Berufsunfaehigkeitsversicherung vergleich

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Berufsunfähigkeitsversicherung: Jetzt vergleichen

Worauf es bei einer Versicherung gegen Berufsunfähigkeit ankommt

Die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit (BU) gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Sie springt ein, wenn es die Gesundheit nicht mehr erlaubt, zu arbeiten. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb so sinnvoll, weil die Erwerbsminderungsrente der Rentenversicherung nur geringen Summen oder gar nicht zahlt. Das kann zum Beispiel bei Selbstständigen der Fall sein oder wenn man mehr als sechs Stunden am Tag einer beliebigen Arbeit nachgehen kann.

Die Gründe für eine Berufsunfähigkeit können vielfältig sein. Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen haben als Ursache in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Sie haben die Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates als häufigste BU-Ursache überholt und stehen inzwischen auf Platz eins. Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates liegen dahinter. Krebs und Unfälle sind in deutlich unter 20 Prozent der Fälle die Ursache dafür, dass jemand nicht mehr arbeiten kann.

Wie hoch eine Berufsunfähigkeitsversicherung sein sollte

Doch wie hoch sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung ausfallen? Der Bund der Versicherten rät, dass die Rente deutlich über den staatlichen Sozialleistungen liegen sollte. Er schlägt eine Monatsrente von mindestens 1000 Euro vor. Um die Inflation auszugleichen, rät der Versichertenbund auch dazu, eine Dynamik zu vereinbaren. Dadurch steigt die Summe jedes Jahr etwas an – allerdings auch die Höhe des Beitrags.

Die gewünschte Absicherung ist ein wichtiger Faktor, der die Prämien beeinflusst. Die Höhe des Beitrags einer Berufsunfähigkeitsversicherung hängt aber auch noch von anderen Dingen ab. Dazu gehören neben der Höhe der gewünschten Zahlungen die Laufzeit der Versicherung, Alter, Beruf und der Gesundheitszustand. Je jünger und gesünder man beim Abschluss ist, desto günstiger sind also die Beiträge.

Bei Gesundheitsfragen nicht lügen

Den Gesundheitszustand ermittelt der Versicherer anhand zahlreicher Fragen. Diese sollten vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt werden, auch wenn das unter Umständen den Beitrag erhöht. Beim Ausfüllen kann bei Fragen und Zweifelsfällen in der Regel der Arzt weiterhelfen. Ehrlichkeit ist wichtig: Wer falsche Angaben macht und erwischt wird riskiert, dass die Versicherung nur teilweise oder gar nichts im Ernstfall zahlt. Denn bei Antrag auf Zahlung überprüft der Versicherer nicht nur, ob Gründe für eine Berufsunfähigkeit tatsächlich vorliegen, sondern auch, ob die Gesundheitsangaben bei Vertragsabschluss korrekt waren.

Bei der Laufzeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig, dass sie das gesamte Arbeitsleben abdecken sollte. Das heißt, es ist ratsam, sie bis zum Beginn der Rente laufen zu lassen.

Oft bieten Versicherungen einen Berufsunfähigkeitsschutz in Kombination mit anderen Policen wie Kapitalversicherungen an. Davon rät der Bund der Versicherten aber ab. Der Grund: Wenn die Kapitalversicherung nicht mehr bedient werden kann, weil das Geld nicht mehr reicht, erlischt auch der Schutz gegen Berufsunfähigkeit.

Wichtige Details im Vertragstext

Der Bund der Versicherten empfiehlt auch, auf einige Formulierungen im Vertragstext zu achten, damit der Schutz auch wirklich so greift, wie der Versicherte es will:

Abstrakte Verweisung: Mit einer abstrakten Verweisung kann der Versicherer den Kunden im Falle einer Berufsunfähigkeit auf eine andere Tätigkeit verweisen, die der bisherigen beruflichen Stellung und Erfahrung entspricht. Sehen die Vertragsbedingungen die Möglichkeit der abstrakten Verweisung vor, kann der Versicherer die Zahlung der Rente verweigern, wenn der Versicherte einen anderen zumutbaren Beruf ausüben könnte. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Betroffene den Beruf tatsächlich ausübt oder ob es überhaupt eine freie Stelle auf dem Arbeitsmarkt dafür gibt. Es kommt nur darauf an, ob er dazu in der Lage wäre. Ist mit dem Versicherer ein Verzichtet auf diese Klausel vereinbart, muss sich der Kunde deswegen keine Sorgen machen.

