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Betriebliche Altersvorsorge nachgelagerte Besteuerung

Betriebliche Altersvorsorge nachgelagerte Besteuerung: Sämtliche Durchführungswege profitieren

Für alle fünf Durchführungswege der betrieblichen Altersvorsorge:

  • Direktversicherung
  • Direktzusage
  • Pensionskasse
  • Pensionsfonds
  • Unterstützungskasse

gelten seit 2005 die Grundsätze der „Betriebliche Altersvorsorge nachgelagerte Besteuerung„. Das heißt:

Während des Berufslebens sind alle Aufwendungen, die in eine betriebliche Altersvorsorge fließen, von Steuerzahlungen befreit. Erst bei Bezug werden die Auszahlungen steuerpflichtig. Weil jedoch die Steuersätze im Rentenalter deutlich niedriger ausfallen, ist das für den Vertragsinhaber unterm Strich ein echter Steuervorteil.

Betriebliche Altersvorsorge: Nachgelagerte Besteuerung hat Grenzen

Um in den Genuss der Steuerfreiheit zu gelangen, dürfen die Einzahlungen in eine Direktversicherung, einen Pensionsfonds oder eine Pensionskasse im Jahr eine Höhe von maximal vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze Sozialversicherung zuzüglich 1800 Euro nicht überschreiten. Lediglich die Unterstützungskasse oder die Direktzusage kennt diese Obergrenze nicht.

Tipp: Spitzenverdiener, wie beispielsweise Geschäftsführer GmbH und Führungskräfte profitieren von dieser Regelung! Ihre Vorsorgegelder sind mit einer Direktzusage bzw. in einer Unterstützungskasse besonders steuersparend angelegt.

Betriebliche Altersvorsorge: Nachgelagerte Besteuerung, Unverfallbarkeit und die Möglichkeit der Übertragung bei Arbeitgeberwechsel

Wer für seine finanzielle Altersabsicherung selbst etwas tut, geniest den besonderen Schutz des Gesetzgebers. Sämtliche Arbeitnehmereinlagen sind ab dem ersten eingezahlten Betrag unverfallbar und können ohne Abstriche zum neuen Arbeitgeber mitgenommen werden. Außerdem garantiert das Betriebsrentengesetz allen Vertragsinhabern die Auszahlung ihrer angesparten Beiträge nach dem Grundsatz „Betriebliche Altersvorsorge nachgelagerte Besteuerung„. Das gilt auch im Falle einer Insolvenz. Ansprüche aus Unterstützungskassen, Pensionsfonds oder Direktzusagen sind in der Regel durch einen Pensionssicherungsverein abgesichert. Alle anderen betrieblich geförderten Vorsorgeformen unterliegend der Kontrolle durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Betriebliche Altersvorsorge: Nachgelagerte Besteuerung plus günstige Gruppentarife

Je höher der persönliche Steuersatz ist, umso lohnenswerter die Entgeltumwandlung. Gerade gut verdienende Fach- und Führungskräfte stehen mit diesem Rentenmodell besser da als mit einer rein privaten Vorsorge. Indem das Unternehmen mehrere Verträge abschließt, kann es zusätzlich von den zumeist preiswerteren Gruppentarifen profitieren.

Betriebliche Altersvorsorge: Hohe Sozialbeiträge bei der Auszahlung

Direktversicherungen Die böse Überraschung bei der betrieblichen Vorsorge

C hristiane M. aus dem Landkreis München war voller Vorfreude. Sie hatte schon genau geplant, wie sie die 120.000 Euro aus ihrer Direktversicherung ausgeben wollte: Ein neuer Wintergarten sollte es werden, den Rest wollte die Neu-Rentnerin in einen Kleinwagen stecken und bei einer Kreuzfahrt verjubeln. Doch es kam anders. Kurz nach der Auszahlung im Januar hielt die Krankenkasse die Hand auf.

