Bu versicherung test

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Berufsunfähigkeitsversicherung

Ihre Arbeitskraft ist im Beruf Ihr Kapital. Doch was in jungen Jahren selbstverständlich ist, kann sich während des Berufslebens schnell ändern. Ein Unfall, Allergien oder eine schwere Krankheit: Viele Ursachen können Sie aus dem Arbeitsleben reißen, das Einkommen fällt weg. Die staatlichen Leistungen sind gering. Wer nach 1961 geboren ist, erhält vom Staat gar keinen Ausgleich. Der richtige Versicherungsschutz ist essentiell, um im Fall einer Berufsunfähigkeit ein ausreichendes Einkommen zu haben.

Gerade wenn die Rente noch fern ist, kann eine Berufsunfähigkeit starke Auswirkungen auf Ihre Finanzen haben. Doch das muss nicht sein. Schutz bietet eine frühzeitig abgeschlossene Berufsunfähigkeitsversicherung. Kommt es in der Folge zur Berufsunfähigkeit, zahlt die Versicherung eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente aus. Sie wird bis zum Eintritt in die reguläre Rente fortlaufend gezahlt und ermöglicht dem Versicherten ein Leben auf dem gewohnten Niveau.

Ein Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich spart Zeit und Geld

Wer die Lücke zur gesetzlichen Rentenversicherung schließen möchte, sollte seine Berufsunfähigkeitsversicherung sorgfältig auswählen. Um sich schnell und bequem einen Überblick über die Anbieter am Markt zu verschaffen und zu besten Konditionen abzuschließen, nutzen Sie am besten unseren Tarifvergleich. In unserem Berufsunfähigkeitversicherung Vergleich finden Sie alle Top-Anbieter im direkten Vergleich. Unser Service ist für Sie kostenlos und unverbindlich.

Lassen Sie sich von unserem Vergleichsrechner passende Anbieter und Tarife anzeigen und sich im Anschluss Ihre Favoriten als unverbindliche Angebote zukommen. Wir benötigen für den individuellen Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherungen lediglich einige wenige Informationen zu Ihrer Person, dem Beruf und der gewünschten monatlichen Berufsunfähigkeitsrente. Wenn Sie eine persönliche Beratung, etwa zu entscheidenden Vertragsbedingungen, wünschen, sind unsere Versicherungsexperten unter der kostenlosen Service-Hotline gerne für Sie da.

Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung

Kernstück der Berufsunfähigkeitsversicherung ist die garantierte Zahlung einer Berufsunfähigkeitsrente, sobald eine Berufsunfähigkeit vorliegt beziehungsweise diese durch ärztliche Unterlagen attestiert und von der Versicherungsgesellschaft geprüft wurde. Neben Angestellten und Selbstständigen können auch Beamte einen Schutz gegen eine mögliche Berufsunfähigkeit in Form einer Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt die vereinbarten Rentenbeträge, wenn der Versicherte nachweislich den vertraglich festgelegten Grad der Invalidität aufweist und seine Berufsunfähigkeit voraussichtlich andauern wird. Wichtige Parameter zum Versicherungsumfang können durch die Auswahl im Rechner beeinflusst und festgehalten werden. Dazu zählt unter anderem, bis zu welchem Alter Sie eine Absicherung der Berufsunfähigkeit wünschen.

Wahrheitsgemäße Angaben bei der BU sind Pflicht

Wie bei jeder Versicherung haben Sie als Versicherungskunde die Pflicht, bei Vertragsabschluss wahrheitsgemäße Angaben zu machen. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung wird dabei Ihrem Gesundheitszustand besondere Beachtung geschenkt. Der Grund: Eventuelle Vorerkrankungen oder Krankheitsrisiken durch Ihren Lebensstil und beruflichen Alltag können das Versicherungsrisiko für die Gesellschaft entscheidend beeinflussen. Füllen Sie die Antragsfragen daher sorgfältig aus. Gegebenenfalls empfiehlt sich daher auch eine Alternative zur BU.

Diese Angaben spielen auch eine Rolle für die Beitragshöhe. Wenn Sie eine bestehende Berufsunfähigkeitsversicherung kündigen und zu einem anderen Anbieter wechseln möchten, ist in aller Regel eine erneute Gesundheitsprüfung bei der neuen Gesellschaft erforderlich. Daher sollten Sie sich diesen Schritt genau überlegen und nicht überhastet das Kündigungsschreiben abschicken. Kündigen Sie daher erst, wenn Ihnen ein verbindliches neues Angebot vorliegt. Mit steigendem Eintrittsalter erhöht sich zudem meist auch der zu entrichtende Versicherungsbeitrag.

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Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte

Beamte sollten ihr Einkommen mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung absichern. Im Gegensatz zu Angestellten benötigen sie jedoch einen Vertrag, der sie bei einer Dienstunfähigkeit absichert. Was das bedeutet und welche Dinge Sie vor einem Vertragsabschluss beachten sollten, erklärt unser Ratgeber.

