Betriebliche altersvorsorge vergleich

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Altersvorsorge Vergleich

Wann sich Riester oder betriebliche Altersvorsorge lohnen

  • Zuletzt aktualisiert: 7. Januar 2016
  • Von: Dr. Manuel Kayl

Das Wichtigste in Kürze

  • Allen Arbeitnehmern stehen Riester-Produkte sowie betriebliche und private Altersvorsorge offen.
  • Riester und betriebliche Altersvorsorge fördert der Staat mit attraktiven Zulagen; es fallen dafür aber höhere Abgaben in der Rente an.
  • Bei der ungeförderten privaten Altersvorsorge ist es umgekehrt.
  • Lebenslange Renten wie die Riester-Rente oder eine Betriebsrente lohnen sich erst, wenn Sie mehr als 90 Jahre alt werden.
  • Bei jeder Vorsorgeform sind die Kosten entscheidend. Bei der betrieblichen Vorsorge müssen Sie diese selbst herausfinden.

So gehen Sie vor

  • Wollen Sie sich dagegen absichern, dass Sie sehr alt werden, ist eine Rente die richtige Wahl. Wenn nicht, setzen Sie auf eine flexible Altersvorsorge.
  • Überprüfen Sie die Kosten der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) Ihres Arbeitgebers. Sind diese hoch, scheidet sie aus.
  • Wenn die Kosten akzeptabel sind und Ihr Arbeitgeber einen Zuschuss zahlt, lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge praktisch immer.
  • Ohne Zuschuss rentiert sie sich für Kinderlose, die weniger als 50.850 Euro brutto verdienen.
  • Wer Kinder oder mehr als 50.850 Euro Bruttojahreseinkommen hat, sollte einen kostengünstigen Riester-Vertrag bevorzugen.

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Sie ist eine der großen Fragen der jetzt berufstätigen Menschen: Wie richtig vorsorgen für die Zeit, wenn die Rentner in Deutschland den größten Anteil an der Bevölkerung ausmachen und die gesetzlichen Renten auf einen Mini-Betrag sinken? Deutlich weniger als die Hälfte seines Einkommens kann ein künftiger Ruheständler von der gesetzlichen Rente erwarten – da ist der Handlungsbedarf groß. Doch spätestens seit der Finanzkrise sind viele Menschen verunsichert: Wie am besten sparen, wenn es kaum noch Zinsen gibt und Banken und Versicherungen nicht mehr sonderlich vertrauenswürdig erscheinen?

Finanztip hat drei gängige Formen der Altersvorsorge gegeneinander gerechnet: die Riester-Rente, die betriebliche Altersvorsorge (bAV) und die private Altersvorsorge in Form einer Rentenversicherung. Wir wollten vor allem wissen: Für wen lohnt sich wann die staatliche Förderung auf Riester und bAV – und wann nicht? Dabei zeigte sich: Es kommt auf vor allem darauf an, wie alt Sie werden, wie teuer die vom Chef angebotene Vorsorge ist und ob er etwas dazubezahlt.

Das Problem mit der Förderung

Auf der Riester-Rente ist in den vergangenen Jahren in den Medien viel herumgehackt worden, manchmal zu Recht. Die Verträge seien viel zu teuer, das System zu kompliziert und ungerecht, bemängelten die Kritiker. Allerdings sind bei Riester-Produkten die Kosten qua Gesetz wenigstens teilweise transparent. Dadurch fällt dort mehr auf, was auch für viele andere Altersvorsorgen gilt: In den ersten Jahren fließt viel Provision an den Vermittler und die in Aussicht gestellten Beträge werden später nicht erreicht.

Auch ein vom Versicherungsvertrieb oft unterschlagenes Argument trifft auf Riester genauso zu wie auf die von fast allen Seiten gepriesene betriebliche Altersvorsorge: Die Förderung während des Erwerbslebens ist beträchtlich, aber in der Auszahlphase im Rentenalter bedient sich der Staat dafür mit hohen Steuern beziehungsweise Sozialabgaben. Da könnte mancher auf den Gedanken kommen, dass sich eine private Altersvorsorge deutlich mehr lohnt. Bei der gibt es zwar während des Ansparens nichts vom Staat dazu, dafür fallen im Alter aber deutlich weniger Steuern an.

Quelle: Finanztip (Stand: 28. August 2015)

Es muss nicht immer eine Rente sein

Die erste Erkenntnis unserer Untersuchung haben auch andere Experten schon beschrieben: Riester, betriebliche Altersvorsorge und private Rentenversicherung sehen grundsätzlich eine lebenslange Rentenzahlung vor. Damit sich diese wirklich lohnt, müssen Sie in der Regel älter als 90 Jahre werden. Dieses Alter wird in Zukunft zwar keine Seltenheit mehr sein. Aber wer früher stirbt, macht rechnerisch meist Verluste. Die Gründe dafür sind einfach:

  • Die Anbieter lassen sich das Risiko vergüten, dass Sie sehr alt werden. Im Gegenzug sind Sie gegen dieses sogenannte Langlebigkeitsrisiko versichert.
  • Die Zinsen sind derzeit niedrig. Die Anbieter kalkulieren das Risiko ein, dass die Zinsen niedrig bleiben, bis Sie in Rente gehen, und garantieren deshalb nur vergleichsweise niedrige Renten.

Sie können auch darauf hoffen, dass die Anbieter im Alter deutlich mehr Rente zahlen als heute garantiert. Das ist möglich – vor allem, wenn die Zinsen wieder deutlich steigen. Dann rechnen sich die ausgezahlten Renten auch schon früher, wie unsere Beispielrechnung zeigt.

Eine lebenslange Rente ist eine Versicherung, die Geld kostet, weil sie Sie gegen ein bestimmtes Risiko schützt. Deshalb sollten Sie beim Abschluss bewusst entscheiden: Möchten Sie sich heute schon gegen das Risiko versichern, dass Sie sehr alt werden? Wenn nicht, dann ist eine flexible Altersvorsorge wahrscheinlich die bessere Wahl für Sie. Dabei können Sie das Geld zu Rentenbeginn relativ steuergünstig aus dem Vertrag entnehmen und es im Alter selbst einteilen. Wenn vom Geld bei Ihrem Tod noch etwas da ist, freuen sich Ihre Erben. Und Sie können sich bei Rentenbeginn immer noch für eine lebenslange Rente entscheiden.

Auf die Kosten kommt es an

In unserem Vergleich lagen bei annähernd gleichen Kosten die drei Altersvorsorgeformen nicht dramatisch auseinander. Daher unsere zweite Erkenntnis: Die Kosten eines Produkts können die Vorteile der jeweiligen Sparte schnell auffressen. Ein wirklich teures Produkt lohnt sich praktisch nie, nur weil es für Sie die bessere Förderung bietet. Das bedeutet, dass ein teures Produkt nicht dadurch entscheidend besser wird, dass es die bessere Förderung für Sie bietet. Die Kosten stehen also im Vordergrund.

