Erwerbsminderungsrente berufsunfähigkeitsrente

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Erwerbsminderungsrente

Jährlich stellen etwa 400.000 Versicherte einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente. Die Voraussetzungen, die ein Antragsteller erfüllen muss, um eine solche Rente zu erhalten, regelt der Paragraf 43 des Sechsten Sozialgesetzbuches (SGB VI).

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?

Die Grundvoraussetzung ist natürlich das Vorliegen einer teilweisen oder vollen Erwerbsminderung.

Regelaltersgrenze

Zunächst darf die Regelaltersgrenze noch nicht vollendet bzw. überschritten worden sein, d.h. Antragssteller dürfen das 65. bzw. 67. Lebensjahr noch nicht erreicht haben.

Versicherungsrechtliche Voraussetzung

Ebenso wichtig ist die sogenannte 3/5-Regelung. Die besagt, dass in den fünf Jahren vor dem Eintritt in die Erwerbsminderung die Zahlung der Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung über einen Zeitraum von 36 Monaten, also drei Jahre, nachzuweisen ist. Die Anwendung dieser Regelung entfällt jedoch, wenn die Erwerbsminderung komplett oder zum Teil durch einen Arbeitsunfall o.Ä. verursacht wird oder die volle Erwerbsminderung innerhalb von sechs Jahren nach der Beendigung einer Ausbildung entsteht.

Eine weitere Voraussetzung stellt die Erfüllung der allgemeinen Wartezeit von fünf Jahren vor Beginn der Erwerbsminderung dar. Diese entspricht der Mindestversicherungszeit für den Rentenanspruch. Antragssteller müssen also mindestens fünf Jahre versichert sein, bevor sie die Leistung beantragen können. Angerechnet werden sowohl Zeiten, in den Beiträge gezahlt wurden, egal ob Pflicht- oder freiwillige Beiträge (z.B. in Kindererziehungszeiten), als auch Ersatzzeiten (z.B. während ein militärischer oder militärähnlicher Dienst geleistet wurde). Wird die Wartezeit nicht erfüllt, z.B. bei von Geburt an behinderten Versicherten, müssen mindestens 20 Jahre mit Beitragszeiten (auch freiwillige Versicherung) oder Ersatzzeiten nachgewiesen werden, um Anspruch auf die Rente zu erhalten.

Neuerungen ab 1. Juli 2014

Versicherte, deren Erwerbsminderung erstmals ab 1. Juli 2014 eintrat, werden künftig besser abgesichert. So wurde sowohl die sogenannte Zurechnungszeit um zwei Jahre angehoben, als auch die Berechnungsgrundlage der Rentenhöhe verbessert.

Zurechnungszeit

Die Zurechnungszeit besagt, dass die Erwerbsminderungsrente so berechnet wird, als hätte der Betroffene bis zum vollendeten 62. Lebensjahr gearbeitet. Dabei spiel es keine Rolle, in welchem Alter die Erwerbsminderung tatsächlich begann. (Vor dem 1. Juli 2014 galt, dass die Erwerbsminderungsrente berechnet wurde, als hätte der Betroffene nur bis zum 60. Lebensjahr gearbeitet.)

Durchschnittseinkommen

Für die Höhe der Erwerbsminderungsrente spielt das durchschnittliche Einkommen eine entscheidende Rolle. Hier wurden bisher das Durchschnittseinkommen anhand aller Jahre der erwerbstätigekit ein Berechnungsgrundlage genommen.

Ab dem 1. Juli 2014 besteht die Möglichkeit, die letzten vier Jahre aus dieser Berechnung rauszulassen, wenn dies finanziell günstiger für den Betroffenen ist. Diese Neuerung wurde vorgenommen, da häufig bereits vor Eintritt der Erwerbsminderung schon Einschränkungen bestanden, die zu Einkommenseinbußen führten, z. B. aufgrund von Arbeitszeitverkürzungen.

Wer hat Anspruch auf Erwerbsminderungsrente?

Eine Erwerbsminderungsrente erhalten diejenigen, die voll oder teilweise erwerbungsgemindert sind. Die (Rest-)Leistungsfähigkeit und ob eine Erwerbstätigkeit ausgeführt werden kann, stellt der Arzt fest. Eine vom Arzt diagnostizierte Arbeitsunfähigkeit und die Anerkennung einer Schwerbehinderung durch das Versorgungsamt sind jedoch irrelevant. Entscheidend ist, ob das Restleistungsvermögen die Ausübung einer Berufstätigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zulässt.

