Die besten unfallversicherungen

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Unfallversicherung Test

Franke und Bornberg – Unfallversicherung Test (Stand: Juni 2017)

Bereits seit 2011 erstellt die Ratingagentur Franke und Bornberg Unfallversicherung-Ratings. Nun hat sie ihre Standards überarbeitet und damit den aktuellen Produkttrends angepasst. Unfallversicherungen werden immer leistungsstärker. Neben Einmalzahlung und Rente kommen zunehmend Assistanceleistungen hinzu. Eine Kapitalzahlung im Todesfall sowie ein Krankenhaustagegeld können meist gegen Mehrbetrag mit in den Versicherungsschutz aufgenommen werden. Um bei Franke und Bornberg die Höchstwertung zu erhalten, muss der Schutz lückenlos sein. Das heißt, Tarife die Ausschlüsse vorsehen oder Bedingungen an den Versicherungsschutz stellen, werden abgewertet.

Das Rating unterscheidet nicht nach besonderen Ansprüchen verschiedener Zielgruppen, sondern bewertet in erster Linie Leistungen, die für die Mehrzahl der Versicherten wichtig sind.

Kriterien, die ein Tarif erfüllen muss, um in die Kategorie Topschutz zu fallen:

  • Die Frist zur Geltendmachung der Invalidität nach dem Unfall beträgt 18 Monate oder mehr.
  • Der leistungsschädliche Mitwirkungsanteil von Krankheiten und Gebrechen liegt bei 40% oder mehr.
  • Versicherungsschutz für mindestens eine Strahlenart, auch wenn die Gesundheitsschädigung nicht infolge einer Heilmaßnahme auftritt.
  • Tod durch Ertrinken und/oder Ersticken ist versichert.
  • Versicherungsschutz für Zeckenstiche bzw. wenige definierte Infektionen durch Insektenstiche/-bisse oder sonstige Verletzungen durch Tiere
  • Leistung für kosmetische Operationen

Die Beitragshöhe wird in der Kategorie Topschutz nicht bewertet. Im Gegensatz dazu, handelt es sich bei Tarifen des Grundschutzes um günstigen Versicherungsschutz, bei dem es keine Mindestanforderungen an die Leistungen gibt (Quelle).

Das Testergebnis von Franke und Bornberg

Die bewerteten Tarife der Unfallversicherung wurden in vier Kategorien unterteilt:

  • Topschutz mit Gesundheitsfragen
  • Topschutz ohne Gesundheitsfragen
  • Grundschutz mit Gesundheitsfragen
  • Grundschutz ohne Gesundheitsfragen

In der Kategorie Top-Schutz mit Gesundheitsfragen erhält gut ein Viertel der Tarife die Bestwertung FFF (hervorragend). Die Tarife ohne Gesundheitsfragen schneiden sehr viel schlechter ab. Nur 3 von knapp 30 Tarifen erhalten hier die Höchstwertung.

Bei den Grundschutz-Tarifen mit Gesundheitsfragen sind die meisten sehr gut. Doch nur 9 und damit knapp 7 Prozent sind hervorragend. Im Grundschutz sind die Tarife ohne Gesundheitsfragen etwas besser aufgestellt. Knapp 40 Prozent der Tarife sind nach Ansicht der Analysten hervorragend.

Die Testsieger nach Leistungskategorien (Auswahl)

Topschutz mit Gesundheitsfragen

Topschutz ohne Gesundheitsfragen

Grundschutz mit Gesundheitsfragen

Grundschutz ohne Gesundheitsfragen

Fazit zum Unfallversicherung Test 2017

Es gibt eine Vielzahl „hervorragender“ Unfallversicherungen am Markt und die Versicherer bessern regelmäßig bei den Versicherungsbedingungen nach. Allerdings gibt es auch Angebote, die schwach (F-) oder sogar sehr schwach (F–) sind. Daher sollte vor Vertragsschluss in jedem Fall ein Unfallversicherung Vergleich durchgeführt werden.

Unfallversicherung – Ökotest hat getestet – Januar 2016

Neben der herkömmlichen Unfallversicherung haben Versicherungsnehmer auch die Möglichkeit, eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr abzuschließen. Dabei handelt es sich um eine Unfallversicherung mit inbegriffenen Sparmaßnahmen. Während ein Teil des Versicherungsbeitrags in den Versicherungsschutz fließt, wird ein Großteil in einen Spartopf investiert. Auf den ersten Blick vermittelt diese Vorgehensweise den Eindruck, dass zum Jahresende Beitragsrückerstattungen zu erwarten sind. Jedoch wird mit dem Begriff „Beitragsrückgewähr ein anderes Prozedere reflektiert. In dem Zusammenhang erhalten Versicherungsnehmer nur den Anteil der zuviel gezahlten Versicherungsbeiträge mit geringer Verzinsung erstattet.

Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

Im Zuge dessen hat sich Ökotest (Test: Januar 2016) der Analyse unterschiedlicher Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr angenommen und geschaut, wie hoch die Verzinsung des jeweiligen Sparkapitals ausfällt. In Zusammenarbeit mit dem Analysehaus Innosystems haben sie 18 Tarife von sechs Anbietern mit laufender und einmaliger Zahlung unter die Lupe genommen. Hierzu wurden jeweils ein günstiger und ein teurer Versicherungstarif ausgewählt und hinsichtlich des garantierten Sparanteils verglichen.

