Dienstunfähigkeit rechner

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Beamtenpension · Die Altersversorgung für Beamte

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Bestand die Ehe zum Zeitpunkt des Ablebens des Versorgungsempfängers weniger als ein Jahr oder wurde erst nach dem 65. Geburtstag des Versorgungsempfängers geschlossen und ist kinderlos geblieben, so wird regelmäßig von einer Versorgungsehe ausgegangen, was zur Verweigerung einer Leistung an die Witwe führt.

Pensionsrechner für Beamte (2017)

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Dienstunfähigkeitsversicherung Rechner

Rechner Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte wie Lehrer etc.

Mit dem Dienstunfähigkeitsversicherung Rechner die Kosten für die Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte berechnen:

Die Versorgungslücke bei Dienstunfähigkeit hängt vom Status des Beamten ab. Beamte auf Widerruf oder Beamte auf Probe sind im Fall einer Dienstunfähigkeit deutlich weniger geschützt als Beamte auf Lebenszeit.

Ihre Versorgungslücke ist entsprechend höher, der Abschluss einer privaten Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte und Referendare ist sinnvoll.

Kosten der Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte berechnen

Die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte hängen ganz ähnlich wie die BU-Versicherung für Arbeitnehmer oder Selbständige unter anderem vom Eintrittsalter des Versicherten und von der Höhe der vereinbarten Rente für Dienstunfähigkeit ab.

Wie hoch die monatlichen Beiträge bei individueller Dienstunfähigkeitsrente sind, kann mit diesem Dienstunfähigkeitsversicherung Rechner kalkuliert werden.

Rechner Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte mit Dienstunfähigkeitsklausel

Bei der Dienstunfähigkeitsversicherung für Beamte handelt es sich um eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit eingeschlossener Dienstunfähigkeitsklausel (BU mit DU-Klausel). Auf die Wichtigkeit der DU-Klausel weist auch die Stiftung Warentest in ihrem Dienstunfähigkeitsversicherung Vergleich ausdrücklich hin.

Jedoch wird diese spezielle BU-Versicherung für Beamte von wenigen Versicherern überhaupt angeboten. Zu diesen gehören folgende Versicherer, die zudem im Dienstunfähigkeitsversicherung Test der Stiftung Warentest mit den besten Testergebnissen in Preis und Leistung bewertet wurden:

Für die Höhe der Kosten sind neben dem Eintrittsalter auch die Berufsgruppe der Beamten entscheidend. Je nach Risikogruppe berechnen Dienstunfähigkeitsversicherer unterschiedliche Beiträge. Weiterhin können leistungseinschränkende oder leistungserweiternde Klauseln die Preise der BU-Versicherung für Beamte beeinflussen.

  • Eine konkrete Berechnung der Leistungen und monatlichen Kosten liefert der Dienstunfähigkeitsversicherung Rechner

Versorgungslücke bei Dienstunfähigkeit bei Beamten auf Widerruf / auf Probe berechnen

Beamte auf Widerruf haben keinen Anspruch auf Ruhegehalt durch den Dienstherren, wenn eine Dienstunfähigkeit diagnostiziert wird. Bei einer Erkrankung oder bei einem Unfall in der Freizeit droht ihnen die Entlassung aus dem Dienst mit der nachfolgenden Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Sie unterliegen dann den gesetzlichen Regelungen zur Erwerbsminderungsrente. Das bedeutet, sie erhalten die volle Erwerbsminderungsrente, wenn sie pro Tag weniger als drei Stunden arbeiten können. Ein Anspruch auf eine teilweise Erwerbsminderungsrente besteht, sofern man dem Arbeitsmarkt zwischen drei und sechs Stunden zur Verfügung steht.

  • Die volle Erwerbsminderungsrente (z.B. in 2015) beträgt rund 40 Prozent des letzten Bruttoeinkommens, die teilweise Erwerbsminderungsrente macht etwa 20 Prozent aus

Unterhaltsbeitrag bei Dienstbeschädigung

Tritt die Dienstunfähigkeit durch einen Unfall während der Dienstzeit ein oder wird eine Dienstbeschädigung diagnostiziert, erhält der Beamte auf Probe einen Unterhaltsbeitrag. Dieser hängt vom festgestellten Grad der Erwerbsunfähigkeit ab.

