Fondsgebundene lebensversicherungen

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Fondsgebundene Lebensversicherung

So funktionieren Fondspolicen

  • Von: Annika Krempel

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine fondsgebundene Lebensversicherung verbindet eine Fondsanlage mit einer Risikolebensversicherung.
  • Die Renditechancen sind größer als bei einer klassischen Lebensversicherung, zugleich ist aber das Risiko höher.
  • Die Abschluss- und Verwaltungskosten sind meist sehr hoch und fressen Steuervorteile oft auf.
  • Es ist besser, eine Risikolebensversicherung getrennt von einem Sparprodukt abzuschließen.

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Es steht nicht sehr gut um die klassische Lebensversicherung. Anhaltend niedrige Zinsen haben noch mehr zu schlechter Presse über das Anlageprodukt geführt. Immer weniger Menschen schließen einen neuen Vertrag ab. Stattdessen steigt die Zahl der Verträge von fondsgebundenen Lebensversicherungen, die stärker in Aktienfonds investieren und damit höhere Renditechancen versprechen. Zusätzlich lockt die fondsgebundene Lebensversicherung mit Steuervorteilen gegenüber einem normalen Aktienkauf.

Laut dem europäischen Versicherungsverband Insurance Europe lag der Marktanteil der Fondspolicen in Deutschland 2015 bereits bei gut 16 Prozent. Für Versicherungen ein gutes Geschäft: Das Risiko der schwankenden Aktienkurse trägt der Kunde allein.

Investition in Aktien

Die fondsgebundene Lebensversicherung ist eine Kombination einer Fondsanlage mit einer Risikolebensversicherung. Sie verbindet also einen Hinterbliebenenschutz mit einer Sparanlage. Die Beiträge werden in Investmentfonds angelegt. Klassische Lebensversicherungen investieren dagegen vornehmlich in festverzinsliche Wertpapiere sowie Immobilien und nur zu einem geringen Teil in Aktien. Läuft der Vertrag der fondsgebundenen Police aus, erhält der Versicherte in der Regel den Wert der Fondsanteile, die bis zu diesem Zeitpunkt erworben wurden. Bei einigen Anbietern ist es auch möglich, die erworbenen Fonds zum Vertragsende in ein Depot zu übertragen. Der Zeitpunkt für den Ausstieg ist entscheidend: Stehen die Papiere gerade gut, war die Anlage ein Gewinn. Es kann aber auch ein Verlust sein, wenn zum Vertragsende die Marktlage schlecht ist.

Bindung an die Investmentfonds des Versicherers

In welche Fonds das Geld investiert wird, hängt vom Anbieter ab. Nur wenige Versicherungen investieren in kostengünstige ETFs. Die meisten bieten dagegen eine kleine Menge gemanagter fremder Fonds zur Auswahl an oder gleich hauseigene Fonds. In vielen Tarifen können Kunden zwischen Aktien-, Renten- und Immobilienfonds wählen. Wie gut die Rendite der fondsgebundenen Lebensversicherung am Ende ausfällt, hängt maßgeblich von der Entwicklung der gewählten Fonds ab.

Wer eine solche Lebensversicherung kauft, muss sich daher zunächst mit der Auswahl der Fonds beschäftigen und sollte diese auch über die Laufzeit nicht aus den Augen verlieren. Vorab einzuschätzen, wie gut welcher Investmentfonds abschneiden kann, ist für die meisten Kunden unmöglich. Je nach Marktentwicklung kann es außerdem sinnvoll sein, den Fonds während der Vertragslaufzeit zu wechseln. Dies ist aber abhängig von den Angeboten des Versicherers und kostet mitunter zusätzlich.

Verzinsung nicht garantiert

Eine Garantieverzinsung gibt es in der Regel nicht, schließlich hängt der Wert der Police vom Stand der Aktienmärkte ab. Dadurch gibt es eine Chance auf höhere Rendite, als es Investments in sicherere Anlagen versprechen. Allerdings besteht auch die Gefahr hoher Verluste, die allein der Kunde trägt. Dementsprechend sollte nicht die gesamte Altersvorsorge an einem solchen Vertrag hängen. Vielmehr ist die Fondspolice für Menschen geeignet, die noch Geld übrig haben und es investieren möchten.