Das Einkommen für den Fall der Fälle absichern

Als Beamter sollten Sie ebenso wie andere Arbeitnehmer Ihr Einkommen mithilfe einer Berufsunfähigkeitsversicherung absichern. Denn im Schnitt wird rund jeder vierte Beamte vor Erreichen seiner Alterspension dienstunfähig – etwa nach einer schweren Krankheit oder einem Unfall.

Gerade Berufsanfänger – also Beamte auf Probe oder Widerruf – sind in der Regel für einen solchen Fall nur unzureichend oder überhaupt nicht abgesichert. Und auch nach der Verbeamtung auf Lebenszeit steigt die Versorgung erst mit zunehmender Dienstzeit. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung hilft hier, mögliche Versorgungslücken bei einer dauerhaften Dienstunfähigkeit zu schließen und den gewohnten Lebensstandard zu halten.

Tipp: Beamte sollten allerdings eine Versicherung abschließen, die eine sogenannte Dienstunfähigkeitsklausel beinhaltet. Dann zahlt die Versicherung auf jeden Fall, falls Sie aus gesundheitlichen Gründen dienstunfähig werden sollten.

Die gesetzliche Absicherung bei Dienstunfähigkeit

Da Beamte nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, erhalten sie auch keine staatliche Erwerbsminderungsrente. Dafür sorgt der Dienstherr – also Bund, Land oder Kommune – aufgrund seiner sogenannten Alimentationspflicht für eine Absicherung. Er zahlt dem Beamten bei Dienstunfähigkeit ein Ruhegehalt – vergleichbar mit der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente für Angestellte. Diese Absicherung gilt allerdings ohne Einschränkungen nur für Beamte auf Lebenszeit, die eine bestimmte Dienstzeit absolviert haben.

Beamte in der Ausbildung oder während der Probezeit sind jedoch meist noch nicht abgesichert. Wird ein Beamter auf Widerruf oder auf Probe nach einer Krankheit oder einem Freizeitunfall dienstunfähig, erhält er kein Ruhegehalt. Stattdessen wird er aus dem Staatsdienst entlassen und für die Zeit seit seiner Einstellung in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert.

Aber auch eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente gibt es erst nach einer bestimmten Wartezeit. Das heißt in der Praxis: Junge Beamte in der Ausbildung sind oftmals überhaupt nicht abgesichert, falls Sie aus gesundheitlichen Gründen ihren Dienst nicht mehr ausüben können.

Eine Ausnahme gibt es hier nur bei einer Dienstunfähigkeit nach einem Unfall im Dienst: Dann erhalten Beamte auf Widerruf unter bestimmten Umständen einen Unterhaltsbeitrag, Beamte auf Probe ein Unfall-Ruhegehalt.

Gesetzliche Versorgung bei Krankheit oder Freizeitunfall

Beamter auf Widerruf

Beamter auf Probe

Beamter auf Lebenszeit

In der Ausbildung

In der Probezeit nach der Ausbildung

Nach der Verbeamtung auf Lebenszeit und einer Dienstzeit von fünf Jahren

 Ruhegehalt* (abhängig von der Dienstzeit)

Das Ruhegehalt für Beamte auf Lebenszeit

Beamte auf Lebenszeit erhalten nach einer Wartezeit von fünf Jahren hingegen auf jeden Fall ein Ruhegehalt, falls sie dienstunfähig werden. Dies ist im Bundesbeamtengesetz (§ 44) geregelt. Danach werden sie in den Ruhestand versetzt, wenn sie ihre Dienstpflichten aus gesundheitlichen Gründen auf Dauer nicht mehr erfüllen können.

„Die Beamtin auf Lebenszeit oder der Beamte auf Lebenszeit ist in den Ruhestand zu versetzen, wenn sie oder er wegen des körperlichen Zustandes oder aus gesundheitlichen Gründen zur Erfüllung der Dienstpflichten dauernd unfähig (dienstunfähig) ist.

Ob eine Dienstunfähigkeit vorliegt, entscheidet in der Regel ein Amtsarzt. Er untersucht den Beamten medizinisch und erstellt ein Attest. Auf Grundlage dieses Attests entscheidet der Dienstherr – etwa die Landesbehörde, bei welcher der Beamte beschäftigt ist –, ob der Beamte in den vorzeitigen Ruhestand versetzt wird.

Kann der Beamte allerdings noch in einer vergleichbaren Tätigkeit arbeiten, wird er von seinem Dienstherrn versetzt. Ein Ruhegehalt wird in diesem Fall nicht gezahlt.

So wird das Ruhegehalt berechnet

Das maximal mögliche Ruhegehalt in Höhe von 71,75 % der letzten Bezüge erhält ein Beamter nach 40 Dienstjahren. Das heißt, das Ruhegehalt steigt jedes Jahr um rund 1,79 Prozent.