Ausschließlich Rentenversicherungsträger befinden darüber, wann eine Erwerbsminderung im Sinne der gesetzlichen Rentenversicherung vorliegt. Dazu kann die Begutachtung durch den Sozialmedizinischen Dienst (die ärztlichen Dienste der Rentenversicherungsträger) oder das Vorlegen anderer Gutachten verlangt werden. Welche medizinischen Dokumente nach Antragsstellung eingereicht werden müssen, entscheidet der Sozialmedizinische Dienst. Zum größten Teil werden Gutachten unabhängiger Experten angefordert. Um die Unbefangenheit der Fachleute sicherzustellen, stehen dem Antragsteller drei Gutachter zur Auswahl. Erst wenn alle Unterlagen vorliegen, kommt es zur Auswertung durch den Sozialmedizinischen Dienst. Dieser kann jetzt auch Rehabilitationsmaßnahmen vorschlagen.

Ein Tipp von Versicherungsmaklerin und BU-Expertin Katharina Krech

Erwerbsminderungsrente für Selbständige?

Selbständige können einen Antrag auf Pflichtversicherung stellen. Dann müssen sie trotz ihrer Selbständigkeit Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Der Vorteil besteht darin, dass sie d adurch Anspruch auf Alters- und Erwerbsminderungsrente erhalten.

Wie erfolgt die Einstufung der Erwerbsfähigkeit?

Die Erwerbsfähigkeit wird mit Blick auf eine Tätigkeit unter üblichen Bedingungen und eine 5-Tage-Woche beurteilt. Voll erwerbsfähig ist, wer sechs Stunden und darüber hinaus arbeiten kann. Bei einer möglichen Arbeitszeit von drei bis sechs Stunden spricht man von einer teilweisen Erwerbsminderung. Wer aufgrund von Krankheit oder Behinderung weniger als drei Stunden arbeiten kann, gilt als erwerbsunfähig.

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Wann kommt es zu Rentenkürzungen?

Kommt es zu einer vorzeitigen Inanspruchnahme der Erwerbsminderungsrente, werden seit 01.01.2001 Abschläge berechnet. Tritt die Erwerbsminderung demnach vor dem 63. Lebensjahr ein, wird die Rente um bis zu 10,8 Prozent gekürzt. Seit 2012 müssen auch all jene, die weniger als 35 Beitragsjahre nachweisen können, Abschlagszahlungen hinnehmen, wenn die Erwerbsminderung vor dem 65. Lebensjahr eintritt. Diese Anpassung erfolgte aufgrund der Anhebung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre.

Ein Rechenbeispiel: Wie viel Erwerbsminderungsrente würden Sie erhalten?

  • verheiratet,
  • 40 Jahre alt
  • und beziehen ein monatliches Brutto-Einkommen von 1.800 Euro

Die Berechnung ergibt, dass Sie bei voller Erwerbsminderung eine gesetzliche Rente in Höhe von:

erhalten. Damit entsteht bei Berufsunfähigkeit, wenn man von einem Netto-Verdienst von etwa 1.431 Euro ausgeht, eine finanzielle Lücke von:

Diese Lücke sollte mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung geschlossen werden.

Wie lange wird die Erwerbsminderungsrente gezahlt?

Die Erwerbsminderungsrente wird grundsätzlich nur über einen Zeitraum von maximal drei Jahren gezahlt. Eine Verlängerung ist im Falle der Weitergewährung zwar möglich, muss aber neu beantragt werden. Nach einer Frist von neun Jahren wird davon ausgegangen, dass die Erwerbsminderung nicht mehr behoben werden kann. Es folgt der Eintritt in die Dauerrente. Ausnahmen bestehen bei Renten, die aufgrund einer spezifischen Arbeitsmarktlage gezahlt werden, d.h. wenn Versicherte also eigentlich nur zum Teil erwerbsgemindert sind, aber aufgrund von Arbeitslosigkeit eine volle Erwerbsminderungsrente erhalten. In diesem Fall verlängert sich die auf neun Jahre beschränkte Frist um weitere drei Jahre.

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Warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen?