Nicht alle Vorsorgesparer sind bereit, zugunsten der Renditechance komplett auf Garantien zu verzichten. Einige Policen bieten deshalb auch Höchststandgarantien an. Damit verspricht die Versicherung, den Marktwert auszuzahlen, den die Fonds an gewissen Stichtagen erreicht haben, sollte der Vertrag zum Enddatum weniger wert sein.

Eine andere Möglichkeit ist, die Beiträge aufzuteilen. Auch dafür gibt es verschiedene Modelle. Eine Version: Ein Teil der Prämie fließt in die Fonds, ein anderer Teil in einen Garantiefonds, der wie eine klassische Kapitallebensversicherung angelegt wird und auf diesen Teil auch den Garantiezins erhält.

Hohe Kosten für Garantien

Solche Garantien kosten aber zusätzlich. Daneben fallen außerdem Abschlusskosten an, Verwaltungskosten, Fondskosten und die Kosten für den Risikoschutz im Todesfall. Wer die Prämien nicht jährlich, sondern monatlich überweist, zahlt einen Ratenzuschlag.

All diese Kosten müssen mit einer Rendite erstmal verdient werden. Auch der Steuervorteil, den Versicherungen gegenüber Investments wie einem Fondssparplan haben, geht durch die Kosten schnell verloren.

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Starre Bindung des Todesfallschutzes an die Fondspolice

Die vereinbarte Todesfall-Leistung ist in vielen Verträgen nicht ausreichend. Zusätzlich kennzeichnen viele Versicherungen nicht klar, wie hoch der Kostenanteil der Risikolebensversicherung an den Beiträgen ist. Daher ist nur schwer nachzuvollziehen, wie viel der Prämien wirklich angespart wird.

Ändert sich etwas im Leben des Versicherten und kann er die Versicherung nicht mehr zahlen, gibt es keine Möglichkeit, die weit günstigere eingeschlossene Risikolebensversicherung alleine weiterzuführen. Bei von vornherein getrennten Verträgen wäre es dagegen möglich, den Sparanteil alleine beitragsfrei zu stellen.

Mehr dazu im Ratgeber Risikolebensversicherung

Annika Krempel

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Fazit: nicht empfehlenswert

Eine fondsgebundene Lebensversicherung bedeutet: höhere Risiken bei höheren Renditechancen. Weil die Versicherung in Investmentfonds anlegt, muss der Versicherungsnehmer darauf hoffen, dass sich der Wert seiner Fondsanteile positiv entwickelt. Dafür muss er Sicherheit aufgeben, denn die fondsgebundene Lebensversicherung gewährt anders als die „normale“ Kapitallebensversicherung keine Garantien auf die Sparbeiträge. Hohe Kosten müssen erst einmal durch Rendite erwirtschaftet werden. Zusätzlich geht ein Teil der Beiträge in die Risikolebensversicherung, die oft nur unzureichenden Schutz bietet. Es ist sinnvoller, einen Todesfallschutz getrennt von einem Sparprodukt abzuschließen. Für eine Anlage in Aktien eignen sich viel besser ETF-Indexfonds.

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Artikel verfasst von

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.

Fondsgebundene Lebensversicherung

Lebensversicherungen lassen sich anhand zweier Grundformen unterscheiden: Zum einen gibt es die Kapitallebensversicherung, die das Leben im Alter finanziell absichern soll, zum anderen die Risikolebensversicherung, die im Todesfall des Versicherten für einen finanziellen Schutz der Hinterbliebenen sorgt. Die fondsgebundene Lebensversicherung, kurz FLV genannt, ist eine neuere Form, die seit einigen Jahren neben die klassische Kapitallebensversicherung getreten ist. Mit einer fondsgebundenen Lebensversicherung spart der Versicherte Geld an und baut gleichzeitig eine Absicherung für die Angehörigen auf. Aber lohnt es sich überhaupt, eine fondsgebundene Lebensversicherung abzuschließen?

