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Berufs­unfähigkeits­versicherung und Erwerbs­unfähigkeits­versicherung

Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung gehört zu den wichtigen Versicherungen, die jeder haben sollte. Sie bewahrt vor dem finanziellen Absturz, wenn jemand zum Beispiel aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann. Je älter Kunden beim Abschluss sind, desto schwerer wird es, ein gutes und güns­tiges Angebot zu finden. Die Stiftung Warentest vergleicht Berufs­unfähigkeits­versicherungen regel­mäßig und hilft mit ihren Tests, das beste Angebot zu finden. Mehr

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Gerade junge Menschen haben gute Voraus­setzungen sich günstig und zu besten Bedingungen gegen Berufs­unfähigkeit abzu­sichern. Denn meist sind sie noch topfit. Für sie ist die Versicherung zudem besonders wichtig: Denn werden sie berufs­unfähig, haben sie meist nicht einmal Anspruch auf die magere Erwerbs­minderungs­rente vom Staat.

Große Preis­unterschiede

Im Test Berufsunfähigkeitsversicherung zeigt sich: Es gibt große Preis­unterschiede selbst unter den sehr guten Angeboten. Kunden sollten sich also zuerst Tarife mit guten Bedingungen suchen und dann auf den Preis achten. So können Sie oft mehrere hundert Euro im Jahr sparen.

Oft schwer zu bekommen

Wer bereits Krankheiten wie Depressionen oder Rückenleiden hat, bekommt oft nur schwer eine gute Berufs­unfähigkeits­versicherung. Oft verlangt der Versicherer dann teure Risiko­zuschläge oder aber bestimmte Krankheiten sind vom Schutz ausgenommen. Im schlimmsten Fall lehnt die Versicherung den Kunden ganz ab. Für Menschen, die keinen Berufs­unfähigkeits­versicherung bekommen, gibt es einige Versicherungs­angebote, die zumindest teil­weise einige Invaliditäts­risiken abdecken. Über die Dread-Disease-Versicherung können zum Beispiel bestimmte Krankheiten wie Herz­infarkt oder Schlag­anfall abge­sichert werden. Unfallversicherungen zahlen, wenn Versicherte verunglü­cken. Auch Erwerbs­unfähigkeits- oder Grund­fähig­keits­versicherungen können infrage kommen, wenn es keinen Berufs­unfähigkeits­schutz für Kunden gibt oder dieser zu teuer ist.

Themenpaket Berufs­unfähigkeits­versicherung Alle Tests und Infos

20.06.2017 – Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung ist wichtig: Sie schützt Erwerbs­tätige vor den finanziellen Folgen, wenn sie nach Krankheit oder Unfall nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten können. Viele erhalten aber wegen Vorerkrankungen keine oder nur sehr teure Policen. Dann kommen alternative Produkte infrage, etwa eine Erwerbs­unfähigkeits­versicherung. Unser 56-seitiges Themenpaket Berufs­unfähigkeits­versicherung bündelt in einem PDF alle unsere Tests und Infos zum passenden Invaliditäts­schutz. Zum Test

Weitere Tests:

  • 20.06.2017 Berufs­unfähigkeits­versicherung : Fast jede zweite ist sehr gut
  • 07.10.2015 Private Unfall­versicherung : Die besten Policen
  • 28.06.2016 Arbeits­unfähigkeit : So sichern Sie Ihr Arbeits­einkommen ab
  • 19.06.2012 Berufs­unfähigkeits­versicherung : Alternative Policen besser als nichts

Krankengeld Anspruch, Dauer, Höhe, Berechnung

14.11.2017 – Wer lange krank ist, hat große Einkommens­einbußen. Hier erfahren Sie die grund­legenden Fakten zur Lohn­fortzahlung im Krank­heits­fall, zum Krankengeld der gesetzlichen Kranken­versicherung und zur Berufs­unfähigkeits­versicherung. Dazu lesen Sie, auf welchen Wegen es nach der Krankheit wieder zurück in den Job gehen kann. Zum Special

Weitere Specials:

  • 20.06.2017 FAQ Berufs­unfähigkeits­versicherung : Ihre Fragen, unsere Antworten
  • 29.05.2017 Rente bei Berufs­unfähigkeit : Wann Versicherer wirk­lich zahlen
  • 19.04.2016 Frag Finanztest : Wie kann ich für Alter und Berufs­unfähigkeit vorsorgen?
  • 30.01.2016 FAQ Unfall­versicherung : Ihre Fragen, unsere Antworten

Schnelltests

Getsurance Die komplett digitale Berufs­unfähigkeits­versicherung

29.06.2017 – Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung sollte jeder haben. Doch nicht jeder bekommt einen Vertrag. Da klingt das Versprechen des Berliner Versicherungs­vertreters Getsurance verlockend: „In 5 Minuten zu Deiner Berufs­unfähigkeits­versicherung“. Das Angebot „Getsurance Job“ gibt es nur online. Es wurde gemein­sam mit dem Liechten­steiner Lebens­versicherer Squarelife entwickelt. test.de hat den Versicherungs­schutz unter die Lupe genommen. Zum Schnelltest

Weitere Schnelltests:

  • 18.07.2015 Erwerbs­minderungs­rente Metall­rente : Für Kranke und echte Malocher
  • 04.09.2012 Berufs­unfähigkeits­schutz der Württem­bergischen : Angebot mit wenig Gesund­heits­fragen

Berufs­unfähigkeits­versicherung Ist an dem „Tatort“-Fall was dran?

12.12.2017 – In einer Folge der Fernsehsendung „Tatort“ verweigerte eine Versicherungs­firma den Kunden systematisch die Leistungen aus einer Berufs­unfähigkeits­police. Ein Finanztest-Leser fragt: „Ist da was dran?“ Zur Meldung

Weitere Meldungen:

  • 26.10.2017 Versorgungs­werk der Presse : Keine Kassenbeiträge auf private Renten
  • 18.10.2016 Berufs­unfähigkeits­versicherung : Erkrankung früh melden
  • 18.10.2016 Berufs­unfähigkeits­versicherung : Schmerzen beweisen
  • 18.10.2016 Kunden­daten : Allianz spar­samer mit Daten­weitergabe

Infodokumente

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Berufsunfähigkeitsversicherung Test

IVFP prüft Tarife der selbständigen Berufsunfähigkeitsversicherung 2017

Im Dezember 2017 veröffentlichte das Institut für Vorsorge und Finanzplanung ein Rating zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Gegenstand des Ratings waren 38 Anbieter von SBU-Tarifen und ihre Eignung für sechs verschiedene Berufsgruppen. Diese Anbieter und die jeweiligen Tarife wurden in vier Bereichen benotet (Quelle).

  • Unternehmensqualität (Wichtung: 20 %)
  • Preis-Leistungs-Verhältnis (Wichtung: 50 %)
  • Flexibilität (Wichtung: 20 %)
  • Transparenz (Wichtung: 10 %)

Das Ergebnis des Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2017

Insgesamt schneiden die Tarife der selbständigen Berufsunfähigkeitsversicherung sehr gut ab. Mehr als 70 Prozent erhalten Noten von 1,1 bis 1,9. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt die Experten, sodass in diesem Bereich mehrere Anbieter die bestmögliche Note 1,0 erhalten.

Top-Anbieter je Berufsgruppe

Folgende Anbieter erhielten für die einzelnen Berufsgruppen die beste Gesamtnote 1,1.

kaufmännische Berufe: Alte Leipziger, Hannoversche, Die Bayerische

Selbständige: Alte Leipziger, Europa

Studenten: Alte Leipziger, Allianz, Hannoversche, Swiss Life, Die Bayerische

medizinische Berufe: Alte Leipziger, Swiss Life, Allianz

Handwerker: Europa, Alte Leipziger, Hannoversche

Berufsunfähigkeitsversicherung Test von softfair

Das Analysehaus softfair veröffentlicht regelmäßig ein BU-Leistungsrating. Bewertet werden dabei sowohl Angebote der selbständigen Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU), als auch der Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ). Mitte letzten Jahres erschien die Aufstellung für den Jahrgang 2016/2017 . Bereits seit einigen Jahren bewertet softfair die einzelnen Tarife nach ihrer Eignung für bestimmte Kundengruppen. Im BU-Leistungsrating bewertete das Analysehaus 49 Leistungsbereiche aus den Versicherungsbedingungen.