Von der Auszahlung der betrieblichen Altersvorsorge forderte sie mehr als 21.600 Euro ein, fast ein Fünftel. Christiane M. konnte es nicht fassen. Wie Millionen andere Arbeitnehmer hatte die frühere Verlagsmanagerin nicht im Traum damit gerechnet, dass von der Summe Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge abgezogen werden – und sie damit viele Tausend Euro einbüßt.

In den Mitteilungen ihres Versicherers war davon in all den Jahren nie die Rede gewesen. „Mindestens 70 Prozent der Betroffenen wissen nicht, was auf sie zukommt, wenn die Auszahlung ansteht“, warnt Merten Larisch, Altersvorsorgespezialist der Verbraucherzentrale Bayern. Das System der betrieblichen Altersvorsorge entpuppt sich für viele Beschäftigte, die gesetzlich krankenversichert sind und oft jahrzehntelang über die Firma in eine Direktversicherung eingezahlt haben, als böse Überraschung.

Zum einen, weil die Lebensversicherung wegen des Dauerzinstiefs und der Neuregelung der Bewertungsreserven lange nicht die prognostizierte Rendite abgeworfen hat. Zum anderen, weil am Ende aktuell mehr als 18 Prozent Sozialbeiträge fällig werden, wenn das Geld auf einen Schlag ausgezahlt wird. Doch dieser finanzielle Hammer am Laufzeitende hat sich offenbar immer noch nicht herumgesprochen.

2004 änderte der Staat die Spielregeln

Viele Rentner fühlten sich nach dem Schock schlicht abkassiert, berichtet Larisch. Besonders bitter: Hätten die Betroffenen eine Lebensversicherung privat und nicht über den Chef als Versicherungsnehmer bespart oder wären sie privat krankenversichert, würden sie von den Sozialversicherungen nicht zur Kasse gebeten.

Für Sparer werden die Zeiten noch härter

Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Banken müssen künftig 0,4 Prozent Strafzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken wollen. Damit führt die EZB ihre Niedrigzinspolitik fort. Der Leidtragende ist der Verbraucher.

Quelle: Die Welt

Bei Vertragsabschluss konnten ältere Sparer auch noch davon ausgehen, dass sie ihre Auszahlung beitragsfrei bekommen. Der Staat hatte sie mit Steuer- und Abgabenvorteilen in die betriebliche Altersvorsorge (bAV) gelockt. Doch seit 2004 ist alles anders. Damals hat der Gesetzgeber plötzlich rückwirkend die Spielregeln geändert.

Seit 2004 müssen alle gesetzlich Krankenversicherte auch auf eine Kapitalabfindung den vollen Beitragssatz zahlen, also sowohl den Anteil des Arbeitnehmers wie des Arbeitgebers berappen. Egal, ob sie pflicht- oder freiwillig versichert sind. Derzeit liegt er bei durchschnittlich 15,7 Prozent für die Kasse plus 2,35 Prozent für die Pflegeversicherung (für Kinderlose 2,6). Und die Tendenz steigt.

Der nachträgliche Abzug erfolgt nicht nur auf die gezahlten Beiträge, sondern auf die gesamte Auszahlsumme. Damit die Beitragsbemessungsgrenze (2016 lag sie bei 50.850 Euro) nicht greift, wird das Geld auf zehn Jahre gestreckt und jeden Monat vom Konto des Rentners abgebucht. Das haut rein, warnt Elke Weidenbach, Versicherungsexpertin der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Versicherer melden Rekordzahl bei Verträgen

Das Beispiel von Christiane M. macht den Ärger deutlich: Die Höhe der Sozialabgaben wird so kalkuliert, dass ihre 120.000 Euro auf 120 Monate umgelegt werden. Es wird also so getan, als bekomme die Münchnerin zehn Jahre lang 1000 Euro im Monat. Darauf muss sie monatlich 157 Euro für die Krankenversicherung und 23,50 Euro für die Pflegeversicherung abstottern.

Vom Abzug betroffen sind nicht nur Betriebsrenten aus der Direktversicherung, sondern auch aus Versorgungswerken, Pensionsfonds oder Riester-Verträgen, die über den Arbeitgeber laufen. Trotzdem meldet der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ein neues Rekordhoch von derzeit mehr als 15 Millionen betrieblichen Altersvorsorgeverträgen, davon allein gut 7,6 Millionen Direktversicherungen.