Renditen sind kaum spürbar

Der Test zeigt, dass kaum sehenswerte Renditen auf das jeweilige Sparkapital entfallen. Entscheidet man sich für den teuren Unfallschutz mit entsprechend hohen Versicherungsbeiträgen, kann lediglich eine jährliche Rendite von 0,76 Prozent erwirtschaftet werden. Fällt die Auswahl hingegen auf den günstigsten Versicherungsschutz erwartet die Versicherungsnehmer eine Rendite von minus 1,32 Prozent. Lediglich ein Anbieter mit günstigen Versicherungsbeiträgen ermöglicht eine Verzinsung in Höhe von 0,26 Prozent. Wer eine Unfallversicherung mit Einmalzahlung abschließt, den erwarten positive Renten von 0,24 bis 1,47 Prozent.

Unfallversicherung bei Focus Money

Focus Money hat in Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Franke & Bornberg (Test: 03/2015) die Unfallversicherung näher überprüft. Vor diesem Hintergrund wurden 61 Unfallversicherungen hinsichtlich ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses genauer unter die Lupe genommen.

Im Großen und Ganzen zeichnen sich die analysierten Unfallversicherungen durch ein vielversprechendes Preis-Leistungs-Angebot aus. Besondere Überzeugungskraft leisten sie dadurch, dass sie Rechtsschutzversicherungen mit umfassenden Versicherungsschutz zu günstigen Versicherungsbeiträgen offerieren. Weiterhin gewinnen sie an Attraktivität indem sie eine erweiterte Bedeutung des Begriffs „Unfall“ vertreten. Somit wir bereits der Versicherungsschutz aktiv, wenn eine Invalidität durch Insektenstiche nachgewiesen werden kann.

Dabei haben unter anderen folgende Unfallversicherungen mit einem herausragenden Leistungsportfolio in Erscheinung treten können:

Die besten Unfallversicherungen erkennt man daran, dass sie Leistungen wie Beitragsbfreiung während Arbeitslosigkeit, den erweiterten Unfallbegriff, kosmetische Operationen oder auch die Übernahme von Zahnbehandlungskosten zum Vertragsgegenstand machen.

Magazin €uro zum Thema Unfallversicherung

Neben Focus Money hat sich auch das Magazin €uro der Fragestellung angenommen, inwieweit ihr Leistungsspektrum die Kundenzufriedenheit der Versicherungsnehmer widerspiegelt. Die Ergebnisse ihrer Analyse demonstrieren, dass qualitativ leistungsstarke Unfallversicherungen bereits gegen die Entrichtung eines geringen Versicherungsbeitrags zu ergattern sind. Beispielsweise verlangt die Waldenburger für die Versicherbarkeit eines 30-jährigen Bankkaufmann einen Beitrag von 137 Euro im Jahr. Im Gegensatz dazu kann ein kostengünstiger Versicherungsschutz auch bei Versicherungen wie die Rhion und InterRisk realisiert werden, die einen jährlichen Beitrag zwischen 138 und 148 Euro erheben. Allerdings sollten sie die Versicherten stets vor Augen führen, dass die Höhe der zu zahlenden Versicherungsbeiträge je nach Anforderungsprofil sehr variabel ist.

Unfallversicherung Testergebnisse der Stiftung Warentest

Die besten Tarife laut Stiftung Warentest (Finanztest-Ausgabe 12/2011) im Überblick:

Die Unfallversicherung Testsieger

Im Test kann die Unfallversicherung der Swiss Life auf Grund überdurchschnittlicher Leistungen das Gesamturteil von 1,4 erreichen und wurde somit von Finanztest zum Testsieger gekürt. In der Kategorie Kapitalauszahlung erhält sie eine Beurteilung von 1,2, für die Bedingungen gibt es ebenfalls eine 1,2, nur für die Anträge lautet die Beurteilung bei Finanztest auf 3,5.

Bei Fragen zur Unfallversicherung, nehmen sie Kontakt mit unseren unabhängigen Versicherungsmaklern auf. Wir unterstützen sie gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung. Telefonisch unter 030 – 922 77 527 oder per E-Mail unter [email protected].

Invalidität – was heißt das?

Als Invalidität wird die dauerhafte Beeinträchtigung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit bezeichnet. Je nach Schwere der Verletzung wird nach prozentualem Invaliditätsgrad unterschieden.

Tarife vergleichen ist das A und O – finden Sie jetzt einen passenden Unfallversicherungstarif 2017 mit unserem Vergleichsrechner.

Gliedertaxen im Überblick

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Unzureichender Versicherungsschutz

In Deutschland sind etwa 28 Millionen Unfallpolicen im Umlauf. Im Ernstfall zahlen eine Vielzahl der Versicherungen allerdings entweder zu wenig oder gar nicht. Und hier liegt auch schon das größte Problem vor. Je nach Invaliditätsgrad erbringen die Unfallversicherungen bestimmte Leistungen. Bei einer Vollinvalidität sollte diese Leistung mindestens eine halbe Million Euro betragen. Empfehlenswert sind Policen mit festgelegter Progression.

Progression vereinbaren

Mit der Progression vereinbaren die Versicherten einen Anstieg der Versicherungssumme im Invaliditätsfall. Die von der Finanztest im Vergleich stehenden Tarife bieten eine Progression von mindestens:

  • Leistung bei 25%: 25.000 Euro
  • Leistung bei 50%: 100.000 Euro
  • Leistung bei 100%: 500.000 Euro

Definition der Unfallversicherung

„Unfälle liegen dann vor, wenn die Versicherten durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleiden.“

Und da sind wir auch schon beim nächsten Problem. Ab wann zahlen die jeweiligen Tarife? Beim Testsieger sind sogar Unfälle mitversichert, die unter Alkoholeinfluss zustande gekommen sind. Schlechtere Versicherungen zahlen in einem solchen Fall jedoch nicht. Das hat die Stiftung Warentest ermitteln können.