Das Ergebnis: Viele Versicherer bieten hervorragende BU-Tarife an. Gerade für Beamte gibt es darüber hinaus Anbieter, die sich besonders auf ihre Ansprüche spezialisiert haben.

Mehr zur Berufsunfähigkeitsversicherung auch nochmal auf unserem Fachportal.

(*auch für Schüler: hervorragend)

Anbieter mit hervorragenden (5 Eulenaugen) SBU-Tarifen für Beamten sind:

Berufsunfähigkeitsversicherung bei Finanztest – August 2015

Die Berufsunfähigkeitsversicherung wurde zuletzt von Finanztest (Ausgabe: 08/15) unter die Lupe genommen. Im Zuge der Untersuchungen wurden sämtliche in Deutschland niedergelassenen Versicherer nach ihrem günstigsten Versicherungstarifen für drei Versicherungskunden gefragt: Diplomkauffrau, Industriemechaniker und Arzthelferin. Bei Bei Erhalt mehrerer Tarife eines Versicherungsunternehmens wurden alle in die Auswertung miteinbezogen. In der Vielzahl der Berufsunfähigkeitsversicherungen fanden sich auch selbständige Versicherungsverträge (SBU) und Zusatzversicherungen der Berufsunfähigkeit. Die Bewertung der verschiedenen Berufszunfähigkeitsversicherungen erfolgte auf Grundlage folgender Kriterien:

  • Bedingungen: inwieweit verzichtet die Versicherung auf die abstrakte Verweisung? Können Leistungen rückwirkend in Anspruch genommen werden und besteht eine Nachversicherungsgarantie?
  • Anträge: wird ausdrücklich auf die wahrheitsgemäße Beantwortung der Fragen hingewiesen? Fragen zu bestimmten stationären Krankenhausaufenthalten beziehen sich nur auf die letzten zehn Jahre wohingegen sich ambulante Operationsmaßnahmen und Behandlungen auf die letzten fünf Jahre beziehen dürfen.

Testergebnisse

Im Großen und Ganzen haben 40 der 70 Tarife mit einem sehr guten Testurteil aus der Analyse hervorgehen können. Nach Überprüfung der verschiedenen Berufsunfähigkeitsversicherung hat sich folgendes Ranking ergeben

Berufsunfähigkeitsversicherung bei Franke & Bornberg

Das Versicherungskonzept der Berufsunfähigkeitsversicherung wurde von der Ratingagentur Franke und Bornberg (02/2015) einer näheren Betrachtung unterzogen. Im Zuge dessen analysierten sie die unterschiedlichen Versicherer im Hinblick auf Stabilität sowie Kundenorientierung, wobei folgende Bewertungskriterien zugrundegelegt wurden:

  • Kundenorientierung in der Angebots- und Antragsphase: sie floss zu 25 Prozent in das Gesamtergebnis ein
  • Kundenorientierung in der Leistungsregulierung: diese wurde mit 25 Prozent in die Gesamtbewertung aufgenommen
  • Stabilität: die Stabilität der Versicherer floss mit einer Gewichtung von 50 Prozent in das Gesamtergebnis ein

Testergebnisse

Nach umfassender Analyse der einzelnen Berufsunfähigkeitsversicherungen haben sich folgende Versicherer den Titel „Testsieger“auf die Fahne schreiben können:

Testsieger

Besondere Anerkennung verdiente sich das Versicherungskonzept der AachenMünchener. Ihr wird eine schnelle Antragsprüfung sowie überdurchschnittliche Annahmequote zugesprochen. Aber nicht nur bei der Auftragsbearbeitung bewies sie eine überaus kundenfreundliche Handlungsweise. Sie konnte hinsichtlich der Leistungsregulierung mit einer ebenso zeitnahen Entscheidung positiv in Erscheinung treten. Außerdem können sich Versicherungsnehmer darauf verlassen, dass ihnen langfristig stabile Tarife angeboten werden.