Um das Ruhegehalt bei einer Dienstunfähigkeit zu berechnen, werden allerdings nicht nur die aktiven Dienstjahre berücksichtigt. Zusätzlich berechnet man eine sogenannte Zurechnungszeit: Das sind zwei Drittel der Jahre, die dem Beamten bis zum 60. Lebensjahr fehlen.

Das Ruhegehalt steigt im Laufe der Dienstzeit

Diese Zurechnungszeit wird zur aktiven Dienstzeit addiert, um die ruhegehaltsfähige Dienstzeit zu ermitteln. Dabei berechnet man die Dienstzeit auf den Tag genau. Aus der ruhegehaltsfähigen Dienstzeit sowie dem Versorgungs-Prozentsatz von rund 1,79 Prozent für jedes Dienstjahr ergibt sich der Ruhegehaltssatz. Dieser Satz wird mit den Versorgungsbezügen multipliziert. Als ruhegehaltsfähige Versorgungsbezüge gelten hier das monatliche Grundgehalt, ein Familienzuschlag für Verheiratete sowie mögliche Stellenzulagen.

Bei Bundesbeamten werden von dem ermittelten Prozentwert noch knapp ein Prozent abgezogen, indem man den Prozentwert mit dem sogenannten Einbaufaktor von 0,9901 multipliziert.

Von dem so ermittelten Gehalt wird jedoch noch ein Versorgungsabschlag für den vorzeitigen Ruhestand abgezogen: Dieser beträgt 0,3 Prozentpunkte für jeden Monat vor dem 65. Lebensjahr und wird maximal für 36 Monate erhoben. Der Abschlag beträgt damit bis zu 10,8 Prozent.

Ebenfalls abgezogen wird bei Beamten des Bundes ein Beitrag für Pflegeleistungen. Dieser beträgt mit 1,275 Prozent die Hälfte des Beitrags zur gesetzlichen Pflegeversicherung und ist maximal 55,46 Euro hoch (Stand: 2017).

Diese Art der Berechnung gilt für Beamte, die für den Bund arbeiten. In den einzelnen Bundesländern sind die Regelungen, wie das Ruhegehalt bei Dienstunfähigkeit berechnet wird, teilweise etwas abgewandelt.

Beispiel: Berechnung des Ruhegehalts für einen Bundesbeamten

(60 Jahre – 31 Jahre) * 2/3 =

7 Jahre + 19,3 Jahre =

26,3 * 1,79375 Prozent =

47,24 Prozent + 0,9901 =

– (0,3 Prozent * 36 Monate) =

Es wird die Mindestversorgung für einen ledigen Beamten gezahlt.

Ruhegehalt bei Dienstunfall

Bei einem Dienstunfall wird das Ruhegehalt anders berechnet: Es wird nur die Hälfte der Lebensjahre bis zum 60. Lebensjahr als Zurechnungszeit gewertet. Dafür wird vom Ruhegehalt kein Versorgungsabschlag abgezogen. Der ermittelte Ruhegehaltssatz wird zudem um 20 Prozentpunkte erhöht und beträgt mindestens 66 2/3 und höchstens 75 Prozent der ruhegehaltsfähigen Bezüge.

Die Mindestversorgung für Beamte

Jeder Beamte auf Lebenszeit, der die Wartezeit von fünf Jahren erfüllt, erhält in jedem Fall eine Mindestversorgung. Diese beträgt – unabhängig von der tatsächlichen Dienstzeit – 35 Prozent seiner ruhegehaltsfähigen Dienstbezüge (amtsabhängiges Mindestruhegehalt).

Falls dies günstiger für ihn sein sollte, erhält der Beamte jedoch ein amtsunabhängiges Mindestruhegehalt: Dies sind 65 Prozent der Dienstbezüge, die in der Endstufe der Besoldungsgruppe A4 gezahlt werden, abzüglich des Einbaufaktors von knapp einem Prozent. Bei einem Dienstunfall werden sogar 75 Prozent der Bezüge der Gruppe A4 berücksichtigt.

Zu dieser Summe wird ein fester Betrag von 30,68 Euro addiert. Ist der Beamte verheiratet, wird zudem ein Familienzuschlag der Stufe 1 berücksichtigt.

Junge Beamte erhalten oft die Mindestversorgung

In der Praxis erhalten Beamte auf Lebenszeit bei einer frühzeitigen Dienstunfähigkeit oft das amtsunabhängige Mindestruhegehalt. Denn ihre angesammelten Versorgungsansprüche liegen meist unter dieser Grenze.

Worauf Sie vor einem BU-Abschluss achten sollten

Beamte sollten vor Abschluss einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung auf einige Dinge besonders achten. Wir erklären Ihnen hier die wichtigsten Punkte.

❯ Dienstunfähigkeitsklausel

Sie sollten auf jeden Fall darauf achten, dass Ihre private Berufsunfähigkeitsversicherung eine Dienstunfähigkeitsklausel (DU-Klausel) enthält – auch als Beamtenklausel bezeichnet. Diese Klausel sollte eindeutig regeln, dass die Versicherung im Fall einer Dienstunfähigkeit zahlt. Damit stellen Sie sicher, dass Sie die vereinbarte Rente bei einer Dienstunfähigkeit erhalten.