Welche Leistungen enthalten sein sollten

  • Versicherungsschutz weltweit und 24 Stunden am Tag
  • Todesfallleistung sollte mindestens bei 10.000 Euro liegen
  • Für gute Unfallpolicen sollten die Kunden nicht mehr als 30 Euro im Monat zahlen
  • Mit dem Versicherer sollte eine geeignete Versicherungssumme gefunden werden
  • Progression vereinbaren

Gesetzliche Absicherung ist unzureichend

Die gesetzliche Unfallversicherung bietet nur dann Leistungen, wenn sich der Unfall während der Arbeit (einschließlich Hin- oder Rückweg) zugetragen haben sollte. Statistisch gesehen ereignen sich mit etwa 70 Prozent die meisten Unfälle jedoch in der Freizeit. Ein weiterer Nachteil ist, dass Kinder grundsätzlich keinen Versicherungsschutz erhalten. Für die Folgen eines Unfalles kommen jedoch spezielle Kindertarife auf.

Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ereignen sich weit mehr als 5,36 Millionen Unfälle in der Freizeit:

  • Mehr als 10 Prozent der Arbeits- und Wegeunfälle sind Verkehrsunfälle
  • Der Begriff Freizeit bezeichnet die arbeitsfreie Phase wie zum Beispiel dem Nachgehen von Hobbys, dem Betreiben von Sport oder die freie Zeit zu Hause.

Die gesetzliche Versicherung kommt in den genannten Fällen nicht für die Kosten, die auf Grund des Unfalls oder der Folgen entstanden sind, auf!

Kosten im Test

Gute Tarife verlangen im Jahr etwa 300 Euro. Diesen Beitrag gilt es zumindest bei risikoarmen Berufen zu entrichten. Für risikoreiche Berufsgruppen liegt der Jahresbeitrag bereits bei 500 Euro. Der Vergleich zeigt, dass sich auch gute Policen finden lassen, die im Jahr nicht mehr als 130 Euro kosten. Bei geringer Gefahrengruppe stehen bei Finanztest unter anderen folgende Anbieter oben im Test:

  1. Grundeigentümer P 500
  2. NVP 500 (UnfallSpar 2.0)
  3. Häger P 500 (Basis)

So verlangt die Grundeigentümer im Jahr für beide Geschlechter lediglich 89 Euro im Jahr. Somit können Kunden auch bei einem guten Versicherungsschutz viel Geld sparen.

Berufsunfähigkeit

Eine Unfallversicherung ist eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung (Berufsunfähigkeitsversicherung Test), da die Beiträge hier geringer ausfallen. Zustande kommen die Beitragsunterschiede daher, weil Unfälle statistisch gesehen mit 10 Prozent ein seltenes Ereignis darstellen. Diejenigen, die sich nicht gegen die Berufsunfähigkeit absichern können, sollten hier eine Versicherungspolice abschließen.

Die QFZ erklärt die Unfallversicherung mit einem anschaulichen Comic

Hürden der Unfallversicherung

Ein Unfall bedeutet nicht gleich, dass die Leistungen der Unfallversicherung unmittelbar in Anspruch genommen werden können. Dieser Umstand ist oftmals auf zahlreiche Hürden zurückzuführen:

Auslegung der Unfalldefinition

Damit ein Unfall auch als solcher von der Versicherung anerkannt wird, muss er dem Wortlaut der Unfalldefinition entsprechen. Dahingehend wird ein Unfall erst als Unfall deklariert, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper einwirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet

Plötzliches Eintreten: gewöhnlich geschieht ein Unfall wider Erwarten und sehr plötzlich. Zieht sich ein Bergsteiger bei einer Tour Erfrierungen zu, die zur Amputation seiner Zehen führen, ist dies nach Ansicht der Versicherung kein Unfall, da das Ereignis nicht plötzlich eintraf.

Äußere Einwirkung: knickt ein Passant beim Gehen um, wird dieses Ereignis nicht als Unfall gewertet. Anders sieht es aus, wenn ein Spaziergänger über einen Kanaldeckel stolpert. In dem Fall erkennen die Versicherer eine äußere Einwirkung.

Unfreiwilliges Ereignis: damit ein Unfall per Definition akzeptiert wird, muss er unfreiwillig eintreten. Somit wird jeder absichtlich aussehender Unfall von der Unfallversicherung abgewiesen.

Auf den Körper: trägt sich ein schreckliches Ereignis zu und es kommt zu einem Herzinfarktleiden, wird dieser Tatbestand nicht als Unfall gewertet. Denn Behinderungen des Infarkts wirken sich auf die Psyche aus, nicht aber auf den Körper.

Ausschlüsse

Neben der genauen Unfalldefinition wird der Versicherungsschutz auf wegen einiger ausgeschlossenen Unfallursachen nicht aktiv:

Bewusstseinsstörung: ist der Unfall auf eine Bewusstseinsstörung zurückzuführen, gewährt die Unfallversicherung keinen Leistungsanspruch. Wird bei dem Unfallopfer ein erhöhter Alkoholgenuss festgestellt, riskiert er seinen Versicherungsschutz. Neben Trunkenheit gehören auch der Einfluss von Medikamenten, Ohnmacht, Herzinfarkt, Schlaganfall Übermüdung sowie epileptische Anfälle zu den Bewusstseinsstörungen.

Infektionen: hinterlassen Infektionen bleibende Schäden bei dem Geschädigten sind diese genauso wenig versichert wie Vergiftungen. Demgeenüber gibt es Unfallversicherungen, die die Folgen von zeckenübertragenden Krankheiten wie Borreliose absichern.