Die Erwerbsminderungsrente löst die gesetzliche Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente ab, die nur Personen erhalten, die vor dem 03.01.1961 geboren wurden. Damit zieht sich der Gesetzgeber aus dem Berufsschutz zurück. Das Ergebnis ist, dass es im Bedarfsfall deutlich schwieriger ist, eine volle Rente wegen Erwerbsminderung zu erhalten. Hinzu kommt, dass in den meisten Fällen eine immense Einkommenslücke entsteht, da die Höhe der gesetzlichen Erwerbsminderungsrenten deutlich abgesenkt wurde. Damit hat der Gesetzgeber die Verantwortung dafür, eine ausreichende Absicherung gegen Berufsunfähigkeit sicherzustellen, auf den Verbraucher übertragen.

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Erwerbsunfähigkeitsrente

Der gesetzliche Schutz reicht zum Leben nicht aus

  • Zuletzt aktualisiert: 15. November 2017
  • Von: Julia Rieder

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Erwerbsunfähigkeitsrente wurde zum 31. Dezember 2000 abgeschafft und durch die Erwerbsminderungsrente ersetzt.
  • Vor 1961 Geborene haben ein Recht auf Erwerbsminderungsrente, sobald sie nicht mehr in der Lage sind, ihren erlernten oder einen gleichwertigen Beruf auszuüben.
  • Alle anderen bekommen nur dann die volle Erwerbsminderungsrente, wenn sie in keinem Job länger als drei Stunden arbeiten können.
  • Die volle Erwerbsminderungsrente liegt meist bei weniger als einem Drittel des letzten Bruttogehalts.
  • Wer bereits eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsrente nach altem Recht bezieht, erhält diese auch weiterhin.
  • Weil die gesetzliche Absicherung knapp ausfällt, sollten Arbeitnehmer über eine private Ergänzung nachdenken: entweder eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung.

Unser Tipp: Bleiben Sie zur Erwerbsunfähigkeitsversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Schlimme Kniebeschwerden und dann auch noch ein Bandscheibenvorfall – wenn die Schmerzen chronisch werden, kann das für einen Fliesenleger das berufliche Aus bedeutet. Ein Bürokaufmann, der wegen einer Depression nicht mehr arbeiten kann, steht ebenfalls plötzlich ohne Einkommen da.

Wer für einen solchen Fall allein auf staatliche Hilfe baut, ist von Armut bedroht. Denn in den vergangenen Jahrzehnten wurde die gesetzliche Absicherung für Arbeitnehmer, die nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr arbeiten können, erheblich reduziert. Bis Ende 2000 funktionierte der gesetzliche Schutz für solche Fälle über ein zweigliedriges System aus Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente. Eine Berufsunfähigkeitsrente (BU-Rente) erhielt, wer wegen einer Krankheit oder Behinderung seinen Beruf nur noch zu weniger als 50 Prozent ausüben konnte. Eine Erwerbsunfähigkeitsrente (EU-Rente) hingegen gab es, wenn jemand überhaupt nicht mehr in der Lage war, zu arbeiten.

Dieses System aus gesetzlicher Berufsunfähigkeits- und Erwerbsunfähigkeitsrente hat die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder zum 1. Januar 2001 abgeschafft. Ersetzt wurde es durch die Erwerbsminderungsrente.

Das hat sich mit der Erwerbsminderungsrente geändert

Gegenüber der alten Regelung hat sich mit der Erwerbsminderungsrente vor allem eines verändert: Der erlernte Beruf spielt für den gesetzlichen Schutz keine Rolle mehr. Es zählt allein, ob jemand überhaupt noch irgendeine Arbeit verrichten kann. Ein Handwerksmeister mit Knieschaden zum Beispiel, der noch ein Taxi fahren kann, bekäme daher keine Rente.

Die Deutsche Rentenversicherung zahlt die Erwerbsminderungsrente in zwei Stufen aus. Die volle Erwerbsminderungsrente erhält, wer nicht in der Lage ist, mehr als drei Stunden täglich zu arbeiten. Sie entspricht in der Höhe etwa der bisherigen EU-Rente. Wer noch zwischen drei und sechs Stunden am Tag arbeiten kann, bekommt die halbe Erwerbsminderungsrente.

Vertrauensschutz für ältere Versicherte

Eine Ausnahme von der Erwerbsminderungsrente gibt es allerdings: Ältere Versicherte genießen Vertrauensschutz. Wer vor dem 2. Januar 1961 geboren ist, profitiert damit noch vom alten Recht. Das bedeutet, die Rentenversicherung prüft, ob der Versicherte in seinem erlernten oder einem gleichwertigen Beruf noch mindestens sechs Stunden täglich arbeiten kann.