Allerdings sind diese für Verbraucher nicht leicht zu ermitteln und einzuschätzen. Zwar hat der Gesetzgeber dafür gesorgt, dass Banken und Versicherungen mittlerweile mehr Kosten offenlegen müssen als früher. Aber weder sind diese Angaben immer vollständig, noch sind sie leicht vergleichbar.

Finanztip hat für Riester sowie für die ungeförderte private Altersvorsorge bereits kostengünstige Angebote ermittelt, die für jüngere Sparer auch gute Renditen versprechen. Bei der betrieblichen Altersvorsorge bestimmt der Arbeitgeber das Produkt – Sie können bestenfalls einen Vorschlag machen. Wie in allen Sparten sind auch dort die Kostenunterschiede enorm: Manche Betriebe bieten hervorragende und sehr günstige Vorsorgen an. Dazu zählen einige Großkonzerne. Aber andere betriebliche Altersvorsorgen sind ähnlich teuer wie normale Lebens- und Rentenversicherungen und daher nicht zu empfehlen.

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Schätzen Sie die Kosten der betrieblichen Altersvorsorge ab

Deshalb sollten Sie als erstes herausfinden, wie teuer die Angebote Ihres Arbeitgebers zur betrieblichen Altersvorsorge sind. Wenn es eine echte Betriebsrente gibt, die der Chef vollständig bezahlt, ohne dass Sie selbst etwas dazu beisteuern müssen, spielt das keine Rolle – greifen Sie zu, einem (voll) geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Aber sobald Sie eigenes Geld aufwenden, sollten Sie prüfen, wie viel davon Sie dem Anbieter in den Rachen werfen.

Bei der bAV ist es für den Arbeitnehmer manchmal schwierig, die Kosten zu erfahren, da offiziell der Arbeitgeber Kunde des Anbieters ist und oft nur er vollständige Informationen bekommt. Haken Sie also beim zuständigen Vermittler oder in der Personalabteilung nach und lassen Sie sich ein vollständiges Angebot geben, bei Versicherungstarifen inklusive Produktinformationsblatt.

Um die Kosten einzuschätzen, können Sie sich an zwei Punkten orientieren:

  • Abschlusskosten: Gute betriebliche Altersvorsorgen haben keine Abschlusskosten oder nur sehr niedrige von wenigen Hundert Euro über eine lange Laufzeit. Schlechte kosten dagegen Tausende Euro, die als Provision an den Vermittler gehen. Ein Beispiel: Bei 100 Euro Monatsbeitrag über 35 Jahre Laufzeit sind 1600 Euro Abschlusskosten viel, 400 Euro noch in Ordnung.
  • Fondskosten: Viele betriebliche Altersvorsorgen enthalten Investmentfonds, die eine höhere Rendite versprechen als die derzeit niedrigen Zinsen. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, zumal in einer bAV auch nie das gesamte Geld in riskante Fonds fließt, sondern immer ein Teil in sichere Anlagen. Wichtig ist aber, dass diese besparten Fonds wenig kosten. Am besten sind sogenannte Indexfonds (ETFs). In der Regel können Sie die jährlichen Verwaltungskosten dieser Fonds nachschauen, in den Vertragsunterlagen oder im Internet. Auch dazu ein Beispiel: Fondskosten von 1,5 Prozent pro Jahr sind hoch, 0,5 Prozent sind okay.

Haben Sie den Eindruck, dass die Kosten hoch sind, kommt die betriebliche Altersvorsorge grundsätzlich nicht infrage – selbst dann nicht, wenn Sie einen Zuschuss vom Arbeitgeber erhalten. Dieser muss schon sehr hoch sein, damit Sie ihn nicht ausschlagen, zum Beispiel, wenn er genauso hoch ist wie Ihre eigenen Einzahlungen (100 Prozent Bezuschussung).

Handelt es sich bei dem bAV-Angebot um eine Direktversicherung oder eine Pensionskasse und sind keine Fonds enthalten, entspricht der Vertrag im Wesentlichen einer klassischen Rentenversicherung. Diese hat zurzeit eher geringe Renditeaussichten und lohnt sich auch bei niedrigen Kosten nur dann, wenn der Chef ordentlich etwas dazubezahlt.

Vom Arbeitgeber mindestens 15 Prozent Zuschuss fordern

Viele Firmen bezuschussen die betriebliche Vorsorge ihrer Arbeitnehmer, entweder prozentual im Verhältnis zur Einzahlung des Angestellten oder mit absoluten Beträgen. Das ist schon deshalb fair, weil nicht nur Sie Sozialabgaben sparen, wenn Sie von Ihrem Bruttolohn in eine betriebliche Altersvorsorge einzahlen, sondern auch Ihr Arbeitgeber. Wenn Sie den Betrag verhandeln können, sollten Sie daher mindestens einen Zuschuss von 15 Prozent verlangen.

Wenn die Kosten der bAV im Rahmen sind und Sie einen Zuschuss von mindestens 15 Prozent vom Arbeitgeber erhalten, dann liefert nach unserer Untersuchung die betriebliche Altersvorsorge bei sonst gleichen Voraussetzungen in jedem Fall die beste Rendite. Details zu unseren Berechnungen finden Sie hier.

Kinderlos und Einkommen unter 50.850 Euro

Selbst ohne Arbeitgeberzuschuss lohnt sich eine kostengünstige betriebliche Altersvorsorge, wenn Ihr Bruttoeinkommen weniger als 50.850 Euro beträgt und Sie keine Kinder haben. Denn dann sparen Sie durch die sogenannte Entgeltumwandlung, also durch die Einzahlung von Ihrem Bruttogehalt in eine bAV, auch Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge. In unserer Untersuchung erzielte die betriebliche Altersvorsorge in diesen Fällen immerhin einen Renditevorteil von 0,1 bis 0,2 Prozent pro Jahr gegenüber Riester bei sonst gleichen Voraussetzungen.

Das gilt auch, wenn Ihr Partner riestert und die Zulagen für Ihre Kinder vereinnahmt. Die Kinderzulagen gibt es nur einmal, nicht für beide Elternteile.

Drei und mehr Kinder

Wenn Sie mindestens drei Kinder haben, sollten Sie in jedem Fall riestern, selbst wenn Sie einen Zuschuss vom Arbeitgeber bekommen. Da Sie bei drei ab 2008 geborenen Kindern maximal 87 Euro im Monat in Riester einzahlen, bleibt vielleicht auch noch Geld für die bAV.