Psychische Folgen: wer aufgrund psychischer Folgen Leistungen der Unfallversicherung erwirken möchte, hat kaum eine Chance. Auch wenn der Unfall eine Schwerbehinderung zur Folge hat. Geht die psychische Einschränkung einer körperlichen Schädigung voraus, wie zum Beispiel einem Schädel-Hirn-Trauma, erhalten Versicherungsnehmer in Ausnahmefällen Leistungen aus der Unfallversicherung.

Die Versicherer sind nur dann zur Zahlung der Versicherungsleistung verpflichtet, wenn die Invalidität innerhalb von 12 Monaten eingetreten ist und 15 Monate danach durch einen Arzt festgestellt wurde. Neben der ärztlichen Feststellung muss der Versicherungsnehmer innerhalb der 15 Monate auch seinen Leistungsanspruch erwirken.

Vorerkrankungen

Hat der Unfall eine weitere Beeinträchtigung des Gelenks hervorgerufen, dass bereits mit einer Einschränkung vorbelastet war, wird der Grad der Invalidität um einen Teil vermindert. Dies wird üblicherweise getan, wenn der Anteil der Krankheit mindestens 25 Prozent beträgt. Beispielsweise erhält ein Versicherungsnehmer nur 30 Prozent statt der 55 Prozent für den Verlust seiner Hand, wenn im Vorfeld Gicht bei ihm diagnostiziert wurde.

Vor allem bei der privaten Unfallversicherung gilt es etliche Besonderheiten zu beachten. So sollte der Versicherungsschutz beispielsweise weltweit und rund um die Uhr gelten. Auch die Progression ist eine wichtige Bedingung bei einem solchen Schutz. Aus dem Unfallversicherungs-Test geht zudem hervor, dass auch günstigere Tarife einen guten Schutz bieten können.

News zum Thema

  • Wir sind für Sie da

    Bei allen Fragen rund um die Unfallversicherung.

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    Unfallversicherung Test

    Franke und Bornberg – Unfallversicherung Test (Stand: Juni 2017)

    Bereits seit 2011 erstellt die Ratingagentur Franke und Bornberg Unfallversicherung-Ratings. Nun hat sie ihre Standards überarbeitet und damit den aktuellen Produkttrends angepasst. Unfallversicherungen werden immer leistungsstärker. Neben Einmalzahlung und Rente kommen zunehmend Assistanceleistungen hinzu. Eine Kapitalzahlung im Todesfall sowie ein Krankenhaustagegeld können meist gegen Mehrbetrag mit in den Versicherungsschutz aufgenommen werden. Um bei Franke und Bornberg die Höchstwertung zu erhalten, muss der Schutz lückenlos sein. Das heißt, Tarife die Ausschlüsse vorsehen oder Bedingungen an den Versicherungsschutz stellen, werden abgewertet.

    Das Rating unterscheidet nicht nach besonderen Ansprüchen verschiedener Zielgruppen, sondern bewertet in erster Linie Leistungen, die für die Mehrzahl der Versicherten wichtig sind.

    Kriterien, die ein Tarif erfüllen muss, um in die Kategorie Topschutz zu fallen:

    • Die Frist zur Geltendmachung der Invalidität nach dem Unfall beträgt 18 Monate oder mehr.
    • Der leistungsschädliche Mitwirkungsanteil von Krankheiten und Gebrechen liegt bei 40% oder mehr.
    • Versicherungsschutz für mindestens eine Strahlenart, auch wenn die Gesundheitsschädigung nicht infolge einer Heilmaßnahme auftritt.
    • Tod durch Ertrinken und/oder Ersticken ist versichert.
    • Versicherungsschutz für Zeckenstiche bzw. wenige definierte Infektionen durch Insektenstiche/-bisse oder sonstige Verletzungen durch Tiere
    • Leistung für kosmetische Operationen

    Die Beitragshöhe wird in der Kategorie Topschutz nicht bewertet. Im Gegensatz dazu, handelt es sich bei Tarifen des Grundschutzes um günstigen Versicherungsschutz, bei dem es keine Mindestanforderungen an die Leistungen gibt (Quelle).

    Das Testergebnis von Franke und Bornberg

    Die bewerteten Tarife der Unfallversicherung wurden in vier Kategorien unterteilt:

    • Topschutz mit Gesundheitsfragen
    • Topschutz ohne Gesundheitsfragen
    • Grundschutz mit Gesundheitsfragen
    • Grundschutz ohne Gesundheitsfragen

    In der Kategorie Top-Schutz mit Gesundheitsfragen erhält gut ein Viertel der Tarife die Bestwertung FFF (hervorragend). Die Tarife ohne Gesundheitsfragen schneiden sehr viel schlechter ab. Nur 3 von knapp 30 Tarifen erhalten hier die Höchstwertung.

    Bei den Grundschutz-Tarifen mit Gesundheitsfragen sind die meisten sehr gut. Doch nur 9 und damit knapp 7 Prozent sind hervorragend. Im Grundschutz sind die Tarife ohne Gesundheitsfragen etwas besser aufgestellt. Knapp 40 Prozent der Tarife sind nach Ansicht der Analysten hervorragend.

    Die Testsieger nach Leistungskategorien (Auswahl)

    Topschutz mit Gesundheitsfragen

    Topschutz ohne Gesundheitsfragen

    Grundschutz mit Gesundheitsfragen

    Grundschutz ohne Gesundheitsfragen

    Fazit zum Unfallversicherung Test 2017

    Es gibt eine Vielzahl „hervorragender“ Unfallversicherungen am Markt und die Versicherer bessern regelmäßig bei den Versicherungsbedingungen nach. Allerdings gibt es auch Angebote, die schwach (F-) oder sogar sehr schwach (F–) sind. Daher sollte vor Vertragsschluss in jedem Fall ein Unfallversicherung Vergleich durchgeführt werden.

