Berufsunfähigkeitsversicherungen vergleich

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Berufsunfähigkeitsversicherung: Jetzt vergleichen

Worauf es bei einer Versicherung gegen Berufsunfähigkeit ankommt

Die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit (BU) gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Sie springt ein, wenn es die Gesundheit nicht mehr erlaubt, zu arbeiten. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb so sinnvoll, weil die Erwerbsminderungsrente der Rentenversicherung nur geringen Summen oder gar nicht zahlt. Das kann zum Beispiel bei Selbstständigen der Fall sein oder wenn man mehr als sechs Stunden am Tag einer beliebigen Arbeit nachgehen kann.

Die Gründe für eine Berufsunfähigkeit können vielfältig sein. Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen haben als Ursache in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Sie haben die Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates als häufigste BU-Ursache überholt und stehen inzwischen auf Platz eins. Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates liegen dahinter. Krebs und Unfälle sind in deutlich unter 20 Prozent der Fälle die Ursache dafür, dass jemand nicht mehr arbeiten kann.

Wie hoch eine Berufsunfähigkeitsversicherung sein sollte

Doch wie hoch sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung ausfallen? Der Bund der Versicherten rät, dass die Rente deutlich über den staatlichen Sozialleistungen liegen sollte. Er schlägt eine Monatsrente von mindestens 1000 Euro vor. Um die Inflation auszugleichen, rät der Versichertenbund auch dazu, eine Dynamik zu vereinbaren. Dadurch steigt die Summe jedes Jahr etwas an – allerdings auch die Höhe des Beitrags.

Die gewünschte Absicherung ist ein wichtiger Faktor, der die Prämien beeinflusst. Die Höhe des Beitrags einer Berufsunfähigkeitsversicherung hängt aber auch noch von anderen Dingen ab. Dazu gehören neben der Höhe der gewünschten Zahlungen die Laufzeit der Versicherung, Alter, Beruf und der Gesundheitszustand. Je jünger und gesünder man beim Abschluss ist, desto günstiger sind also die Beiträge.

Bei Gesundheitsfragen nicht lügen

Den Gesundheitszustand ermittelt der Versicherer anhand zahlreicher Fragen. Diese sollten vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt werden, auch wenn das unter Umständen den Beitrag erhöht. Beim Ausfüllen kann bei Fragen und Zweifelsfällen in der Regel der Arzt weiterhelfen. Ehrlichkeit ist wichtig: Wer falsche Angaben macht und erwischt wird riskiert, dass die Versicherung nur teilweise oder gar nichts im Ernstfall zahlt. Denn bei Antrag auf Zahlung überprüft der Versicherer nicht nur, ob Gründe für eine Berufsunfähigkeit tatsächlich vorliegen, sondern auch, ob die Gesundheitsangaben bei Vertragsabschluss korrekt waren.

Bei der Laufzeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig, dass sie das gesamte Arbeitsleben abdecken sollte. Das heißt, es ist ratsam, sie bis zum Beginn der Rente laufen zu lassen.

Oft bieten Versicherungen einen Berufsunfähigkeitsschutz in Kombination mit anderen Policen wie Kapitalversicherungen an. Davon rät der Bund der Versicherten aber ab. Der Grund: Wenn die Kapitalversicherung nicht mehr bedient werden kann, weil das Geld nicht mehr reicht, erlischt auch der Schutz gegen Berufsunfähigkeit.

Wichtige Details im Vertragstext

Der Bund der Versicherten empfiehlt auch, auf einige Formulierungen im Vertragstext zu achten, damit der Schutz auch wirklich so greift, wie der Versicherte es will:

Abstrakte Verweisung: Mit einer abstrakten Verweisung kann der Versicherer den Kunden im Falle einer Berufsunfähigkeit auf eine andere Tätigkeit verweisen, die der bisherigen beruflichen Stellung und Erfahrung entspricht. Sehen die Vertragsbedingungen die Möglichkeit der abstrakten Verweisung vor, kann der Versicherer die Zahlung der Rente verweigern, wenn der Versicherte einen anderen zumutbaren Beruf ausüben könnte. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Betroffene den Beruf tatsächlich ausübt oder ob es überhaupt eine freie Stelle auf dem Arbeitsmarkt dafür gibt. Es kommt nur darauf an, ob er dazu in der Lage wäre. Ist mit dem Versicherer ein Verzichtet auf diese Klausel vereinbart, muss sich der Kunde deswegen keine Sorgen machen.