Kinder oder Einkommen über 50.850 Euro

  • keinen Zuschuss vom Arbeitgeber bekommen und
  • Kinder haben oder
  • Ihr Bruttoeinkommen über 50.850 Euro liegt,

dann empfehlen wir Ihnen einen Riester-Vertrag als renditestärkste Altersvorsorge. Dabei spielen Ihnen entweder die Kinderzulagen oder die steuerliche Absetzbarkeit der Beiträge in die Karten. Wie auch bei der betrieblichen Altersvorsorge sind niedrige Kosten entscheidend.

Bei einem Einkommen zwischen 50.850 und 74.400 Euro (in Westdeutschland) sparen Sie in der betrieblichen Altersvorsorge zwar noch Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge, aber eben keine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge. Das macht die bAV unattraktiver. Wir haben in diesem Fall für Kinderlose einen Vorteil für Riester zwischen 0,39 und 0,75 Prozent pro Jahr gegenüber der bAV errechnet. Bei drei Kindern muss der Arbeitgeberzuschuss mindestens 30 Prozent betragen, damit sich die betriebliche Altersvorsorge mehr lohnt als Riester.

Diese Riester-Rente passt zu Ihnen

Sara Zinnecker

Expertin für Geldanlage

Altersvorsorge mit staatlicher Förderung

  • Speziell für Arbeitnehmer und Beamte.
  • Förderung durch Zulagen und Steuervorteile.
  • Versteuerung erfolgt im Rentenalter.

Unsere Anbieter-Empfehlung:

  • Rentenversicherung: Hannoversche, Huk24
  • Fondssparplan: DWS Toprente Dynamik über Online-Vermittler, Fairriester 2.0, Deka Zukunftsplan Classic, Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
  • Wohn-Riester: Dr. Klein, Interhyp und Planethyp

Altersvorsorge über ETFs immer eine gute Alternative

Wenn Sie feststellen, dass die angebotene betriebliche Altersvorsorge zu teuer ist, Sie keine Kinder haben und Ihr Einkommen weniger als 50.850 Euro beträgt, ist die flexible Altersvorsorge über ETFs eine gute Alternative. Das gilt übrigens grundsätzlich, wenn Ihnen die Kosten eines Altersvorsorgeprodukts unklar sind oder Sie sich schlicht mit Riester oder bAV nicht festlegen wollen. Mit der flexiblen Altersvorsorge haben Sie in jedem Fall niedrige Kosten und können später immer noch in eine andere Form wechseln. Angesichts der mageren Aussichten für die gesetzliche Rente gilt nämlich: Hauptsache, Sie fangen überhaupt mal mit der Vorsorge an.

Die zweit- und drittbeste Alternative

In unserem Testartikel finden Sie die Ergebnisse unserer Berechnungen. Für verschiedene Fälle (Single, Eltern, Niedrig- und Gutverdiener) ist dort aufgeführt, um wie viel Prozent in der Rendite die jeweils zweit- und drittbeste Alternative gegenüber unserer ersten Empfehlung zurückliegen. Das können Sie beispielsweise als Anhaltspunkt nehmen, wenn Sie schon eine bAV haben und überlegen, welche zusätzliche Altersvorsorge Sie angehen könnten.

Was wir nicht berechnet haben

Unser Vergleich gilt nur für kleine und mittlere Monatsbeiträge bis etwa 150 Euro (1.800 Euro im Jahr). Das liegt daran, dass jeder Riester-Sparer im Jahr höchstens 1.946 Euro gefördert einzahlen kann. Besonders, wenn Sie Kinder haben, ist Ihr Eigenbeitrag damit rasch ausgeschöpft. Bei der betrieblichen Altersvorsorge können Sie derzeit zusammen mit dem Arbeitgeberzuschuss bis zu 242 Euro im Monat einzahlen, die steuer- und sozialversicherungsfrei von Ihrem Bruttogehalt weggehen.

Viele Menschen sehen in einer eigenen Immobilie die richtige Altersvorsorge. Ob und für wen das zutrifft, haben wir nicht betrachtet. Das liegt daran, dass bei Immobilien die künftige Wertentwicklung eine ganz entscheidende Rolle spielt. Und die ist natürlich stark abhängig vom jeweils konkreten Objekt. Daher ist es schwierig, bei Immobilien mit allgemeinen Durchschnittswerten zu rechnen.

Unser Vergleich ist gedacht für angestellte Arbeitnehmer, die gesetzlich krankenversichert sind. Privat versicherte Arbeitnehmer können bei der betrieblichen Altersvorsorge keine Krankenversicherungsbeiträge sparen. Sie müssen umgekehrt aber auch keine auf die Betriebsrente bezahlen. Bei Riester und privater Rente bestehen für sie keine Unterschiede zu gesetzlich Versicherten. Beamte haben keine Möglichkeit zur betrieblichen Altersvorsorge, können aber unseren Vergleich für Riester und private Altersvorsorge nutzen. Selbstständige haben wir nicht betrachtet.

Ebenfalls außen vor gelassen haben wir engagierte Börsenanleger, die immer wieder kaufen und verkaufen und sich so ihr Polster aufbauen. Finanztip empfiehlt für Aktienengagements grundsätzlich regelmäßiges Anlegen in Indexfonds – ohne ständig den Markt im Blick zu behalten.

So haben wir gerechnet

Wir haben nicht konkrete Produkte, sondern die Systeme Riester, betriebliche Altersvorsorge und private Rentenversicherung miteinander verglichen. Wir haben berechnet, welches System durch die unterschiedlichen Steuern und Sozialabgaben in Anspar- und Rentenphase bei sonst gleichen Voraussetzungen die höchste Rendite abwirft. Dazu haben wir unter anderem einberechnet

  • die Steuer- und Sozialabgabenermäßigungen bei bAV und Riester sowie die Riester-Zulagen,
  • die Steuern und Sozialabgaben im Alter,
  • die Grenzsteuersätze in der Anspar- und in der Rentenphase sowie die Steigerung der Beitragsbemessungsgrenzen unter Annahme einer Inflation von 2 Prozent pro Jahr,
  • eine jährliche Steigerung der Renten in Höhe von 1 Prozent und
  • die Minderung der gesetzlichen Rente infolge der geringeren Rentenversicherungsbeiträge durch eine Entgeltumwandlung.

Variiert haben wir unter anderem

  • die Renditen der drei Vorsorgeformen in der Ansparphase, jeweils nach Kosten,
  • das aktuelle Alter des Sparers.
  • das angenommene Endalter (das Sterbealter),
  • das Bruttoeinkommen, Anzahl und Alter der Kinder, Familienstand, Einkommen des Ehepartners und das gemeinsam zu versteuernde Einkommen,
  • die Höhe des Bruttoeigenbeitrags (zwischen 50 und 242 Euro im Monat) und
  • die Höhe des Arbeitgeberzuschusses in Prozent des Arbeitnehmerbeitrags.