  • Bei völliger Erwerbsunfähigkeit beträgt der Unterhaltsbeitrag rund 66 Prozent der letzten Dienstbezüge, bei teilweiser Minderung der Erwerbsfähigkeit entsprechend weniger

Somit berechnet sich für Beamte auf Widerruf bei Dienstunfähigkeit in jedem Fall eine erhebliche Versorgungslücke

Bei Beamten auf Probe besteht bei Dienstunfähigkeit eine ähnlich gravierende Einkommenslücke. Bei einem Freizeitunfall oder bei einer Krankheit drohen auch dieser Berufsgruppe die Entlassung aus dem Dienst und die Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Daraus begründet sich ein Anspruch auf volle oder teilweise Erwerbsminderungsrente.

  • Bei einem Dienstunfall erhalten Beamte auf Probe ein Unfallruhegehalt, bei einer Dienstbeschädigung entsteht ein Anspruch auf Ruhegehalt

Berechnung der maximalen Dienstunfähigkeitsrente für Beamte auf Lebenszeit

Zum Beamten auf Lebenszeit wird ernannt, wer eine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt hat. Auf diese Zeit werden die Jahre als Beamter auf Widerruf oder Beamter auf Probe angerechnet.

Der Anspruch auf die Beamtenversorgung bei festgestellter Dienstunfähigkeit berechnet sich aus der Multiplikation des ruhegehaltsfähigen Dienstbezugs nach der aktuellen Besoldungsgruppe und den Dienstjahren. Anders formuliert wird der Anspruch ermittelt aus der Multiplikation von Geld und Zeit.

  • Als Anhaltspunkt gilt, dass erst nach 40 Dienstjahren die maximal mögliche Dienstunfähigkeitsrente von 71,75 Prozent erreicht werden

Dieser Satz entspricht der Altersrente der Beamten. Durchschnittlich besteht deshalb für Beamte auf Lebenszeit ein Anspruch auf rund 50 Prozent ihrer letzten Bezüge.

  • Die Versorgungslücke macht demnach in Abhängigkeit von der Dauer der Dienstzeit etwa 50 Prozent bis 60 Prozent seiner letzten Dienstbezüge aus

Dienstunfähigkeitsversicherung Rechner: Lehrer Polizei Justiz

In der Regel genießen Beamte den Ruf, eine sehr gute Versorgung durch ihren Dienstherren zu erhalten. Eine Dienstunfähigkeit und die Entlassung in den dauerhaften Ruhestand jedoch reisst auch hier eine Einkommenslücke auf.

Hier beispielhafte Berechnungen der Differenz auf Ruhegehalt und zu versichernder Dienstunfähigkeitsrente bei Lehrern, Polizisten und Justizvollzugsbeamten:

Beamte im Justizvollzug

Ein Justizvollzugsbeamter des Bundes wird beispielsweise der Besoldungsgruppe A7 zugeordnet. Er erhält nach maximaler Dienstzeit in der Höchststufe im Jahr 2015 ein monatliches Netto-Einkommen von rund 2.850 Euro.

Seine Versorgungslücke beträgt bei einem Anspruch auf eine Dienstunfähigkeitsrente in Höhe von 50 Prozent rund 1.425 Euro. In dieser Höhe muss er eine private Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen, um sich umfassend vor dem Verlust der Arbeitskraft zu schützen.

Polizei und Feuerwehr

Ganz ähnlich sieht es bei einem Polizeikommissar oder einem Hauptbrandmeister (Feuerwehr) aus. Sie erhalten in der Besoldungsgruppe A9 in der Höchststufe ein Einkommen von 3.345 Euro im Monat und haben bei einem Anspruch auf Dienstunfähigkeitsrente von 50 Prozent noch rund 1.670 Euro im Monat privat zu versichern.

Selbst das recht attraktive Höchsteinkommen eines Lehrers in der Besoldungsgruppe A 13 mit 5.106 Euro pro Monat verursacht unter diesen Prämissen eine Versorgungslücke von 2.550 Euro im Monat. Diese Zahlen machen deutlich, dass die Versorgung durch den Dienstherren bei Dienstunfähigkeit immer durch eine private Dienstunfähigkeitsversicherung ergänzt werden sollte.

Alter und Höhe Rente bestimmen den Beitrag der Dienstunfähigkeitsversicherung

Der Versicherungsbeitrag für eine Dienstunfähigkeitsversicherung wird von den gleichen Faktoren beeinflusst wie der Beitrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Maßgeblich sind das Einstiegsalter und die Höhe der vereinbarten Rente.