Prognosezeitraum: Beim Prognosezeitraum geht es darum, ab welchen Zeitraum der Versicherer zahlt: Greift die Police erst, wenn der Versicherte voraussichtlich „dauerhaft außerstande“ ist, der zuletzt ausgeübten Tätigkeit nachzugehen? Oder bereits, wenn er „voraussichtlich mindestens sechs Monate“ nicht arbeiten kann? Das ist natürlich wesentlich günstiger für den Betroffenen – zumal der Zeitraum exakt definiert ist.

Verzicht auf § 19 VVG: Nach Paragraf 19 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) hat der Versicherer das Recht, die Beiträge anzuheben oder den Vertrag zu kündigen, wenn der Kunde bei Antragsstellung schuldlos nicht die korrekten Angaben gemacht hat, wenn er also zum Beispiel eine Vorerkrankung oder gefährliche Hobbys nicht aufgelistet hat. Allerdings kann ein Verzicht auf diesen Paragrafen vereinbart werden.

Beitragsdynamik: Zum Ausgleich der Inflation ist es sinnvoll, dass sich die Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung dynamisch erhöhen.

Weltweiter Versicherungsschutz: Hier geht es um die Frage, ob die Versicherung auch im Ausland greift.

Karenzzeit: Unter dem Begriff Karenzzeit versteht man den Zeitraum, der vom Eintritt beziehungsweise der Feststellung der Berufsunfähigkeit bis zur erstmaligen Zahlung vergeht. Wer einer Karenzzeit zustimmt, kann bei den Beiträgen sparen. Allerdings muss der Versicherte dann im Versicherungsfall erst einmal eine gewisse Zeit selber überbrücken und von seinen Ersparnissen leben. Der Bund der Versicherten rät daher zur Vorsicht bei der Vereinbarung einer Karenzzeit.

Berufsunfähigkeitsversicherung kaum zu ersetzen

Aufpassen sollte man schließlich noch dabei, zu glauben, dass andere Versicherungen wie eine Unfallversicherung, Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder eine Dread-Disease-Versicherung ein Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung sein könnten. Sie sind in aller Regel keine Alternative. So zahlt die Unfallversicherung nur nach einem Unfall, aber nicht, wenn andere Faktoren zu einer Berufsunfähigkeit führen. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung greift nur, wenn der Kunde überhaupt keinen Beruf mehr ausüben kann. Die Dread-Disease-Police schließlich zahlt bloß bei denen im Leistungskatalog aufgeführten Krankheiten. Auch das ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die eine oder andere Versicherung kann aber als Ergänzung durchaus sinnvoll sein.

Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten

Mit dem Studium beginnt die berufliche Zukunft – und die sollte möglichst von Anfang an abgesichert sein. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) ist hierbei für Studenten besonders wichtig. Die Versicherung zahlt eine monatliche Rente und sichert damit deine Existenz, falls du nach einer schweren Krankheit oder einem Unfall deinen Beruf nicht mehr ausüben kannst.

Warum ist ein privater BU-Schutz für Studenten wichtig?

Wirst du als Student berufsunfähig, hast du in der Regel keinen Anspruch auf eine staatliche Erwerbsminderungsrente, da junge Menschen im Studium meistens noch keine fünf Versichertenjahre bei der gesetzlichen Rentenversicherung vorweisen können. Wenn du also deinen angestrebten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht ausüben kannst, bist du gesetzlich überhaupt nicht abgesichert.