Wir haben dabei unterstellt, dass der jeweilige Anleger in allen drei Systemen die gleiche Geldanlage wählt und das gleiche Risikoprofil hat. In der privaten Rentenversicherung ist prinzipiell eine höhere Aktienquote möglich als in den Systemen Riester und betriebliche Altersvorsorge. Diesen potenziellen Vorteil lassen wir unberücksichtigt, weil wir uns nur für einen Systemvergleich, aber nicht für unterschiedliche Anlagemöglichkeiten interessieren. Näheres zu unserer Untersuchung finden Sie hier.

Update Sozialversicherungsgrößen 2016

Die Berechnungen für den hier besprochenen Test basieren auf den Sozialversicherungsgrößen für das Jahr 2015. Diese haben sich für das Jahr 2016 geändert wie die Bundesregierung hier bekanntgibt. Da sich unsere Empfehlungen an einer der Größen (Beitragsbemessungsgrenze für die Krankenversicherung) orientiert, haben wir unseren Ratgeber entsprechend angepasst. Eine neue Berechnung ist hierfür nicht nötig, da sich die zugrunde liegenden Fakten für die Empfehlung nicht geändert haben, sondern lediglich die Höhe der Beträge.

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Artikel verfasst von

ehemaliger Finanztip-Redakteur (bis August 2016)

Manuel Kayl war bei Finanztip für Geldanlagethemen zuständig. Der promovierte Physiker arbeitete als Anlagestratege und Risikomanager bei der niederländischen Versicherung a.s.r., nachdem er am Genfer Forschungszentrum Cern sowie am Nikhef und der Universität Amsterdam forschte. Er hat am 31. August 2016 Finanztip verlassen.

ehemaliger Finanztip-Redakteur (bis September 2015)

Saidi Sulilatu leitete bei Finanztip den Bereich Versicherungen. Zuvor war er viele Jahre als Honorarberater und Versicherungsmakler tätig. Sulilatu hat am 4. September 2015 Finanztip verlassen.

Altersvorsorge Test

Vergleich von Riester, betrieblicher und privater Altersvorsorge

  • Zuletzt aktualisiert: 26. August 2015
  • Von: Dr. Manuel Kayl

Das Wichtigste in Kürze

  • Es ist immer eine attraktive Alternative zu einer lebenslangen Rente, sich angespartes Kapital auf einen Schlag auszahlen zu lassen.
  • Für gesetzlich krankenversicherte Arbeitnehmer macht ein Zuschuss vom Chef die betriebliche Altersvorsorge zur ersten Wahl – sofern die Kosten stimmen.
  • Sie ist auch erste Wahl, obwohl auf Betriebsrenten nicht nur volle Sozialversicherungsbeiträge anfallen, sondern sich durch sie auch noch die gesetzliche Rente mindert.
  • Von Riester profitieren Gutverdiener und der Elternteil, der die Kinderzulagen vereinnahmt.
  • Eine Kombination von mehreren Vorsorgeformen ist sinnvoll, sofern vom Budget her möglich.

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Altersvorsorge immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Finanzvermittler machen es sich manchmal einfach: Sie zeigen Kunden, wie viel Riester-Zulagen sie für ihre Kinder bekommen oder dass für 100 Euro Bruttoeinzahlung in eine betriebliche Altersvorsorge (bAV) nur 50 Euro vom Netto weggehen. Damit wollen sie Arbeitnehmer dazu bringen, zusätzlich fürs Alter vorzusorgen – und in Verträge zu investieren, an denen die Vermittler gut verdienen.

Dass angesichts der mageren Aussichten für die gesetzliche Rente zusätzliche monatliche Einnahmen im Alter vonnöten sind, steht außer Frage. Aber es gibt auch andere Möglichkeiten, als über eine Betriebs- oder Riester-Rente vorzusorgen. Denn wo der Staat wie bei betrieblicher Altersvorsorge oder Riester Ermäßigungen und Zulagen im Erwerbsleben gewährt, verlangt er im Alter dafür höhere Steuern und Sozialabgaben. Eine Lücke im Haushaltsbudget eines Rentners lässt sich aber auch durch regelmäßige Entnahmen aus einem dick gefüllten Konto oder Depot schließen – ohne dass darauf allzu viel Steuern und Abgaben anfallen.

Warum lebenslange Renten ein Problem sein können

Am Anfang jeder Entscheidung über die richtige Altersvorsorge steht die Frage, inwieweit der künftige Rentner sich festlegen will. Und das betrifft neben der Frage, ob eine Altersvorsorge wieder kündbar ist und zu welchen Konditionen, vor allem die Entscheidung, ob er später eine monatliche Rente ausgezahlt haben möchte oder das Geld auf einen Schlag beziehungsweise in mehreren großen Tranchen bekommen will. So sehen die Möglichkeiten aus:

  • Riester: lebenslange Rente, 30 Prozent Einmalauszahlung möglich (hohe Steuerbelastung),
  • betriebliche Altersvorsorge: meist lebenslange Rente, Kapitalauszahlung möglich (hohe Steuerbelastung),
  • private Rente: lebenslange Rente oder steuerbegünstigte Kapitalauszahlung.

Wir haben diese drei Formen der Altersvorsorge miteinander verglichen. Wie andere Studien hat auch unsere Untersuchung ergeben, dass Sie gehörig alt werden müssen, damit sich eine lebenslange Rente rechnet. Fair finden wir, wenn Sie auf Ihr angespartes Kapital eine Verzinsung von wenigstens 1 Prozent erhalten. Unseren Ergebnissen zufolge bedeutet das, dass Sie meist das 90. Lebensjahr überschritten haben müssen. Andere sprechen eher vom Sterbealter 95. Der Unterschied kommt daher, dass wir keine Provision in die Produkte einrechnen. Sie können sowohl einen Riester-Vertrag als auch eine Privatrente abschlusskostenfrei erwerben. Und bei der bAV empfehlen wir Ihnen, darauf zu achten, dass keine hohen Abschlusskosten enthalten sind. Gute betriebliche Altersvorsorgen, zum Beispiel interne Versorgungen von Großkonzernen oder Verträge berufsständischer Versorgungswerke, enthalten gar keine Abschlusskosten.

Bei der Berechnung der späteren Rente legen die Versicherer sogenannte Sterbetafeln zugrunde. Diese beinhalten einen Sicherheitsaufschlag für den Fall, dass die durchschnittliche Lebenserwartung stärker steigt als erwartet. Die Sterbetafel findet ihren Niederschlag im sogenannten Rentenfaktor. Das ist der Euro-Betrag, den Sie pro 10.000 Euro angespartes Vermögen ausgezahlt bekommen. Durch die derzeit niedrigen Zinsen liegt die heute garantierte Höhe dieses Faktors oft schon unter 30. Wir haben für unsere Berechnung einen Faktor von 35 Euro pro 10.000 Euro Vermögen zum Rentenbeginn angenommen. Damit unterstellen wir einen moderaten Zinsanstieg bis zum Renteneintritt.