Als gleichwertig und damit zumutbar gilt ein anderer Beruf, wenn er dem bisherigen in Hinblick auf soziales Ansehen und notwendige Fähigkeiten ähnelt. Kann die Rentenversicherung einen Erwerbsunfähigen auf keine andere Tätigkeit verweisen, bekommt er als vor 1961 Geborener eine Rente wegen Berufsunfähigkeit. Sie ist allerdings nur so hoch wie die Rente, die er nach der neuen Regelung auch bei teilweiser Erwerbsminderung bekäme. Damit fällt die Zahlung um ein Viertel niedriger aus als die bis 2001 gewährte gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente.

Für Menschen, die bereits vor dem 1. Januar 2001 eine Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsunfähigkeitsrente bezogen haben, ist alles gleich geblieben. Ihre Rente wird unverändert weitergezahlt, solange die Voraussetzungen dafür stimmen.

Voraussetzungen für die Rentenzahlung

Eine Erwerbsminderungsrente bekommen Sie nur, wenn Sie in den letzten fünf Jahren mindestens 36 Monate Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben. Diese 36 Monate müssen aber kein zusammenhängender Zeitraum gewesen sein. Zusätzlich müssen Sie schon mindestens fünf Jahre versichert gewesen sein.

Unproblematisch für den Anspruch auf Erwerbsminderungsrente sind in der Regel Zeiträume, in denen Sie Kranken- oder Arbeitslosengeld bezogen haben. Diese Phasen gelten ebenso als Pflichtbeitragszeit wie bis zu drei Jahre Kindererziehungszeiten und Militär- sowie Zivildienst. Das bedeutet, diese Zeiten werden dem Rentenkonto wie eine Beschäftigung gutgeschrieben.

Aufgrund der fünfjährigen Wartezeit sind Berufsanfänger in den ersten Jahren ihres Berufslebens kaum abgesichert. Es gibt allerdings Ausnahmen: Bei Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten spielt die Wartezeit keine Rolle. In einem solchen Fall haben Betroffene, sofern sie zum Zeitpunkt des Unfalls versicherungspflichtig waren, direkt Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente und Leistungen aus der gesetzlichen Unfallversicherung.

Allerdings ist es oft schwierig, eine Berufskrankheit anerkannt zu bekommen. Im Jahr 2015 wurde laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin nur rund jeder fünfte Verdachtsfall auch tatsächlich als Berufskrankheit anerkannt.

Wie Sie einen Antrag auf Rentenzahlung stellen, lesen Sie in unserem Ratgeber zur Erwerbsminderungsrente.

Unser Tipp: Bleiben Sie zur Erwerbsunfähigkeitsversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Im Schnitt 630 Euro Rente wegen Erwerbsminderung

Die Höhe der Erwerbsminderungsrente hängt ähnlich wie die der Altersrente von der Anzahl der Versicherungsjahre und dem individuellen Einkommen ab. Erwarten Sie aber nicht zu viel, denn die Rente beträgt oft deutlich weniger als ein Drittel des letzten Bruttogehalts. Der Deutschen Rentenversicherung zufolge lag die durchschnittliche Erwerbsminderungsrente im Jahr 2016 bei etwa 759 Euro im Monat. Das umfasst aber auch die Altfälle. Versicherte, denen 2016 erstmals eine volle Erwerbsminderungsrente zugesprochen wurde, bekamen im Schnitt sogar nur 736 Euro.

Das Absicherungsniveau ist infolge der Rentenreformen in den vergangenen Jahren deutlich gesunken. Seit dem Jahr 2001 wird die Erwerbsminderungsrente gekürzt, weil sie bereits vor Erreichen der Altersgrenze für die reguläre Rente ausgezahlt wird. Die Grenze wird bis zum Jahr 2024 schrittweise von 63 auf 65 Jahre angehoben. Jeder Monat, den Sie früher Erwerbsminderungsrente beziehen, kostet einen Abschlag von 0,3 Prozentpunkten, höchstens jedoch 10,8 Prozent.

Dieser maximale Abschlag trifft den Großteil der Erwerbsminderungsrentner. Denn ihn muss jeder hinnehmen, der mehr als drei Jahre vor seinem regulären Rentenbeginn erwerbsunfähig wird.