Der Versicherer beteiligt den Versicherten durch die Höhe der Beiträge an seinem Risiko, dass der Verlust der Arbeitskraft tatsächlich eintritt. Dieses Risiko steigt mit zunehmendem Alter.

Ein junger Beamter hat statistisch betrachtet ein geringeres Risiko, nicht mehr arbeiten zu können als ein älterer Mitarbeiter kurz vor dem Eintritt in den Ruhestand. Deshalb profitieren junge Beamte von vergleichsweise günstigen Beiträgen.

Sinnvolle Dauer und Ablauf der Dienstunfähigkeitsversicherung

Auch das versicherte Endalter, also die Dauer der Versicherung, spielt eine Rolle bei der Beitragsberechnung. Läuft das Versicherungsverhältnis bis zum 60. Lebensjahr, ist der Beitrag deutlich günstiger als bei einem Endalter von 65 Jahren. Auch hier erscheint dem Versicherer das Risiko des eintretenden Versicherungsfalls mit zunehmendem Alter recht hoch.

Von ähnlich großer Bedeutung ist die Höhe der vereinbarten Rente bei bescheinigter Dienstunfähigkeit. Muss der Versicherer im Versicherungsfall lediglich eine Rente von 500 Euro zahlen, wird der Beitrag erheblich günstiger sein als bei einer Rente von 1.500 Euro oder gar 2.500 Euro.

So wichtig ist die Berufsgruppe der Beamten im Beitragsrechner

Jeder Versicherer nimmt eine Einordnung der zu versichernden Berufe in Risikogruppen vor. Berufe mit einem hohen Anteil an administrativen Tätigkeiten, also Dienstausübung ohne schwere oder gefährliche körperliche Arbeit, sind recht günstig zu versichern.

  • Zu diesen gehören Lehrer, Staatsanwälte, Richter und Verwaltungsbeamte

Hier erscheint das Risiko, dass der Versicherte seiner Tätigkeit auf Dauer nicht mehr nachgehen kann, offenbar als überschaubar. Statistische Angaben belegen diese Einschätzung der Versicherer.

Risikogruppen bei Beamten

Ein Beruf mit einem hohen Anteil an körperlichen Arbeiten gehört dagegen zu einer anderen Risikogruppe, die teurer zu versichern ist.

  • Zu diesen gehören Polizisten, Feuerwehrleute und Justizvollzugsbeamte

Die Gesellschaften nehmen durchaus unterschiedliche Einordnungen der Berufe zu Risikogruppen vor. Aus dieser abweichenden Zuordnung ergibt sich dann auch eine differenzierte Berechnung der Versicherungsprämie.

Zu den klassischen günstigen Berufsgruppen gehören Mitarbeiter der Verwaltung, Richter oder Staatsanwälte. Bei Justizvollzugsbeamten oder Mitarbeitern von Bahn und Post kann sich schon ein deutlich anderes Bild ergeben.

Ein hohes Dienstunfähigkeitsrisiko haben Polizisten, Mitarbeiter der Feuerwehr oder Lehrer. Nach aktuellen Statistiken gehen noch immer viele Lehrer aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in den Ruhestand.

Der Dienstunfähigkeitsversicherung Rechner erlaubt die individuelle Berechnung der Beiträge für die persönlich benötigte Dienstunfähigkeitsrente. So können Beamte die Kosten der Anbieter einer DU-Versicherung wie Debeka, DBV, Münchener Verein, Signal, Universa, Ergo, Nürnberger und Provinzial berechnen und vergleichen.

Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte

Beamte sollten ihr Einkommen mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung absichern. Im Gegensatz zu Angestellten benötigen sie jedoch einen Vertrag, der sie bei einer Dienstunfähigkeit absichert. Was das bedeutet und welche Dinge Sie vor einem Vertragsabschluss beachten sollten, erklärt unser Ratgeber.

Das Einkommen für den Fall der Fälle absichern

Als Beamter sollten Sie ebenso wie andere Arbeitnehmer Ihr Einkommen mithilfe einer Berufsunfähigkeitsversicherung absichern. Denn im Schnitt wird rund jeder vierte Beamte vor Erreichen seiner Alterspension dienstunfähig – etwa nach einer schweren Krankheit oder einem Unfall.