    Unfallversicherung – Ökotest hat getestet – Januar 2016

    Neben der herkömmlichen Unfallversicherung haben Versicherungsnehmer auch die Möglichkeit, eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr abzuschließen. Dabei handelt es sich um eine Unfallversicherung mit inbegriffenen Sparmaßnahmen. Während ein Teil des Versicherungsbeitrags in den Versicherungsschutz fließt, wird ein Großteil in einen Spartopf investiert. Auf den ersten Blick vermittelt diese Vorgehensweise den Eindruck, dass zum Jahresende Beitragsrückerstattungen zu erwarten sind. Jedoch wird mit dem Begriff „Beitragsrückgewähr ein anderes Prozedere reflektiert. In dem Zusammenhang erhalten Versicherungsnehmer nur den Anteil der zuviel gezahlten Versicherungsbeiträge mit geringer Verzinsung erstattet.

    Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

    Im Zuge dessen hat sich Ökotest (Test: Januar 2016) der Analyse unterschiedlicher Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr angenommen und geschaut, wie hoch die Verzinsung des jeweiligen Sparkapitals ausfällt. In Zusammenarbeit mit dem Analysehaus Innosystems haben sie 18 Tarife von sechs Anbietern mit laufender und einmaliger Zahlung unter die Lupe genommen. Hierzu wurden jeweils ein günstiger und ein teurer Versicherungstarif ausgewählt und hinsichtlich des garantierten Sparanteils verglichen.

    Renditen sind kaum spürbar

    Der Test zeigt, dass kaum sehenswerte Renditen auf das jeweilige Sparkapital entfallen. Entscheidet man sich für den teuren Unfallschutz mit entsprechend hohen Versicherungsbeiträgen, kann lediglich eine jährliche Rendite von 0,76 Prozent erwirtschaftet werden. Fällt die Auswahl hingegen auf den günstigsten Versicherungsschutz erwartet die Versicherungsnehmer eine Rendite von minus 1,32 Prozent. Lediglich ein Anbieter mit günstigen Versicherungsbeiträgen ermöglicht eine Verzinsung in Höhe von 0,26 Prozent. Wer eine Unfallversicherung mit Einmalzahlung abschließt, den erwarten positive Renten von 0,24 bis 1,47 Prozent.

    Unfallversicherung bei Focus Money

    Focus Money hat in Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Franke & Bornberg (Test: 03/2015) die Unfallversicherung näher überprüft. Vor diesem Hintergrund wurden 61 Unfallversicherungen hinsichtlich ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses genauer unter die Lupe genommen.

    Im Großen und Ganzen zeichnen sich die analysierten Unfallversicherungen durch ein vielversprechendes Preis-Leistungs-Angebot aus. Besondere Überzeugungskraft leisten sie dadurch, dass sie Rechtsschutzversicherungen mit umfassenden Versicherungsschutz zu günstigen Versicherungsbeiträgen offerieren. Weiterhin gewinnen sie an Attraktivität indem sie eine erweiterte Bedeutung des Begriffs „Unfall“ vertreten. Somit wir bereits der Versicherungsschutz aktiv, wenn eine Invalidität durch Insektenstiche nachgewiesen werden kann.

    Dabei haben unter anderen folgende Unfallversicherungen mit einem herausragenden Leistungsportfolio in Erscheinung treten können:

    Die besten Unfallversicherungen erkennt man daran, dass sie Leistungen wie Beitragsbfreiung während Arbeitslosigkeit, den erweiterten Unfallbegriff, kosmetische Operationen oder auch die Übernahme von Zahnbehandlungskosten zum Vertragsgegenstand machen.

    Magazin €uro zum Thema Unfallversicherung

    Neben Focus Money hat sich auch das Magazin €uro der Fragestellung angenommen, inwieweit ihr Leistungsspektrum die Kundenzufriedenheit der Versicherungsnehmer widerspiegelt. Die Ergebnisse ihrer Analyse demonstrieren, dass qualitativ leistungsstarke Unfallversicherungen bereits gegen die Entrichtung eines geringen Versicherungsbeitrags zu ergattern sind. Beispielsweise verlangt die Waldenburger für die Versicherbarkeit eines 30-jährigen Bankkaufmann einen Beitrag von 137 Euro im Jahr. Im Gegensatz dazu kann ein kostengünstiger Versicherungsschutz auch bei Versicherungen wie die Rhion und InterRisk realisiert werden, die einen jährlichen Beitrag zwischen 138 und 148 Euro erheben. Allerdings sollten sie die Versicherten stets vor Augen führen, dass die Höhe der zu zahlenden Versicherungsbeiträge je nach Anforderungsprofil sehr variabel ist.

    Unfallversicherung Testergebnisse der Stiftung Warentest

    Die besten Tarife laut Stiftung Warentest (Finanztest-Ausgabe 12/2011) im Überblick:

    Die Unfallversicherung Testsieger

    Im Test kann die Unfallversicherung der Swiss Life auf Grund überdurchschnittlicher Leistungen das Gesamturteil von 1,4 erreichen und wurde somit von Finanztest zum Testsieger gekürt. In der Kategorie Kapitalauszahlung erhält sie eine Beurteilung von 1,2, für die Bedingungen gibt es ebenfalls eine 1,2, nur für die Anträge lautet die Beurteilung bei Finanztest auf 3,5.

