Berechnung betriebliche altersvorsorge

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Betriebliche Altersvorsorge: Einfach erklärt! (Infografik)

Die Infografik zeigt wie die betriebliche Altersvorsorge (bAV) funktioniert. Entscheidet sich ein Arbeitnehmer für eine Betriebsrente, muss der Arbeitgeber mindestens einen der fünf Vertragsvarianten (Durchführungswege) anbieten, denn der Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf die betriebliche Altersvorsorge. Die Entgeltumwandlung ist eigentlich ganz einfach: Aus dem Bruttogehalt des Arbeitnehmers wird direkt der Beitrag in die bAV bezahlt. Weniger Brutto bedeutet weniger Steuern und weniger Sozialabgaben. Die Ersparnisse führen dazu, dass zum Beispiel bei 2.500 Euro Bruttogehalt und einem monatlichen Sparbeitrag in die betriebliche Altersvorsorge nur ein Eigenaufwand von 53 Euro anfallen. Das Nettogehalt ist bei der Entgeltumwandlung im Vergleich zur regulären Gehaltszahlung lediglich um 53 Euro niedriger. Es werden aber 100 Euro in die Altersvorsorge einbezahlt.

Wir haben passend zu dieser Infografik folgenden Artikel verfasst:

Infografik: "Betriebliche Altersvorsorge: Einfach erklärt!"

Die Infografik „Betriebliche Altersvorsorge: Einfach erklärt!“ wurde am 19.09.2016 erstellt.

Pensionsrückstellungen Berechnung

Mit einer Pensionszusage oder Direktzusage verpflichtet sich der Arbeitgeber, seinen Mitarbeitern und leitenden Angestellten später eine zusätzliche Rente zu zahlen. Solche Pensionszusagen erfordern Pensionsrückstellungen, die einigermaßen genau berechnet werden sollen. Das Thema „Pensionsrückstellungen Berechnung“ ist deshalb mit umfassender Genauigkeit anzugehen, weil die Rückstellungen weder zu hoch noch zu niedrig ausfallen sollen.

Wird bei der Problematik „Pensionsrückstellungen Berechnung“ die Rückstellung zu hoch angesetzt, dann ist die Steuervergünstigung für die Pensionszusage ebenfalls zu hoch; später können dem Betrieb also Nachzahlungsverpflichtungen gegenüber dem Finanzamt entstehen. Wird bei den Entscheidungen rund um das Thema „Pensionsrückstellungen Berechnung“ eine zu niedrige Rückstellung angesetzt, dann reichen die zurückgelegten Mittel später möglicherweise nicht aus, wenn viele Mitarbeiter im Alter ihre betriebliche Rente beanspruchen. Kompliziert wird das Thema „Pensionsrückstellungen Berechnung“ deshalb auch, weil komplizierte finanzmathematische Ansätze angewandt werden müssen, um den richtigen Punkt für die angemessene Höhe der Rückstellungen zu finden.

Relevant für die umfassende Berücksichtigung aller Fragestellungen im Komplex „Pensionsrückstellungen Berechnung“ ist die genaue Bestimmung des aktuellen Barwerts der zukünftigen Pensionsverpflichtung. Der Mitarbeiter oder der Geschäftsführer bekommt später eine Rente, die bereits jetzt angemessen finanziert werden muss. Legt der Betrieb hierfür Geld zurück, dann kann er für dieses Geld eine angemessene Verzinsung erwarten. Gleichzeitig ist nicht bekannt, wie alt der jeweilige Mitarbeiter wird und wie dynamisch sich seine Rentenzahlungen entwickeln. Hier sorgt also ein gewisser Unsicherheitsfaktor dafür, dass es keine exakte Bestimmung des Barwerts geben kann, wenn man die Problematik „Pensionsrückstellungen Berechnung“ sehr genau auflösen will. Aber es gibt Regeln für die Dynamik in den Rentenzahlungen, die durch versicherungsmathematische Formeln erfasst werden kann. Bezüglich der Bezugsdauer der Betriebsrente bis zum Ablebensfall kann man auf lebensversicherungsmathematische Überlegungen zurückgreifen: Zwar ist die Bezugsdauer für den einzelnen Mitarbeiter nicht bekannt, aber bei einer großen Gruppe von Personen sind diese Durchschnittswerte recht zuverlässig und können so für die genauere Bestimmung der Ziele rund um das Problem „Pensionsrückstellungen Berechnung“ genutzt werden.