Weiterhin hat sich die HDI als Testsieger herauskristallisiere können. Besonders in Augenschein trat dabei, dass sie überdurchschnittliche Rentenhöhen einer Berufsunfähigkeitsversicherung anbieten und auch das Endalter der abgeschlossenen Verträge deutlich über dem Durchschnitt liegt.

Berufsunfähigkeitsversicherung im Stiftung Warentest 2013 / 2014

In der Finanztest-Untersuchung 07/2013 können insgesamt 58 Tarife mit der Bewertung von „sehr gut“ überzeugen. Auch im aktuellen Test schafft es die AachenMünchener auf den 1. Platz:

Testergebnisse aus dem Jahr 2013

Das Investment

Mit der Bayerischen, der Continentalen und der LV 1871 hat das Magazin Investment zusammengearbeitet und ermittelt, dass das Risiko einer Berufsunfähigkeit immer noch von den meisten unterschätzt wird. Außerdem wird mehr und mehr auf allgemein gültige Lösungen gesetzt und nicht auf individuell auf die Person abgestimmte, wie es eigentlich sein sollte.

Focus Money

Laut Focus Money (Ausgabe 43/2013) gehören die Allianz und die WWK zu den besten Anbietern. Noch gute Angebote können die Debeka, Alte Leipziger, Württembergische und die HDI anbieten. Als stabilster Anbieter hat sich hierbei die Debeka erwiesen. Sie kann schon seit Jahren mit guten Urteilen überzeugen.

Bei Fragen zur Berufsunfähigkeitsversicherung, nehmen sie Kontakt mit unseren unabhängigen Versicherungsmaklern auf. Wir unterstützen sie gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung. Telefonisch unter 030 – 922 77 527 oder per E-Mail unter [email protected].

Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2013/2014 nach Berufsgruppen

Die Berufsgruppe kann ein entscheidender Faktor bei der Wahl der Berufsunfähigkeitsversicherung sein. So benötigen Beamte beispielsweise eine Dienstunfähigkeitsklausel und Studenten und Azubis eine Nachversicherungsgarantie:

  • Angestellte: Aachen Münchener
  • Selbständige: Aachen Münchener
  • Beamte: DBV Winterthur
  • Studenten und Azubis: Aachen Münchener

Das könnte Sie auch interessieren:

Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2014 – was ist zu beachten

Die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit ist häufig mit Risiken und schweren körperlichen Belastungen behaftet. Daher.

BU Test 2012

Selten fällt ein Test so gut aus wie bei den Tarifen der Berufsunfähigkeitsversicherung. Bereits 2012 werden gleich 30 Tarife von der Fachzeitschrift Finanztest mit einem „sehr gut“ ausgezeichnet. Die besten 3 im Test sind dabei folgende Versicherer:

Wie Finanztest die Berufsunfähigkeitsversicherung getestet hat

Besonderen Wert legt die Fachzeitschrift Finanztest auf die Versicherungsbedingungen der Anbieter. Diese Teilkategorie fließt gleich zu 70 Prozent in die Testergebnisse ein. Aber auch die Anträge (20 Prozent) sowie das Endalter bzw. versicherbarer Beruf (10 Prozent) sind für die Gesamtbewertung wichtig. Die Beiträge orientieren sich am Beruf, am Alter sowie am Gesundheitszustand des Antragstellers.

BU Testsieger Aachen Münchner

Mit einer hervorragenden Bewertung kann die AachenMünchner beim Vergleich der Stiftung Warentest in diesem Jahr ganz oben stehen und wird somit Testsieger. Die Berufsunfähigkeitsversicherung des Aachener Unternehmens erhält eine sehr gute Bewertung von 0,7. Für die Berechnung werden sogenannte Modellkunden zugrunde gelegt. Preisunterschiede gib es vor allem zwischen den Geschlechtern. So schließen die Modellkunden im Alter von 30 Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer vereinbarten Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 2.000 Euro ab. Der Vertrag endet mit dem 67. Lebensjahr.