Daher ist eine private Berufsunfähigkeitsversicherung gerade während des Studiums sinnvoll. Schließt du bereits als Student einen privaten BU-Schutz ab, erhältst du recht günstige Tarife, da der Versicherungsbeitrag vor allem vom Alter zu Vertragsabschluss bestimmt wird. Darüber hinaus hast du als Student meist noch keine gesundheitlichen Probleme und erhältst einen Vertrag ohne Ausschlüsse oder Risikozuschläge für Vorerkrankungen. Versicherst du dich also bereits als Student, zahlst du über die gesamte Versicherungslaufzeit deutlicher weniger als bei einem späteren Einstieg.

Früh abschließen lohnt sich

Im Vergleich zahlt ein Student über die gesamte Versicherungslaufzeit deutlich weniger als beispielsweise ein 35-jähriger Redakteur. Beide Versicherungen zahlen im Fall einer Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente von 1.000 Euro und haben eine Laufzeit bis zum 67. Lebensjahr.

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Das solltest du beim Abschluss beachten

Auf einige Dinge solltest Du vor dem Abschluss einer Versicherung besonders achten.

 Vertragslaufzeit

Da sich die Laufzeit des Versicherungsvertrags nachträglich nicht ändern lässt, sollte die Laufzeit ausreichend lange gewählt werden. Empfohlen ist dabei eine Laufzeit bis zum gesetzlichen Rentenalter, das aktuell bei 67 Jahren liegt. Wählt man eine kürzere Laufzeit, müssen im Fall einer Berufsunfähigkeit die Jahre bis zur Rente finanziell überbrückt werden.

 Höhe der BU-Rente

Als Student empfehlen wir dir, zunächst eine monatliche Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 1.000 bis 1.250 Euro zu vereinbaren, um ausreichend abgesichert zu sein. Achte bei deiner Tarifwahl auch auf die sogenannte Nachversicherungsgarantie. Diese erlaubt es dir, die monatliche BU-Rente später bei bestimmten Ereignissen zu erhöhen – etwa nach Abschluss des Studiums.

 Gesundheitsfragen

Die meisten BU-Versicherungen stellen vor Vertragsabschluss mehrere Fragen zu deinem Gesundheitszustand – in der Regel betrifft dies die letzten fünf bis zehn Jahre. Diese Gesundheitsfragen solltest du wahrheitsgemäß beantworten. Verschweigst du Vorerkrankungen oder Allergien, kann das den Versicherungsschutz gefährden.

 Tarife für Studenten

Prüfe genau, ob ein spezieller Studententarif für dich sinnvoll ist. Zwar sind bei diesen Tarifen die Versicherungsbeiträge zu Beginn oft sehr günstig, allerdings steigen sie oftmals nach einigen Jahren sprunghaft an. Somit sind solche Einsteigertarife oftmals über die gesamte Laufzeit gesehen teurer als herkömmliche Tarife.

 Selbstständiger Vertrag

Auch wenn viele Versicherungen die Berufsunfähigkeitsversicherung in Kombination mit anderen Produkten – beispielsweise einer Kapitallebensversicherung – anbieten, solltest du besser einen selbstständigen Vertrag (SBU) abschließen. Dadurch bewahrst du dir eine größtmögliche Flexibilität und erhältst die Versicherung so günstig wie möglich.

 Überschussleistungen als Beitragsverrechnung

Bei Vertragsabschluss kannst du wählen, wie du an den Überschüssen des Versicherers beteiligt werden möchtest. Hier raten wir dir zur Beitragsverrechnung. Das bedeutet, dass die Überschüsse direkt mit dem Beitrag verrechnet werden. Dadurch ist dein zu zahlender Versicherungsbeitrag geringer.

Neben der Beitragsverrechnung gibt es auch die Möglichkeit einer verzinslichen Ansammlung. Dabei werden die Überschüsse zusammen mit den Zinsen am Ende der Vertragslaufzeit ausgezahlt. Du profitierst jedoch mehr von der Beitragsverrechnung. Das eingesparte Geld kannst du dann unabhängig von der Versicherung anlegen.

 Definition der Berufsunfähigkeit im Versicherungsvertrag

Du solltest bei der Tarifauswahl darauf achten, wie der Begriff Berufsunfähigkeit vom Versicherer in den Versicherungsbedingungen definiert wird. Manche Studententarife zahlen beispielsweise nur, wenn du gar keinen Beruf mehr ausüben kannst, und sind damit eher Erwerbsunfähigkeitsversicherungen.