Renteninformation

Wie hoch Ihre Erwerbsminderungsrente nach jetzigem Stand ausfallen würde, erfahren Sie in Ihrer Renteninformation.

Wer eine volle Erwerbsminderungsrente oder eine Erwerbsunfähigkeitsrente erhält, darf noch 450 Euro im Monat hinzuverdienen. Bei höheren Einkünften kann die Rentenzahlung gekürzt oder gänzlich eingestellt werden. Für Bezieher einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung gelten individuelle Hinzuverdienstgrenzen. Diese können Sie bei Ihrem Rentenversicherungsträger erfragen.

Angesichts der dürftigen gesetzlichen Absicherung sollten Verbraucher unbedingt zusätzlich vorsorgen, um das fehlende Einkommen wenigstens teilweise auszugleichen. Die umfassendste Möglichkeit dazu bietet die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).

Versorgungslücke mit BU-Versicherung schließen

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt, sobald Sie in Ihrem zuletzt ausgeübten Beruf aus Gesundheitsgründen dauerhaft nicht mehr arbeiten können. Ob die Ursache dafür in einer psychischen oder körperlichen Erkrankung liegt, ist unerheblich. Die Rente gibt es also auch dann, wenn Sie theoretisch oder praktisch noch einen anderen Job machen könnten. Damit sind die Voraussetzungen niedriger als bei der Erwerbsminderungsrente.

Diese Absicherung ist allerdings nicht ganz billig und vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen nicht leicht zu bekommen. Deshalb ist eine umfassende Beratung bei einem qualifizierten Versicherungsmakler oder Honorarberater wichtig.

Mehr dazu im Ratgeber Berufsunfähigkeitsversicherung

Julia Rieder

Expertin für Versicherungen

Staatliche Rente reicht nicht aus

  • Versichern Sie eine ausreichend hohe Rente.
  • Achten Sie auf die Leistung, nicht auf den Preis.
  • Wer Gesundheitsfragen falsch beantwortet, bekommt womöglich keine Leistung.

Von uns empfohlene Makler:

  • Hoesch & Partner
  • Buforum24
  • Zeroprov
  • Freche Versicherungsmakler
  • Blank & Partner
  • Thomas Kliem
  • Ritzerfeld & Partner
  • Meyer & Fritzsche

Erwerbsunfähigkeitsversicherung als Alternative

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann oder will sich nicht jeder leisten. Insbesondere für Menschen, die körperlich arbeiten, sind die Beiträge oft unerschwinglich. Für sie kann als Alternative eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung infrage kommen. Diese ist gerade für Handwerker deutlich günstiger. Geld gibt es jedoch nur, wenn der Versicherte überhaupt nicht mehr arbeiten kann. Die Hürden für die Rentenzahlung aus einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung sind damit genauso hoch wie bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente. Dennoch ist die Erwerbsunfähigkeitsrente aus der privaten Versicherung eine geeignete Möglichkeit, die dürftige gesetzliche Absicherung aufzustocken.

Mehr dazu im Ratgeber Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Julia Rieder

Expertin für Versicherungen

Staatliche Rente reicht nicht aus

  • Die EU ist eine Alternative, falls Sie keine BU bekommen.
  • Schließen Sie die Versicherung möglichst früh ab.
  • Die Versicherung zahlt, wenn Sie nur noch wenige Stunden arbeiten können.

Weitere Alternativen zur BU:

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Artikel verfasst von

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Julia Rieder ist Expertin für Versicherungen und derzeit kommisarisch für das Thema Reise verantwortlich. Während ihres Volontariats bei Finanztip sammelte sie Hörfunk-Erfahrung beim Inforadio. Vorher war sie in den Redaktionen von Frontal 21, der Berliner Zeitung und dem Online-Magazin politik-digital tätig. Ihr Studium der Politikwissenschaft hat Julia Rieder an der Freien Universität Berlin mit einem Master abgeschlossen.

Erwerbs­unfähig­keit oder Berufs­unfähig­keit – der Unter­schied!