Fehlt eine solche Klausel, würde die Versicherung nur bei einer Berufsunfähigkeit leisten. Das heißt, bei einer Dienstunfähigkeit müsste erst aufwendig geprüft werden, ob Sie auch berufsunfähig sind und Ihrer zuletzt ausgeübten Tätigkeit zu weniger als 50 Prozent nachgehen können. Das kann dauern und bedeutet unter Umständen, dass Sie nicht als berufsunfähig eingestuft werden – trotz Dienstunfähigkeit würde die Versicherung dann nicht zahlen.

Die Klausel sollte auch nicht vom Versicherer eingeschränkt sein. Achten Sie darauf, dass sich die Versicherung nicht ein Recht auf Nachprüfung vorbehält. Stattdessen sollte die Versicherung bei einer festgestellten Dienstunfähigkeit automatisch leisten.

„Ist die versicherte Person Beamter im öffentlichen Dienst, so gilt sie als berufsunfähig, wenn sie – vor Erreichen der gesetzlich vorgesehenen Altersgrenze – aufgrund eines amtsärztlichen Zeugnisses wegen allgemeiner Dienstunfähigkeit entlassen bzw. in den Ruhestand versetzt wird.“

Quelle: Versicherungsbedingungen der Signal Iduna, SI Premium Berufsunfähigkeitsversicherung – Comfort, Stand: Januar 2017.

„Allgemeine Dienstunfähigkeit im Sinne dieser Versicherung liegt vor, wenn die versicherte Person als Beamter ausschließlich wegen medizinisch festgestellter allgemeiner Dienstunfähigkeit entlassen bzw. in den Ruhestand versetzt wird.“

Quelle: Versicherungsbedingungen der DBV, Tarif ALVSDV, Stand: Mai 2017.

Allerdings bieten nicht alle Gesellschaften eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit DU-Klausel an. Welche Versicherer Verträge mit einer solchen Klausel anbieten, finden Sie am besten mithilfe eines Vergleichs heraus.

Versicherer, die Verträge mit einer DU-Klausel anbieten

Leistung bei Teildienstunfähigkeit

DBV (Deutsche Beamtenversicherung)

❯ Spezielle Klauseln für Polizisten oder Vollzugsbeamte

Beamte, die in ihrem Dienst besonders gefährdet sind, benötigen spezielle Dienstunfähigkeitsklauseln. Hierzu gehören etwa Polizisten, Feuerwehrleute oder Beamte beim Zoll und im Justizvollzug. Das Gleiche gilt für Soldaten, die zwar nicht den Status von Beamten haben, ihnen aber in vielen Dingen gleichgestellt sind.

Verliert zum Beispiel ein Streifenpolizist bei einem Unfall den Zeigefinger seiner Schusshand, kann er nicht mehr im Polizeivollzugsdienst arbeiten. Da er seine Schusswaffe nicht mehr führen kann, ist er in diesem Fall für den Polizeidienst untauglich.

Die allgemeine Dienstunfähigkeit würde hier aber noch nicht greifen, da der Streifenpolizist zwar keinen Vollzugsdienst mehr leisten kann, aber etwa noch in der Verwaltung arbeiten könnte. Eine Versicherung mit einer Klausel für die Vollzugsdienstunfähigkeit würde jedoch zahlen und das geringere Einkommen nach einer Versetzung in den Innendienst ausgleichen.

❯ Leistung bei Teildienstunfähigkeit

Gute Berufsunfähigkeitsversicherungen für Beamte zahlen auch bei einer Teildienstunfähigkeit. Das heißt: Sie erhalten die vereinbarte Rente auch dann, wenn Sie als Beamter nur noch eingeschränkt dienstfähig sein sollten. Eine solche Teildienstunfähigkeit liegt vor, wenn Sie trotz vorhandener Einschränkungen noch wenigstens 50 Prozent der regelmäßigen Arbeitszeit ableisten können.

Bei einer Teildienstunfähigkeit zahlen ausgewählte Tarife dann einen bestimmten Anteil der Dienstunfähigkeitsrente aus, um einen möglichen Einkommensverlust auszugleichen.

Achten Sie darauf, dass die monatliche Rente nicht zeitlich befristet ist – etwa auf fünf oder sechs Jahre für Beamte auf Widerruf oder Probe.

❯ Versicherungsdauer

Die Berufsunfähigkeitsversicherung sollte das Risiko einer Dienstunfähigkeit so lange wie möglich absichern. Allerdings begrenzen viele Tarife mit einer Dienstunfähigkeitsklausel das Endalter, bis zu dem man sich versichern kann – beispielsweise auf 62 Jahre. Beamte mit erhöhtem Risiko wie etwa Polizisten können sich meist sogar nur bis zu einem Alter von 55 Jahren versichern. Prüfen Sie daher vor einem Abschluss, bis zu welchem Alter der Vertrag läuft.