Gute Berufsunfähigkeitsversicherungen legen hingegen dein angestrebtes Berufsbild möglichst genau fest und zahlen die vereinbarte Monatsrente aus, wenn du aus gesundheitlichen Gründen in diesem Beruf nicht mehr arbeiten kannst.

Die häufigsten Ursachen einer Berufsunfähigkeit

Hauptursachen einer Berufsunfähigkeit sind Nervenkrankheiten oder psychische Erkrankungen (31 Prozent). An zweiter Stelle stehen Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates – beispielsweise Probleme mit dem Rücken (21 Prozent).

Lediglich jeder zehnte Fall einer Berufsunfähigkeit wird durch einen Unfall verursacht. Eine private Unfallversicherung bietet dir daher keinen ausreichenden Schutz für den Fall, dass du berufsunfähig werden solltest.

Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten vergleichen

Für Studenten ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung ein wichtiger und sinnvoller Schutz. Mit einem Vertragsabschluss gleich zu Beginn des Studiums sicherst du dir für die gesamte Laufzeit niedrige Beiträge. Mit unserem kostenlosen Online-Rechner kannst du schnell und unverbindlich eine Vielzahl an Berufsunfähigkeitsversicherungen vergleichen und dabei eine Menge Geld sparen.

Unsere Experten stehen dir unter unserer kostenlosen Service-Nummer für weitere Fragen oder eine persönliche Beratung gerne zur Verfügung.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Früh abschließen: Schließe eine Berufsunfähigkeitsversicherung möglichst früh ab.
  • Rentenhöhe: Versichere eine monatliche Rente von 1.000 bis 1.250 Euro, die du später erhöhen kannst.
  • Bis zur Rente absichern: Vereinbare möglichst eine Laufzeit bis zum 67. Lebensjahr.
  • Beim Antrag nicht schummeln: Beantworte die Fragen zu Vorerkrankungen so genau wie möglich, um deinen Versicherungsschutz nicht zu gefährden.
  • Möglichst genaues Berufsbild: Achte darauf, ob der versicherte Beruf möglichst genau festgelegt ist. Dann kann der Versicherer später nicht auf andere Berufe verweisen.
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Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich

Das große Angebot der Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Verbraucher nur schwer zu überblicken – zumal die Anbieter ihre Tarife regelmäßig anpassen, was die Übersichtlichkeit nicht gerade verbessert.

–> Ein wenig weiter unten auf dieser Seite finden Sie unseren Vergleichsrechner, mit dem Sie sofort aktuelle Tarife aus 2017 vergleichen können.

Inhaltsverzeichnis dieser Seite

Warum ein Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung wichtig ist

Was für den Arbeitskollegen gut ist, ist nicht zwangsläufig auch für einen selbst das Beste. Die persönlichen Voraussetzungen mögen sich auf den ersten Blick ähneln, doch können die vielen Details dafür sorgen, dass die Beiträge deutlich unterschiedlich ausfallen.

Wer sich nur hin und wieder mit Berufsunfähigkeitsversicherungen beschäftigt, hat schlechte Karten bei der Suche nach einem passenden Angebot. Die Wahl eines ungünstigen Tarifs kann über die Jahre unnötige Mehrkosten von vielen Tausend Euro verursachen.

Verschaffen Sie sich mit einem Berufsunfähigkeitsversicherung-Vergleich einen optimalen Marktüberblick und ermitteln Sie das Angebot, das am besten zu Ihnen und Ihren persönlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen passt (vorab finden Sie auch schonmal wichtige Testergebnisse zur Berufsunfähigkeitsversicherung hier).

Ein Berufsunfähigkeitsversicherung-Vergleich lohnt sich, wenn …

… der Wegfall der Wartezeit gewünscht wird

Tritt der Versicherungsfall ein (muss der Versicherte seine Berufsunfähigkeitsversicherung also in Anspruch nehmen), dauert es in der Regel, bis die erste Rate der Rente ausgezahlt wird. Bei vielen Versicherungen wird erst sechs Monate nach Antragstellung ausgezahlt, bei einigen Anbietern sogar noch später.