Was die Modellkunden zahlen:

  • Eine Diplomkauffrau zahlt einen Monatsbeitrag von etwa 98 Euro
  • Ein Diplomkaufmann zahlt für einen Monatsbeitrag lediglich 85 Euro

Unterscheidung der Tarife

die Abkürzung SBU bedeutet, dass es sich um eine selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung handelt. BUZ steht für den Begriff Berufsunfähigkeitszusatzversicherung. Bei einer solchen Versicherung haben Kunden zusätzlich die Möglichkeit eine Lebensversicherung in den Versicherungsschutz zu integrieren. Nähere Informationen werden auch unter Risikolebensversicherung Test zur Verfügung gestellt.

Risikogruppe Beruf

Versicherer wägen die Risiken ganz genau ab. Somit wird jeder Beruf in eine sogenannte Risikogruppe klassifiziert:

  • Risikogruppe 1: Geringes Risiko (überwiegend akademische Tätigkeit und Studenten)
  • Risikogruppen 2: und 3: Mittleres Risiko (überwiegend kaufmännische Tätigkeit)
  • Risikogruppe 4: hohes Risiko (überwiegend körperliche Tätigkeit)
  • Risikogruppen 5 und 6: höchstes Risiko (überwiegend gefahrenvolle Tätigkeit)

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente gibt es für alle Jahrgänge, die nach 1961 geboren worden sind. Entscheidend ist lediglich der Gesundheitszustand und nicht der zuletzt ausgeübte Beruf. Somit ist eine Verweisung auf jede andere Tätigkeit möglich. Bei der Erwerbsminderung erhalten die Betroffenen bei anerkannter Berufsunfähigkeit je nach Leistungsfähigkeit folgende Erwerbsminderungsrente:

  • Bei sechs Stunden oder mehr gibt es keine Rente
  • Ab drei bis sechs Stunden maximal 15 Prozent des zuletzt erzielten Bruttoeinkommens
  • Bei unter drei Stunden gibt es im Höchstfall 40 Prozent des zuletzt erzielten Bruttoeinkommens

Berufsunfähigkeitsschutz sinnvoll

Auf Grund der geringen gesetzlichen Leistungen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung prinzipiell sinnvoll, aber nicht für jeden. Die Versicherer bewerben die Berufsunfähigkeitsversicherungen unter anderem schon für Schüler. Aber hier lässt sich grundsätzlich kein vernünftiger Zweck erkennen. Bei Studenten und Azubis ist der Berufsunfähigkeitsschutz allerdings schon interessanter. Hier sollten allerdings Tarife gefunden werden, die auch eine Nachversicherungsgarantie und keine Verweisung enthalten. Ansonsten ist der Schutz auch hier wenig zweckmäßig.

Gesundheitsprüfung

Viele Fehler können die Antragsteller speziell bei der Gesundheitsprüfung machen. Die Gesundheitsfragen sollten nicht nur vollständig, sondern auch wahrheitsgemäß beantwortet werden. Gerade Vorerkrankungen gilt es im Antrag anzugeben. Sollte sich bei eventueller Berufsunfähigkeit herausstellen, dass die Gesundheitsfragen falsch beantwortet wurden, so kann der Schutz unter Umständen entfallen. Das heißt, dass der Versicherte gegen die sogenannte vorvertragliche Anzeigepflicht verstoßen hat.

Regeln bei den Gesundheitsfragen

  • Die Versicherung darf keine offenen Gesundheitsfragen stellen
  • Nur Fragen beantworten, wegen derer sich die Antragsteller tatsächlich in ärztlicher Behandlung befunden haben
  • Nichts beschönigen
  • Bei Falschangaben droht der Schutz bei Berufsunfähigkeit zu entfallen
  • Vorerkrankungen benennen

Vorerkrankungen, die zur Ablehnung führen:

  • Prinzipiell alle schwerwiegenden körperlichen und psychischen Krankheiten: Unter anderem Depressionen oder Angina Pectoris
  • Vorerkrankungen, die zum Ausschluss führen: Unter anderem Vorerkrankungen wie Akne oder Bluthochdruck

Wichtige Klausel: Die Nachversicherungsgarantie

Mit einer Nachversicherungsgarantie haben Versicherte die Möglichkeit bei besonderen Ereignissen (Berufswechsel, Geburt eines Kindes oder Eheschließung) die Rente im Falle einer Berufsunfähigkeit zu erhöhen. Bei einer Nachversicherungsgarantie sollte keine erneute Gesundheitsprüfung erfolgen. Policen, die im Test gut abgeschnitten haben, erhöhen die Rente auch ohne besonderen Anlass.