Für dich als junger Mensch ist der Verlust der Arbeitskraft ein hohes Risiko: Deine monatlichen Kosten laufen weiter, auch wenn du wegen einer Erkrankung oder nach einem schweren Unfall plötzlich kein Geld mehr verdienst. Die mageren Leistungen der gesetzlichen Renten­versicherung reichen zum Leben meist nicht aus. In diesem Beitrag erkläre ich dir den Unter­schied zwischen Erwerbs­unfähig­keit und Berufs­unfähig­keit – außerdem erfährst du, wie du dich gegen diese Gefahren bestmöglich absichern kannst.

Das musst du wissen:
  • Die Unter­schiede zwischen Berufs­unfähig­keit, Erwerbs­unfähig­keit und Erwerbs­minde­rung zu kennen lohnt sich, denn es gibt jeweils andere Voraus­setzungen und Leistungen.
  • Die Erwerbs­minderungs­rente der gesetzlichen Renten­versiche­rung reicht in der Regel nicht aus, um den Lebens­standard halten zu können.
  • Eine private Ab­sicherung muss nicht teuer sein. Je früher du sie abschließt, desto besser.

Begriffserklärung: Berufs­unfähigkeit, Erwerbs­unfähigkeit, Erwerbs­minderung

  • Von Berufsunfähigkeit spricht man, wenn du wegen Gesundheits­problemen nicht mehr in deinem zuletzt ausgeübten Beruf arbeiten kannst. Beispiel: Du bist Krankenpfleger. Nach einem Bandscheiben­vorfall und mehreren Operationen musst du deinen Job aufgeben, weil du nicht mehr in vorgebeugter Position arbeiten und keine Patienten mehr heben kannst. In anderen Tätigkeiten – zum Beispiel im Büro oder als Empfangskraft – wärst du aber noch einsetzbar. Du bist daher berufsunfähig.
  • Erwerbs­unfähig­keit ist gegeben, wenn du aus gesundheitlichen Gründen gar nicht mehr berufstätig sein kannst, auch nicht in einem anderen als dem erlernten oder zuletzt ausgeübten Beruf. Beispiel: Du erkrankst am Parkinson-Syndrom. Nach einiger Zeit ist deine Feinmotorik so stark eingeschränkt, dass du überhaupt nicht mehr arbeiten kannst – nicht einmal in einfachen und wenig belastenden Tätigkeiten. Du bist dann erwerbsunfähig.
  • Erwerbsminderung ist ein Begriff aus dem deutschen Rentenrecht. Voll erwerbsgemindert sind Personen, die weniger als drei Stunden täglich in irgendeiner beliebigen Tätigkeit einsetzbar sind. Falls du weniger als sechs, aber noch mindestens drei Stunden am Tag arbeiten kannst, giltst du als teilweise erwerbs­gemindert. Wer täglich sechs Stunden oder mehr arbeitsfähig ist, ist per Definition nicht erwerbsgemindert.

Wie du siehst, unterscheiden sich die Definitionen erheblich. So ist z.B. der Nachweis einer Berufsunfähigkeit ein ganz anderer als bei einer Erwerbsminderung.

Der gesetzliche Schutz reicht nicht

Wenn du als Auszubildender oder Arbeitnehmer gesetzlich renten­versichert bist, bekommst du bei Erwerbs­minderung zwar eine Erwerbs­minderungs­rente (auch bekannt als „Frührente“) – allerdings nur, falls es gar keine Tätigkeit mehr gibt, in der du noch sechs Stunden täglich arbeiten könntest.

Dein bisheriger Beruf spielt dabei keine Rolle: Selbst als Akademiker darf die gesetzliche Rentenversicherung dich auf einen ganz anderen Job verweisen und die Erwerbsminderungsrente verweigern. Wenn du weniger als sechs, aber mehr als drei Stunden täglich arbeitsfähig bist, hast du lediglich Anspruch auf die halbe Erwerbsminderungsrente. Ein Antragsformular für die gesetzliche Erwerbsminderungsrente findest du bei der Deutschen Rentenversicherung.

Das Problem: Die Höhe der gesetzlichen Erwerbs­minderungs­rente hängt von deinem letzten Bruttolohn ab und davon, wie lange du bereits Rentenbeiträge zahlst. Weil du als junger Mensch erst seit kurzem im Berufs­leben stehst, reicht die Erwerbs­minderungs­rente in aller Regel nicht aus, um auch nur die wichtigsten Ausgaben des täglichen Lebens zu decken. Im Ernstfall musst du mit einem drastischem Einkommens­verlust rechnen.