Gerade Berufsanfänger – also Beamte auf Probe oder Widerruf – sind in der Regel für einen solchen Fall nur unzureichend oder überhaupt nicht abgesichert. Und auch nach der Verbeamtung auf Lebenszeit steigt die Versorgung erst mit zunehmender Dienstzeit. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung hilft hier, mögliche Versorgungslücken bei einer dauerhaften Dienstunfähigkeit zu schließen und den gewohnten Lebensstandard zu halten.

Tipp: Beamte sollten allerdings eine Versicherung abschließen, die eine sogenannte Dienstunfähigkeitsklausel beinhaltet. Dann zahlt die Versicherung auf jeden Fall, falls Sie aus gesundheitlichen Gründen dienstunfähig werden sollten.

Die gesetzliche Absicherung bei Dienstunfähigkeit

Da Beamte nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, erhalten sie auch keine staatliche Erwerbsminderungsrente. Dafür sorgt der Dienstherr – also Bund, Land oder Kommune – aufgrund seiner sogenannten Alimentationspflicht für eine Absicherung. Er zahlt dem Beamten bei Dienstunfähigkeit ein Ruhegehalt – vergleichbar mit der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente für Angestellte. Diese Absicherung gilt allerdings ohne Einschränkungen nur für Beamte auf Lebenszeit, die eine bestimmte Dienstzeit absolviert haben.

Beamte in der Ausbildung oder während der Probezeit sind jedoch meist noch nicht abgesichert. Wird ein Beamter auf Widerruf oder auf Probe nach einer Krankheit oder einem Freizeitunfall dienstunfähig, erhält er kein Ruhegehalt. Stattdessen wird er aus dem Staatsdienst entlassen und für die Zeit seit seiner Einstellung in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert.

Aber auch eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente gibt es erst nach einer bestimmten Wartezeit. Das heißt in der Praxis: Junge Beamte in der Ausbildung sind oftmals überhaupt nicht abgesichert, falls Sie aus gesundheitlichen Gründen ihren Dienst nicht mehr ausüben können.

Eine Ausnahme gibt es hier nur bei einer Dienstunfähigkeit nach einem Unfall im Dienst: Dann erhalten Beamte auf Widerruf unter bestimmten Umständen einen Unterhaltsbeitrag, Beamte auf Probe ein Unfall-Ruhegehalt.

Gesetzliche Versorgung bei Krankheit oder Freizeitunfall

Beamter auf Widerruf

Beamter auf Probe

Beamter auf Lebenszeit

In der Ausbildung

In der Probezeit nach der Ausbildung

Nach der Verbeamtung auf Lebenszeit und einer Dienstzeit von fünf Jahren

 Ruhegehalt* (abhängig von der Dienstzeit)

Das Ruhegehalt für Beamte auf Lebenszeit

Beamte auf Lebenszeit erhalten nach einer Wartezeit von fünf Jahren hingegen auf jeden Fall ein Ruhegehalt, falls sie dienstunfähig werden. Dies ist im Bundesbeamtengesetz (§ 44) geregelt. Danach werden sie in den Ruhestand versetzt, wenn sie ihre Dienstpflichten aus gesundheitlichen Gründen auf Dauer nicht mehr erfüllen können.

„Die Beamtin auf Lebenszeit oder der Beamte auf Lebenszeit ist in den Ruhestand zu versetzen, wenn sie oder er wegen des körperlichen Zustandes oder aus gesundheitlichen Gründen zur Erfüllung der Dienstpflichten dauernd unfähig (dienstunfähig) ist.

Ob eine Dienstunfähigkeit vorliegt, entscheidet in der Regel ein Amtsarzt. Er untersucht den Beamten medizinisch und erstellt ein Attest. Auf Grundlage dieses Attests entscheidet der Dienstherr – etwa die Landesbehörde, bei welcher der Beamte beschäftigt ist –, ob der Beamte in den vorzeitigen Ruhestand versetzt wird.

Kann der Beamte allerdings noch in einer vergleichbaren Tätigkeit arbeiten, wird er von seinem Dienstherrn versetzt. Ein Ruhegehalt wird in diesem Fall nicht gezahlt.

So wird das Ruhegehalt berechnet

Das maximal mögliche Ruhegehalt in Höhe von 71,75 % der letzten Bezüge erhält ein Beamter nach 40 Dienstjahren. Das heißt, das Ruhegehalt steigt jedes Jahr um rund 1,79 Prozent.