Jeder Beschäftigte kann seit 2002 bis zu vier Prozent seines sozialversicherungspflichtigen Bruttogehalts durch eine Entgeltumwandlung in einen Vertrag investieren, den der Chef für ihn abschließt – also noch bevor er darauf Steuern und Sozialabgaben zahlen muss. 2016 fördert der Staat Arbeitnehmerbeiträge von bis zu 4776 Euro im Jahr. Das zieht offenbar. Der Arbeitgeber spart dabei seinen Anteil an den Sozialabgaben.

Erboste Rentner laufen Sturm

Was für die Einzahlungsphase so verlockend klingt, werde im Alter meist zum Draufzahlgeschäft, sagt Merten Larisch. Wer garantiert immer profitiert, sind die Arbeitgeber und Versicherer. Bei Sozialverbänden, Gewerkschaften und Verbraucherzentralen häufen sich denn auch die Beschwerden erboster Rentner.

Mit diesen sechs Tipps können Sie richtig Geld sparen

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Ob Mietnebenkosten oder Versicherungen: Viele Ausgaben, die das auf den ersten Blick nicht unbedingt vermuten lassen, können steuerlich geltend gemacht werden. Hier sind sechs lohnende Hinweise.

Quelle: Die Welt

Vereine wie der Verband der Direktversicherungsgeschädigten laufen gegen die Pflichtabgabe unverdrossen Sturm – obwohl die meisten Klageverfahren bereits höchstrichterlich abgeschmettert wurden. Politisch steht die betriebliche Entgeltumwandlung derzeit zwar auf dem Prüfstand. „Es ist aber nicht in Sicht, dass die momentane Rechtslage rückgängig gemacht wird“, sagt Dorothee Czennia, Referentin der Abteilung Sozialpolitik beim Sozialverband VdK in Berlin.

Was können Betroffene tun? Es gebe keine echte Chance, der Beitragspflicht zu entkommen, sagt Verbraucherschützerin Weidenbach. Ausnahme: Wer den Vertrag auf sich als Versicherungsnehmer umschreiben ließ und bis zum Ende weiter besparte, braucht als pflichtversicherter Rentner wenigstens auf diesen Anteil keine Krankenkassenbeiträge zu zahlen. Das hat das Bundesverfassungsgericht 2010 entschieden (Az.: 1 BvR 1660/08).

Ob sich diese Ausnahme auch auf Fälle bei Pensionskassen übertragen lässt, müssen die Verfassungsrichter noch klären.

Privat zu sparen, ist meist rentabler

Betroffenen Direktversicherten rät die Hamburger Verbraucherzentrale, sich auf das Urteil von 2010 zu berufen und vom Versicherer bestätigen zu lassen, welche Beiträge vom früheren Chef und welche privat eingezahlt wurden. Die Krankenkasse sollte dann den Beitrag neu berechnen und zu viel Gezahltes plus vier Prozent Zinsen zurückerstatten.

Deutsche legen im Monat 166 Euro zurück

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Seit Jahren kratzen die Zinsen an der Null-Prozent-Marke. Viele verzichten deshalb auf das Sparen. Im Durchschnitt legen die Deutschen im Monat trotzdem noch 166 Euro zur Seite.

Quelle: Die Welt

Lief die Police allerdings weiter auf die Ex-Firma und der Arbeitnehmer zahlte nur die Prämien selbst, wie häufig der Fall, sind die Kassenbeiträge sehr wohl fällig. Widerspruch nutzt dann nichts. Freiwillig krankenversicherte Rentner sind immer betroffen. Bei ihnen zählt alles zum beitragspflichtigen Einkommen, was zum Lebensunterhalt verbraucht werden kann.