Achten Sie darauf, dass die vereinbarte Rente bei einer Dienstunfähigkeit hoch genug ist. Zusammen mit Ihrem Ruhegehalt sollte die private Dienstunfähigkeitsrente so hoch sein wie Ihr aktuelles Nettoeinkommen. Rechnen Sie daher aus, wie hoch Ihr gesetzliches Ruhegehalt bei einer Dienstunfähigkeit wäre. Junge Beamte oder Beamtenanwärter, die bei einer Krankheit noch keinen Anspruch auf ein Ruhegehalt haben, sollten daher für die ersten Dienstjahre möglichst eine höhere Monatsrente vereinbaren. Nachdem Sie die Wartezeit von fünf Jahren erfüllt haben, sollten Sie Ihren Versicherungsschutz am besten noch einmal überprüfen und bei Bedarf anpassen.

❯ Gesundheitsfragen

Die Gesundheitsfragen bei einem Antrag auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollten Sie exakt und wahrheitsgemäß beantworten. Machen Sie falsche Angaben und verschweigen etwa eine Vorerkrankung, gefährden Sie Ihren Versicherungsschutz. Die Versicherung würde im Leistungsfall dann nicht zahlen. Am besten fragen Sie vorher Ihre Ärzte, welche Diagnosen diese in den letzten fünf oder zehn Jahren erstellt haben. Bei Vorerkrankungen kann auch eine Risikovoranfrage bei den Versicherern sinnvoll sein – die Kundenberater von CHECK24 helfen Ihnen bei Bedarf gerne unverbindlich und kostenlos weiter.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Dienstunfähigkeitsklausel: Als Beamter sollten Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer Dienstunfähigkeitsklausel abschließen.
  • Polizisten oder Feuerwehrleute: Beamte wie Polizisten oder Feuerwehrleute benötigen spezielle Klauseln für die Dienstunfähigkeit.
  • Junge Beamte: Beamte auf Widerruf und Probe sind bei einer Krankheit oder einem Freizeitunfall nicht über den Dienstherrn abgesichert.
  • Ruhegehalt: Beamte auf Lebenszeit erhalten ein gesetzliches Ruhegehalt, falls sie dienstunfähig werden.
  • Rentenhöhe: Vereinbaren Sie eine monatliche Rente, die bei einer Dienstunfähigkeit die Einkommenslücke zu Ihrem aktuellen Nettogehalt schließt.
  • Gesundheitsfragen: Beantworten Sie die Gesundheitsfragen möglichst genau und wahrheitsgemäß. Ansonsten gefährden Sie Ihren Versicherungsschutz.
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Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017: Stiftung Warentest lernt dazu

Der neue Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017 von Stiftung Warentest ist da. Was viele Branchenkenner nicht mehr für möglich hielten: Bei Stiftung Warentest hat man dazu gelernt.

Lang, sehr sehr lang ist die Liste absolut berechtigter Kritik an früheren Tests von Stiftung Warentest und ihrer Finanztest-Redaktion zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung. Mit den Blogbeiträgen „Finanztest Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2013: Avanti dilettanti“ und „BU-Test 2015: Stiftung Warentest zeigt sich berufsunfähig“ zähle ich wohl zu den schärfsten Kritikern. Um so erfreuter sehe ich jetzt, dass Stiftung Warentest es auch besser machen kann.

Der Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017 von Stiftung Warentest

Immerhin 74 BU-Angebote hat man bei Stiftung Warentest bzw. der Redaktion von Finanztest für das Heft 07/2017 untersucht. 31 Angebote erhielten das Finanztest Qualitätsurteil „sehr gut“, 34 „gut“, 7 mal gab es ein „befriedigend“ und einmal ein „ausreichend“.

Von Finanztest mit „sehr gut“ bewertete BU-Angebote

Das Finanztest „sehr gut“ – Logo (aktuelle Lizenzkosten: Zwischen 7.700 € und 30.000 €) können in diesem Jahr die folgenden BU-Versicherer (in alphabetischer Reihenfolge) nutzen:

Die Versicherungsbedingungen hat Stiftung Warentest im Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017 zu 75%, die Antragsformulare zu 25% in die Gesamtnote einfließen lassen.

Anfragen & Ratgeber erhalten

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Untersuchte Kriterien in den Versicherungsbedingungen (mit 75% bewertet)

Folgende Kriterien bei den BU-Versicherungsbedingungen will man berücksichtigt haben:

  • auf die abstrakte Verweisung verzichtet wird;
  • Berufsunfähigkeit bereits bei einer prognostizierten Dauer von voraussichtlich 6 Monaten vorliegt;
  • rückwirkend für den 6-Monate-Zeitraum geleistet wird;
  • bei verspäteter Meldung mindestens 3 Jahre rückwirkend geleistet wird;
  • eine Nachversicherungsgarantie gegeben wird;
  • eine garantierte Rentenerhöhung („Leistungsdynamik“) angeboten wird;
  • bei Zahlungsschwierigkeiten die Beiträge mindestens 12 Monate gestundet werden können.