    Bei Fragen zur Unfallversicherung, nehmen sie Kontakt mit unseren unabhängigen Versicherungsmaklern auf. Wir unterstützen sie gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung. Telefonisch unter 030 – 922 77 527 oder per E-Mail unter [email protected].

    Invalidität – was heißt das?

    Als Invalidität wird die dauerhafte Beeinträchtigung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit bezeichnet. Je nach Schwere der Verletzung wird nach prozentualem Invaliditätsgrad unterschieden.

    Tarife vergleichen ist das A und O – finden Sie jetzt einen passenden Unfallversicherungstarif 2017 mit unserem Vergleichsrechner.

    Gliedertaxen im Überblick

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    Unfallversicherung Test 2014 – Morgen & Morgen hat getestet

    Unfallversicherung Test 2014. Das Geschehen eines Unfalls kann schneller passieren als gedacht. So kann es.

    Unzureichender Versicherungsschutz

    In Deutschland sind etwa 28 Millionen Unfallpolicen im Umlauf. Im Ernstfall zahlen eine Vielzahl der Versicherungen allerdings entweder zu wenig oder gar nicht. Und hier liegt auch schon das größte Problem vor. Je nach Invaliditätsgrad erbringen die Unfallversicherungen bestimmte Leistungen. Bei einer Vollinvalidität sollte diese Leistung mindestens eine halbe Million Euro betragen. Empfehlenswert sind Policen mit festgelegter Progression.

    Progression vereinbaren

    Mit der Progression vereinbaren die Versicherten einen Anstieg der Versicherungssumme im Invaliditätsfall. Die von der Finanztest im Vergleich stehenden Tarife bieten eine Progression von mindestens:

    • Leistung bei 25%: 25.000 Euro
    • Leistung bei 50%: 100.000 Euro
    • Leistung bei 100%: 500.000 Euro

    Definition der Unfallversicherung

    „Unfälle liegen dann vor, wenn die Versicherten durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleiden.“

    Und da sind wir auch schon beim nächsten Problem. Ab wann zahlen die jeweiligen Tarife? Beim Testsieger sind sogar Unfälle mitversichert, die unter Alkoholeinfluss zustande gekommen sind. Schlechtere Versicherungen zahlen in einem solchen Fall jedoch nicht. Das hat die Stiftung Warentest ermitteln können.

    Welche Leistungen enthalten sein sollten

    • Versicherungsschutz weltweit und 24 Stunden am Tag
    • Todesfallleistung sollte mindestens bei 10.000 Euro liegen
    • Für gute Unfallpolicen sollten die Kunden nicht mehr als 30 Euro im Monat zahlen
    • Mit dem Versicherer sollte eine geeignete Versicherungssumme gefunden werden
    • Progression vereinbaren

    Gesetzliche Absicherung ist unzureichend

    Die gesetzliche Unfallversicherung bietet nur dann Leistungen, wenn sich der Unfall während der Arbeit (einschließlich Hin- oder Rückweg) zugetragen haben sollte. Statistisch gesehen ereignen sich mit etwa 70 Prozent die meisten Unfälle jedoch in der Freizeit. Ein weiterer Nachteil ist, dass Kinder grundsätzlich keinen Versicherungsschutz erhalten. Für die Folgen eines Unfalles kommen jedoch spezielle Kindertarife auf.

    Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ereignen sich weit mehr als 5,36 Millionen Unfälle in der Freizeit:

    • Mehr als 10 Prozent der Arbeits- und Wegeunfälle sind Verkehrsunfälle
    • Der Begriff Freizeit bezeichnet die arbeitsfreie Phase wie zum Beispiel dem Nachgehen von Hobbys, dem Betreiben von Sport oder die freie Zeit zu Hause.

    Die gesetzliche Versicherung kommt in den genannten Fällen nicht für die Kosten, die auf Grund des Unfalls oder der Folgen entstanden sind, auf!

    Kosten im Test

    Gute Tarife verlangen im Jahr etwa 300 Euro. Diesen Beitrag gilt es zumindest bei risikoarmen Berufen zu entrichten. Für risikoreiche Berufsgruppen liegt der Jahresbeitrag bereits bei 500 Euro. Der Vergleich zeigt, dass sich auch gute Policen finden lassen, die im Jahr nicht mehr als 130 Euro kosten. Bei geringer Gefahrengruppe stehen bei Finanztest unter anderen folgende Anbieter oben im Test:

    1. Grundeigentümer P 500
    2. NVP 500 (UnfallSpar 2.0)
    3. Häger P 500 (Basis)

    So verlangt die Grundeigentümer im Jahr für beide Geschlechter lediglich 89 Euro im Jahr. Somit können Kunden auch bei einem guten Versicherungsschutz viel Geld sparen.

    Berufsunfähigkeit

    Eine Unfallversicherung ist eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung (Berufsunfähigkeitsversicherung Test), da die Beiträge hier geringer ausfallen. Zustande kommen die Beitragsunterschiede daher, weil Unfälle statistisch gesehen mit 10 Prozent ein seltenes Ereignis darstellen. Diejenigen, die sich nicht gegen die Berufsunfähigkeit absichern können, sollten hier eine Versicherungspolice abschließen.

