihrem Haus. Dazu zählen Haushaltsgeräte, Computer sowie Kleidung, also alltägliche Gebrauchsgegenstände. Zudem sind Einrichtungsgegenstände wie Ihre Möbel, beispielsweise Couch, Bett und Schrank, abgesichert. Darüber hinaus sind Einbaugegenstände wie eine Einbauküche abgedeckt. Zu beachten ist allerdings, dass die Versicherer für bestimmte Gegenstände unterschiedliche Leistungen bieten. So ist Schmuck und Bargeld meist nur bis zu einer Obergrenze versichert.

Bei welchen Gefahren hilft die Versicherung?

In welchen Fällen Sie sich in der Regel auf Ihre Hausratversicherung verlassen können, zeigt die folgende Tabelle.

Über die Außenversicherung der Hausratversicherung ist bei vielen Versicherern zusätzlich der Hausrat versichert, der sich nicht im versicherten Wohnhaus befindet. Aus diesem Grund zahlt die Versicherung zum Beispiel auch dann, wenn im Urlaub der Hoteltresor aufgebrochen und dort verwahrter Schmuck gestohlen wird. Viele Studenten sind zudem durch die Außenversicherung ihrer Eltern abgesichert, wenn sie ein Zimmer in einer Wohngemeinschaft bezogen haben. Allerdings sind die Leistungen häufig bis zu einem gewissen Prozentsatz der Versicherungssumme gedeckelt.

Ist eine Hausratversicherung sinnvoll?

Zwar sind die durchschnittlichen Schäden, die Kunden ihrer Versicherung melden, nicht existenzbedrohend hoch. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft beziffert den Schadensdurchschnitt durch Feuer auf 1.295 Euro, durch Einbruchdiebstahl auf 1.622 Euro und durch Leitungswasser auf 1.283 Euro (Stand 2015, aktuellere Zahlen liegen nicht vor). Doch auch diese vergleichsweise kleinen Summen können die Haushaltkasse unangenehm belasten. Genau das wird mit einer Hausratversicherung vermieden. Zudem brauchen sich Versicherte keine Gedanken über die Kosten der Wiederbeschaffung machen, wenn doch ein größerer Schaden etwa durch einen Blitzeinschlag, auslaufendes Leitungswasser oder einen Einbruch geschieht.

Der Verbraucherzentrale Sachsen zufolge gewinnt die Versicherung „an Bedeutung, je mehr und je höherwertiger Hausrat vorhanden ist.“ Als Richtwert geben die Verbraucherschützer einen Inventarwert von rund 20.000 Euro an, ab dem eine Hausratversicherung sinnvoll ist.

Wie hoch muss Ihr Hausrat abgesichert sein?

Um den Hausrat ausreichend hoch zu versichern, legen die Anbieter in vielen Fällen einen bestimmten Wert pro Quadratmeter Wohnfläche fest. Meist liegt dieser zwischen 650 Euro und 750 Euro. Daraus ergibt sich eine Versicherungssumme, mit der Sie in der Regel bestens geschützt sind. Allerdings sollten Sie regelmäßig überprüfen, ob diese Summe im Falle eines Totalschadens Ihren gesamten Hausrat ersetzen könnte. Haben Sie sich im Laufe der Zeit neue Möbel zugelegt, zum Beispiel Ihre Küche neu eingerichtet, könnte Ihr Hausrat mehr wert sein, als durch die Versicherung abgedeckt ist.

Ist die Versicherungssumme zu gering, liegt eine Unterversicherung vor. Die Versicherung kann dann im Schadenfall die Leistung kürzen – unabhängig von der Schadenshöhe. Ermittelt das Versicherungsunternehmen beispielsweise eine Unterversicherung von zehn Prozent, reduziert sich die Auszahlung für den entstandenen Schaden ebenfalls um zehn Prozent. Achten Sie daher darauf, eine Hausratversicherung mit Unterversicherungsverzicht zu vereinbaren. Sie zahlt den Schaden komplett und nicht nur anteilig, sollte der Hausrat unterversichert sein.

Richtige Versicherungssumme wählen

Unser Hausratversicherung Vergleich berechnet die passende Versicherungssumme automatisch. Je nach Versicherer liegt der Wert bei 500 Euro bis 700 Euro pro Quadratmeter. Möchten Sie Ihren Hausrat besser versichern, können Sie manuell einen Betrag eingeben.