Welche Kriterien werden aus welchem Grund im BU-Test 2017 berücksichtigt? Grafikquelle: colourbox.com

Weitere geprüfte Kriterien (ohne dass die Ergebnisse in den Übersichts-Tabellen des Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017 sichtbar sind):

  • Können während der Leistungsprüfung die Beiträge gestundet werden?
  • Kann ein Anerkenntnis der Berufsunfähigkeit maximal einmal befristet ausgesprochen werden oder verzichtet der Versicherer gar ganz auf befristete Anerkenntnisse?
  • Verzichtet der Versicherer auf sein Recht, auch bei unverschuldeter vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzung den Vertrag zu ändern oder zu kündigen?
  • Gilt der Versicherungsschutz weltweit?
  • Übernimmt der Versicherer bei der Leistungsprüfung Reise- und Untersuchungskosten, wenn der Kunde im Ausland wohnt?
  • Erkennt der Versicherer eine unbefristet anerkannte Erwerbsminderungsrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung als Nachweis einer Berufsunfähigkeit an?
  • Ist bei einem vorübergehenden oder dauerhaften Ausscheiden aus dem Beruf der zuletzt ausgeübte Beruf für die Feststellung einer Berufsunfähigkeit maßgeblich?
  • Kann bei Zahlungsschwierigkeiten der Vertrag beitragsfrei gestellt und später ohne erneute Gesundheitsprüfung wieder in Kraft gesetzt werden?
  • Verzichtet der Versicherer (gemeint ist im Leistungsfall) auf eine unverzügliche Meldung gesundheitlicher Verbesserungen oder Änderung der beruflichen Tätigkeit?

Bei Stiftung Warentest heißt es zur Vorgehensweise:

Wir haben ausgewählte Kriterien bewertet und je nach Bedeutung unterschiedlich gewichtet.

Warum wurden gerade die oben genannten Kriterien ausgesucht und wie wurden sie gewichtet? Das erklärt Stiftung Warentest nicht.

Untersuchte Antragsfragen (mit 25% bewertet)

Bei den Antragsfragen will Finanztest im Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017 bewertet haben, daß…

  • nicht nach bereits abgelehnten oder zu erschwerten Bedingungen angenommen Anträgen bei anderen Versicherern gefragt wird;
  • klar auf die Folgen falscher oder unvollständiger Gesundheitsangaben hingewiesen wird;
  • sich Fragen zu stationären Behandlungen maximal auf die letzten 10 Jahre beziehen;
  • sich Fragen zu ambulanten Behandlungen (auch Psyche, auch ambulante OPs) maximal auf die letzten 5 Jahre beziehen;
  • auf zeitlich unbefristete Fragen nach ärztlich unbehandelten Krankheiten oder Beeinträchtigungen, oder geplanten / angeratenen Behandlungen oder OP’s verzichtet wird;
  • nur nach „objektiven Tatbeständen“ wie Krankheiten, Unfällen oder Behinderungen gefragt wird.

Versicherer können neben den Antworten auf die eigenen Antragsfragen übrigens alternativ auch auf Informationen aus der „schwarzen Liste“ HIS zurück greifen. Auch so erfahren sie eventuell von bereits abgelehnten oder mit Erschwernis bewerteten Anträgen.

Welche Antragsformulare man exakt geprüft hat, geht aus der Veröffentlichung leider nicht hervor. Manchmal verwenden Versicherer unterschiedliche Varianten. Manchmal ändern sich die Antragsfragen. 25% der Testbewertung laufen so ins Leere. Denn niemand kann nachhalten, ob es sich bei den ihm vorliegenden Antragsformular tatsächlich um den bewerteten Antrag oder eine verschlechterte Variante handelt.

Verbrauchertipps im BU-Test 2017 von Stiftung Warentest

Bemerkenswert am Zusatztext zum Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017 in Finanztest 07/2017 finde ich, dass die ganz großen Patzer, Fehleinschätzungen und unverantwortlichen Aussagen vergangener Veröffentlichungen nicht wiederholt werden. Als wichtigste Tipps nennt Finanztest nun (endlich):

Stiftung Warentest entdeckt die richtigen Tipps zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Grafikquelle: colourbox.com

Test-Design und Wegweiser zum Abschluss

Im Vergleich zu den BU-Tests von 2013 und 2015 hat Stiftung Warentest das Test-Design im Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017 etwas verfeinert. Immerhin wurden nun mehr als die 9 1/2 Kriterien des Jahres 2013 berücksichtigt. Viele andere, möglicherweise entscheidende, Versicherungsbedingungen bleiben allerdings nach wie vor unberücksichtigt.

