Berufsunfähigkeitsrente vergleich

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Berufsunfähigkeitsversicherung: Jetzt vergleichen

Worauf es bei einer Versicherung gegen Berufsunfähigkeit ankommt

Die Versicherung gegen Berufsunfähigkeit (BU) gehört zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Sie springt ein, wenn es die Gesundheit nicht mehr erlaubt, zu arbeiten. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb so sinnvoll, weil die Erwerbsminderungsrente der Rentenversicherung nur geringen Summen oder gar nicht zahlt. Das kann zum Beispiel bei Selbstständigen der Fall sein oder wenn man mehr als sechs Stunden am Tag einer beliebigen Arbeit nachgehen kann.

Die Gründe für eine Berufsunfähigkeit können vielfältig sein. Nervenkrankheiten und psychische Erkrankungen haben als Ursache in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Sie haben die Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates als häufigste BU-Ursache überholt und stehen inzwischen auf Platz eins. Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates liegen dahinter. Krebs und Unfälle sind in deutlich unter 20 Prozent der Fälle die Ursache dafür, dass jemand nicht mehr arbeiten kann.

Wie hoch eine Berufsunfähigkeitsversicherung sein sollte

Doch wie hoch sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung ausfallen? Der Bund der Versicherten rät, dass die Rente deutlich über den staatlichen Sozialleistungen liegen sollte. Er schlägt eine Monatsrente von mindestens 1000 Euro vor. Um die Inflation auszugleichen, rät der Versichertenbund auch dazu, eine Dynamik zu vereinbaren. Dadurch steigt die Summe jedes Jahr etwas an – allerdings auch die Höhe des Beitrags.

Die gewünschte Absicherung ist ein wichtiger Faktor, der die Prämien beeinflusst. Die Höhe des Beitrags einer Berufsunfähigkeitsversicherung hängt aber auch noch von anderen Dingen ab. Dazu gehören neben der Höhe der gewünschten Zahlungen die Laufzeit der Versicherung, Alter, Beruf und der Gesundheitszustand. Je jünger und gesünder man beim Abschluss ist, desto günstiger sind also die Beiträge.

Bei Gesundheitsfragen nicht lügen

Den Gesundheitszustand ermittelt der Versicherer anhand zahlreicher Fragen. Diese sollten vollständig und wahrheitsgemäß ausgefüllt werden, auch wenn das unter Umständen den Beitrag erhöht. Beim Ausfüllen kann bei Fragen und Zweifelsfällen in der Regel der Arzt weiterhelfen. Ehrlichkeit ist wichtig: Wer falsche Angaben macht und erwischt wird riskiert, dass die Versicherung nur teilweise oder gar nichts im Ernstfall zahlt. Denn bei Antrag auf Zahlung überprüft der Versicherer nicht nur, ob Gründe für eine Berufsunfähigkeit tatsächlich vorliegen, sondern auch, ob die Gesundheitsangaben bei Vertragsabschluss korrekt waren.

Bei der Laufzeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist wichtig, dass sie das gesamte Arbeitsleben abdecken sollte. Das heißt, es ist ratsam, sie bis zum Beginn der Rente laufen zu lassen.

Oft bieten Versicherungen einen Berufsunfähigkeitsschutz in Kombination mit anderen Policen wie Kapitalversicherungen an. Davon rät der Bund der Versicherten aber ab. Der Grund: Wenn die Kapitalversicherung nicht mehr bedient werden kann, weil das Geld nicht mehr reicht, erlischt auch der Schutz gegen Berufsunfähigkeit.

Wichtige Details im Vertragstext

Der Bund der Versicherten empfiehlt auch, auf einige Formulierungen im Vertragstext zu achten, damit der Schutz auch wirklich so greift, wie der Versicherte es will:

Abstrakte Verweisung: Mit einer abstrakten Verweisung kann der Versicherer den Kunden im Falle einer Berufsunfähigkeit auf eine andere Tätigkeit verweisen, die der bisherigen beruflichen Stellung und Erfahrung entspricht. Sehen die Vertragsbedingungen die Möglichkeit der abstrakten Verweisung vor, kann der Versicherer die Zahlung der Rente verweigern, wenn der Versicherte einen anderen zumutbaren Beruf ausüben könnte. Es spielt dabei keine Rolle, ob der Betroffene den Beruf tatsächlich ausübt oder ob es überhaupt eine freie Stelle auf dem Arbeitsmarkt dafür gibt. Es kommt nur darauf an, ob er dazu in der Lage wäre. Ist mit dem Versicherer ein Verzichtet auf diese Klausel vereinbart, muss sich der Kunde deswegen keine Sorgen machen.