Prognosezeitraum: Beim Prognosezeitraum geht es darum, ab welchen Zeitraum der Versicherer zahlt: Greift die Police erst, wenn der Versicherte voraussichtlich „dauerhaft außerstande“ ist, der zuletzt ausgeübten Tätigkeit nachzugehen? Oder bereits, wenn er „voraussichtlich mindestens sechs Monate“ nicht arbeiten kann? Das ist natürlich wesentlich günstiger für den Betroffenen – zumal der Zeitraum exakt definiert ist.

Verzicht auf § 19 VVG: Nach Paragraf 19 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) hat der Versicherer das Recht, die Beiträge anzuheben oder den Vertrag zu kündigen, wenn der Kunde bei Antragsstellung schuldlos nicht die korrekten Angaben gemacht hat, wenn er also zum Beispiel eine Vorerkrankung oder gefährliche Hobbys nicht aufgelistet hat. Allerdings kann ein Verzicht auf diesen Paragrafen vereinbart werden.

Beitragsdynamik: Zum Ausgleich der Inflation ist es sinnvoll, dass sich die Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung dynamisch erhöhen.

Weltweiter Versicherungsschutz: Hier geht es um die Frage, ob die Versicherung auch im Ausland greift.

Karenzzeit: Unter dem Begriff Karenzzeit versteht man den Zeitraum, der vom Eintritt beziehungsweise der Feststellung der Berufsunfähigkeit bis zur erstmaligen Zahlung vergeht. Wer einer Karenzzeit zustimmt, kann bei den Beiträgen sparen. Allerdings muss der Versicherte dann im Versicherungsfall erst einmal eine gewisse Zeit selber überbrücken und von seinen Ersparnissen leben. Der Bund der Versicherten rät daher zur Vorsicht bei der Vereinbarung einer Karenzzeit.

Berufsunfähigkeitsversicherung kaum zu ersetzen

Aufpassen sollte man schließlich noch dabei, zu glauben, dass andere Versicherungen wie eine Unfallversicherung, Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder eine Dread-Disease-Versicherung ein Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung sein könnten. Sie sind in aller Regel keine Alternative. So zahlt die Unfallversicherung nur nach einem Unfall, aber nicht, wenn andere Faktoren zu einer Berufsunfähigkeit führen. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung greift nur, wenn der Kunde überhaupt keinen Beruf mehr ausüben kann. Die Dread-Disease-Police schließlich zahlt bloß bei denen im Leistungskatalog aufgeführten Krankheiten. Auch das ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die eine oder andere Versicherung kann aber als Ergänzung durchaus sinnvoll sein.

Private Berufsunfähigkeitsrente

Jeder, der von seinem Arbeitseinkommen lebt, sollte sich gegen die Folgen einer Berufsunfähigkeit absichern. Denn mittlerweile wird jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Erwerbslebens berufsunfähig.

Geringe staatliche Unterstützung

Wird man durch Krankheit oder einen Unfall invalide und kann seinen Beruf nicht mehr ausüben, fällt das regelmäßige Einkommen weg. Gleichzeitig gibt es für Jüngere keine gesetzliche Absicherung gegen die Folgen einer Berufsunfähigkeit mehr.