Die Rentenfaktoren müssten zum Renteneintritt bei über 40 Euro pro 10.000 Euro Kapital, also etwa ein Drittel höher liegen als die heute garantierten, damit sich die Renten schon bei einem Tod mit 85 Jahren rechnen. Das ist durchaus im Bereich des Möglichen, aber keineswegs gesichert. Einmal mehr wird deutlich: Eine Rentenversicherung ist wie jede Versicherung eine Wette – in diesem Fall auf ein langes Leben.

Wir beschäftigen uns an dieser Stelle übrigens nicht mit der Frage, welches Anlagerisiko Sie mit Ihrer Altersvorsorge eingehen sollten und welche Anlageinstrumente Sie daher verwenden sollten. Alle drei Formen können Sie meist in offensiveren oder defensiveren Varianten betreiben. Wie Sie das richtige Risiko bestimmen, das Sie eingehen sollten, lesen Sie in unserem Ratgeber Geldanlage. Nur so viel: Da Ihre Altersvorsorge in der Regel ziemlich lange läuft, trauen Sie sich ruhig einen höheren Aktienanteil über ETFs zu.

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Die Vielfalt der Produkte und deren Kosten

In jeder der drei von uns untersuchten Sparten gibt es Produkte in Hülle und Fülle, unterschiedlich teuer, mit unterschiedlichen Anlagestrategien. Während die Renditen, die diese Produkte liefern, unsicher sind, sind Kosten immer sicher. Daher legen wir unser Augenmerk auf diese und empfehlen die jeweils günstigsten Varianten. Und das bedeutet immer: (weitgehend) abschlusskostenfreie Produkte ohne Provision.

Tarife der betrieblichen Altersvorsorge haben zwar grundsätzlich einen Kostenvorteil gegenüber normalen Tarifen mit voller Provision. Aber auch dabei geht die Spanne weit auseinander. Da wir Ihnen günstige, provisionsfreie Riester-Fondssparpläne und Riester-Banksparpläne empfehlen können, gehen wir davon aus, dass sich bAV und Riester kostenseitig die Waage halten. Eine private Altersvorsorge über ETFs geht nochmal ein Stückchen günstiger, daher rechnen wir an diesem Punkt einen kleinen Kostenvorteil ein.

Weitere entscheidende Faktoren

Die Kosten dominieren also alles. Aber wenn man wie wir von relativ niedrigen Kosten in allen drei Sparten ausgeht, dann hängt die Entscheidung an anderen Faktoren, und zwar in dieser Reihenfolge:

Arbeitgeber-Zuschuss – Geschenktes Geld vom Arbeitgeber macht die bAV sofort attraktiv, und zwar schon, wenn der Chef nur die etwa 15 bis 20 Prozent weitergibt, die er an Lohnnebenkosten einspart, wenn er seinen Mitarbeiter über den Betrieb fürs Alter vorsorgen lässt. Bei höherem Zuschuss ist es gar keine Frage mehr. Der Zuschuss macht alle Nachteile durch hohe Abgaben in der Rentenphase wett.

Kinderzulagen – Trotz aller Schelte ist die Riester-Rente für Eltern besonders attraktiv, immer unter der Voraussetzung, sie greifen zu günstigen Produkten wie den von uns empfohlenen. Der Elternteil, der die Kinderzulagen vereinnahmt, sichert sich also eine Zusatzrendite. Vorsicht ist nur geboten, wenn die Kinder schon älter sind: Die Zulagen betragen dann nur 184 Euro (im Gegensatz zu den 300 Euro in unserem Vergleich für ab 2008 geborene Kinder) und laufen längstens bis zum 25. Lebensjahr der Kinder. Ob sich Riester dann lohnt, ist eine Frage der Höhe des Bruttoeinkommens.

Höhe des Bruttoeinkommens – Für Riester erhalten Sie entweder Zulagen oder eine Steuerrückzahlung. Letztere fällt umso höher aus, je höher Ihr Einkommen ist. Deswegen lohnt sich Riester auch bei etwas älteren Menschen mit großen Kindern und überdurchschnittlich hohem Einkommen. Niedrigere Einkommen, die unter der Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Krankenversicherung (2015: 49.500 Euro) liegen, profitieren dagegen von der Entgeltumwandlung in der bAV. Die Arbeitnehmer sparen dabei Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge.

Vor- und Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge

Die hohe Förderung der betrieblichen Altersvorsorge in der Ansparphase hat den praktischen Effekt, dass sich vor allem Menschen mit geringerem Einkommen über die bAV höhere Beiträge leisten können, als ihnen das in anderen Vorsorgeformen möglich wäre. Nicht zuletzt deshalb ist die betriebliche Altersvorsorge bei vielen Vermittlern auch so beliebt, weil dabei hohe Provisionen winken. Denn die Provision der Vermittler hängt in der Regel von der Höhe der Einzahlungen ab. Für Kunden heißt es umso mehr: Aufgepasst auf die Kosten.

Das System Riester ist umgekehrt gestrickt: Die höchstens geförderte Einzahlung liegt bei 2.100 Euro pro Jahr, und je mehr Zulagen ein Riester-Sparer erhält, desto weniger muss er selbst einzahlen. Gerade bei höheren Einkommen ist es deswegen mit Riester alleine nie getan, solche Arbeitnehmer müssen noch Altersvorsorge darüber hinaus betreiben.

In der Auszahlphase hat die bAV aber erhebliche Nachteile: Volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge müssen abgeführt werden, ohne dass der Rentner dafür einen Zuschuss beispielsweise von der gesetzlichen Rentenversicherung erhielte. Und das gilt sogar, wenn sein Einkommen während der Einzahlphase über der Beitragsbemessungsgrenze lag und er in dieser Zeit damit gar keine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge gespart hat.

Darüber hinaus zahlt man durch eine Entgeltumwandlung weniger in die gesetzliche Rentenversicherung ein und bekommt weniger gesetzliche Rente im Alter. Das ist in unsere Ergebnisse bereits miteingerechnet.

Musterfälle

In der folgenden Tabelle sehen Sie, wie stark sich die drei Altersvorsorgen für verschiedene Musterfälle lohnen. Sie können sich an dem Musterfall orientieren, der Ihrer Situation am nächsten kommt. Als Hilfe zur Einschätzung der Abstände: Bis 0,5 Prozent pro Jahr sprechen wir von geringen Unterschieden, bis 1 Prozent pro Jahr von mittleren und ab 1 Prozent von großen Unterschieden.