Prognosezeitraum: Beim Prognosezeitraum geht es darum, ab welchen Zeitraum der Versicherer zahlt: Greift die Police erst, wenn der Versicherte voraussichtlich „dauerhaft außerstande“ ist, der zuletzt ausgeübten Tätigkeit nachzugehen? Oder bereits, wenn er „voraussichtlich mindestens sechs Monate“ nicht arbeiten kann? Das ist natürlich wesentlich günstiger für den Betroffenen – zumal der Zeitraum exakt definiert ist.

Verzicht auf § 19 VVG: Nach Paragraf 19 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG) hat der Versicherer das Recht, die Beiträge anzuheben oder den Vertrag zu kündigen, wenn der Kunde bei Antragsstellung schuldlos nicht die korrekten Angaben gemacht hat, wenn er also zum Beispiel eine Vorerkrankung oder gefährliche Hobbys nicht aufgelistet hat. Allerdings kann ein Verzicht auf diesen Paragrafen vereinbart werden.

Beitragsdynamik: Zum Ausgleich der Inflation ist es sinnvoll, dass sich die Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung dynamisch erhöhen.

Weltweiter Versicherungsschutz: Hier geht es um die Frage, ob die Versicherung auch im Ausland greift.

Karenzzeit: Unter dem Begriff Karenzzeit versteht man den Zeitraum, der vom Eintritt beziehungsweise der Feststellung der Berufsunfähigkeit bis zur erstmaligen Zahlung vergeht. Wer einer Karenzzeit zustimmt, kann bei den Beiträgen sparen. Allerdings muss der Versicherte dann im Versicherungsfall erst einmal eine gewisse Zeit selber überbrücken und von seinen Ersparnissen leben. Der Bund der Versicherten rät daher zur Vorsicht bei der Vereinbarung einer Karenzzeit.

Berufsunfähigkeitsversicherung kaum zu ersetzen

Aufpassen sollte man schließlich noch dabei, zu glauben, dass andere Versicherungen wie eine Unfallversicherung, Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder eine Dread-Disease-Versicherung ein Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung sein könnten. Sie sind in aller Regel keine Alternative. So zahlt die Unfallversicherung nur nach einem Unfall, aber nicht, wenn andere Faktoren zu einer Berufsunfähigkeit führen. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung greift nur, wenn der Kunde überhaupt keinen Beruf mehr ausüben kann. Die Dread-Disease-Police schließlich zahlt bloß bei denen im Leistungskatalog aufgeführten Krankheiten. Auch das ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die eine oder andere Versicherung kann aber als Ergänzung durchaus sinnvoll sein.

Berufsunfähigkeits­versicherung Vergleich

Inhaltsverzeichnis

Wichtiges zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Versicherungssumme sollte etwa 75 Prozent Ihres Nettoeinkommens betragen, damit Sie im Falle der Berufsunfähigkeit noch ausreichend abgesichert sind.

  • Früh abschließen

    Auch junge Menschen sollten die Versicherung schnellstmöglich abschließen, da sie aus den günstigen Beiträgen auf lange Sicht Vorteile ziehen.

  • Inflation ausgleichen dank Beitragsdynamik

    Eine Beitragsdynamik kann helfen, die Beiträge an die Inflation anzupassen. So verschlingt eine Änderung der Kaufkraft nicht das real verfügbare Guthaben.

  • Schwere Krankheiten können ganz unvorhergesehen eintreten – durch einen Autounfall oder einen Herzinfarkt kann die berufliche Zukunft gefährdet sein. Eine gesetzliche Rentenversicherung hilft dabei nur denen, die keinerlei Arbeit mehr ausführen können. Den anderen Betroffenen droht ein Leben mit Sozialhilfe. Hier gilt es, sich richtig abzusichern, um sich vor solch einer Situation zu schützen.

    Laut Statista sind 43 Prozent der männlichen 20-Jährigen gefährdet, berufsunfähig zu werden – bei den Frauen sind es 38 Prozent. Dabei besteht die Gefahr nicht nur für Arbeitnehmer mit risikoreichen Berufen. Die Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist deshalb unbedingt erforderlich: Nur so können Sie sich im Krankheitsfall vor dem finanziellen Ruin schützen.

    Die private Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine freiwillige Versicherung. Wer zu mindestens 50 Prozent eingeschränkt ist, erhält von der Versicherungsgesellschaft eine monatliche Rente. Die Höhe der Rente ist dabei abhängig von den Leistungen, die versichert wurden. Es wird allerdings empfohlen, dass die Versicherungssumme 75 Prozent des Netto-Einkommens abdeckt, um Versorgungslücken schließen zu können.

    Für wen ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

    Grundsätzlich lohnt sich die Versicherung für jeden berufstätigen Menschen – sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber und Selbstständige. Besonders wichtig ist diese Absicherung allerdings für Menschen, die seelisch oder körperlich belastende Berufe ausüben.