Mit dem Gesetz zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit wurde am 1. Januar 2001 die staatliche Rente wegen Erwerbsunfähigkeit abgeschafft. Anspruch auf eine staatliche Berufsunfähigkeitsrente haben seitdem nur noch Ältere, die vor dem 2. Januar 1961 geboren wurden. Alle anderen bekommen höchstens eine geringe staatliche Erwerbsminderungsrente ausgezahlt, wenn sie weniger als sechs beziehungsweise drei Stunden täglich arbeiten können. Bei weniger als sechs Arbeitsstunden spricht man von teilweiser Erwerbsminderung, bei weniger als drei Stunden liegt eine volle Erwerbsminderung vor.

Für die Entscheidung, ob die Erwerbsfähigkeit gemindert ist, berücksichtigt die gesetzliche Rentenversicherung dabei nicht den erlernten Beruf. Entscheidend ist, ob man noch irgendeine Tätigkeit ausüben kann. Kann ein Maschinenbauingenieur beispielsweise noch als Pförtner arbeiten, hat er keinen Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente.

Ohne eine private Absicherung droht bei einer Berufsunfähigkeit der soziale Abstieg. Ist kein Vermögen oder eine sonstige Einnahmequelle vorhanden, müsste man im schlimmsten Fall eine Grundsicherung bei Erwerbsminderung (Leistungen nach dem SGB XII) oder Hartz IV (Leistungen nach dem SGB II) beantragen.

Höhe und Laufzeit der versicherten Berufsunfähigkeitsrente

Die monatliche Rente aus einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung sollte so hoch sein, dass man seinen gewohnten Lebensstandard halten und weiter seine private Altersvorsorge aufbauen kann. Verbraucherschützer empfehlen grundsätzlich, 75 Prozent des Nettoeinkommens als Berufsunfähigkeitsrente abzusichern.

Dabei sollte die Versicherung bis zum Beginn der Altersrente laufen, also in der Regel bis zum vollendeten 67. Lebensjahr. Vereinbart man eine kürzere Laufzeit, beispielsweise bis zum Alter von 60 Jahren, sinken zwar die Versicherungsbeiträge. Man hat dann jedoch eine Lücke, bis mit 67 Jahren die Rentenzahlungen beginnen.

Gesundheitsprüfung

Um eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, muss jeder Interessent eine Gesundheitsprüfung durchlaufen und Angaben zu seiner Gesundheit machen. Die Gesundheitsfragen im Antrag zu bestehenden Erkrankungen sollte man wahrheitsgemäß beantworten, um seinen Versicherungsschutz nicht zu riskieren.

Info: Hat man einen Vertrag abgeschlossen, gilt der Berufsunfähigkeitsschutz sofort mit dem Versicherungsbeginn – eine Wartezeit gibt es in der Regel nicht.

Wer aufgrund von Vorerkrankungen oder eines risikoreichen Berufs keinen oder nur einen sehr teuren privaten Berufsunfähigkeitsschutz erhält, sollte überlegen, zumindest eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Diese zahlt eine Erwerbsunfähigkeitsrente, wenn man überhaupt keinen Beruf mehr ausüben kann. Eine Alternative zur BU ist eine Grundfähigkeitsversicherung, die leistet, wenn man körperliche Grundfähigkeiten wie etwa Gehen, Sehen oder Hören verliert.

Berufsunfähigkeitsversicherungen vergleichen

Um sich vor den finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit zu schützen, sollte jeder, der von seinem Erwerbseinkommen lebt, privat vorsorgen. Machen Sie mit dem CHECK24-Rechner einen kostenlosen und unverbindlichen Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich. In unserem Vergleich finden Sie zahlreiche Top-Anbieter. Sie können gleich online ein Angebot anfordern oder sich von unserem Expertenteam per Telefon oder E-Mail beraten lassen.

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Berufsunfähigkeitsversicherung Rechner

Berufsunfähigkeit gehört zu den großen Lebensrisiken. Wer infolge einer Krankheit, Verletzung oder Kräfteverfalls berufsunfähig wird, muss normalerweise den Verdienstausfall kompensieren. Am 1. Januar 2001 hat sich die Situation für Verbraucher nochmals verschärft: Seit diesem Datum existiert keine staatliche Berufsunfähigkeitsrente mehr – sie wurde zugunsten der niedrigeren Erwerbsminderungsrente geopfert. Seitdem ist es umso wichtiger, auch privat vorzusorgen. Unser Berufsunfähigkeitsversicherung Rechner hilft Ihnen dabei.