Renditen von Riester, betrieblicher und privater Altersvorsorge für verschiedene Musterfälle

SV-Beitragssätze und BBG*** Stand 2015, Zusatzbeitrag GKV 0,9 %, Inflation 2 %/Jahr, vollständige Anpassung der Steuertabelle an Inflation (keine kalte Progression), nur ab 2008 geborene Kinder, Kinderzulagen bis 25. Lebensjahr, Senkung gesetzl. Rente bis Renteneintritt 10 %, Rentenfaktor 35 €/10.000 € Guthaben, Rentensteigerung pauschal 1 %/Jahr, Endalter 95 Jahre; Quelle: Finanztip-Berechnung, Birk 2014 (Stand: 6. August 2015)

* Szenario „günstige Tarife“ – Nettorenditen in der Ansparphase (pro Jahr): Riester 4 %, bAV 4 %, private AV 4,5 %

** Szenario „bAV & Riester teuer“ – Nettorenditen in der Ansparphase (pro Jahr): Riester 3 %, bAV 3 %, private AV 4,5 %

*** Beitragsbemessungsgrenzen zur gesetzl. Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung

Wie Sie hohe Beiträge sinnvoll aufteilen

Für die betriebliche Altersvorsorge und Riester gelten unterschiedliche Höchstbeiträge. Füllen Sie zuerst die beste Alternative für sich bis zum Höchstbeitrag auf, schöpfen Sie dann die zweitbeste aus. Bei der privaten Altersvorsorge gibt es keinen Höchstbeitrag.

  • Sozialversicherungsbeiträge sparen Sie bei der bAV bis zu einem Beitrag von 242 Euro pro Monat. Dazu zählt aber auch der Arbeitgeber-Zuschuss, sodass Sie gegebenenfalls weniger einzahlen können. Es ist zwar möglich, noch mehr steuerfrei in eine betriebliche Altersvorsoge einzuzahlen. Davon raten wir gesetzlich Krankenversicherten aber ab.
  • Bei Riester liegt die geförderte Höchstsumme bei 2.100 Euro im Jahr – inklusive der Zulagen. Je mehr Kinder Sie haben, desto weniger müssen Sie selbst einzahlen.

Ein Beispiel: Unsere Altersvorsorge-Sparerin im obigen Profil „2 Kinder, AG-Zuschuss“ bekommt eine bAV mit niedrigen Kosten von ihrem Arbeitgeber (AG). Sie möchte und kann selbst insgesamt 250 Euro netto investieren. 220 Euro gehen brutto in die betriebliche Altersvorsorge plus 10 Prozent vom Chef. Das wirkt sich aber nur mit etwa 105 Euro im Netto aus. So bleibt noch Raum für 137 Euro monatlich, die sie maximal in einen Riester-Vertrag einzahlen kann (2.100 Euro minus 754 Euro Zulagen im Jahr).

Ähnlich können Sie vorgehen, wenn Sie bereits eine bestimmte Altersvorsorgeform haben: Sie können abschätzen, welche Alternative sich zusätzlich lohnen würde. Allerdings stimmen unsere Zahlen für diesen Fall nicht exakt. Denn wir haben nur Fälle berechnet, in denen der Arbeitnehmer noch keine der drei Altersvorsorgen bedient.

Keine Aussagen treffen wir darüber, ob Sie eine bereits bestehende Altersvorsorge gegen eine andere austauschen sollten. Diese Frage sollten Sie von einem Honorarberater prüfen lassen.

So haben wir gerechnet

Unsere Untersuchung hat als Ausgangspunkt einen gleichen Bruttobeitrag vor Förderung, den ein gesetzlich versicherter Arbeitnehmer entweder in Riester, eine betriebliche Altersvorsorge oder in eine private Rentenversicherung einzahlt. Die Höhe dieses Beitrags haben wir so gewählt, dass er unter 242 Euro monatlich lag und je nach Anzahl der Kinder noch über Riester förderfähig war.

Die Renditen der drei Vorsorgeformen haben wir mit der Methode des internen Zinsfußes für die Nettoein- und -auszahlungen über die gesamte Lebenszeit bis zum angenommenen Endalter berechnet. In die Nettoeinzahlungen gingen mögliche Steuer- und Sozialversicherungsermäßigungen ein; die Riester-Zulagen haben wir nur in den Vertragswert eingerechnet, da der Sparer diese ja nicht selbst zahlt. Unsere Renditen bilden also das ab, was unter dem Strich auf dem Girokonto des Verbrauchers aus- und eingeht.

Von den Auszahlungen haben wir bei der Betriebsrente auch die Minderung der gesetzlichen Rente durch die Entgeltumwandlung eingerechnet. Wir haben uns dabei auf die Berechnung von Prof. Ulrich-Arthur Birk, Universität Bamberg (2014), gestützt.

Die Grenzsteuersätze zur Ermittlung der Steuerersparnisse und Belastungen haben wir unter der Annahme berechnet, dass das Steuersystem in Zukunft unverändert bleibt, aber die Einkommenssteuersätze an die Entwicklung der Löhne und Gehälter angepasst werden, also keine kalte Progression stattfindet. Die Sätze der Sozialversicherung haben wir unverändert in die Zukunft projiziert, die Höhen der Beitragsbemessungsgrenzen dagegen an die Inflation angepasst.

Um zu bestimmen, ab welchem Endalter (Sterbealter) sich lebenslange Renten lohnen, haben wir den internen Zinsfuß auf die ausgezahlten Bruttorenten in Bezug auf das Kapital berechnet, das zu Rentenbeginn zur Verfügung steht. Eine Rendite von 1 Prozent in der Rentenphase hielten wir für angemessen.

Insgesamt haben wir 34 Musterfälle durchgerechnet, jeweils 17 im Szenario „günstige Tarife“ und 17 für das Szenario, in dem die betriebliche Altersvorsorge und Riester jeweils relativ hohe Kosten beinhalten.

Weitere wichtige Hinweise finden Sie in unserem Ratgeber „Richtige Altersvorsorge“.

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ehemaliger Finanztip-Redakteur (bis August 2016)

Manuel Kayl war bei Finanztip für Geldanlagethemen zuständig. Der promovierte Physiker arbeitete als Anlagestratege und Risikomanager bei der niederländischen Versicherung a.s.r., nachdem er am Genfer Forschungszentrum Cern sowie am Nikhef und der Universität Amsterdam forschte. Er hat am 31. August 2016 Finanztip verlassen.

ehemaliger Finanztip-Redakteur (bis September 2015)

Saidi Sulilatu leitete bei Finanztip den Bereich Versicherungen. Zuvor war er viele Jahre als Honorarberater und Versicherungsmakler tätig. Sulilatu hat am 4. September 2015 Finanztip verlassen.

Betriebliche Altersvorsorge Test

Funktionsweise der betrieblichen Altersvorsorge

Bei der bAV schließt der Arbeitgeber eine Kapitallebens- oder Rentenversicherung für seinen Arbeitnehmer ab. Eine spezielle Form der Altersvorsorge ist auch die fondsgebundene Lebensversicherung, die den Kauf von Fondsanteilen vorsieht. Aufgrund der Tatsache, dass kleine, mittelständische Unternehmen nicht im Besitz einer eigenen Pensionskasse sind, wird oftmals mit dem Abschluss einer Direktversicherung für das Wohl der Arbeitnehmer gesorgt.