Beispiel: Die 25jährige Anja verdient als Bürokauffrau 2.800 Euro brutto, sie ist seit sechs Jahren gesetzlich rentenversichert. Wegen einer dauerhaften psychischen Erkrankung verliert sie ihre Stelle, nach Einschätzung der Renten­versiche­rung könnte sie aber noch drei Stunden täglich in einer leichteren Tätigkeit arbeiten. Anja hat Anspruch auf eine gesetzliche Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung von rund 490 Euro – davon kann sie nicht einmal ihre monatliche Kaltmiete von 580 Euro decken.

Weil ihre Erwerbsminderungsrente zum Leben nicht ausreicht, muss die junge Frau einen Antrag auf Hartz-IV-Leistungen stellen. Der Regelbedarf für Alleinstehende beträgt insgesamt 409 Euro, für Miete erstattet die Arbeitsagentur unter Berücksichtigung des Mietniveaus in Anjas Wohnort höchstens 350 Euro, die Heizkosten von 70 Euro im Monat werden übernommen. Anja hat also ins­gesamt einen An­spruch auf 829 Euro. Da sie bereits 490 Euro aus der Erwerbs­minde­rungs­rente kriegt, bekommt sie noch die rest­lichen 339 Euro ihres Regel­bedarfs als Hartz-IV-Leis­tung aus­gezahlt *:

*Zirka-Werte, Stand 2016

Wie sichere ich mein Risiko am besten ab?

Gegen den Verlust deiner Arbeitskraft kannst du dich zum Glück finanziell schützen – entweder mit einer Berufs­unfähig­keits­versiche­rung oder Erwerbs­unfähig­keits­versiche­rung. Beide sind als eigenständige Versicherung oder als Zusatz­versiche­rung z.B. zu einem Altersrente-Produkt erhältlich. Vertragspartner sind in beiden Fällen private Versicherungsgesellschaften, die dir im Ernstfall eine fest vereinbarte Monatsrente überweisen. Die Leistung beider Varianten unterscheidet sich allerdings deutlich:

Private Erwerbs­unfähigkeits­versiche­rung

Eine Erwerbs­unfähig­keits­versiche­rung zahlt die vereinbarte Rente nur, wenn du zu 100 % erwerbs­unfähig bist und in keinem Beruf mehr arbeiten kannst – also im allerschlimmsten Fall. Das Problem: Falls du „nur“ berufsunfähig wirst, aber keine andere Arbeit findest, die du mit deiner angeschlagenen Gesundheit noch ausüben könntest, leistet eine Erwerbs­unfähig­keits­versiche­rung nicht.

Private Berufs­unfähig­keits­versiche­rung

Eine Berufs­unfähig­keits­versiche­rung springt schon dann ein, wenn du im erlernten oder im aktuellen Beruf für voraussichtlich sechs Monate oder länger zu mehr als 50 % berufsunfähig bist – wenn du also weniger als die Hälfte der Arbeits­leistung erbringen kannst, die du in gesundem Zustand leisten könntest.

Anders als die Erwerbs­unfähig­keits­versiche­rung zahlt die Berufs­unfähig­keits­versiche­rung unabhängig davon, ob du weniger belastende Arbeiten theoretisch noch ausüben könntest oder nicht. So ist dein Einkommen bei gesundheitlichen Einschränkungen in jedem Fall gesichert. Du bleibst frei von finanziellen Sorgen und kannst dich – falls deine Gesundheit es noch zulässt – ohne Zeitdruck beruflich neu orientieren. Die Berufs­unfähig­keits­versiche­rung bietet also den umfas­sendsten Schutz – gerade als junger Mensch ist das wichtig, um den Einkommensverlust bei dauernder Arbeitsunfähigkeit zuverlässig aufzufangen.

*angenommen, die Beispiel­person hat eine private Berufs­unfähig­keits- oder Erwerbs­unfähig­keits­rente von 1.000 Euro versichert

Was kostet mich die Absiche­rung meiner Arbeits­kraft?

Weil vollständige Erwerbsunfähigkeit in der Praxis deutlich seltener eintritt als Berufs­unfähigkeit, erhältst du eine Erwerbs­unfähig­keits­versiche­rung für weniger Geld als eine vollwertige Berufs­unfähigkeits­versiche­rung – du bekommst dafür jedoch auch nicht den vollen Schutz einer BU. Die Beiträge zu beiden Versicherungen richten sich nach deinem Alter, der Risiko­einstufung deines Berufs, deinem Gesundheitszustand, der benötigten Rente und der gewünschten Versicherungsdauer.