Der Wegfall der Arbeitseinkünfte (Deckungslücke), der durch Berufsunfähigkeit entsteht, lässt sich am besten mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) kompensieren.

Wichtig: Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann sich prinzipiell jede Berufsgruppe gegen finanzielle Risiken absichern – die Beiträge für Angestellte, Arbeiter, Beamte, Beschäftigte im öffentlichen Dienst, Selbstständige, Freiberufler, Hausfrauen/-männer, Erwerbslose, Schüler und Studenten können jedoch variieren.

Existenzschutz durch die BU

Berufsunfähigkeit kann jeden jederzeit treffen. Daher ist es ratsam, schnellstmöglich eine entsprechende Versicherung abzuschließen, um sich gegen finanzielle Risiken abzusichern. Mithilfe von unserem Berufsunfähigkeitsversicherung Rechner finden Sie eine passende und günstige Police.

Angaben zur gewünschten Absicherung

Die Bedienung ist dabei alles andere als kompliziert: In einem ersten Schritt geben Sie einige persönliche und berufsspezifische Daten an. Zudem bestimmen Sie die Höhe der gewünschten Berufsunfähigkeitsrente. Die Rentenhöhe sollte so festgelegt werden, dass Ihr gewohnter Lebensstandard erhalten werden kann. Kurz gesagt: Die BU-Rente muss langfristig Ihren Verdienstausfall kompensieren.

Ergebnis des Vergleichs

Im zweiten Schritt gelangen Sie auf die Ergebnisseite des Vergleichsrechners. Dort sehen Sie die günstigsten Anbieter übersichtlich aufgelistet. Außerdem können Sie hier die Höhe der gewünschten Berufsunfähigkeitsrente ändern und wählen, wie lange die Rente ausbezahlt werden soll.

Spezielle Leistungsfilter können ebenfalls gesetzt werden. Sie ermöglichen eine gezielte Suche, wie etwa nach Tarifen, die auf eine abstrakte Verweisung verzichten.

Versicherungs- und Leistungsdauer: Man kann bei der Berufsunfähigkeitsversicherung zwischen Versicherungs- und Leistungsdauer unterscheiden. Als Versicherungsdauer wird die Zeitspanne bezeichnet, für den der Berufsunfähigkeitsschutz wirksam ist. Die Leistungsdauer ist der Zeitraum, in dem der Versicherer die Rentenzahlung leistet. Es empfiehlt sich beide Laufzeiten so zu bestimmen, dass der Versicherungsschutz und die Berufsunfähigkeitsrente bis zum Renteneintritt geleistet werden.

Kostenloser Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich

Indem der Staat immer mehr Leistungen ersatzlos streicht oder kürzt, werden viele Lebensrisiken privatisiert. Wer sich weiterhin gegen finanzielle Risiken wie beispielsweise Berufsunfähigkeit absichern möchte, muss demnach eine private Versicherung abschließen. Doch auch hier gibt es Unterschiede zwischen den Anbietern: Wer eine Police mit möglichst gutem Preis-Leistungs-Verhältnis abschließen möchte, sollte einen Versicherungsvergleich durchführen.

Mit dem CHECK24 Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich ist es einfach, eine leistungsstarke Versicherung zu finden. Die Nutzung des Berufsunfähigkeit Rechners ist absolut kostenlos und unverbindlich. Zudem ersparen Sie sich langwierige Termine, indem Sie bequem von Zuhause aus Tarife von Top-Anbietern miteinander vergleichen können. Wenn Sie eine persönliche Beratung wünschen, steht Ihnen unser Expertenteam über unsere kostenlose Hotline gern zur Verfügung. Finden Sie die individuell passende Police und schließen Sie direkt online eine Versicherung ab!

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