Abstrakte Verweisung

Sofern Tarife eine solche Klausel enthalten sollten, wird vom Abschluss grundsätzlich abgeraten. Die Versicherung kann bei abstrakter oder konkreter Verweisung auch bei einer anerkannten Berufsunfähigkeit auf eine andere Tätigkeit verweisen. Der Vergleich der Stiftung Warentest zeigt jedoch, dass die Verweisung längst der Vergangenheit angehört und nur in den seltensten Fällen Bestandteil einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist.

Berufsunfähigkeitsversicherung Test – Fazit

Üblich sind auch bei den besten Tarifen zum Teil hohe Preisunterschiede. Wichtiger als die Beitragshöhe ist jedoch, ob der Versicherer im Ernstfall auch tatsächlich zahlt. Die mit sehr gut bewerteten Versicherungen weisen üblicherweise eine gute Zahlungsmoral auf. Aufweisen sollten die Berufsunfähigkeitsversicherungen auch für den Versicherten wichtige Klauseln wie dem Verzicht auf Verweisung sowie die Möglichkeit zur Nachversicherungsgarantie. Diese Klauseln gehören laut Test bei den meisten Berufsunfähigkeitsversicherungen mittlerweile zum Standard.

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    Berufs­unfähigkeits­versicherung: Fast jede zweite ist sehr gut

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    Egal, was das Leben bereithält: Vor den finanziellen Folgen, wenn jemand durch Krankheit oder Unfall lange Zeit nicht mehr in seinem Beruf tätig kann, schützt am besten eine Berufs­unfähigkeits­versicherung. Kunden erhalten dann monatlich die in ihrem Vertrag fest­gelegte Rente, die bei Bedarf sogar bis zum Renten­eintritt von derzeit 67 Jahren gezahlt werden sollte. Finanztest hat 74 Angebote unter die Lupe genommen. Erfreulich: Fast die Hälfte schneidet sehr gut ab.

    31 Angebote sind sehr gut

    Von 74 untersuchten Angeboten schneiden 31 mit der Bestnote sehr gut ab. Viele Angebote erhalten ein Gut. Schön für die Versicherungs­kunden: Sie finden eine große Auswahl an Angeboten mit geeigneten Vertrags­bedingungen vor, die meistens auch ein Antrags­formular haben, mit dem Interes­senten gut zurecht­kommen können. Auch gut: Der Testsieger ist nicht am teuersten.

    Alles rund ums Thema Berufs­unfähigkeit

    Unser Themenpaket Berufsunfähigkeitsversicherung bündelt auf 56 Seiten alle Tests und Infos zum Thema Invaliditäts­schutz. Neben der aktuellen Unter­suchung zu Berufs­unfähigkeits-Policen aus Finanztest 7/2017 finden Sie dort auch Test­urteile und Tabellen zu alternativen Versicherungs­arten wie Erwerbs­unfähigkeits­versicherung, Grund­fähig­keits­versicherung oder Schwere-Krankheiten-Versicherung. Und in unseren FAQ beant­worten die Versicherungs­experten der Stiftung Warentest viele wichtige Fragen rund ums Thema Berufs­unfähigkeit.

    Berufs­unfähigkeits­versicherung früh abschließen

    Finanztest rät dazu, sich schon in jungen Jahren um eine Berufs­unfähigkeits­versicherung zu kümmern. Dann ist der Schutz meist deutlich güns­tiger, und Kunden sind oft noch gesund. Das ist wichtig, denn Versicherer können kranke Kunden ablehnen. Gerade bei psychischen Leiden geschieht das oft. Für andere Erkrankungen wie Rücken­beschwerden oder Allergien nehmen die Unternehmen meist Beitrags­zuschläge oder schließen diese Beschwerden vom Schutz aus. In letzterem Fall erhält der Versicherungs­nehmer keine Rente, wenn er wegen der ausgeschlossenen Leiden berufs­unfähig wird.