    In diese Gruppe fallen unter anderem Bauarbeiter, Handwerker, Personen in Pflegeberufen oder Kinderkrankenschwestern. Denn nicht nur eine körperliche Einschränkung kann für einen Arbeitsausfall sorgen, sondern auch psychische Erkrankungen wie das Burnout-Syndrom oder Depressionen.

    Etliche Menschen verlassen sich hierbei auf die Erwerbsminderungsrente. Doch diese kann nur einen kleinen Teil des Bedarfs decken:

    Ab wann gilt man als berufsunfähig?

    Berufsunfähig ist, wer durch einen Unfall, eine Krankheit oder Invalidität seinen Beruf nicht mehr praktizieren kann. Allerdings trennt die Definition der Berufsunfähigkeit die Erwerbsunfähigkeit sowie die Arbeitsunfähigkeit deutlich ab:

    Der Betroffene ist nicht mehr in der Lage, seinen Beruf auszuüben. Informieren Sie sich hierzu ausführlich in unserem Ratgeber zur Berufsunfähigkeit.

  • Arbeitsunfähig

    Der Betroffene ist nur vorübergehend in der Lage, seinen Beruf nicht auszuüben. Weitere Informationen erhalten Sie in unserem Ratgeber zur Arbeitsunfähigkeit.

  • Erwerbsunfähig

    Der Betroffene ist nicht mehr in der Lage, irgendeinen Beruf auszuüben.

  • Selten staatliche Rente ab Jahrgang 1961

    Alle Arbeitnehmer, die nach dem 1.1.1961 geboren wurden, haben in der Regel bei Berufsunfähigkeit keine staatliche Rente mehr zu erwarten. Aus diesem Grund ist eine private Absicherung unabdingbar.

    In Deutschland wird jeder vierte Berufstätige berufsunfähig. Laut Statistiken hat nicht einmal die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung eine BU abgeschlossen. Dabei können die häufigsten Auslöser eigentlich jeden Menschen treffen:

    • 29 Prozent erleiden Erkrankungen am Bewegungsapparat (Hüfte, Knie, Rücken, etc.)
    • 28 Prozent erleiden psychische oder Nervenerkrankungen
    • 13 Prozent werden durch Unfälle verletzt
    • 11 Prozent erleiden Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    • 8 Prozent erkranken an Krebs
    • 6 Prozent erleiden innere Krankheiten

    Wie zu erkennen ist, sind nicht nur Menschen, die durch ihre Arbeit körperlich schwer belastet werden, der Gefahr ausgesetzt, berufsunfähig zu werden. Eine entsprechende Absicherung ist deshalb für jeden Berufstätigen ratsam.

    Haben Sie Fragen?

    Unsere Experten antworten schnell und kostenlos.

    Leistungen der BU

    Ist ein Betroffener durch seine Krankheit mindestens sechs Monate soweit außer Gefecht gesetzt, dass er maximal die Hälfte seiner Arbeit verrichten kann, kann er bei seiner BU die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente beantragen.

    Diese wird anschließend von der Versicherung gezahlt. Es gibt auch die Möglichkeit einer gestaffelten Auszahlung: Hier erhält der Versicherte bei geringer Berufsunfähigkeit schon einen Teil seiner Rente – dies lohnt sich vor allem bei schleichenden Krankheiten.

    Eine Möglichkeit ist außerdem die Zusatzversicherung: Bei vielen Anbietern kann die BU mit einer anderen Versicherung kombiniert werden – oftmals wird hier eine Lebens- oder eine Rentenversicherung gewählt. Auch Policen mit einem integrierten Aktienfond sind möglich: Dabei werden die Beiträge in einen Fond eingezahlt. Entwickelt sich dieser positiv, kann der Versicherte Gewinn daraus schlagen.

    Davon hängen die Kosten ab

    Die Höhe der Prämie hängt von folgenden Faktoren ab:

    • Beruf und Alter des Versicherungsnehmers
    • Gewünschte Auszahlungsdauer
    • Gewünschte Höhe der BU-Rente
    • Leistungsumfang (+/- Zusatzversicherung)
    • Antworten auf Gesundheitsfragen
    • Beitragsrückerstattung

    Besonders das Alter spielt hierbei eine Rolle: Studenten und Auszubildende sollten so früh wie möglich ihre Versicherung abschließen – aufgrund ihres jungen Alters fällt die Gesundheitsprüfung meist positiv aus, wodurch ihre Beiträge günstiger sind.

    Auch der Beruf ist entscheidend: Während Büroangestellt einen eher risikoarmen Job besitzen, ist die Gefahr für körperlich anstrengende Berufe höher. Maurer, Dachdecker, Schlachter, Tiefbauer und Personen mit ähnlichen Jobs müssen deshalb höhere Beiträge zahlen. Akademiker hingegen erhalten oftmals einen Bonus.