    Die QFZ erklärt die Unfallversicherung mit einem anschaulichen Comic

    Hürden der Unfallversicherung

    Ein Unfall bedeutet nicht gleich, dass die Leistungen der Unfallversicherung unmittelbar in Anspruch genommen werden können. Dieser Umstand ist oftmals auf zahlreiche Hürden zurückzuführen:

    Auslegung der Unfalldefinition

    Damit ein Unfall auch als solcher von der Versicherung anerkannt wird, muss er dem Wortlaut der Unfalldefinition entsprechen. Dahingehend wird ein Unfall erst als Unfall deklariert, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper einwirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet

    Plötzliches Eintreten: gewöhnlich geschieht ein Unfall wider Erwarten und sehr plötzlich. Zieht sich ein Bergsteiger bei einer Tour Erfrierungen zu, die zur Amputation seiner Zehen führen, ist dies nach Ansicht der Versicherung kein Unfall, da das Ereignis nicht plötzlich eintraf.

    Äußere Einwirkung: knickt ein Passant beim Gehen um, wird dieses Ereignis nicht als Unfall gewertet. Anders sieht es aus, wenn ein Spaziergänger über einen Kanaldeckel stolpert. In dem Fall erkennen die Versicherer eine äußere Einwirkung.

    Unfreiwilliges Ereignis: damit ein Unfall per Definition akzeptiert wird, muss er unfreiwillig eintreten. Somit wird jeder absichtlich aussehender Unfall von der Unfallversicherung abgewiesen.

    Auf den Körper: trägt sich ein schreckliches Ereignis zu und es kommt zu einem Herzinfarktleiden, wird dieser Tatbestand nicht als Unfall gewertet. Denn Behinderungen des Infarkts wirken sich auf die Psyche aus, nicht aber auf den Körper.

    Ausschlüsse

    Neben der genauen Unfalldefinition wird der Versicherungsschutz auf wegen einiger ausgeschlossenen Unfallursachen nicht aktiv:

    Bewusstseinsstörung: ist der Unfall auf eine Bewusstseinsstörung zurückzuführen, gewährt die Unfallversicherung keinen Leistungsanspruch. Wird bei dem Unfallopfer ein erhöhter Alkoholgenuss festgestellt, riskiert er seinen Versicherungsschutz. Neben Trunkenheit gehören auch der Einfluss von Medikamenten, Ohnmacht, Herzinfarkt, Schlaganfall Übermüdung sowie epileptische Anfälle zu den Bewusstseinsstörungen.

    Infektionen: hinterlassen Infektionen bleibende Schäden bei dem Geschädigten sind diese genauso wenig versichert wie Vergiftungen. Demgeenüber gibt es Unfallversicherungen, die die Folgen von zeckenübertragenden Krankheiten wie Borreliose absichern.

    Psychische Folgen: wer aufgrund psychischer Folgen Leistungen der Unfallversicherung erwirken möchte, hat kaum eine Chance. Auch wenn der Unfall eine Schwerbehinderung zur Folge hat. Geht die psychische Einschränkung einer körperlichen Schädigung voraus, wie zum Beispiel einem Schädel-Hirn-Trauma, erhalten Versicherungsnehmer in Ausnahmefällen Leistungen aus der Unfallversicherung.

    Die Versicherer sind nur dann zur Zahlung der Versicherungsleistung verpflichtet, wenn die Invalidität innerhalb von 12 Monaten eingetreten ist und 15 Monate danach durch einen Arzt festgestellt wurde. Neben der ärztlichen Feststellung muss der Versicherungsnehmer innerhalb der 15 Monate auch seinen Leistungsanspruch erwirken.

    Vorerkrankungen

    Hat der Unfall eine weitere Beeinträchtigung des Gelenks hervorgerufen, dass bereits mit einer Einschränkung vorbelastet war, wird der Grad der Invalidität um einen Teil vermindert. Dies wird üblicherweise getan, wenn der Anteil der Krankheit mindestens 25 Prozent beträgt. Beispielsweise erhält ein Versicherungsnehmer nur 30 Prozent statt der 55 Prozent für den Verlust seiner Hand, wenn im Vorfeld Gicht bei ihm diagnostiziert wurde.

    Vor allem bei der privaten Unfallversicherung gilt es etliche Besonderheiten zu beachten. So sollte der Versicherungsschutz beispielsweise weltweit und rund um die Uhr gelten. Auch die Progression ist eine wichtige Bedingung bei einem solchen Schutz. Aus dem Unfallversicherungs-Test geht zudem hervor, dass auch günstigere Tarife einen guten Schutz bieten können.

    News zum Thema

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    Die Unfall­versicherung soll schwere Unfall­folgen finanziell abfangen. Doch nicht jede ist gut. Auch wer eine solche Police bereits besitzt, sollte den Vertrag über­prüfen. Viele Versicherungen leisten im Ernst­fall bei weitem nicht genug. In unserem großen Test von Unfall­versicherungen schneiden nur 5 von 124 Policen mit sehr gut ab.*

    Viele Policen taugen nichts

    Mehr als 26 Millionen Unfall­policen haben die Deutschen aktuell. Viele Versicherte haben sogar mehrere Verträge, die sie etwa mit einer Vereins­mitgliedschaft oder einer Kreditkarte „mitgekauft“ haben. Trotzdem sind viele dieser Menschen wahr­scheinlich nicht ausreichend geschützt. So fragte ein Finanztest-Leser kürzlich per Mail: „Ich habe seit 1992 eine Unfall­versicherung mit 20 000 Euro bei Vollinvalidität. Bin ich unter­versichert?“ Die Antwort ist klar: „Ja, Sie sind leider unter­versichert.“