Wichtig: Direktversicherungen sind nicht kündbar. Beim Jobwechsel kann der Vertrag aber meist nicht ohne Einbußen beim neuen Arbeitgeber weitergeführt werden. Dieser muss nur das Guthaben übernehmen, frühere Rabatte oder niedrige Gebühren aber nicht. Jobwechsler sollten sich vorher ausrechnen lassen, ob sie ihre Direktversicherung lieber beitragsfrei stellen, statt sie privat weiter zu besparen, rät Czennia.

Eine andere Möglichkeit für Sparer, die noch viele Jahre Laufzeit vor sich haben und denen der Chef nichts zuschießt: den Vertrag stilllegen und nichts mehr einzahlen, wenn die Mindestlaufzeit erreicht ist. Sie liegt in der Regel bei fünf Jahren. Auch hier sollten die Kosten vorher geklärt werden. Die bessere Alternative ist Merten Larisch zufolge, privat fürs Alter zu sparen. Das sei flexibler und meist auch rentabler.

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Direktversicherung – Besteuerung beim Arbeitnehmer – Beiträge

Ab 01.01.2005 ist das Steuerprivileg der Pauschalversteuerung nach 40b EStG für Neuverträge weggefallen. Bei Altverträgen (vor dem 31.12.2004 abgeschlossene Direktversicherung), die die Voraussetzungen für die nachgelagerte Besteuerung nach § 3 Nr. 63 nicht erfüllen oder auf Antrag, ermöglicht der Gesetzgeber einen Bestandsschutz (Beibehaltung der Pauschalversteuerung der Beiträge nach §40b EStG). Unter bestimmten Voraussetzungen gilt dieser Bestandsschutz auch, wenn der Vertrag zukünftig erhöht wird. Erfüllt die Direktversicherung die Voraussetzungen für die nachgelagerte Besteuerung nach § 3 Nr. 63 kann der Arbeitnehmer den Bestandsschutz nur erhalten, wenn er auf eine steuerfreie Verwendung seiner Beiträge verzichet.

Der Verzicht musste spätestens bis zum 30.06.2005 von dem Arbeitnehmer gegenüber seinem Arbeitgeber erklärt werden, da ansonsten die neue Förderung rückwirkend ab Januar 2005 gilt. Der Verzicht gilt jeweils für die Dauer des Dienstverhältnisses. Bei einem späteren Arbeitgeberwechsel muss bis zur ersten Beitragsfälligkeit ein erneuter Verzicht erklärt werden.

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Für Altverträge mit Bestandsschutz gilt:

Die Besteuerung der Beiträge beim Arbeitnehmer ist in §40, 40b EStG und LStR 129 geregelt.

(Gilt nur für Altverträge – vor dem 01.01.2005)

Beiträge zu einer Direktversicherung sind Arbeitslohn, und gehören daher zu dem zu versteuernden Einkommen des Arbeitnehmer. Dies ist unabhängig von der Höhe der Beiträge und setzt nur voraus, dass der Arbeitnehmer oder seine Hinterbliebenen bezugsberechtigt ist.

Unter folgenden Voraussetzungen ist die Pauschalbesteuerung durch den Arbeitgeber möglich:

  1. Es handelt sich um das 1. Dienstverhältnis (Lohnsteuerklasse I – V);
  2. die Direktversicherung hat eine Versicherungsdauer von mindestens 5 Jahren, außer bei Rentenversicherungen ohne Kapitalwahlrecht, oder wenn bei Gruppenversicherungsverträgen eine kürzere Dauer – mind. 3 Jahre – aus dem arbeitsrechtlichen Grundsatz der Gleichbehandlung erforderlich ist;
  3. bei einer kapitalbildenden Direktversicherung ist der Mindesttodesfallschutz bei Lebensversicherungen eingehalten, bei einer aufgeschobenen Rente mit Kapitalwahlrecht die Mindestfristen für die Ausübung eines Kapitalwahlrechtes;
  4. die Erlebensfalleistung wird nicht vor der Vollendung des 59. Lebensjahres fällig (siehe Direktversicherung – Alters- und Dauerbegrenzungen);
  5. eine vorzeitige Kündigung durch den Arbeitnehmer sowie eine Abtretung oder Beleihung des unwiderruflichen Bezugsrecht durch den Bezugsberechtigten ist ausgeschlossen (im allgemeinen über die sog. Kündigungsausschlussklausel vereinbart).