    Eine Beitragsrückerstattung erhöht die monatlichen Beiträge. Sie bietet nämlich die Möglichkeit, sich die Beiträge auch dann auszahlen zu lassen, wenn Sie nicht berufsunfähig werden. Ob sich dies lohnt, muss jeder Interessent für sich entscheiden. Grundsätzlich sind jedoch andere Vorsorge-Produkte sinnvoller, um Geld für die Rente zu sparen.

    Stolperfallen bei Abschluss

    Bevor der Vertrag unterschrieben und abgeschickt wird, sollten Sie stets überprüfen, ob sich darin eventuell Stolperfallen befinden – diese können nämlich dafür sorgen, dass die Versicherung letztendlich doch nicht zahlt.

    • Abstrakte Verweisung: Hierbei können Sie im Versicherungsfall einfach auf einen anderen Beruf verwiesen werden. Achten Sie deshalb auf Formulierungen wie „eine andere seiner Ausbildung und Erfahrung entsprechende Tätigkeit“.
    • Nicht begrenztes Rücktrittsrecht: Achten Sie darauf, dass das Rücktrittsrecht der Gesellschaft auf spätestens fünf Jahre nach Abschluss beschränkt ist.
    • §19: Überprüfen Sie, ob die Versicherung auf §19 verzichtet – mit diesem könnten sie den Vertrag nachträglich anpassen oder ganz kündigen.
    • Nachversicherungsgarantie: Diese sollte unbedingt enthalten sein. So können Sie den Versicherungsschutz auch ohne eine wiederholte Gesundheitsprüfung erhöhen.
    • Garantierte Rentensteigerung: Mithilfe dieser Klausel kann die Rente monatlich erhöht werden, um die Inflation auszugleichen.
    • Direkte Anerkennung: Die Berufsunfähigkeit wird anerkannt, sobald sie eintritt – ggf. werden rückwirkende Zahlungen fällig.
    • Anzeigepflicht: Ist diese vorhanden, müssen Sie stets angeben, wenn Sie Ihren Beruf wechseln oder ein risikoreiches Hobby aufnehmen.
    • Umgestaltung des Arbeitsplatzes: Können Sie durch eine Umgestaltung weiter Ihre Arbeit absolvieren, zahlt die BU nicht.
    • Möglichkeit zur zinslosen Stundung: Während über den Versicherungsfall entschieden wird, können die Zahlungen ausgesetzt werden.
    • Keine Arztanordnungsklausel: Die Versicherung darf dem Kunden keine Arztbesuche oder Behandlungsmaßnahmen auferlegen.
    • Rückwirkende Zahlung für mindestens drei Jahre: Greift, falls die Berufsunfähigkeit verspätet gemeldet wird, etwa weil die Krankheit zunächst unterschätzt worden ist.
    • Sechs-Monats-Prognose: Der Ausblick auf ein halbes Jahr – nicht drei Jahre – Berufsunfähigkeit ist ausreichend.
    • Anerkennung ab Beginn: Die Berufsunfähigkeit wird ab Eintreten anerkannt, für die ersten sechs Monate gibt es gegebenenfalls rückwirkende Zahlungen.
    • Weltweiter Versicherungsschutz: Die Police greift unabhängig vom Aufenthaltsort.
    • Begrenzung des Rücktrittsrechts: Das Versicherungsunternehmen darf maximal fünf Jahre nach Abschluss vom Vertrag zurücktreten.

    Vor- und Nachteile

    Wie jede Versicherung hat auch die Berufsunfähigkeitsversicherungs sowohl Vor- als auch Nachteile, die wir Ihnen nachfolgend auflisten:

    • Schützt vor finanziellem Ruin bei Eintreten der Berufsunfähigkeit
    • Vor allem für ältere Berufstätige und Angehörige von Risikogruppen teuer
    • Leistet normalerweise ursachenunabhängig
    • Leistet meist nur bei mindestens 50 Prozent der Berufsunfähigkeit
    • Rentenhöhe lässt sich frei und individuell wählen
    • Klauseln können zu Stolperfallen werden
    • Zahlt durch Beitragsrückgewähr auch ohne Leistungsfall
    • Bei einigen Anbietern mit Altersbegrenzung
    • Lässt sich mit anderen Versicherungen kombinieren
    • Aufstockung & Wechsel meist mit erneuter Gesundheitsprüfung verbunden

    Wie gestaltet sich die Gesundheitsprüfung?