Betriebliche Altersvorsorge: Nachteile oft erst im Alter erkennbar

Um ihren Ruhestand finanziell abzusichern, bauen viele Arbeitnehmer auf die betriebliche Altersvorsorge. Doch Nachteile schmälern die Auszahlung im Alter teilweise erheblich. Für manche Sparer entwickelt sich diese Form der Altersvorsorge sogar zum Minusgeschäft. Schuld daran sind mehrere Faktoren. So wissen viele Menschen gar nicht, dass die Auszahlungen aus der betrieblichen Altersvorsorge (bAV) nachgelagert versteuert werden. Das Hauptproblem liegt jedoch bei der sogenannten Entgeltumwandlung – also genau dem Aspekt, der bei der Betriebsrente oft positiv hervorgehoben wird.

Betriebliche Altersvorsorge: Nachteile reduzieren den Ertrag

Die Entgeltumwandlung bei der betrieblichen Altersvorsorge wird von Sparern meist nicht als Nachteil wahrgenommen. Denn während der Einzahlungsphase hat diese vorrangig positive Auswirkungen. Da die Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge aus dem Bruttogehalt des Arbeitnehmers gezahlt werden, bleibt einerseits mehr vom Nettoeinkommen übrig als wenn die Einzahlung erst nach Abzug der Sozialversicherungsbeiträge vorgenommen wird. Andererseits verringern sich diese Sozialversicherungsbeiträge durch den effektiv geringeren Bruttolohn. Hier sparen Arbeitnehmern also vorerst.

Beispiel: Ein Arbeitnehmer mit einem Bruttoeinkommen von 2.500 Euro monatlich zahlt zirka 519 Euro an Sozialabgaben. Gehen vom Einkommen allerdings monatlich 200 Euro an die Betriebsrente, reduzieren sich die Abgaben um mehr als 40 Euro – Der Angestellte zahlt nur noch 478 Euro für Pflege-, Renten-, Kranken- und Arbeitslosenversicherung (Stand 2017).

Doch gerade die geringeren Rentenbeiträge haben bei der betrieblichen Altersvorsorge einen Nachteil. Wer weniger in die Rentenkasse einzahlt, erhält bei Renteneintritt auch entsprechend weniger Rente. Diese Differenz muss die Betriebsrente erst einmal ausgegleichen. Andernfalls lohnt sie sich nicht.

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Betriebliche Altersvorsorge: Nachteile werden durch Einmalauszahlung verstärkt

Die Süddeutsche Zeitung (SZ) zeigt in einem Beispiel, dass sich die Nachteile der betrieblichen Altersvorsorge sogar noch verstärken. Denn sowohl bei einer monatlichen Betriebsrente als auch bei einer einmaligen Auszahlung des angesparten Kapitals wird in der Regel der volle Kranken- und Pflegeversicherungsbeitrag fällig – zumindest dann, wenn man gesetzlich krankenversichert ist. Bei einer Einmalauszahlung wird dieser Beitrag für die Dauer von 120 Monaten anteilig vom Renteneinkommen abgezogen. In dem Beispiel der SZ muss der Ruheständler bei einer einmaligen Auszahlung von rund 24.374 Euro für die nächsten zehn Jahre 35,64 Euro zusätzlich für die Pflege- und Krankenversicherung aufbringen – jeden Monat. Zusammen mit den fälligen Steuern reduziert sich die Betriebsrente auf rund 14.000 Euro.

Mit der Reform der Betriebsrente sieht die Regierung keine Änderungen vor, um die Nachteile in der bAV abzubauen.

Lohnt sich die betriebliche Altersvorsorge trotz Nachteile?

Nachgelagerte Besteuerung, geringere gesetzliche Rente, zusätzliche Sozialversicherungsbeiträge bei der betriebliche Altersvorsorge – bei diesen Nachteilen müssen sich Verbraucher fragen, ob sich die sonst so gelobte Form der eigenständigen Vorsorge wirklich lohnt. Insbesondere wenn der Arbeitgeber nichts zur Betriebsrente zuschießt, sollten Arbeitnehmer genau nachrechnen, ob es nicht bessere Alternativen gibt. Im schlimmsten Fall zahlen Sparer bei der betrieblichen Altersvorsorge mehr Geld ein, als sie am Ende ausgezahlt bekommen. Interessierten ist vor Abschluss einer betrieblichen Altersvorsorge dringend zu raten, mit einem kostenlosen Altersvorsorge Angebot prüfen zu lassen, welche Vorsorge sich für sie wirklich rentiert.

Источники: http://www.einfach-rente.de/infografiken/betriebliche-altersversorgung-bav, http://www.betriebliche-altersvorsorge24.info/pensionsrueckstellungen/pensionsrueckstellungen-berechnung/, http://www.finanzen.de/news/15197/betriebliche-altersvorsorge-nachteile-oft-erst-im-alter-erkennbar

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