Was ist eine fondsgebundene Lebensversicherung?

Die fondsgebundene Lebensversicherung ist in ihrer Idee nichts anderes als eine Lebensversicherung – mit dem Unterschied, dass die gezahlten Beiträge in unterschiedlichen Fonds angelegt werden. Das können beispielsweise Aktienfonds aber auch Rentenfonds sein. Gewöhnliche Lebensversicherungen investieren das Geld ihrer Kunden in der Regel in festverzinsliche Wertpapieren oder in Immobilien; Versicherungsgesellschaften, die in Aktien investieren, sind eher selten. Für den Versicherten sind die Chancen auf bessere Gewinne bei einer fondsgebundenen Lebensversicherung zwar deutlich höher, jedoch gilt dies auch für das Risiko. Dagegen ist die herkömmliche Lebensversicherung als sehr sicher zu betrachten. Der entscheidende Unterschied: Bei der Kapitallebensversicherung garantiert der Anbieter eine Mindestverzinsung. Eine fondsgebundene Lebensversicherung hat vom Grundprinzip keine Garantie.

Fondsgebundene Lebensversicherung – besser als das klassische Modell?

Eigentlich empfehlen Verbraucherschützer, dass eine Versicherung und eine Kapitalanlage nicht miteinander verbunden werden sollten. Trotzdem gewannen die fondsgebundenen Lebensversicherungen stetig an Beliebtheit, da in der Vergangenheit teilweise gute Kapitalerträge erreicht wurden. Gerade in Zeiten niedriger Zinssätze für „normale“ Lebensversicherungen hat dies Bestand. Eine fondsgebundene Lebensversicherung kann daher – je nach gewähltem Fonds – durchaus empfehlenswert sein.

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Sind fondsgebundene Lebensversicherungen steuerlich attraktiv?

Wer sparen will, sollte beim Abschluss einer fondsgebundenen Lebensversicherung auch den steuerlichen Aspekt bedenken. Wer seinen Vertrag mindestens 12 Jahre anspart und ihn sich frühestens mit dem vollendeten 62. Lebensjahr auszahlen lässt, der zahlt nur auf die Hälfte der Erträge Steuern. Wer beispielsweise 100.000 Euro eingezahlt hat und 200.000 Euro ausgezahlt bekommt, der muss auf 50.000 Euro zusätzliches Einkommen Steuern zahlen. Zu versteuern ist dieser Betrag mit dem individuellen Steuersatz und der liegt im Rentenalter wegen des geringeren Einkommens oft deutlich unter dem Satz, der während des Arbeitslebens gezahlt wurde.

Welche Vorteile hat die fondsgebundene Lebensversicherung?

Grundsätzlich gilt bei der Geldanlage: Wer viel Rendite erhalten möchte, muss ein höheres Risiko eingehen. Wer absolut sicher und ohne Verlustrisiko sparen möchte, muss sich mit einer relativ geringen Rendite begnügen. Bei einer fondsgebundenen Lebensversicherung hingegen können Kunden ihr Geld in erfolgreiche Aktienfonds anlegen. Daneben haben sie die Möglichkeit, die Anlage im Lauf der Zeit anzupassen und neue Fonds zu suchen. Und sie können vor Rentenbeginn oft das Guthaben in Rentenfonds tauschen, die in der Regel weniger Schwankungen unterliegen. Verträge mit Spitzenfonds erreichen eine höhere Rendite als klassische Kapitallebensversicherungen mit einer Garantieverzinsung. Der Kunde trägt aber das Anlagerisiko selbst. Zwar gibt es auch Fondslösungen mit Garantien. Aber diese Garantien liegen meist niedriger.

Hat eine fondsgebundene Lebensversicherung Nachteile?