Beispiele für nicht berücksichtigte Kriterien im BU Test 2017:

  • Verzichtet der Tarif auf eine abstrakte Verweisung auch bei Schülern, Studenten, Azubis und Hausfrauen / -Männern?
  • Gilt der Verzicht auf die abstrakte Verweisung nur in der ersten Prüfung auf Berufsunfähigkeit, oder auch bei den später anschließenden Nachprüfungen?
  • Welche zusätzlichen Anforderungen werden hinsichtlich der Pflicht zur Umorganisation in den Betrieben von Selbstständigen und Freiberuflern gestellt?
  • Verzichtet der Tarif auch auf die konkrete Verweisung? Ist zumindest bei Anwendung der konkreten Verweisung die bisherige Lebensstellung genauer definiert?
  • Wenn ein Tarif eine Leistung bereits bei einer länger andauernden Arbeitsunfähigkeit verspricht: Für welchen maximalen Zeitraum? Ist gleichzeitig auch ein Antrag wegen Berufsunfähigkeit zu stellen?
  • Ob und mit welchen potentiellen Stolpersteinen eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Schüler oder Studenten angeboten wird? Immerhin rät Stiftung Warentest ja selber, einen Vertrag möglichst früh abzuschließen.
  • Gibt es spezielle Berufsunfähigkeitsversicherungs-Klauseln für Berufe wie Ärzte, Flugbegleiter, oder Polizisten?
  • Welche Mitwirkungspflichten gibt es durch Arztanordnungsklauseln im Leistungsfall? Ist beispielsweise die Einhaltung einer Diät eine Pflicht?
  • Gibt der Versicherer während der Leistungsprüfung von sich aus verpflichtend innerhalb festgelegter Zeitintervalle Informationen über den Stand der Dinge an den Versicherungsnehmer?

Unberücksichtigt blieb ebenfalls:

  • Verzichtet der Versicherer auf sein Recht zur Erhöhung der garantierten Beiträge, wenn sich der Leistungsbedarf nach § 163 VVG ändert?
  • Ist der Versicherer zur Leistung verpflichtet, wenn die Berufsunfähigkeit eintritt durch innere Unruhen, Kriegsereignisse, durch den Einsatz von ABC-Stoffen, durch radioaktive Verstrahlung im Beruf oder bei Atomkraftunfällen, der Teilnahme an Wettrennen, an Luftfahrten, beim Klettern – oder greifen hier Ausschlüsse?
  • Gilt der Versicherungsschutz auch dann, wenn die Berufsunfähigkeit durch grob fahrlässige oder vorsätzliche Verkehrsdelikte verursacht wird?
  • Gibt es besondere Klauseln hinsichtlich des Übergangs vom Krankentagegeld Privat Versicherter zur Berufsunfähigkeitsrente?
  • Gibt es andere Staffelregelungen als den Standard „100% BU-Rente ab 50% Berufsunfähigkeit“?
  • Ist die Vereinbarung einer Karenzzeit möglich?
  • Gibt es eine Option, bei einem Wechsel in einen risikoärmeren Beruf die Berufsgruppe zu überprüfen und damit die Beitragshöhe zu reduzieren?
  • Bleibt nach einem temporären Leistungsfall die durch die Leistungsdynamik erreichte BU-Rentenhöhe weiterhin versichert?
  • Bietet der Tarif das Recht auf eine möglichst lange währende und in der Höhe möglichst großzügige Dynamisierung von Beitrag und Leistung (Beitragsdynamik)?

Auswahl und Wertung solcher Kriterien wirken sich unmittelbar auf das Ranking, also die Reihenfolge in Tests, aus. Schon kleinere Änderungen (auch im Verborgenen) können zu anderen Ergebnissen führen. Letztlich ist das ein wesentlicher Grund für unterschiedliche Testsieger in den BU-Tests diverser Tester wie Stiftung Warentest, Ökotest, Morgen&Morgen, Franke und Bornberg etc..

Unterschiedliche Kriterien führen zu unterschiedlichen Testsiegern.

Niemand ist Modellkunde – außer im Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017

Diplomkaufleute, Industriemechaniker und Medizinische Fachangestellte – das sind im Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017 von Stiftung Warentest die (einzig betrachteten) Modellkunden. Im Text heißt es dazu:

Je nach Beruf orientieren Sie sich an einem der drei Modellkunden in der Tabelle.

Diplomkaufleute, die zu 30% im Außendienst sind, zahlen allerdings meistens einen höheren Beitrag als reine Schreibtisch-Täter. Ein Industriemechaniker mit Fortbildung und Personalverantwortung zahlt bei einigen Versicherern einen niedrigeren Beitrag als der frischgebackene Geselle. Medizinische Fachangestellte mit Kindern und Ehegatten zahlen bei manchen Versicherern einen anderen Beitrag als Singles. Ist einer der Modellkunden Reiter, kann ein Zuschlag fällig werden. Plant die Diplomkauffrau einen mehrmonatigen beruflichen Auslandsaufenthalt in Asien oder Südamerika, kann auch das extra kosten. Industriemechaniker, die gern Motorrad fahren, zahlen bei manchen Versicherern mehr als Autofahrer. Vorerkrankungen können zu Beitragszuschlägen von mehr als 100% führen.