    Grundsätzlich wird bei der Gesundheitsprüfung ein komplettes Profil von Ihnen angelegt. Besonders wichtig sind hier zuerst die persönlichen Angaben:

    Dazu kommen anschließend Fragen zum Beruf und zu den persönlichen Gewohnheiten:

    • Art des Berufs
    • Berufliche Risiken
    • Sportliche Betätigung
    • Raucher

    Abgeschlossen wird die Prüfung mit Angaben zu Erkrankungen:

    • Bisherige Unfälle – welche gesundheitlichen Folgen?
    • Chronische Erkrankungen
    • Andere Vorerkrankungen
    • Ggf. häufige Beschwerden

    Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung ohne Gesundheitsfragen ist so gut wie nicht möglich. Denn die wichtigsten Fragen zum aktuellen Gesundheitsstatus stellt jeder Anbieter. Einige Versicherungsgesellschaften stellen lediglich weniger Fragen als andere – dies kann jedoch dazu führen, dass die Beiträge deutlich teurer werden. Denn das Risiko für die Versicherung ist hierbei höher.

    Prozessquote zeigt, wie oft Unternehmen Ansprüche anfechten

    Nicht in allen Fällen wird es der Versicherer anstandslos akzeptieren, wenn Sie Ihre Berufsunfähigkeitsrente beantragen. Die Prozessquote zur Berufsunfähigkeit gibt einen Überblick darüber, wie häufig bestimmte Unternehmen die Ansprüche anfechten. Die besten Anbieter liegen auf diesem Gebiet unter einem Prozent, andere nähern sich gar der Zehn-Prozent-Marke an.

    Daher ist es bei der Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll, auch diesen Aspekt mit einem vorherigen Blick in eine aktuelle Prozessquoten-Statistik bei der Wahl des Anbieters zu berücksichtigen.

    Schritt für Schritt zu Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung

    Um einen passenden Anbieter zu finden, haben Sie mithilfe unseres FinanceScout24-Rechners die Möglichkeit, einen Berufsunfähigkeits-Versicherungs-Vergleich durchzuführen.

    1. Geben Sie zum BU-Vergleich die gewünschte Rentenhöhe an – Sie können zwischen 500 Euro und 2.500 Euro wählen.
    2. Sie gelangen in ein Online-Formular: Füllen Sie dies mit Ihren persönlichen Daten (Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf) aus. Geben Sie außerdem an, wie Ihre BU konfiguriert werden soll.
    3. In folgendem Formular nennen Sie Ihren kompletten Namen, Ihre Anschrift sowie Ihre Kontaktdaten. Keine Sorge, Ihre Daten sind bei uns sicher und werden nur für den Tarifvergleich verwendet.
    4. Sie können auf dieser Seite die Tarife sehen, die FinanceScout24 Ihnen anhand Ihrer Angaben vorschlägt. Ein Mouse-Over bei „Wichtigste Leistungen erfüllt?“ und „Tarifbewertungen“ bietet Ihnen eine detailliertere Erklärung.
    5. Mit einem Klick auf „Tarifdetails können Sie einen eingehenden Blick auf die jeweilige Police werfen. Sie können unter „Tarife vergleichen“ zusätzlich mehrere Tarife anklicken und diese direkt miteinander vergleichen lassen.

    Der Vergleich bietet Ihnen eine umfangreiche Übersicht geeigneter Anbieter sowie Tarife. Der FinanceScout24-Rechner bietet Ihnen die Möglichkeit, einen BU-Vergleich durchzuführen: Hier können Sie alle wichtigen Punkte angeben und anhand dieser einen geeigneten Anbieter finden.

    Kündigung der Berufsunfähigkeitsversicherung

    Wer seine BU-Versicherung kündigen möchte, sollte sich dies vorab gründlich durch den Kopf gehen lassen: Ohne diese Versicherung haben Sie im Notfall keine finanzielle Absicherung.

    Möchten Sie Ihre Berufsunfähigkeitsversicherung kündigen, können Sie dies üblicherweise mit Berücksichtigung der Kündigungsfrist zum Ende eines Vertragsjahres tun. Bei den meisten Anbietern beträgt die Kündigungsfrist einen Monat, bei einigen auch bis zu drei Monate. Kündigen Sie ihrem aktuellen Versicherer, um zu einem neuen zu wechseln, achten Sie auf einen nahtlosen Anschluss – so entsteht Ihnen keine Versicherungslücke!

    Gesundheitsprüfung auch bei Wechsel

    Je höher das Eintrittsalter, desto höher werden die Beiträge. Auch wird bei einem Wechsel immer eine neue Gesundheitsprüfung durchgeführt. Hat sich dabei Ihr Gesundheitszustand verschlechtert, kann es durchaus passieren, dass Sie nicht mehr versichert werden. Sinnvoll ist es deshalb, nicht innerhalb der letzten zehn bis 15 Jahre vor dem Rentenalter zu wechseln.

    Fragen und Antworten

    Wie funktioniert eine BU?