Ein 25-jähriger Bank­kauf­mann, der im Ernst­fall eine Rente von 1.000 Euro monat­lich bis zum Alter von 65 erhalten möchte, kann eine Erwerbs­unfähig­keits­ver­siche­rung ab 18 Euro erhalten. Die BU Get­surance Job Comfort bei­spiels­weise kostet ihn 22,74 Euro und Get­surance Job Premium 30,62 Euro. Diese Ver­siche­rungen zahlen jedoch schon dann, wenn der Bank­kauf­mann seinem bis­herigen Beruf nicht mehr nachgehen kann und nicht erst dann, wenn er erwerbs­unfähig ist.

Mein Tipp: Je jünger du bei Abschluss deiner Berufs- oder Erwerbs­unfähig­keits­versiche­rung bist, desto günstiger ist der monatliche Beitrag während der gesamten Laufzeit. Es lohnt sich also doppelt, die eigene Arbeitskraft so früh wie möglich abzusichern. Übrigens: Auch als Schüler, Student oder Berufs­einsteiger findest du geeignete Angebote.

Welche Ver­sicherung ist die richtige für mich?

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht meistens nicht annähernd, um den Einkommensausfall auszugleichen, wenn du plötzlich wegen Krankheit oder Unfall nicht mehr arbeiten kannst. Daher empfehle ich dir eine vollwertige Berufs­unfähig­keits­versiche­rung, denn sie zahlt in jedem Fall, auch wenn du theoretisch noch in anderen Tätigkeiten einsetzbar wärst.

Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung springt dagegen nur bei 100-prozentiger Invalidität ein – das ist in der Praxis aber nicht immer der Fall, auch wenn du in deinem bisherigen Job berufsunfähig bist. Ein Erwerbs­unfähig­keits­schutz ist deshalb nur dann sinnvoll, wenn du wegen deiner Risiken keine echte Berufs­unfähig­keits­versiche­rung bekommst oder wenn der Beitrag zu hoch ist.

Ist mit Arbeits­unfähig­keits­versicherung und Berufs­unfähig­keits­versiche­rung das gleiche gemeint?

Welche Gesundheits­fragen muss ich bei der Antrag­stellung erwarten?

Brauche ich zusätzlich zur Berufs­­unfähig­­keits­­ver­siche­­rung noch eine Unfall­­ver­siche­rung?

Worauf muss ich beim Ab­schluss meiner Berufsunfähigkeits­versicherung achten?

Kann man Erwerbsminderungs­rente und Berufs­unfähig­keits­rente gleichzeitig bekommen?

Kann ich die Beiträge für BU oder EU von der Steuer absetzen?

Hans Frießem

Als freier Wirtschaftsjournalist war Hans Frießem schon für viele namhafte Internetportale und Fachverlage tätig. Leidenschaftlich gern schreibt er über Versicherungen in einer Weise, die leicht verständlich ist und keine Vorkenntnisse voraussetzt.

2 Kommentare

Ich bin im Alter von 12 schwer erkrankt und seit meinem 15. Lebensjahr komplett erwerbsunfähig (konnte noch nicht mal die Schule abschließen).

Mittlerwekle bin ich fast 21. Aktuell zahlen mir meine Eltern Unterhalt.

Da ich ja noch nie gearbeitet und somit noch nie in die Rentenkasse eingezahlt habe, steht mir ja keine Erwerbsminderungsrente zu.

Wovon soll ich denn dann leben? Müssen meine Eltern mir ein Leben lang Unterhalt zahlen? Was ist wenn sie arbeitslos werden oder sterben? Wer wäre dann zuständig?

wenn du keine Erwerbsminderungsrente erhältst, kannst du Geld in Form der sogenannten Grundsicherung bekommen. Wie du diese beantragen kannst und wie viel Geld du bekommst, kannst du beim Sozialamt erfragen.

Источники: http://www.berufsunfaehigkeitsversicherungen-heute.de/erwerbsminderungsrente/, http://www.finanztip.de/berufsunfaehigkeitsversicherung/erwerbsunfaehigkeitsrente/, http://getsurance.de/ratgeber/unterschied-berufsunfaehigkeit-erwerbsunfaehigkeit/

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