Um das Ruhegehalt bei einer Dienstunfähigkeit zu berechnen, werden allerdings nicht nur die aktiven Dienstjahre berücksichtigt. Zusätzlich berechnet man eine sogenannte Zurechnungszeit: Das sind zwei Drittel der Jahre, die dem Beamten bis zum 60. Lebensjahr fehlen.

Das Ruhegehalt steigt im Laufe der Dienstzeit

Diese Zurechnungszeit wird zur aktiven Dienstzeit addiert, um die ruhegehaltsfähige Dienstzeit zu ermitteln. Dabei berechnet man die Dienstzeit auf den Tag genau. Aus der ruhegehaltsfähigen Dienstzeit sowie dem Versorgungs-Prozentsatz von rund 1,79 Prozent für jedes Dienstjahr ergibt sich der Ruhegehaltssatz. Dieser Satz wird mit den Versorgungsbezügen multipliziert. Als ruhegehaltsfähige Versorgungsbezüge gelten hier das monatliche Grundgehalt, ein Familienzuschlag für Verheiratete sowie mögliche Stellenzulagen.

Bei Bundesbeamten werden von dem ermittelten Prozentwert noch knapp ein Prozent abgezogen, indem man den Prozentwert mit dem sogenannten Einbaufaktor von 0,9901 multipliziert.

Von dem so ermittelten Gehalt wird jedoch noch ein Versorgungsabschlag für den vorzeitigen Ruhestand abgezogen: Dieser beträgt 0,3 Prozentpunkte für jeden Monat vor dem 65. Lebensjahr und wird maximal für 36 Monate erhoben. Der Abschlag beträgt damit bis zu 10,8 Prozent.

Ebenfalls abgezogen wird bei Beamten des Bundes ein Beitrag für Pflegeleistungen. Dieser beträgt mit 1,275 Prozent die Hälfte des Beitrags zur gesetzlichen Pflegeversicherung und ist maximal 55,46 Euro hoch (Stand: 2017).

Diese Art der Berechnung gilt für Beamte, die für den Bund arbeiten. In den einzelnen Bundesländern sind die Regelungen, wie das Ruhegehalt bei Dienstunfähigkeit berechnet wird, teilweise etwas abgewandelt.

Beispiel: Berechnung des Ruhegehalts für einen Bundesbeamten

(60 Jahre – 31 Jahre) * 2/3 =

7 Jahre + 19,3 Jahre =

26,3 * 1,79375 Prozent =

47,24 Prozent + 0,9901 =

– (0,3 Prozent * 36 Monate) =

Es wird die Mindestversorgung für einen ledigen Beamten gezahlt.

Ruhegehalt bei Dienstunfall

Bei einem Dienstunfall wird das Ruhegehalt anders berechnet: Es wird nur die Hälfte der Lebensjahre bis zum 60. Lebensjahr als Zurechnungszeit gewertet. Dafür wird vom Ruhegehalt kein Versorgungsabschlag abgezogen. Der ermittelte Ruhegehaltssatz wird zudem um 20 Prozentpunkte erhöht und beträgt mindestens 66 2/3 und höchstens 75 Prozent der ruhegehaltsfähigen Bezüge.

Die Mindestversorgung für Beamte

Jeder Beamte auf Lebenszeit, der die Wartezeit von fünf Jahren erfüllt, erhält in jedem Fall eine Mindestversorgung. Diese beträgt – unabhängig von der tatsächlichen Dienstzeit – 35 Prozent seiner ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge (amtsabhängiges Mindestruhegehalt).

Falls dies günstiger für ihn sein sollte, erhält der Beamte jedoch ein amtsunabhängiges Mindestruhegehalt: Dies sind 65 Prozent der Dienstbezüge, die in der Endstufe der Besoldungsgruppe A4 gezahlt werden, abzüglich des Einbaufaktors von knapp einem Prozent. Bei einem Dienstunfall werden sogar 75 Prozent der Bezüge der Gruppe A4 berücksichtigt.

Zu dieser Summe wird ein fester Betrag von 30,68 Euro addiert. Ist der Beamte verheiratet, wird zudem ein Familienzuschlag der Stufe 1 berücksichtigt.