Häufig beziehen die Versicherungsnehmer zu Beginn dieser Zeit noch ein Gehalt von ihrem Arbeitgeber. Der finanzielle Haushalt ist damit gesichert. Einige Versicherungsnehmer haben zudem eine kleines finanzielles Polster, mit dem dieser Zeitraum überbrückt werden kann. Ist dieses allerdings nicht der Fall, kann die Wartezeit zu einem echten Problem werden.

Berücksichtigen Sie die Wartezeit, wenn Sie einen Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung durchführen. Wenn Sie Wert darauf legen, dass die Wartezeit wegfällt, müssen Sie in vielen Fällen leicht höhere Beiträge in Kauf nehmen. Wenn die Wartezeit für Sie wiederum keine Rolle spielt, sollten Sie beim Berufsunfähigkeitsversicherung-Vergleich darauf achten, dass es diese Karenzzeit gibt, um nicht höhere Raten zu zahlen als notwendig.

… keine rückwirkenden Leistungen gewährt werden

Vergleichen Sie die verschiedenen Meldefristen der Tarife. Hier werden zum Teil rückwirkende Leistungen bei verspäteter Meldung gewährt, in einigen Fällen von bis zu drei Jahren. Das ist nicht unerheblich, da eine Berufsunfähigkeit oft erst mit Verzögerung festgestellt wird.

… keine Nachversicherungsgarantie enthalten ist

Wenn absehbar ist, dass der BU-Vertrag im Laufe der Jahre angepasst werden soll (zum Beispiel aufgrund von Änderungen der persönlichen Verhältnisse durch Heirat oder Familienzuwachs), ist eine so genannte Nachversicherungsgarantie wichtig. Mit der Garantie können Versicherungsnehmer bei ihrem Versicherer in einen anderen Tarif wechseln – zum Teil sogar ohne zusätzliche Kosten.

Beachten Sie: Angebote, die ohne eine Nachversicherungsgarantie günstig sind, können mit einer Garantie deutlich teurer ausfallen als andere Tarife. Berücksichtigen Sie dieses, wenn Sie einen Berufsunfähigkeitsversicherung-Vergleich durchführen. Womöglich kommen doch eher andere Tarife für Sie infrage, wenn eine Nachversicherungsgarantie gewünscht wird.

… der Prognosezeitraum zu lang ist

Der Prognosezeitraum beschreibt die Zeit, in der der Versicherungsnehmer nach Einschätzung des Arztes berufsunfähig ist. Idealerweise beträgt der Prognosezeitraum sechs Monate.

Je länger der Zeitraum ist, desto schwieriger ist es für den Arzt, eine passende Prognose zu treffen. Einige Ärzte verhalten sich hier zurückhaltend, was eher dem Versicherer entgegen kommt, weniger dem Versicherungsnehmer. Es lohnt sich also, einen Berufsunfähigkeitsversicherung-Vergleich durchzuführen, wenn der Prognosezeitraum des gewählten Tarifs zu lang ist.

Tipp: Pauschalregelungen oft sinnvoll

Berücksichtigen Sie beim Berufsunfähigkeitsversicherung-Vergleich: Pauschalregelungen sind für viele Versicherungsnehmer sinnvoller als Staffelregelungen.

Während der Versicherte bei der Pauschalregelung die volle Rentenzahlung erhält, wenn er zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig ist, werden bei der Staffelregelung auch nur die 50 Prozent ausgezahlt. Die volle Rente wird bei der Staffelregelung oft erst bei 75 Prozent gewährt.

Ein Vorteil der Staffelregelung ist allerdings: Der Versicherungsnehmer erhält eine Auszahlung bereits bei 25-prozentiger Berufsunfähigkeit, nämlich 25 Prozent der vollen Rente.