Zu den Nachteilen der fondsgebundenen Lebensversicherung gehören die zum Teil sehr hohen Abschlussprovisionen. Viele Versicherungen bieten ihren Kunden zudem nur eine sehr kleine Auswahl an Fonds an. Wer sich für eine fondsgebundene Lebensversicherung interessiert, sollte nach einer Versicherung suchen, die sowohl Aktien-, Renten- und Immobilienfonds anbietet. Auch die Möglichkeit, von einem zum anderen Fonds zu wechseln, ist nicht immer einfach. Daher gilt hier ebenfalls der Hinweis, sich vorab über einen Wechsel und die Höhe möglicher zusätzlicher Kosten zu informieren.

Lohnt sich der Abschluss einer Fondslebensversicherung?

Wer bereit ist, ein höheres Risiko einzugehen, kann mit einer fondsgebundenen Lebensversicherung bessere Auszahlungen als bei einer klassischen Lebensversicherung erreichen. Arbeitet ein Versicherer allerdings mit wenigen lukrativen Fonds, lohnt sich die Versicherung weniger. Wenn die „normale“ Lebensversicherung nur niedrige Zinsen bietet, ist eine fondsgebundene Lebensversicherung jedoch eine gute Wahl.

Fondsgebundene Lebensversicherung Test

Rendite abhängig vom Auszahlungszeitpunkt

Bei der fondsgebundenen Lebensversicherung handelt es sich um eine Kombination aus Fondsanlage und verbundener Risikolebensversicherung. Im Gegensatz zur klassischen Lebensversicherung werden die Beiträge zur fondsgebundenen Lebensversicherung in Investmentfonds investiert. Bei Auslauf des Versicherungsvertrages, werden dem Versicherungsnehmer die bis dahin angesparten Fondsanteile ausgezahlt. Dabei spielt vor allem der Zeitpunkt der Auszahlung eine wichtige Rolle. Weist der Markt zum Zeitpunkt des Ausstiegs ein solide Entwicklung bzw. Wachstum auf, hat sich die fondsgebundene Lebensversicherung als gewinnbringend erwiesen. Tritt der gegenteilige Fall einer Marktschwäche ein, muss man sich eingestehen, dass die Fondspolice ein Verlustgeschäft war.

Geringe Möglichkeiten einer differenzierten Fondsauswahl

Fondsgebundene Lebensversicherungen haben den Nachteil,dass sie an einige wenige Fonds gekoppelt sind. Wer einen Wechsel des Investmentfonds vornehmen möchte, der lässt sich auf ein weiteres Angebot seiner Versicherung ein und es entstehen weitere Kosten. Jedoch ist es ein Wechsel des Investmentfonds nicht zwingend notwendig. In vielen Versicherungstarifen haben Versicherte die Möglichkeit eine Auswahl zwischen Aktien-, Renten- und Immobilienfonds zu treffen.

Unterschiedliche Optionen das Investment abzusichern

Aufgrund ihrer Fondsstruktur haben Versicherungsnehmer kaum Chance auf eine Garantieverzinsung. Nichtsdestotrotz gibt es Lebensversicherungen, die den Aspekt der Höchststandgarantien in ihren Versicherungsverträgen integrieren. Mit der Vereinbarung einer Höchststandgarantie sichert sich der Sparer den Marktwert, den der Fonds an gewissen Stichtagen erreicht hat – für den Fall,dass der Vertrag zum Zeitpunkt des Auslaufs weniger wert ist. Eine andere Möglichkeit der Absicherung bietet sich dem Versicherungsnehmer mit der Aufteilung der Versicherungsbeiträge. In dem Fall kann zwischen unterschiedlichen Aufteilungsmodellen gewählt werden. Zum Beispiel fließt ein Teil der Versicherungsbeiträge in Fonds, während der andere Teil einem Garantiefonds zugute kommt. Bei dem Garantiefonds findet eine Anlage nach dem Vorbild der Kapitallebensversicherung statt, worauf der Versicherte eine Garantieverzinsung erhält.

