Arag rechtsschutzversicherung kündigen

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Rechtsschutzversicherung

Wann Sie den Vertrag kündigen dürfen – und wann die Versicherung

  • Zuletzt aktualisiert: 20. Juni 2017
  • Von: Annika Krempel

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Kündigungsfrist einer Rechtsschutzversicherung beträgt in der Regel drei Monate zum Ende der Vertragslaufzeit.
  • Ohne Kündigung verlängert sich der Vertrag automatisch um ein weiteres Jahr.
  • Es gibt für Versicherung und Kunden aber Sonderkündigungsrechte.
  • Insbesondere nach mehreren Schäden innerhalb von zwölf Monaten können beide Seiten die Police kündigen.

So gehen Sie vor

  • Schauen Sie in Ihrem Vertrag rechtzeitig nach, welche Kündigungsfristen gelten und halten Sie diese ein.
  • Wollen Sie den Rechtsschutz-Anbieter wechseln, suchen Sie sich einen neuen Vertrag, bevor Sie den alten kündigen.
  • Hat Ihr Versicherer den Vertrag beendet, sollten Sie anbieten, selbst zu kündigen, falls er seine Kündigung zurücknimmt. Sonst kann es schwer werden, eine neue Police zu bekommen.

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Rechtsschutzversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Wer seine Rechtsschutzversicherung kündigen will, etwa weil er sie nicht mehr braucht oder einen günstigeren Anbieter gefunden hat, muss einiges beachten. Die ordentliche Kündigungsfrist einer Rechtschutzversicherung beträgt in der Regel drei Monate. Häufig haben die Verträge eine Laufzeit von einem Jahr. Versicherte können die Police bis spätestens drei Monate vor Ende der Laufzeit kündigen.

Fristen wahren

Fordern Sie die Versicherung auf, Ihre Kündigung zu bestätigen. Falls Sie erst kurz vor Fristablauf kündigen, empfiehlt es sich, ein Einschreiben mit Rückschein zu schicken.

Das bedeutet: Haben Sie Ihren Einjahresvertrag beispielsweise zum 1. Januar abgeschlossen, muss Ihr Kündigungsschreiben bis zum 30. September des Folgejahres bei der Versicherung eingehen, damit der Vertrag zum 31. Dezember endet. Verstreicht die Kündigungsfrist, verlängert sich die Rechtsschutzversicherung meist stillschweigend um ein weiteres Jahr.

Einige Rechtsschutz-Verträge haben allerdings auch eine längere Laufzeit. Zwei- und Dreijahresverträgen können Kunden zum Ablauf des letzten Vertragsjahres kündigen. Bei Verträgen über fünf Jahre ist die Kündigung schon eher möglich – nämlich frühestens zum Ende des dritten Jahres. Sogenannte Kündigungsdienste können helfen, die Frist für eine rechtzeitige Kündigung nicht zu verpassen.

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Daniel Pöhler

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Früher aus dem Vertrag durch Sonderkündigungsrecht

Nicht immer müssen Versicherte sich an die reguläre Kündigungsfrist halten. Unter bestimmten Voraussetzungen haben sie ein Sonderkündigungsrecht für die Rechtsschutzversicherung. Es gilt in folgenden Fällen:

Anbieter zahlt nicht Lehnt die Versicherung es ab, die Kosten für einen Rechtsstreit zu übernehmen, obwohl sie vertraglich dazu verpflichtet wäre, kann der Versicherte innerhalb eines Monats kündigen. Alternativ können sich Kunden beim Versicherungsombudsmann beschweren und ihn bitten, die Angelegenheit zu klären. Das ist für Verbraucher immer kostenlos.

Auf nahtlosen Wechsel achten

Kümmern Sie sich frühzeitig um einen neuen Vertrag, falls Sie die Versicherung wechseln wollen. Nur wenn der neue Vertrag ohne einen Tag Unterbrechung an den alten anschließt, entfällt die sonst übliche Wartezeit, bevor die Versicherung zahlt.

Beitragserhöhung – Erhöht der Anbieter den Beitrag, ohne die Leistung der Rechtsschutzpolice zu verbessern, darf der Versicherte innerhalb eines Monats kündigen. Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt, an dem er die Information über die Beitragserhöhung erhalten hat. Kündigen kann er dann mit sofortiger Wirkung, allerdings nicht vor dem Termin, ab dem die Beitragserhöhung gilt.

Risikowegfall – Fällt das versicherte Risiko weg, können Kunden den Vertrag mit sofortiger Wirkung beenden. Möglich ist das etwa, wenn der Versicherte sein Auto abmeldet und deshalb keinen Verkehrsrechtsschutz mehr braucht oder der Berufsrechtsschutz nach dem Eintritt in die Rente nicht mehr notwendig ist.