… der gewünschte Tarif voller unverständlicher Formulierungen steckt

Wie auch bei allen anderen Verträgen ist es bei der Berufsunfähigkeitsversicherung wichtig, dass beide Vertragsparteien wissen, worauf sie sich einigen – und zwar ausnahmslos. Der Versicherungsnehmer sollte also durchweg verstehen, was in dem Vertrag festgehalten wird, den der Versicherungsgeber anbietet.

Gibt es nun bei einem Tarif zahlreiche Klauseln, die ein Laie nicht verstehen kann, ist dieses schlecht und sollte ein Grund sein, sich entweder beim Versicherer zu erkundigen oder gleich nach einer Alternative umzuschauen. Der Hintergrund: Viele Klauseln eignen sich in einem Rechtsstreit dazu, von den Vertragspflichten zurückzutreten! In so einem Fall wird der Versicherungsnehmer mit großer Wahrscheinlichkeit den Kürzeren ziehen.

Machen Sie also rechtzeitig einen Berufsunfähigkeitsversicherung-Vergleich und ermitteln Sie im Zweifelsfall, ob es nicht auch andere Angebote gibt, die ebenfalls günstig und zugleich gut verständlich sind. Fragen Sie bei Bedarf einen Experten von berufsunfähigkeitsversicherungen-heute.de, welcher Tarif für Sie der richtige ist. Die Beratung ist durchweg kostenlos und unverbindlich.

Berufsunfähigkeitsversicherung-Vergleich: Kombi-Angebote beachten!

Einige Versicherer bieten Berufsunfähigkeitsversicherung in Kombination mit zum Beispiel einer Lebensversicherung oder einer Riester-Rente an. Beachten Sie dieses beim Berufsunfähigkeitsversicherung-Vergleich! Denn Kombi-Angebote sind in der Regel günstiger als einzeln abgeschlossene Verträge.

Womöglich rechnet es sich, vorhandene Altersvorsorgeverträge aufzulösen bzw. ruhen zu lassen, um anschließend ein BU-Kombi-Angebot zu wählen. Wenden Sie sich bei Bedarf an Ihren Versicherungsfachmann von berufsunfähigkeitsversicherungen-heute.de, der mit Ihnen verschiedene Varianten durchrechnet.

Rechtzeitiger Vertragsabschluss lohnt sich

Je früher, desto besser – Wer bereits in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, zahlt niedrigere Beiträge. Denn die Risikokalkulation der Versicherer orientiert sich zu einem großen Teil am Alter des Antragstellers. Zudem schneiden junge Menschen deutlich besser bei der obligatorischen Gesundheitsprüfung ab – viele Erkrankungen (auch kleinere gesundheitliche Probleme) treten erst in fortgeschrittenem Alter auf. Die Wahrscheinlichkeit, dass es relevante Vorerkrankungen gibt, ist bei jüngeren Menschen deutlich niedriger.

Grundsätzlich gilt: Je jünger der Antragsteller und je weniger Krankheiten, desto niedriger die Beiträge!

Kümmern Sie sich also am besten rechtzeitig um eine günstige Absicherung und machen einen Berufsunfähigkeitsversicherung-Vergleich (BU-Vergleich).

Tipp: Vermeiden Sie eine zu niedrige BU-Rente

Wer in früheren Jahren eine BU abschließt, ist klar im Vorteil, auch wenn nur geringe BU-Beiträge gezahlt werden. Doch sollte immer so geplant werden, dass die Mindestrente im Versicherungsfall immer über der 1.000-Euro-Grenze liegt.

Die privat abgeschlossene BU-Rente wird mit der staatlichen Grundsicherung verrechnet, die unter Umständen in Anspruch genommen wird. Es kann also passieren, dass man über viele Jahre in die BU eingezahlt hat und im Versicherungsfall davon nichts hat! Vermeiden Sie also Verträge, bei denen die BU-Rente unter 1.000 Euro liegt.

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Источники: http://versicherungs-angebot.focus.de/berufsunfaehigkeitsversicherung-vergleich, http://www.check24.de/berufsunfaehigkeitsversicherung/studenten/, http://www.berufsunfaehigkeitsversicherungen-heute.de/vergleich/

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