Der Pauschalsteuersatz beträgt (Stand 2004) 20%. Dazu kommen Solidaritätszuschlag und pauschale oder individuelle Kirchensteuer.

Der pauschalbesteuerungsfähige Beitrag beträgt bis zu 1752 € jährlich. Bei einem Arbeitsplatzwechsel kann dieser Betrag doppelt ausgeschöpft werden (er gilt nicht pro Arbeitnehmer, sondern pro 1. Dienstverhältnis; 129(9) LStR).

Bei einer Rückdatierung (die zur Vermeidung einer teilweisen Kapitalertragsteuerpflicht nicht über 3 Monate betragen sollte) muss die Gesamtheit der in einem Kalenderjahr fälligen Beiträge unterhalb dieser Grenze liegen Kapitalertragsteuer in der Lebensversicherung.

Beitragsteile über der Pauschalversteuerungsgrenze sind vom Arbeitnehmer als Einkommen zu versteuern; diese Beitragsteile können im Rahmen von Sonderausgaben steuerlich berücksichtigt werden.

Der Arbeitgeber führt die zu zahlende Pauschalsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer direkt an das Finanzamt ab. Die Pauschalsteuer kann mit den Direktversicherungsbeiträgen vom Arbeitgeber als betrieblicher Aufwand steuerlich geltend gemacht werden (siehe Direktversicherung – Besteuerung beim Arbeitgeber)

Steuerschuldner der Pauschalsteuer ist der Arbeitgeber. Der Arbeitnehmer kann sie deshalb nicht von seiner Steuerschuld oder seinem zu versteuernden Einkommen abziehen (EStG §40(3)), selbst wenn er sie bei einer Gehaltsumwandlung wirtschaftlich selbst trägt. Dies gilt seit 1.4.1999. Seit diesem Zeitpunkt vermindert eine vom Arbeitnehmer übernommene Pauschalsteuer auch nicht mehr die Bemessung seiner Sozialversicherungsbeiträge (siehe auch Gehaltsumwandlung – Sozialversicherungsbeiträge).

Die Direktversicherung wird in die bisher schon für die Pensionskasse und den Pensionsfonds gültige Förderung gemäß § 3 Nr. 63 EStG eingebunden:

  • Direktversicherungsbeiträge sind bis zu einem Höchstbetrag von 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung einkommenssteuerfrei. Der Höchstbetrag im Jahr 2005 beträgt 2496,00 € West bzw. 2.112 € Ost.
  • Dazu kommt ein konstanter Aufstockungsbetrag von 1.800 Euro, wenn keine Pauschalversteuerung nach § 40b EStG für bestehende Direkt- oder Pensionskassenversicherungen genutzt wird.
  • Steuerfreie Beiträge aus dem Bruttoentgelt bis 4 % der Beitragsbemessungsgrenze sind nicht sozialversicherungspflichtig. Dies gilt bis Ende des Jahres 2008. Beiträge über 4 % der Beitragsbemessungsgrenze sind grundsätzlich sozialversicherungspflichtig. Das gilt auch für den Aufstockungsbetrag.
  • Tritt der Leistungsfall ein, sind Leistungen, die aus steuerbefreiten Beiträgen resultieren, vollständig zu versteuern. Mitglieder gesetzlicher Krankenkassen sind beitragspflichtig zur Krankenversicherung der Rentner sowie zur Pflegeversicherung.

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Источники: http://www.betriebliche-altersvorsorge24.info/betriebliche-altersvorsorge/betriebliche-altersvorsorge-nachgelagerte-besteuerung/, http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article153721036/Die-boese-Ueberraschung-bei-der-betrieblichen-Vorsorge.html, http://www.versicherung-vergleiche.de/betriebliche_altersvorsorge/lexikon/direktversicherung_besteuerung_arbeitnehmer.htm

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