    Können Sie durch eine Krankheit oder einen Unfall Ihre Arbeit nicht mehr verrichten, gelten Sie als berufsunfähig. Hier greift die BU: Sie sichert Sie im Ernstfall vor finanziellen Problemen ab. Durch die Versicherung erhalten Sie bei Berufsunfähigkeit eine monatliche Rente, um Ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können.

    Ist eine BU auch für Schüler, Auszubildende und Studenten sinnvoll?

    Besonders für junge Menschen ist der Abschluss einer BU sinnvoll: Da sie noch jung sind, könne Sie die Gesundheitsprüfung in der Regel problemlos durchführen. Fällt die Prüfung positiv aus, zahlen die Schüler, Studenten und Auszubildende weniger. Häufig ist deshalb der Betrag für diese jungen Menschen deutlich günstiger als für Arbeitnehmer, die schon mehrere Jahre ihren Beruf ausüben.

    Ist eine BU auch für Beamte sinnvoll?

    Auch für Beamte lohnt es sich, die BU abzuschließen. Die staatliche Absicherung erfolgt erst, wenn Beamte schon mindestens fünf Jahre verbeamtet sind. Die Höhe der staatlichen Hilfe kann zudem meist erst die Existenz sichern, wenn Sie im mittleren Alter sind. Studenten, die auf eine Verbeamtung hinarbeiten, sollten deshalb schon während des Studiums die Versicherung abschließen, um auch in den ersten Jahren schon ausreichend abgesichert zu sein.

    Ist eine BU auch für Ärzte sinnvoll?

    Normalerweise erhalten Ärzte ihren Versicherungsschutz durch das berufsständische Versorgungswerk. Hier erhalten Ärzte jedoch erst dann eine entsprechende Rente, wenn sie vollständig berufsunfähig sind und jegliche ärztlichen Tätigkeiten nicht mehr absolvieren können. Die Auflagen der BU sind weniger streng geregelt, weshalb es sich für Chirurgen und andere Ärzte lohnt, die Versicherung abzuschließen – im besten Fall als Student, um von den günstigen Beiträgen zu profitieren.

    Ist eine BU steuerlich absetzbar?

    Die Berufsunfähigkeitsversicherung lässt sich steuerlich absetzen, jedoch mit Einschränkungen. Arbeitnehmer dürfen 1.900 Euro absetzen; Selbstständige, Beamte und Freiberufler maximal 2.800 Euro – vorausgesetzt, der Höchstbetrag für die Steuern wurde durch die gesetzliche Krankenversicherung und Pflegeversicherung nicht komplett ausgeschöpft. Bei der Zusatzversicherung dürfen Ledige bis zu 20.000 Euro, Verheiratete sogar bis zu 40.000 Euro absetzen. Diese dürfen allerdings 74 Prozent der Vorsorgebeträge nicht übersteigen, sofern die Beiträge der Zusatzversicherung insgesamt weniger als 50 Prozent ausmachen.

    Benötigt die BU eine Beitragsdynamik?

    Wer die Versicherung abschließt, kann selbst entscheiden, ob er eine feste Monatsrate vereinbart oder die Beiträge dynamisch hält – letzteres bedeutet, dass die Beiträge regelmäßig erhöht werden. Positiv ist: Durch dynamische Raten kann die Inflation ausgeglichen und die Rentenhöhe stets an das eigene Einkommen angepasst werden. Der Dynamik müssen Sie nicht immer zustimmen: Haben Sie einer Erhöhung zugestimmt, müssen Sie erst drei Jahre später wieder die Erhöhung bestätigen.

    Was passiert mit der BU wenn ich meinen Beruf wechsle?

    Wer während der Laufzeit in einen anderen Beruf wechselt, behält trotzdem seinen Versicherungsschutz bei. Es kann aber geschehen, dass die Versicherungsgesellschaft die Beiträge anpasst. Wer beispielsweise von einer handwerklichen Arbeit in einen Bürojob wechselt, kann durch die Meldung des Jobwechsels seine Beiträge reduzieren. Auf dem anderen Wege werden sie im Regelfall von der Versicherung erhöht.

    Gibt es Alternativen zur BU?

    Eine Alternative zur BU bildet die Dread Disease-Versicherung: Wer durch Krebs, Schlaganfall, Lähmung oder andere schwere Krankheiten berufsunfähig wird, erhält von der Versicherung die komplette vereinbarte Summe mit einer Auszahlung. Die Grundfähigkeitsversicherung ist ebenfalls eine Alternative: Verlieren Sie über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten wichtige Grundfähigkeiten (verlorene Sehkraft, Gehbehinderungen, etc.), erhalten Sie von dieser Police eine monatliche Rente.

    Wo liegt der Unterschied zur Arbeitsunfähigkeitsversicherung?