    Finanztest hat die besten Angebote für Sie ermittelt

    Die guten Angebote sind nicht leicht zu finden. Die Versicherer über­schütten den Markt mit einer unüber­schaubaren Zahl von Angeboten. Um hier Trans­parenz zu schaffen, hat Finanztest für die aktuelle Unter­suchung vorgegeben, was eine Police mindestens leisten muss. Anschließend durfte jeder Versicherer einen Tarif aus seinem Angebot ins Rennen schi­cken. Aus tausenden möglichen Angebote haben die Tester so am Ende 124 Tarife heraus­gefiltert und bewertet – mit erfreulichem Ergebnis: Fünf Tarife erhielten die Bestnote sehr gut, 80 schnitten mit gut ab und die übrigen 39 mit befriedigend.**

    Wofür die Unfall­versicherung gut ist

    Nur 1,8 Prozent aller schwerbehinderten Menschen in Deutsch­land haben sich ihre Schwerbehin­derung durch einen Unfall zugezogen. Die Wahr­scheinlich­keit, nach einem Unfall schwere bleibende Schäden davon­zutragen, ist also gering. Dennoch kann es jeden treffen. Und das hat dann nicht nur gesundheitliche, sondern auch finanzielle Folgen. Dem einen wird der Voll­zeitjob zu anstrengend, der andere kämpft mit höheren Ausgaben. Für solche Fälle ist eine Unfall­versicherung gut. Mit dem Geld aus der Police können Verletzte zum Beispiel eine Haus­halts­hilfe oder zusätzliche Physio­therapie bezahlen. Falls ein Umbau der Wohnung nötig wird – oder ein anderes Auto –, steht auch dafür genug Geld zur Verfügung. Zwar gibt es für solche Zwecke auch gesetzliche Zuschüsse, etwa von der Pflege­versicherung. Aber die Summen sind begrenzt, und die öffent­lichen Träger leisten nicht in jedem Fall.

    Extreme Leistungs­unterschiede der Versicherer

    Infografik: So viel Geld gibt es bei Invalidität.

    Finanztest hat den Versicherern vorgegeben: Schon bei einer Invalidität von 50 Prozent müssen Versicherte mindestens 100 000 Euro bekommen, bei Vollinvalidität mindestens 500 000 Euro. Doch wie viel im Einzel­fall bezahlt wird, hängt von den Details der Versicherungs­bedingungen ab. Ein Beispiel: Laut den Musterbedingungen der Versicherungs­wirt­schaft wird einem Verletzten ein Invaliditäts­grad von 55 Prozent zugesprochen, wenn seine Hand komplett funk­tions­unfähig ist oder sogar amputiert werden musste. Um die Vorgabe für den Test zu erfüllen, muss eine Unfall­police für diesen Invaliditäts­grad mindestens 100 000 Euro leisten. Vom Testsieger bekäme der Versicherte 500 000 Euro, also das Fünf­fache.

    Hintergrund: Bei den besten Tarifen im Test wird die kaputte Hand nicht nur mit einem Invaliditäts­grad von 55, sondern von 75 oder sogar 90 Prozent bewertet. Die Versicherer legen außerdem von Tarif zu Tarif unterschiedlich fest, in welchen Schritten die Leistung mit zunehmender Invalidität steigt. Diese beiden Faktoren bestimmen zusammen mit der Versicherungs-Grund­summe, wie leistungs­stark ein Tarif ist.

    Das bietet Ihnen der Test

    • Test­ergeb­nisse. Test­ergeb­nisse für 124 Policen in der großen Tabelle – mit den Jahres­beiträgen für Erwachsene in hohen und in nied­rigen Gefahren­gruppen sowie für Kinder.
    • Grafik. Wie viel der Versicherer für welche gesundheitliche Beein­trächtigung zahlt, zeigt die Grafik zur Gliedertaxe.
    • Senioren­tarife. Ältere Kunden werden von den Unfall­versicherern oft mit Senioren­policen bedacht oder bekommen „normale“ Unfall­versicherungen mit deutlich schlechteren Konditionen. Hier lesen Sie, was davon zu halten ist.
    • Versicherungs­bedingungen. Die Unfall­versicherung zahlt längst nicht immer, wenn sich jemand verletzt. Damit ein Vorfall über­haupt als Unfall im Sinne der Versicherungs­bedingungen gewertet wird, müssen viele Voraus­setzungen erfüllt sein. Hier lesen Sie, worauf es ankommt.

    Kein Ersatz für Berufs­unfähigkeits­versicherung

    Wer sich für den Fall absichern will, dass er nicht mehr arbeiten kann, ist selbst bei der besten Unfall­versicherung falsch. Denn weit­aus mehr Arbeitnehmer und Selbst­ständige steigen krank­heits­bedingt aus dem Berufs­leben aus. Dann hilft eine Berufs­unfähigkeits­versicherung. Im letzten Test von Berufsunfähigkeitsversicherungen schnitten 40 Angebote mit sehr gut ab. Das heißt jedoch nicht, dass eine private Unfall­versicherung für Berufs­tätige sinn­los wäre. Sie zahlt auch bei Arbeits­unfällen. Deshalb sind die Beiträge für Menschen mit gefähr­lichen Berufen höher. Wenn Sie den Test Unfall­versicherungen frei­schalten, erfahren Sie, wie Sie sich für den Fall der Erwerbs­unfähigkeit absichern können.

    Tipp: Zahlreiche weitere wert­volle Informationen finden Sie in unserem großen FAQ Berufsunfähigkeitsversicherung und Unfallversicherung.

    * Passage korrigiert am 17. September 2015

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    • ist vollständig anzeigenfrei,
    • erhält nur rund 9 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

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    Источники: http://www.testsieger-berichte.de/unfallversicherung-test/, http://www.testsieger-berichte.de/unfallversicherung-test/, http://www.test.de/Private-Unfallversicherung-Die-besten-Policen-4910731-0/

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