    Nicht jeder wird versichert

    Auch der ausgeübte Beruf spielt eine Rolle: Je risikoreicher die Tätig­keit, desto teurer die Absicherung. Artisten oder Musiker ­bekommen aufgrund ihres hohen Berufs­unfähigkeits­risikos oft gar keinen Vertrag.

    Vertrag später anpassen

    Berufs­unfähigkeits­versicherungen laufen oft über Jahr­zehnte. Kunden sollten deshalb ihren Beitrag und die anfangs vereinbarte Rente bei Bedarf ändern können. Viele Tarife erlauben es Kunden, die vereinbarte Rente im Vertrags­verlauf zu erhöhen, ohne dass eine erneute Gesund­heits- oder Risiko­prüfung erfolgt. Erhöhungs­möglich­keiten sind sinn­voll, denn normaler­weise steigt der Absicherungs­bedarf über die Jahre. Bei vielen Versicherern können Kunden vereinbaren, dass ihre Rente regel­mäßig steigt, nachdem sie berufs­unfähig geworden sind. Wie flexibel die Angebote in dieser Hinsicht sind, floss mit in unsere Bewertung ein.

    Auswege bei finanziellem Engpass

    Die meisten Versicherer bieten auch Lösungen bei Zahlungs­schwierig­keiten – etwa, indem sie die Kunden von den Beiträgen frei­stellen oder ihnen diese stunden.

    Wann Versicherer leisten müssen

    Und was ist, wenn der Ernst­fall eintritt und der Versicherte nicht mehr in dem erlernten Beruf arbeiten kann? In früheren Verträgen fanden sich oft Klauseln, die vom Versicherten dann verlangten, eine andere Tätig­keit auszuüben, die er auf Grund seiner Ausbildung und Erfahrung ausüben kann. Die meisten Versicherer verzichten heute auf diese sogenannte „abstrakte Verweisung“. Das ist auch dann von Vorteil, wenn jemand gerade in Eltern­zeit ist oder arbeitslos – oder ein Sabbatical genommen hat. Dann zählt, zumindest für eine bestimmte Frist von drei oder fünf Jahren, der zuletzt ausgeübte Beruf: Wenn dieser nicht mehr ausgeübt werden kann, muss der Versicherer leisten.

    Zahlen die Versicherer denn über­haupt?

    Wird jemand berufs­unfähig, ist er im Schnitt 47 Jahre alt. Viele, die eine Berufs­unfähigkeit melden, bekommen ihre Rente. Das belegen drei Studien, die Finanztest vorliegen: Die Leistungs­quote liegt bei etwa 70 Prozent – höher als vielfach vermutet.

    Selbst gut mitarbeiten

    Versicherte können einiges dafür tun, damit ein Versicherer ihre Berufs­unfähigkeit anerkennt. So reicht manchmal der Nach­weis einer schweren Krankheit nicht aus. Wichtig ist eine Tätig­keits­beschreibung, die klar zeigt, warum jemand aufgrund seines Gesund­heits­zustands seine zuletzt ausgeübte Tätig­keit nicht mehr bewältigen kann. Eine juristische Beratung hilft, Fehler zu vermeiden.

    Bei Klage 50:50

    Lehnt ein Berufs­unfähigkeits­versicherer die Leistung ab, gibt es die Möglich­keit, vor Gericht zu ziehen. In der Regel trägt ein Rechts­schutz­versicherer die Kosten des Rechts­streits. Die Chance, einen Prozess zu gewinnen und die Rente doch durch­zusetzen, liegt bei 50:50. Das belegt ein Rechts­gut­achten, in dem Finanztest 143 Gerichts­urteile auswertete. Mehr Informationen erhalten Sie in unserem Special Rente bei Berufsunfähigkeit, Finanztest 6/2017, das auch in unserem Themenpaket Berufsunfähigkeitsversicherung enthalten ist.

    Nutzer­kommentare, die vor dem 20. Juni 2017 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger-Unter­suchung aus Finanztest 8/2015.

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    Источники: http://www.test.de/thema/berufsunfaehigkeitsversicherung/, http://www.testsieger-berichte.de/berufsunfaehigkeitsversicherung-test/, http://www.test.de/Berufsunfaehigkeitsversicherung-im-Test-4881349-0/

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