    Bei der Arbeitsunfähigkeit handelt es sich nur um einen vorübergehenden Zustand – oftmals kann dabei die vorher ausgeübte Arbeit aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls für eine bestimmte Zeit nicht ausgeübt werden. Erforderlich ist hierfür ein Krankenschein als Bestätigung vom Arzt. Sechs Wochen lang erhält der Betroffene die „Lohnfortzahlung im Krankheitsfall“, anschließend greift die AU-Versicherung.

    Im Gegensatz dazu handelt es sich bei der Berufsunfähigkeit um einen Arbeitsausfall, der dauerhaft besteht – der Betroffene scheidet dabei aus dem Berufsleben aus.

    Was ist der Unterschied zwischen berufs- und erwerbsunfähig?

    Eine Berufsunfähigkeit liegt dann vor, wenn Sie als Versicherter aufgrund von Krankheit, einem Unfall oder Invalidität Ihrer Arbeit nicht mehr nachkommen können. Hierfür benötigen Sie einen ärztlichen Nachweis. Außerdem muss die Berufsunfähigkeit mindestens sechs Monate bestehen.

    Eine Erwerbsunfähigkeit besteht hingegen dann, wenn Sie keinen Beruf mehr ausüben können – weder in Ihrer Branche noch in einer anderen. Hier erhalten Sie in der Regel die Erwerbsminderungsrente, die allerdings maximal ein Drittel Ihres Bruttoeinkommens abdeckt. Außerdem müssen Sie mit Wartezeiten rechnen, so dass Sie ggf. ein finanzielles Polster zur Überbrückung benötigen.

    Was versteht man unter Verweisung?

    Abstrakte Verweisung: Im Leistungsfall können Sie auf eine geringer qualifizierte oder schlechter bezahlte Tätigkeit verwiesen werden. Allerdings muss diese Tätigkeit Ihrer Ausbildung, Ihrer Erfahrung und Ihrem bisherigen Lebensstandard entsprechen und Sie müssen den Job noch ausüben können. Ob Sie einen solchen Job auf dem Arbeitsmarkt finden, ist dabei unerheblich. Das Arbeitsplatzrisiko liegt bei Ihnen. Diese abstrakte Verweismöglichkeit kann insbesondere für Hochqualifizierte hohe Einbußen bedeuten. In unserem Tarifvergleich ist die „abstrakte Verweisung“ grundsätzlich ausgeschlossen.

    Konkrete Verweisung: Die Versicherung leistet, wenn der Versicherte in seinem derzeit ausgeübten Beruf berufsunfähig wird. Üben Sie allerdings einen gleichwertigen Beruf tatsächlich aus, verweist Sie der Versicherer auf diese Tätigkeit und zahlt keine Leistungen.

    Wie hoch sollte ich mich absichern?

    Ihre individuelle Lebenssituation bestimmt die Höhe Ihrer Versicherungssumme. Achten Sie darauf, dass Sie mit der Absicherung einen Großteil Ihrer Ausgaben decken können, legen Sie die Summe aber nicht höher als Ihr Nettoeinkommen fest.

    Um die geeignete Summe zu finden, sollten Sie vor Antragstellung eine Liste mit allen monatlich anfallenden Ausgaben aufstellen. So können Sie berechnen, wie viel Sie im Monat für Ihren Lebensunterhalt benötigen. Addieren Sie dazu alle Kosten für die BU und ggf. weitere Versicherungen.

    Kann ein Versicherungsunternehmen meinen BUV-Antrag ablehnen?

    Es kann durchaus vorkommen, dass eine Versicherungsgesellschaft Ihren Antrag ablehnt. Dies ist besonders dann der Fall, wenn Sie Vorerkrankungen haben. Dabei kann es sich um ein Rückenleiden, psychische Erkrankungen oder sogar Allergien handeln. Einige Unternehmen lehnen in diesen Fällen den Antrag ab. Andere Gesellschaften wiederum nehmen Sie als Versicherten auf, schließen aber alle Folgen aus, die im Zusammenhang mit Ihren Vorerkrankungen stehen.

    Wichtig ist dennoch, dass Sie alle Vorerkrankungen angeben, um Ihren Versicherungsschutz nicht zu gefährden. Wenn Sie vermuten, dass Sie aufgrund einer Vorerkrankung Versicherungsschutz nur unter Schwierigkeiten bekommen, bestehen Sie darauf, dass Ihr Vermittler einen Probeantrag aufnimmt. Im Gegensatz zu einem richtigen Antrag wird ein Probeantrag bei einer Ablehnung nicht in die Sonderwagnisdatei der deutschen Versicherungswirtschaft eingetragen. In dieser Datei werden alle abgelehnten Anträge erfasst und Versicherungsunternehmen gleichen Neuanträge mit dieser Datei ab.