In der Praxis ist niemand Modellkunde. Wenn Sie sich an den Preisen für solche Musterkunden orientieren, noch bevor alle von den Versicherern betrachteten Risikomerkmale geklärt und kalkuliert sind, erleben Sie allzu leicht Enttäuschungen.

Die Sache mit dem Wegweiser zum BU-Vertrag

In Zeiten, in denen Krankenkassen aus finanziellem Eigennutz Diagnosen von Versicherten fälschen (lassen), beginnt der Weg zur passenden Berufsunfähigkeitsversicherung mit der Aufarbeitung der eigenen Gesundheitshistorie. Dazu benötigt man die Patientenakten von Ärzten, Krankenkasse und / oder Kassenärztlicher Vereinigung. Ich meine, genau so deutlich muss man das sagen. Alles Weitere hängt von den Ergebnissen dieser Recherche ab.

Nicht etwa nur – wie Finanztest schreibt – bei ernsthaften oder chronischen Erkrankungen ist eine anonymisierte Risikovoranfrage bei einem Versicherungsmakler oder Versicherungsberater angebracht: Selbst als normal empfundene Wehwechen können sich negativ auswirken. Beispielsweise zählen gelegentliche Rückenschmerzen oder Migräne dazu und alles, was auch nur im Entferntesten mit Psyche in Verbindung gebracht werden kann, z.B. Schmerzen ohne gefundene organische Ursache. Ebenfalls harmlos empfundene Freizeitvergnügungen wie Klettern, Tauchen, Eishockey oder Paintball. Welcher Versicherer damit am wenigsten ein Problem hat, erfährt man eben durch eine solche Risikovoranfrage.

Warum Finanztest Versicherungsmakler und -Berater nur für die Inanspruchnahme einer Risikovoranfrage empfiehlt, erfährt man nicht.

Fazit zum Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017 von Finanztest

Aus meiner Sicht hat es in Finanztest 07/2017 ganz klar eine Qualitätsverbesserung bei den Aussagen zur Berufsunfähigkeitsversicherung gegeben. Dafür darf man Stiftung Warentest auch einmal loben.

Für den Test selber wurden mehr Kriterien als früher betrachtet. Das ist ebenfalls ein Fortschritt. Warum hat Finanztest gerade diese Kriterien berücksichtigt, andere Kriterien gar nicht und welche Gewichtungen gab es exakt? Das bleibt leider intransparent. Darunter leidet die Nachvollziehbarkeit der Testergebnisse. Das gilt ebenfalls für die Bewertung der Antragsfragen, von denen man nicht einmal erfährt, welches Antragsformular überhaupt bewertet wurde.

Unter der Überschrift „Wegweiser – So kommen Sie zu einem Vertrag“ schickt man Verbraucher mit ein paar Tipps, Zahlen zu 3 realitätsfremden Modellkunden und einer wenig transparenten Tabelle allein auf die Suche nach der passenden Berufsunfähigkeitsversicherung. Meines Erachtens handelt Stiftung Warentest damit weiterhin wenig verantwortungsbewusst. Zu vielschichtig sind die Versicherungsbedingungen, zu rigoros und komplex ist die Risikoprüfung, zu verborgen sind Stolpersteine und Fallen für Kunden und Gelegenheits-BU-Vermittler. Fehler bei der Absicherung der Arbeitkraft durch eine BU sind einfach zu existenzbedrohend, um es als Laie beim Abschluss auf eigene Faust oder gut Glück zu probieren.

Was halten Sie denn vom Finanztest Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017? Kommentieren Sie gern hier unten auf der Seite!

Reaktionen:

Das Versicherungsjournal berichtet am 21.06.2017 als „Thema des Tages“ – vielen Dank!

Quelle: Versicherungsjournal vom 21.06.17

Der Versicherungsbote berichtet ebenfalls am 21.06.2017 – vielen Dank!

Procontra online berichtet am 22.06.2017 über den Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017 von Stiftung Warentest und unsere Einschätzung. Vielen Dank!

Quelle: procontra-online.de vom 22.06.2017

DasInvestment berichtet am 23.06.2017 – vielen Dank!

Quelle: dasinvestment.com vom 23.06.2017

Das Versicherungsmagazin erklärt in der Ausgabe 08/2017 Matthias Helberg zum „Testkritiker schlechthin“ und berichtet ausführlich – auch über unsere nicht „enttäuschte Fangemeinde“. Herzlichen Dank!

„Helberg gilt mittlerweile als der Testkritiker schlechthin (…)“ Quelle: Versicherungsmagazin 7/2017, Seite 18

Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017

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Kommentare zu diesem Beitrag

Hallo Herr Helberg,

Ihre Erläuterungen sind sehr hilfreich. Dafür möchte ihnen einfach einmal danken. Weiter so!

Источники: http://www.check24.de/berufsunfaehigkeitsversicherung/, http://www.check24.de/berufsunfaehigkeitsversicherung/beamte/, http://www.helberg.info/blog/2017/06/berufsunfaehigkeitsversicherung-test-2017-stiftung-warentest-lernt-dazu/

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