Worauf ist beim Vertragsabschluss zu achten?

Neben dem Unterversicherungsverzicht sollten Sie beim Abschluss der Hausratversicherung auf weitere Dinge achten, beispielsweise:

Grobe Fahrlässigkeit: Verzichtet die Versicherung auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit, sind auch Schäden abgedeckt, die wegen fahrlässigen Verhaltens entstanden sind. Dazu zählt zum Beispiel eine unbeaufsichtigt brennende Kerze oder ein trotz Unwetterwarnung nicht geschlossenes Fenster.

Obergrenzen: Für manche Bereiche legen die Versicherer Erstattungsgrenzen fest. So sind Wertsachen meist nur mit 20 Prozent bis 50 Prozent der Versicherungssumme versichert. Darüber hinaus gibt es für Bargeld, Schmuck und andere bestimmte Wertsachen feste Grenzen in Euro. Wenn Sie viel Wert auf eine möglichst hohe Erstattung legen, prüfen Sie die Versicherungsbedingungen verschiedener Anbieter genau.

Fahrraddiebstahl: Wird Ihr Rad nach einem gewaltsamen Einbruch aus der Wohnung oder dem abgeschlossenen Keller entwendet, können Sie sich im Allgemeinen auf Ihre Hausratversicherung verlassen. Da der Drahtesel jedoch eher geklaut wird, wenn Sie mit ihm unterwegs sind, empfiehlt es sich, einen Zusatzbaustein zu vereinbaren. Achten Sie dabei auf die vereinbarte Entschädigungssumme und darauf, dass der Versicherungsschutz für das Fahrrad rund um die Uhr gilt.

Elementarschaden: Möchten Sie, dass Ihr Hausrat bei Schäden durch Überschwemmung versichert ist, müssen Sie einen Schutz bei Elementarschäden vereinbaren. Angesichts der sich häufenden Fälle von Starkregen und Hochwasser ist diese Zusatzleistung eine sehr sinnvolle Erweiterung Ihrer Hausratversicherung.

Achtung: Einfacher Diebstahl und Trickdiebstahl sind in der Regel nicht abgesichert. Lassen Sie etwa Ihre Haustür aus Versehen einen Spalt offen und erleichtern Dieben damit den Einstieg, bleiben Sie auf dem Schaden sitzen. Wird Ihnen dagegen Gewalt angedroht, sind die geraubten Gegenstände über die Versicherung geschützt.

Welche aktuellen Testsieger gibt es von Stiftung Warentest und Co.?

Der Schutz der Hausratversicherung kann unterschiedlich gut ausfallen. Welche Versicherer Tarife mit einem sehr guten Leistungsumfang bieten, hat die Ratingagentur Franke und Bornberg für Focus-Money Ende 2017 ermittelt (Ausgabe 50/2017). Die 39 geprüften Hausratversicherungen mussten folgende Bedingungen erfüllen, um im Test berücksichtigt zu werden:

  • Hausrat ist außerhalb der vier Wände für mindestens drei Monate abgesichert (Außenversicherung)
  • Bewachungskosten der Wohnung werden nach einem Schaden für mindestens zwei Tage übernommen
  • Fahrraddiebstahl ist nachts versichert
  • Aquarien und Überspannungsschäden sind mitversichert
  • Schäden an Wertsachen werden mit mindestens 20.000 Euro oder 20 Prozent der Versicherungssumme übernommen

70 Prozent der Gesamtnote gehen auf die Bewertung der Leistungen zurück, 30 Prozent auf den Preis der Versicherung. Dazu wurden die Kosten für fünf verschiedene Städte erhoben.

Drei Hausratversicherungen sichern sich eine hervorragende Bewertung, weitere 15 sind sehr gut.

Die drei Testsieger sind:

  • Medien-Versicherung „Premium“
  • Basler „Ambiente Top“
  • InterRisk „XXL ohne Beitragsanpassung“

Sie kosten je nach Musterstadt zwischen 77 Euro und 263 Euro im Jahr.

Obwohl alle drei Hausratversicherungen aus Sicht der Tester hervorragend sind, sollten Sie nicht auf einen genauen Leistungsvergleich verzichten. So zahlen die Testsieger beispielsweise für geschädigte Wertsachen mit 35 bis 50 Prozent der Versicherungssumme unterschiedlich viel. Auch bei Fahrraddiebstahl variiert die Absicherung. Zwei Anbieter zahlen bis zu 1.000 Euro, ein Versicherer leistet bis zu zwei Prozent der Versicherungssumme.