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    Private Berufsunfähigkeitsrente

    Jeder, der von seinem Arbeitseinkommen lebt, sollte sich gegen die Folgen einer Berufsunfähigkeit absichern. Denn mittlerweile wird jeder vierte Arbeitnehmer im Laufe seines Erwerbslebens berufsunfähig.

    Geringe staatliche Unterstützung

    Wird man durch Krankheit oder einen Unfall invalide und kann seinen Beruf nicht mehr ausüben, fällt das regelmäßige Einkommen weg. Gleichzeitig gibt es für Jüngere keine gesetzliche Absicherung gegen die Folgen einer Berufsunfähigkeit mehr.

    Mit dem Gesetz zur Reform der Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit wurde am 1. Januar 2001 die staatliche Rente wegen Erwerbsunfähigkeit abgeschafft. Anspruch auf eine staatliche Berufsunfähigkeitsrente haben seitdem nur noch Ältere, die vor dem 2. Januar 1961 geboren wurden. Alle anderen bekommen höchstens eine geringe staatliche Erwerbsminderungsrente ausgezahlt, wenn sie weniger als sechs beziehungsweise drei Stunden täglich arbeiten können. Bei weniger als sechs Arbeitsstunden spricht man von teilweiser Erwerbsminderung, bei weniger als drei Stunden liegt eine volle Erwerbsminderung vor.

    Für die Entscheidung, ob die Erwerbsfähigkeit gemindert ist, berücksichtigt die gesetzliche Rentenversicherung dabei nicht den erlernten Beruf. Entscheidend ist, ob man noch irgendeine Tätigkeit ausüben kann. Kann ein Maschinenbauingenieur beispielsweise noch als Pförtner arbeiten, hat er keinen Anspruch auf die Erwerbsminderungsrente.

    Ohne eine private Absicherung droht bei einer Berufsunfähigkeit der soziale Abstieg. Ist kein Vermögen oder eine sonstige Einnahmequelle vorhanden, müsste man im schlimmsten Fall eine Grundsicherung bei Erwerbsminderung (Leistungen nach dem SGB XII) oder Hartz IV (Leistungen nach dem SGB II) beantragen.

    Höhe und Laufzeit der versicherten Berufsunfähigkeitsrente

    Die monatliche Rente aus einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung sollte so hoch sein, dass man seinen gewohnten Lebensstandard halten und weiter seine private Altersvorsorge aufbauen kann. Verbraucherschützer empfehlen grundsätzlich, 75 Prozent des Nettoeinkommens als Berufsunfähigkeitsrente abzusichern.

    Dabei sollte die Versicherung bis zum Beginn der Altersrente laufen, also in der Regel bis zum vollendeten 67. Lebensjahr. Vereinbart man eine kürzere Laufzeit, beispielsweise bis zum Alter von 60 Jahren, sinken zwar die Versicherungsbeiträge. Man hat dann jedoch eine Lücke, bis mit 67 Jahren die Rentenzahlungen beginnen.

    Gesundheitsprüfung

    Um eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, muss jeder Interessent eine Gesundheitsprüfung durchlaufen und Angaben zu seiner Gesundheit machen. Die Gesundheitsfragen im Antrag zu bestehenden Erkrankungen sollte man wahrheitsgemäß beantworten, um seinen Versicherungsschutz nicht zu riskieren.

    Info: Hat man einen Vertrag abgeschlossen, gilt der Berufsunfähigkeitsschutz sofort mit dem Versicherungsbeginn – eine Wartezeit gibt es in der Regel nicht.

    Wer aufgrund von Vorerkrankungen oder eines risikoreichen Berufs keinen oder nur einen sehr teuren privaten Berufsunfähigkeitsschutz erhält, sollte überlegen, zumindest eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Diese zahlt eine Erwerbsunfähigkeitsrente, wenn man überhaupt keinen Beruf mehr ausüben kann. Eine Alternative zur BU ist eine Grundfähigkeitsversicherung, die leistet, wenn man körperliche Grundfähigkeiten wie etwa Gehen, Sehen oder Hören verliert.

    Berufsunfähigkeitsversicherungen vergleichen

    Um sich vor den finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit zu schützen, sollte jeder, der von seinem Erwerbseinkommen lebt, privat vorsorgen. Machen Sie mit dem CHECK24-Rechner einen kostenlosen und unverbindlichen Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich. In unserem Vergleich finden Sie zahlreiche Top-Anbieter. Sie können gleich online ein Angebot anfordern oder sich von unserem Expertenteam per Telefon oder E-Mail beraten lassen.

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    Источники: http://versicherungs-angebot.focus.de/berufsunfaehigkeitsversicherung-vergleich, http://www.financescout24.de/vorsorge/berufsunfaehigkeitsversicherung.aspx, http://www.check24.de/berufsunfaehigkeitsversicherung/berufsunfaehigkeitsrente/

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