Garantien sind sehr kostenintensiv

Jedoch sind diese Garantien und Abschlusskosten für eventuelle Neuverträge mit einem hohen Kostenfaktor verbunden. Beschränken sich die Abschlusskosten der klassischen Lebensversicherung auf vier Prozent der Versicherungsbeiträge, bleibt die fondsgebundene Variante frei von jeglichen Regelungen. Währenddessen muss bei den Verwaltungsgebühren mit der doppelten Kostenbelastung gerechnet werden: für die Versicherung und den Fondsanteil.

Bei Fragen zur fondsgebundenen Lebensversicherung, nehmen sie Kontakt mit unseren unabhängigen Versicherungsmaklern auf. Wir unterstützen sie gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung. Telefonisch unter 030 – 120 82 82 8 oder per E-Mail unter [email protected].

Die Lebensversicherer im Zukunftstest 2017

Anfang 2017 veröffentlichte das Finanzmagazin €uro einen Test, in welchem die Zukunftsfähigkeit der Anbieter von Lebensversicherungen unter die Lupe genommen wurde. €uro beauftragte die Analysegesellschaft für Anlage- und Versicherugnsprodukte mit der Durchführung des Tests. Die Lebensversicherer wurden in vier Teilbereichen bewertet.

  • Finanzkraft (30 Prozent Wichtung): z.B. Eigenkapitalquote
  • Bestandssicherheit (30 Prozent Wichtung): z.B. Anzahl Verträge, Wachstum
  • Perfomance (30 Prozent Wichtung): z.B. Verzinsung, Kosten für Verwaltung
  • Kundenzufriedenheit (10 Prozent Wichtung): u.a. Beschwerdequote, anhand der Zahlen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ermittelt

Das Ergebnis zum Zukunftstest 2017

Das Ergebnis für 2017 lautet: Fünf Versicherer haben sehr gute Zukunftsaussichten. Es handelt sich dabei um die Anbieter: Allianz, Debeka, Europa, Hannoversche und Targo. Andererseits ist die Zahl der Versicherer gestiegen, die nur eine befriedigende Stabilität aufweisen. Insgesamt überzeugen die Versicherungen jedoch mit guten Ergebnissen (Quelle).

Solche Testergebnisse sind sehr aussagekräftig, da es sich bei fondsgebundenen Lebensversicheurngen um langfristige Anlagen handelt. Nur Anbieter mit stabilen Zukunftsaussichten können eine gewisse Sicherheit bieten auch in einigen Jahren bzw. Jahrzehnten, das erwirtschaftete Kapital auszahlen zu können.

Fondsgebundene Lebensversicherung – Finanzzeitschrift €uro hat getestet – Februar 2014 (Stand: Januar 2016)

Das Konzept der fondsgebundenen Lebensversicherung wurde zuletzt von der Finanzzeitschrift €uro durchleuchtet. Dabei legte sie das Augenmerk ihrer Bewertungen auf die erwirtschafteten Renditen der unterschiedlichen Lebensversicherungen und zeigt auf, welche Fondspolicen sich besonders lohnen. Für die Analyse wurden drei unterschiedliche Depotklassen klassifiziert:

  • über 50 Prozent Aktien
  • ausgewogener Aktienanteil zwischen 30 und 50 Prozent
  • Aktienanteil unter 30 Prozent

Testsieger

Bei der Wahl einer Fondspolice mit geringen Aktienanteil, verfolgt der Anleger eine sicherheitsorientierte Anlagenstrategie. Mit zunehmender Sicherheit werden aber auch die Möglichkeiten einer sehenswerten Rendite minimiert. Hierbei zeigt der Test, dass die R+V Luxembourg mit ihrer Anlage „Elegance“ zu den besten sicherheitsorientierten Lebensversicherungen gehört. Im Gegensatz dazu kann sich vor allem die Allianz in den anderen Bereichen als beste fondsgebundene Lebensversicherung präsentieren.