Veränderte Gefahrenumstände – Nach dem Abschluss der Rechtsschutzversicherung können bestimmte Umstände dazu führen, dass die Versicherung ein erhöhtes Risiko für Rechtsstreitigkeiten befürchtet. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Versicherte sich neben dem Auto zusätzlich ein Motorrad angeschafft hat. In solchen Fällen darf der Anbieter den Beitrag erhöhen. Ein Sonderkündigungsrecht hat der Kunde dann, wenn der Beitrag um mehr als 10 Prozent steigt oder der Anbieter es ablehnt, die erhöhte Gefahr zu versichern.

Wenn Sie Ihr Sonderkündigungsrecht nutzen wollen, haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie kündigen mit sofortiger Wirkung oder Sie legen fest, dass die Kündigung zu einem späteren Zeitpunkt in Kraft treten soll, spätestens jedoch zum Ende des laufenden Versicherungsjahres. Letzteres kann sinnvoll sein, um etwas Zeit für die Suche nach einem geeigneten neuen Anbieter zu gewinnen.

So können Sie in Ruhe die Leistungen des alten Vertrages mit neuen Policen vergleichen. Denn um einen lückenlosen Versicherungsschutz sicherzustellen, sollte Ihr neuer Vertrag beginnen, sobald der alte endet.

Mehr in unserem Ratgeber Rechtsschutzversicherung

Julia Rieder

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Auch die Versicherung darf kündigen

Nicht nur Kunden dürfen eine Rechtsschutzversicherung kündigen. Der Versicherer kann den Vertrag regulär zum Ende des Versicherungsjahres beenden oder ebenfalls ein Sonderkündigungsrecht nutzen. Ein solches hat er in folgenden Fällen:

Nach Versicherungsfall – Falls ein Kunde innerhalb von zwölf Monaten mindestens zwei Schäden meldet, für die Versicherungsschutz besteht, können sowohl Versicherung als auch Kunde den Vertrag beenden. Nachdem der Rechtsschutz-Anbieter die Deckungszusage für den zweiten Schaden erteilt hat, haben beide Seiten einen Monat Zeit, um zu kündigen. Vereinzelt gibt es sogar Verträge, die schon nach dem ersten Schaden eine Möglichkeit zur Kündigung vorsehen. Versicherer nutzen diese Klausel immer wieder, um sich von unrentablen Verträgen zu trennen.

Zahlungsverzug – Zahlt der Versicherte auch nach Aufforderung seine Beiträge nicht, kann der Anbieter fristlos kündigen.

Hat Ihnen der Versicherer gekündigt, sind Sie vier Wochen, nachdem Sie das Schreiben erhalten haben, nicht mehr versichert. Sobald die Kündigung wirksam wird, müssen Sie keine Beiträge mehr zahlen.

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Probleme beim Neuabschluss nach Kündigung

Falls der Anbieter den Vertrag gekündigt hat, kann es manchmal schwierig werden, eine neue Versicherung zu finden. Denn beim Neuabschluss müssen Sie angeben, ob Sie vorher bereits versichert waren und wer diesen Vertrag gekündigt hat. Hat der alte Versicherer Ihnen gekündigt, kann es passieren, dass die neue Versicherung Sie als potenziell streitfreudigen Kunden ablehnt, weil sie hohe Kosten befürchtet.

Haben Sie die Kündigung Ihres Anbieters auf dem Tisch, sollten Sie ihn bitten, diese zurückzunehmen, damit Sie anschließend selbst kündigen können. Alternativ können Sie sich mit dem Versicherer auf eine sogenannte Vertragssanierung einigen. Das bedeutet, der Versicherungsvertrag wird so verändert, dass der Anbieter bereit ist, ihn fortzuführen. Beispielsweise können Sie eine höhere Selbstbeteiligung vereinbaren oder bestimmte Lebensbereiche wie Miet- oder Arbeitsrecht vom Schutz ausschließen. Bevor Sie solchen Änderungen zustimmen, sollten Sie jedoch genau überlegen, ob sich die Versicherung dann noch lohnt.

Lässt sich die Kündigung durch den Anbieter nicht abwenden, bleibt nur noch die geduldige Suche nach einem neuen Vertrag. Holen Sie sich konkrete Angebote von mehreren Versicherern und vergleichen Sie deren Leistungen. Bei den Fragen im Versicherungsantrag zu schummeln, ist übrigens keine Lösung: Sie laufen sonst Gefahr, den Versicherungsschutz zu verlieren.

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Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Julia Rieder ist Expertin für Versicherungen und derzeit kommisarisch für das Thema Reise verantwortlich. Während ihres Volontariats bei Finanztip sammelte sie Hörfunk-Erfahrung beim Inforadio. Vorher war sie in den Redaktionen von Frontal 21, der Berliner Zeitung und dem Online-Magazin politik-digital tätig. Ihr Studium der Politikwissenschaft hat Julia Rieder an der Freien Universität Berlin mit einem Master abgeschlossen.