Junge Beamte erhalten oft die Mindestversorgung

In der Praxis erhalten Beamte auf Lebenszeit bei einer frühzeitigen Dienstunfähigkeit oft das amtsunabhängige Mindestruhegehalt. Denn ihre angesammelten Versorgungsansprüche liegen meist unter dieser Grenze.

Worauf Sie vor einem BU-Abschluss achten sollten

Beamte sollten vor Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung auf einige Dinge besonders achten. Wir erklären Ihnen hier die wichtigsten Punkte.

❯ Dienstunfähigkeitsklausel

Sie sollten auf jeden Fall darauf achten, dass Ihre private Berufsunfähigkeitsversicherung eine Dienstunfähigkeitsklausel (DU-Klausel) enthält – auch als Beamtenklausel bezeichnet. Diese Klausel sollte eindeutig regeln, dass die Versicherung im Fall einer Dienstunfähigkeit zahlt. Damit stellen Sie sicher, dass Sie die vereinbarte Rente bei einer Dienstunfähigkeit erhalten.

Fehlt eine solche Klausel, würde die Versicherung nur bei einer Berufsunfähigkeit leisten. Das heißt, bei einer Dienstunfähigkeit müsste erst aufwendig geprüft werden, ob Sie auch berufsunfähig sind und Ihrer zuletzt ausgeübten Tätigkeit zu weniger als 50 Prozent nachgehen können. Das kann dauern und bedeutet unter Umständen, dass Sie nicht als berufsunfähig eingestuft werden – trotz Dienstunfähigkeit würde die Versicherung dann nicht zahlen.

Die Klausel sollte auch nicht vom Versicherer eingeschränkt sein. Achten Sie darauf, dass sich die Versicherung nicht ein Recht auf Nachprüfung vorbehält. Stattdessen sollte die Versicherung bei einer festgestellten Dienstunfähigkeit automatisch leisten.

„Ist die versicherte Person Beamter im öffentlichen Dienst, so gilt sie als berufsunfähig, wenn sie – vor Erreichen der gesetzlich vorgesehenen Altersgrenze – aufgrund eines amtsärztlichen Zeugnisses wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit entlassen bzw. in den Ruhestand versetzt wird.“

Quelle: Versicherungsbedingungen der Signal Iduna, SI Premium Berufsunfähigkeitsversicherung – Comfort, Stand: Januar 2017.

„Allgemeine Dienstunfähigkeit im Sinne dieser Versicherung liegt vor, wenn die versicherte Person als Beamter ausschließlich wegen medizinisch festgestellter allgemeiner Dienstunfähigkeit entlassen bzw. in den Ruhestand versetzt wird.“

Quelle: Versicherungsbedingungen der DBV, Tarif ALVSDV, Stand: Mai 2017.

Allerdings bieten nicht alle Gesellschaften eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit DU-Klausel an. Welche Versicherer Verträge mit einer solchen Klausel anbieten, finden Sie am besten mithilfe eines Vergleichs heraus.

Versicherer, die Verträge mit einer DU-Klausel anbieten

Leistung bei Teildienstunfähigkeit

DBV (Deutsche Beamtenversicherung)

❯ Spezielle Klauseln für Polizisten oder Vollzugsbeamte

Beamte, die in ihrem Dienst besonders gefährdet sind, benötigen spezielle Dienstunfähigkeitsklauseln. Hierzu gehören etwa Polizisten, Feuerwehrleute oder Beamte beim Zoll und im Justizvollzug. Das Gleiche gilt für Soldaten, die zwar nicht den Status von Beamten haben, ihnen aber in vielen Dingen gleichgestellt sind.

Verliert zum Beispiel ein Streifenpolizist bei einem Unfall den Zeigefinger seiner Schusshand, kann er nicht mehr im Polizeivollzugsdienst arbeiten. Da er seine Schusswaffe nicht mehr führen kann, ist er in diesem Fall für den Polizeidienst untauglich.

Die allgemeine Dienstunfähigkeit würde hier aber noch nicht greifen, da der Streifenpolizist zwar keinen Vollzugsdienst mehr leisten kann, aber etwa noch in der Verwaltung arbeiten könnte. Eine Versicherung mit einer Klausel für die Vollzugsdienstunfähigkeit würde jedoch zahlen und das geringere Einkommen nach einer Versetzung in den Innendienst ausgleichen.