Fondsgebundene Lebensversicherung Test bei Finanztest

Finanztest hat die fondsgebundene Lebensversicherung im Jahr 2011 (Ausgabe: 08/2011) im Test betrachtet. Insgesamt war das Ergebnis recht durchschnittlich, obwohl ein Direktversicherer bei der Fonds-Lebensversicherung mit sehr guten Bewertungen punkten konnte. Auf dem ersten Platz landete die Hannoversche Leben mit dem Tarif FR3, sie wurde mit der Gesamtbewertung 1,7 beurteilt und erhielt insgesamt ein „Gut“. Auf Platz zwei folgte die Condor mit dem Tarif Comfort F, der ein 2,6 und ein „Befriedigend“ bekam. Die Gothaer wurde mit dem FR09-1 mit dem Urteil 2,7 und ebenfalls „Befriedigend“ belegt. Geschuldet war dieses Ergebnis in der Regel der hohen Kostenstruktur.

Beste fondsgebundene Lebensversicherungen mit Beitragsrückgewähr

Ranking fondsgebundener Lebensversicherungen mit Rückzahlung des Policenwerts

Fondsgebundene Lebensversicherung mit Rückzahlung des von 60 Prozent der vereinbarten Beitragssumme

Bewertung anhand der garantierten Summe

Stiftung Warentest hat in der Analyse 2011 auch die garantierte Auszahlung im Todesfall beleuchtet. Sie unterscheidet sich von der Auszahlung zum Ablauf des Versicherungsvertrags, denn sie steht für die Summe, die die Hinterbliebenen im Todesfall der versicherten Person vor dem Zeitpunkt des Vertragsablaufs sicher ausgezahlt erhalten. Im Testergebnis gingen die Kosten und die Anlagemöglichkeit sowie die Transparenz des Versicherers ein. Auffallend war, dass die Interrisk mit dem Tarif SFRV auf den ersten Platz kam, sie erzielte die Note 1,7 oder ein „Gut“. Es folgten die HanseMerkur mit der Note 2,6 sowie die Condor mit einer 2,8, welche jeweils der Note „Befriedigend“ entsprachen. Insgesamt war auch bei einer Bewertung der garantierten Auszahlungssumme auffallend, dass sich eine große Menge der untersuchten Gesellschaften im Mittelfeld bei einer Note „Befriedigend“ einpendelten. Vor dem Hintergrund der Sicherheit im Todesfall ist die fondsgebundene Lebensversicherung sehr zu empfehlen.

Die Lebensversicherung und ihre Tücken

Stiftung Warentest mit wichtigen Hinweisen

Die Analyse von Stiftung Warentest gibt wichtige Anreize, worauf man beim Abschluss einer Fonds-Lebensversicherung achten sollte. Im Fokus stehen die Kosten, die der Versicherer geltend macht. Während die Abschlusskosten weniger relevant sind, geht es hier vor allem um die laufenden Verwaltungskosten, die auch für die Fondsverwaltung aufgewendet werden. Der Versicherte ist somit gut beraten, einen Blick auf die Kostenstruktur zu werfen, bevor er sich endgültig für einen Versicherer entscheidet. Dann kann die fondsgebundene Lebensversicherung eine interessante Alternative für Anleger sein, die die Wertschwankungen am Kapitalmarkt richtig einzuschätzen wissen.

Etablierte Verbraucherschützer geben Entwarnung

Wie die Kapitallebensversicherung (Kapitallebensversicherung Test) steht auch die Fonds-Lebensversicherung permanent in der Kritik von Marktexperten. Neben den Kosten stehen die Rendite und die Sicherheit im Fokus, beide Aspekte sind bei der Fonds-Lebensversicherung von großer Bedeutung. Angesichts der durchgängig soliden Ergebnisse in den großen Analysen des map-Reports, von Morgen und Morgen und von Stiftung Warentest gehen Institutionen wie die BaFin davon aus, dass die Versicherer bei der klassischen und der fondsgebundenen Lebensversicherung solide Ergebnisse erwirtschaften werden, die dazu ausreichen, die garantierten Leistungen zu erfüllen.

News zum Thema

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    Источники: http://www.finanztip.de/fondsgebundene-lebensversicherung/, http://www.verivox.de/themen/fondsgebundene-lebensversicherung/, http://www.testsieger-berichte.de/fondsgebundene-lebensversicherung-test/

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