Nicht nur Focus-Money, sondern auch die Stiftung Warentest prüft regelmä%szlig;ig die unterschiedlichen Angebote zur Hausratversicherung. Seit einiger Zeit bringt der Test jedoch keine Testsieger mehr hervor, sondern zeigt vielmehr günstige Hausratversicherungen auf. Für die aktuelle Untersuchung (Finanztest 10/2016) wurde 108 Tarife von 52 Versicherern gegenübergestellt. Dabei ging die Verbraucherorganisation von einem 45-jährigen Modellkunden mit einer 100 Quadratmeter großen Erdgeschosswohnung aus. Alle Angebote sehen keine Selbstbeteiligung im Schadenfall vor.

Die günstigsten Hausratversicherungen mit Standardschutz (also beispielsweise ohne Fahrraddiebstahl) gibt es für die beiden Musterstädte bei folgenden Anbietern:

Anfang 2017 hat zudem das Magazin Öko-Test verschiedene Angebote in die Mangel genommen. Dabei haben sich die Tester auf Tarife mit Höchstleistungsgarantie konzentriert. Durch diese können Versicherte auch dann einen Schaden erstatten lassen, den der Vertrag nicht abdeckt, wenn es bereits andere Versicherungen gibt, die in dem konkreten Fall zahlen. Diese Garantie gibt es jedoch nicht zum Nulltarif. Für den Musterkunden liegt der Jahresbeitrag zwischen 134 Euro und 249 Euro.

Vier Tarife belegen den ersten Rang im Hausratversicherung Test. Diese sind:

  • Policenwerk „PremiumPlus2016“
  • Gegenseitigkeit Oldenburg „Top-Vit“
  • ConceptIF „CIF-PRO complete best advice VS“
  • ConceptIF „CIF-PRO complete best advice QM“

Die letzten drei genannten Angebote überzeugen zudem zusammen mit „Domcura Privat Top-Schutz“ von Domicura mit einer guten Bewertung in der Kategorie Hausratversicherungen mit Elementarschadenschutz.

Besteht der Versicherungsschutz trotz Verletzung der Rauchmelderpflicht?

In Deutschland besteht weitestgehend eine Rauchmelderpflicht. Da diese eine gesetzliche Sicherheitsvorschrift darstellt, wird sie in diversen Versicherungsbedingungen als verpflichtend für den Versicherten gesehen. Da Rauchmelder in erster Linie jedoch dem Schutz von Personen dienen und kaum dazu geeignet sind Brände zu verhindern, leisten viele Versicherer auch bei Nichteinhalten dieser Pflicht.

Der fahrlässige Verstoß gegen die Rauchmelderpflicht beeinträchtigt damit nicht den Versicherungsschutz der Hausratversicherung, zum Beispiel bei Interrisk, Interlloyd und VHV

Comfortplan wird von seinen Kunden mit 4.8 von 5 Sternen ausgezeichnet ( 6667 Bewertungen insgesamt, 461 in den letzten 12 Monaten).

  • Kundenmeinungen anzeigen

Die Stiftung Warentest hat in Ihrem aktuellen Hausrat-Finanztest (Oktober 2016) günstige Versicherungen für alle Altersgruppen bewertet. Diese Tipp-Tarife (zum Beispiel von Ammerländer, Medien, Docura oder NV-Versicherung) und viele mehr finden Sie auch in unserem Vergleich.

Günstige Hausratversicherung – Test und Vergleich der Policen

Das sagen unsere Kunden

Günstige Hausratversicherung – clever vergleichen

Ob eine Hausratversicherung zwingend notwendig ist, hängt ganz von der jeweiligen Lebenssituation ab. Ein Student, der in bescheidenen Verhältnissen lebt und in seinem „mobilen Büro“, dem neu gekauften Notebook, seine wertvollste Anschaffung sieht, wird sich vermutlich nicht mal eine Hausratversicherung leisten – zumal er das Notebook meistens mitnimmt. Ganz anders verhält sich die Sache, wenn der Hauseigentümer einen Blick in die einzelnen Zimmer wirft. Kurz im Kopf überschlagen, kommt da schnell einiges an teurem Hausrat zusammen. Hier ergibt es durchaus Sinn, eine Hausratversicherung abzuschließen. Verivox hilft, das günstigste Angebot zu finden.