Die Versicherungsbeiträge kann man auf unterschiedlichen Wegen anlegen. Der Arbeitgeber kann die Zahllast vollständig übernehmen. Oder Arbeitgeber und Arbeitnehmer entrichten den Versicherungsbeitrag zu gleichen Teilen. Ferner kann sich auch der Arbeitnehmer im Rahmen der Entgeltumwandlung zur Zahlung des Versicherungsbeitrags bereiterklären. Dabei wird ihm der Versicherungsbeitrag direkt vom Bruttolohn abgezogen.

Bei Fragen zur betrieblichen Altersvorsorge, nehmen sie Kontakt mit unseren unabhängigen Versicherungsmaklern auf. Wir unterstützen sie gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung. Telefonisch unter 030 – 922 77 527 oder per E-Mail unter [email protected].

Was macht die Entgeltumwandlung attraktiv?

Die Entgeltumwandlung ist aus verschiedenen Gründen attraktiv für Arbeitnehmer. Mit Vereinbarung einer Entgeltumwandlung verpflichtet sich der Arbeitgeber zur anteiligen bzw. vollständigen Beitragszahlung. Demgegenüber erscheint sie vielen Arbeitnehmern attraktiv, wenn etwaige Vertragskosten gering gehalten werden und die eingezahlten Beiträge der Versicherung des Arbeitnehmers zugutekommen. Insbesondere Mitglieder der privaten Krankenversicherung haben einige Vorteile durch die Entgeltumwandlung. Anders als Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung müssen sie keine Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Ferner eröffnet die Entgeltumwandlung doch noch Möglichkeiten in Besitz einer Berufsunfähigkeitsversicherung zu kommen. Je nach Versicherungsvertrag kann ein Berufsunfähigkeitsschutz integriert werden.

Betriebliche Altersvorsorge Vergleich – Zusatzrente mit wenigen Nachteilen

Während der Ansparphase genießt der Versicherte Steuer- und Sozialversicherungsersparnisse. Da eine betriebliche Altersvorsorge vom Bruttogehalt abgezogen wird, reduzieren sich die Zahlungen für die Lohnsteuer und für die Sozialversicherung. Die eingezahlten Beiträge werden verzinst, außerdem wird eine Überschussbeteiligung gewährt. Die betriebliche Altersvorsorge kann als lebenslange Rente gezahlt werden. Häufig ist ein Kapitalwahlrecht mit einer Einmalzahlung vorgesehen. Eine Todesfallabsicherung ist meist integriert, und schließlich sind die angesparten Beiträge nicht bei der Zahlung von Hartz IV zu berücksichtigen.

Einziger Nachteil – die Versteuerung

Diesen Vorteilen steht der Nachteil der vollständigen Versteuerung in der Auszahlungsphase gegenüber. Außerdem unterliegt das Renteneinkommen der Zahlung von Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen. Dennoch dürften die Vorteile überwiegen, deshalb sollte jeder Arbeitnehmer auf den Abschluss einer betrieblichen Altersvorsorge drängen.

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Institut für Vorsorge und Finanzplanung prüft bAV-Kompetenz der Anbieter

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat Mitte 2016 das vierte Kompetenzrating zu den Anbietern betrieblicher Altersvorsorge veröffentlicht. Die Tester sprechen den Versicherern eine hohe Kompetenz zu.

Im vierten Rating des IVFP zu diesem Thema erhalten knapp ein Drittel (9 von 29) der Anbieter die Höchstwertung von fünf Sternen (exzellent).

Das Gesamtergebnis setzt sich aus aus vier Teilbereichen zusammen. Die Versicherer mussten sich in den Bereichen Haftung, Beratung, Service und Verwaltung behaupten (Quelle). Bewertungsgrundlage sind Aussagen und Unterlagen, die die Versicherungsunternehmen dem Analysehaus zur Verfügung stellen (z.B. Werbematerialien und Musterangebote).

Das sind die neun „exzellent“ bewerteten Unternehmen:

Betriebliche Altersvorsorge Test – Ökotest September 2015

Ökotest hat die betriebliche Altersvorsorge im September 2015 unter die Lupe genommen. Aus 418 Angeboten von 49 Anbietern wurden jeweils Direktversicherungen, fondsgebundene Tarife sowie Angebote von Pensionskassen einer näheren Betrachtung unterzogen. Bei der Analyse der unterschiedlichen Formen der betrieblichen Altersvorsorge wurde zwischen Einzel- und Kollektivtarifen unterschieden.

Im Großen und Ganzen zeigt der Test, dass die Leistungen der betrieblichen Altersvorsorge abgenommen haben. Vergleicht man die Tarife untereinander, wird nur schwer erkennbar, welche Kosten und Renditeerwartungen auf den Empfänger der Betriebsrente zukommen. Bei der Analyse der unterschiedlichen Betriebsrenten wurde das Hauptaugenmerk auf Kriterien wie Renditeerwartungen und Garantierenten gelegt. Immerhin möchte ein Versicherter, der jahrelang in die betriebliche Altersvorsorge einzahlt auch im Alter davon profitieren können. Hierbei deckt der Test auf, dass Interessierte sich nicht auf die angepriesenen Renditeversprechen verlassen sollten. In dem Zusammenhang sollten auch nicht die Kosten in Vergessenheit geraten. Hier offenbaren die unterschiedlichen Betriebsrenten einen enormen Kostenunterschied. Entscheidet sich ein 30-jähriger Versicherungsnehmer zum Abschluss einer betrieblichen Altersvorsorge hat er einen Kostenaufwand von durchschnittlich 7.400 Euro zu erwarten. Jedoch kommt es auch hier zu Abweichungen, die sowohl positiv als auch negativ ausfallen können. Während der Netto-Kollektivtarif LNKK von MyLife durchschnittliche Kosten in Höhe von 1.699 Euro verlangt müssen Versicherungsnehmer der Generali 10.417 Euro zahlen.

Öko-Test und Stiftung Warentest haben 2013 bAV-Testsieger gewählt

Sowohl Öko-Test als auch Stiftung Warentest (Ausgabe: 09/2013) haben die betriebliche Altersvorsorge im Jahr 2013 (Ausgabe: Juni 2013) untersucht. Bei Öko-Test stand die Direktversicherung im Juni 2013 im Mittelpunkt. Der Betriebliche Altersvorsorge Test stellte auf die anfallenden Kosten ab, denn diese reduzieren die Rendite der Altersvorsorge unmittelbar. Im Test fiel auf, dass die einzelnen Anbieter deutliche Unterschiede hinsichtlich der Kosten zeigen. So waren die teuersten Anbieter bis zu doppelt so teuer wie die günstigsten Versicherer. Stiftung Warentest hat dagegen größten Wert auf die Höhe der garantierten Rentenzahlung gelegt.