❯ Leistung bei Teildienstunfähigkeit

Gute Berufsunfähigkeitsversicherungen für Beamte zahlen auch bei einer Teildienstunfähigkeit. Das heißt: Sie erhalten die vereinbarte Rente auch dann, wenn Sie als Beamter nur noch eingeschränkt dienstfähig sein sollten. Eine solche Teildienstunfähigkeit liegt vor, wenn Sie trotz vorhandener Einschränkungen noch wenigstens 50 Prozent der regelmäßigen Arbeitszeit ableisten können.

Bei einer Teildienstunfähigkeit zahlen ausgewählte Tarife dann einen bestimmten Anteil der Dienstunfähigkeitsrente aus, um einen möglichen Einkommensverlust auszugleichen.

Achten Sie darauf, dass die monatliche Rente nicht zeitlich befristet ist – etwa auf fünf oder sechs Jahre für Beamte auf Widerruf oder Probe.

❯ Versicherungsdauer

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte das Risiko einer Dienstunfähigkeit so lange wie möglich absichern. Allerdings begrenzen viele Tarife mit einer Dienstunfähigkeitsklausel das Endalter, bis zu dem man sich versichern kann – beispielsweise auf 62 Jahre. Beamte mit erhöhtem Risiko wie etwa Polizisten können sich meist sogar nur bis zu einem Alter von 55 Jahren versichern. Prüfen Sie daher vor einem Abschluss, bis zu welchem Alter der Vertrag läuft.

Achten Sie darauf, dass die vereinbarte Rente bei einer Dienstunfähigkeit hoch genug ist. Zusammen mit Ihrem Ruhegehalt sollte die private Dienstunfähigkeitsrente so hoch sein wie Ihr aktuelles Nettoeinkommen. Rechnen Sie daher aus, wie hoch Ihr gesetzliches Ruhegehalt bei einer Dienstunfähigkeit wäre. Junge Beamte oder Beamtenanwärter, die bei einer Krankheit noch keinen Anspruch auf ein Ruhegehalt haben, sollten daher für die ersten Dienstjahre möglichst eine höhere Monatsrente vereinbaren. Nachdem Sie die Wartezeit von fünf Jahren erfüllt haben, sollten Sie Ihren Versicherungsschutz am besten noch einmal überprüfen und bei Bedarf anpassen.

❯ Gesundheitsfragen

Die Gesundheitsfragen bei einem Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollten Sie exakt und wahrheitsgemäß beantworten. Machen Sie falsche Angaben und verschweigen etwa eine Vorerkrankung, gefährden Sie Ihren Versicherungsschutz. Die Versicherung würde im Leistungsfall dann nicht zahlen. Am besten fragen Sie vorher Ihre Ärzte, welche Diagnosen diese in den letzten fünf oder zehn Jahren erstellt haben. Bei Vorerkrankungen kann auch eine Risikovoranfrage bei den Versicherern sinnvoll sein – die Kundenberater von CHECK24 helfen Ihnen bei Bedarf gerne unverbindlich und kostenlos weiter.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Dienstunfähigkeitsklausel: Als Beamter sollten Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Dienstunfähigkeitsklausel abschließen.
  • Polizisten oder Feuerwehrleute: Beamte wie Polizisten oder Feuerwehrleute benötigen spezielle Klauseln für die Dienstunfähigkeit.
  • Junge Beamte: Beamte auf Widerruf und Probe sind bei einer Krankheit oder einem Freizeitunfall nicht über den Dienstherrn abgesichert.
  • Ruhegehalt: Beamte auf Lebenszeit erhalten ein gesetzliches Ruhegehalt, falls sie dienstunfähig werden.
  • Rentenhöhe: Vereinbaren Sie eine monatliche Rente, die bei einer Dienstunfähigkeit die Einkommenslücke zu Ihrem aktuellen Nettogehalt schließt.
  • Gesundheitsfragen: Beantworten Sie die Gesundheitsfragen möglichst genau und wahrheitsgemäß. Ansonsten gefährden Sie Ihren Versicherungsschutz.
Haben Sie Fragen?

Mo. bis So. 8:00 – 20:00 Uhr

© 2017 CHECK24 Vergleichsportal für Versicherungsprodukte GmbH

Источники: http://www.beamtenpension.de/, http://www.berufsunfaehigkeitsversicherung-test-vergleich.com/rechner-dienstunfaehigkeitsversicherung, http://www.check24.de/berufsunfaehigkeitsversicherung/beamte/

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