Beim direkten Vergleich lassen sich Einsparpotenziale von mehreren Hundert Euro pro Jahr ausmachen. Es wäre jedoch keine kluge Entscheidung, sich allein nach dem Preis zu richten. Der Begriff „günstige Hausratversicherung“ bedeutet für den Versicherungsnehmer, dass der Tarifpreis in einem fairen Verhältnis zum Leistungspaket stehen muss. Was für Versicherungen im Allgemeinen gilt, trifft bei der Hausratversicherung im Besonderen zu. Die Vertragsbedingungen müssen transparent gestaltet sein und der Versicherte sollte sie sich ganz genau durchlesen, bevor er sich für den Anbieter entschließt.

Vor dem Abschluss einer Hausratversicherung für Ordnung sorgen

Bevor eine Hausratversicherung abgeschlossen werden kann, muss zunächst der Wert des Hausrats ermittelt werden. Sie sollten diesen Vorgang nicht dem Versicherer überlassen, da dieser Ihre Wertsachen lediglich schätzen kann. Hausrat ist jedoch eine sehr individuelle Größe, die auch ebenso festgehalten werden sollte. Und Ihre „Inventarliste“ hat noch einen weiteren entscheidenden Vorteil.

Im Falle eines Schadens besteht für Sie nämlich Anzeigepflicht – das heißt, Sie müssen den Vorfall der Versicherung schnellstens und detailliert mitteilen. Sie werden aber nicht den kompletten Hausrat „im Kopf“ haben, schon gar nicht die einzelnen Preise. Nehmen Sie sich also einmal die Zeit, um eine ordentliche Liste zusammenzustellen. Danach legen Sie die Inventarliste in eine Metallbox (Brandschutz) und deponieren sie im Keller. Auch Ihre Quittungen können Sie so lose aufbewahren. Sollte es zu einem Schadenfall kommen, können Sie die Zettelwirtschaft immer noch sortieren. Auf diese Weise geht Ihnen auch keine Rechnung mehr verloren, falls Sie einmal einen Garantiefall regeln müssen. Die zerstörten Gegenstände werden von der Versicherung jeweils zum Neuwert ersetzt. Das heißt, wie viel die Wiederbeschaffung der Sache heutzutage kosten würde.

Wie eine günstige Hausratversicherung vor finanziellem Ruin bewahrt

Es gibt viele Schäden, bei denen der komplette Hausrat zerstört werden kann. Ohne Versicherung oder durch eine zu geringe Versicherungssumme kann der Versicherte vor dem finanziellen Ruin stehen. Zu diesen Schäden zählen welche durch Feuer, Blitzschlag, Explosion oder Verpuffung, Beschädigungen durch Einbruchdiebstahl oder Vandalismus sind ebenfalls mitversichert. Austretendes Leitungswasser, Sturm, Hagel oder Überspannungsschäden werden im Allgemeinen (Vertragsbedingungen genau durchlesen) auch durch günstige Hausratversicherungen versichert. Elementarschäden müssen häufig über eine Zusatzversicherung abgedeckt werden.

Gerade wenn Sie beim genauen Wert des Hausrats unsicher sind, kann die Klausel „Kein Abzug wegen Unterversicherung“ entscheidend sein. Wären Sie z. B. zur Hälfte unterversichert, müsste der Versicherer auch nur für die Hälfte aufkommen – selbst wenn die Schadenshöhe innerhalb der vereinbarten Versicherungssumme liegen würde.

Hausratversicherung – Test und Vergleich der Anbieter lohnt sich

Obwohl Versicherte meist an der günstigsten Versicherung interessiert sind, sollte der Versicherungsschutz in einem ausgiebigen Hausratversicherung-Test beurteilt werden. Das unabhängige Verbraucherportal Verivox liefert einen Testsieger in Form eines Tipps bezüglich Preis und Leistung.

Im Leistungsvergleich können Versicherungsnehmer mehrere Hausratversicherungen genau vergleichen. Dabei werden die Versicherungsbedingungen der Hausratversicherungen für einen unkomplizierten Vergleich gegenüber gestellt. Beugen Sie ganz einfach möglichen Risiken vor und finden Sie mit Verivox eine individuelle und leistungsstarke Hausratversicherung.

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Источники: http://www.finanztip.de/hausratversicherung/, http://www.comfortplan.de/hausratversicherung, http://www.verivox.de/guenstige-hausratversicherung/

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