Da eine Gewinn- und Überschussbeteiligung nicht garantiert wird, kommt der Höhe der Garantierente eine große Bedeutung zu. Anbieter mit einer geringen Garantierente sind nämlich vergleichsweise teuer und kommen deshalb für einen Vertragsabschluss kaum in Frage. Sowohl den Testergebnissen von Stiftung Warentest als auch den Resultaten von Öko-Test ist aber die Objektivität gemein, so dass sich der Versicherte sehr gut auf ein solches Testurteil berufen kann.

Die Betriebliche Altersvorsorge Testsieger bei Öko-Test

Öko-Test hat in seiner Analyse größten Wert auf die Transparenz der Verträge und auf geringe Kosten gelegt. Zum Testsieger wurden die Europa Versicherung und die InterRisk gekürt. Beide Gesellschaften zeichneten sich bei ihrer betrieblichen Altersvorsorge durch günstige Tarife mit niedrigen Kosten aus. Insbesondere bei der Europa Versicherung ist das nicht erstaunlich. Der Direktversicherer überzeugt im Test in nahezu allen Sparten durch akzeptable Kosten, die die Rendite unmittelbar positiv beeinflussen.

Modelle der betrieblichen Altersvorsorge

Hat man sich einmal mit der betrieblichen Altersvorsorge vertraut gemacht und kann sich vorstellen mit ihrer Hilfe die Rente aufzubessern, stellt sich die Frage wie man das Kapital anlegen möchte. Dahingehend kann ein Blick auf die unterschiedlichen Modelle der betrieblichen Altersvorsorge sehr sinnvoll sein:

Pensionskasse

Bei der Pensionskasse handelt es sich um eine Versicherungsgesellschaft, die sich einzig der betrieblichen Altersvorsorge widmet. Dabei kann das Ansparen in zweierlei Hinsicht erfolgen. Zum einen gibt es Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit, die höhere Zinsversprechen zum Ausdruck bringen. Das Pendant dazu bilden die Aktiengesellschaften, die lediglich niedrige Garantiezinsen zum vertraglich vereinbaren. Jedoch kann der Sparer sicher sein, dass ihm diese Garantiezinsen mit hoher Sicherheit ausgezahlt werden. In der Regel sind Pensionskassen auf bestimmte Branchen und Betriebe ausgerichtet.

Direktversicherung

Arbeitet man in einem kleinen Betrieb, kommt es häufig vor, dass der Arbeitgeber die betriebliche Altersvorsorge als Direktversicherung anbietet. Hierbei handelt es sich im Allgemeinen um eine Lebens- oder Rentenversicherung. Ihre Beiträge sind dem Ursprung einer Entgeltumwandlung zu entnehmen, die entweder zu 100 Prozent der Arbeitgeber zahlt oder zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gerecht aufgeteilt werden. Während der Arbeitgeber sich an der Altersvorsorge beteiligt, wird dem Arbeitnehmer die spätere Ausschüttung vollends zugeschrieben. Sofern das Unternehmen Konkurs anmeldet, besteht kein Grund zur Sorge, da die Rentenansprüche des Arbeitnehmers bestehen bleiben. Mit dem Austritt aus dem Unternehmen hat der Arbeitnehmer die Möglichkeit, die Beitragszahlungen zu übernehmen. Dabei erfreuen sich einzig die Arbeitnehmerbeiträge einer staatlichen Förderung.

Pensionsfonds

Beim Pensionfonds wird dem Arbeitnehmer ein Recht auf vertraglich vereinbarte Leistungen gewährt. Im Gegensatz zu den vorherigen Modellen hat man beim Pensionfonds freie Auswahl bei den Geldanlagen und die Möglichkeit höhere Renditen zu erzielen, auch wenn diese an ein höheres Risiko gebunden sind. Kommt es zur Insolvenz des Unternehmens hat der Arbeitnehmer nichts zu befürchten, da der Pensionfonds über diverse Institutionen abgesichert ist. Die Leistungen des Pensionsfonds können zum einen als lebenslange Altersrente verbucht werden. Andererseits kann eine Zuteilung mittels Auszahlungsplan mit anschließender Restverrentung erfolgen. Im Hinblick auf die Beitragszahlung ermöglicht der Pensionfonds die Nutzung der Riester-Förderung. Der unmittelbare Abzug vom Bruttoeinkommen ermöglicht die staatlichen Zulagen wie auch steuerliche Geltendmachung der Aufwendungen als Sonderausgaben auszuweisen.

Unterstützungskasse

Bei der Unterstützungskasse handelt es sich um einen Zusammenschluss mehrerer Unternehmen, die Arbeitnehmern den Erhalt einer Betriebsrente ermöglichen. Dabei hat der Arbeitnehmer einen Anspruch gegenüber seinem Arbeitgeber. Ferner erfolgt eine Ausschüttung der Rentenzahlung auch nur, wenn die finanziellen Mittel dazu ausreichen. So fern dies nicht der Fall ist zahlt der Arbeitgeber den Fehlbetrag der bis zur Auszahlung der zugesagten Rente fehlt. In ihrem Fall kann sich der Arbeitnehmer die Riester Förderung nicht zunutze machen. Des Weiteren muss die Auszahlung der Betriebsrente unter dem Gesichtspunkt der Versteuerung erfolgen.

Direkt-/Pensionszusage

Mit dieser Art der betrieblichen Altersvorsorge besteht eine Verpflichtung der Rentenzahlung dem Arbeitnehmer gegenüber. Diese Zahlungen werden aus dem Betriebsvermögen entnommen. Für diesen Fall bildet der Arbeitgeber Pensionsrückstellungen. Wenn dem Unternehmen Zahlungsunfähigkeit droht, ist die Rentenzahlung nur gewährleistet, wenn der Arbeitgeber eine entsprechende Rückversicherung abgeschlossen hat. Hierbei ist eine Entgeltumwandlung möglich. Scheidet man aus dem Unternehmen verfallen gleichzeitig jegliche Ansprüche auf die Leistungen einer betrieblichen Altersvorsorge. Bis dahin erworbene Anwartschaften bleiben bestehen, während eine eigene Beitragszahlung wie auch Riester-Förderung nicht ermöglicht wird.

Die Favoriten bei Stiftung Warentest

Stiftung Warentest hat die besten Versicherungen im Bereich der Direktversicherung ermittelt. Als beste Gesellschaften wurden die Europa Versicherung und die Nürnberger Versicherung identifiziert. Auch hier fällt auf, dass der Direktversicher Europa offenbar mit einem sehr soliden Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen kann. Eine Gesellschaft, die in unabhängigen Tests gleich zweifach mit besten Ergebnissen abschneidet, ist für den Vertragsabschluss in jedem Fall sehr zu empfehlen.

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