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    Damit du die Kündigungsgarantie in Anspruch nehmen kannst, gibt es Kündigungsgarantie-Regeln, an die du dich halten musst.

    Was ist die aboalarm Kündigungsgarantie?

    aboalarm bietet dir nicht nur die Möglichkeit, deine Abos zu verwalten, sondern auch diese zu kündigen. Wir stehen dafür ein, dass eine Kündigung, die durch uns versendet wurde auch tatsächlich wirksam ist, daher bieten wir für unsere Kunden eine Kündigungsgarantie für ausgewählte Anbieter an. Die Risiken, die durch eine fehlerhafte Kündigung bestehen, werden von aboalarm gemäß folgender Bedingungen getragen.

    Was ist Inhalt der Kündigungsgarantie?

    Die Kündigungsgarantie beinhaltet das Versprechen, dass aboalarm eine rechtswirksame Kündigung erwirkt und somit das Vertragsverhältnis zum jeweiligen Anbieter, für den die Kündigungsgarantie gilt, beendet wird.

    Unsere erfahrenen Kunden-Support-Mitarbeiter, die bereits tausenden von Nutzern erfolgreich bei Kündigungen geholfen haben, stehen dir als persönliche Ansprechpartner bei einem Fehlverhalten des Vertragspartners zur Seite.

    Für den Fall, dass der Anbieter auch nach der Hilfestellung unseres erfahrenen Supports sich weigert, die Kündigung zu akzeptieren, bieten wir dir kostenlose anwaltliche Hilfe an, zum Beispiel übernehmen wir 100% aller Kosten für eine Klage.

    Sollte es dennoch dazu kommen, dass das Vertragsverhältnis trotz Kündigungsmöglichkeit nicht beendet werden konnte, übernimmt aboalarm die Vertragsfolgekosten gemäß dieser Bedingungen.

    Leistungsumfang der Kündigungsgarantie

    • aboalarm stellt seinen Kunden kostenfreie anwaltliche Hilfe zur Verfügung, wenn sich der Anbieter weigern sollte, die Vertragsbeendigung durch die Kündigung zu akzeptieren.

    Wir bieten dir die Unterstützung unseres erfahrenen und langjährigen Partner-Anwalts an, um deine Rechte durchzusetzen – die Kosten dafür übernehmen wir zu 100%.

  • aboalarm übernimmt die durch die ungewollte Vertragsverlängerung entstandenen Mehrkosten wie folgt:
    • aboalarm übernimmt die komplette Grundgebühr für den ungewollt verlängerten Vertrag bis zum nächstmöglichen Beendigungszeitpunkt, wenn der Vertrag ersatzlos gekündigt werden sollte, d.h. wenn nicht ein anderer Vertrag mit dem gleichen Vertragsziel bei einem anderen oder bei demselben Anbieter abgeschlossen wurde/werden soll.
    • Die volle Grundgebühr für den bestehenden Vertrag wird bis zum nächstmöglichen Beendigungszeitpunkt außerdem übernommen, wenn ein neuer Vertrag mit gleichem Vertragsziel abgeschlossen wurde, um den bestehenden Vertrag zu ersetzen und der Kunde nun wegen der fehlgeschlagenen Kündigung zwei Verträge mit gleichem Vertragsziel hat.
    • Sollte der Vertrag durch einen neuen (günstigeren) Vertrag mit dem gleichen Vertragsziel ersetzt werden übernimmt aboalarm die Differenz zwischen dem günstigeren und dem noch bestehenden Vertrag, wenn der neue Vertrag wegen des bestehenden Vertrages nicht abgeschlossen wurde.
    • Dass die Möglichkeit des Abschlusses eines neuen günstigeren Vertrages bestand, muss vom Kunden nachgewiesen werden.
    • Vertragsziel bedeutet die Art und der Inhalt des Vertrages. Der bestehende Vertrag sollte also durch einen Vertrag, der die identische (Dienst-)Leistung zum Gegenstand hat ersetzt werden (z.B. kann ein Handyvertrag nicht durch einen Internetvertrag mit Telefonanschluss ersetzt werden).
  • aboalarm übernimmt keine Verantwortung für folgende (Rück-) Zahlungen:
    • Rückzahlungen für zurückgesendete oder zurückzusendende (Miet-)Geräte bei Vertragsende (wie bspw. Router)
    • Doppelte Abbuchungen auf dem Bankkonto des Kunden durch den Anbieter auf Grund von technischen Problemen beim Anbieter (Hier kann der Kunde eine Rückbuchung über die Bank verlangen)
    • Abbuchungen vom Bankkonto des Kunden nach Ende des Vertragsverhältnisses und vorliegender Bestätigung des Vertragsendes durch den Anbieter (auch hier kann der Kunde eine Rückbuchung über die Bank veranlassen)
  • aboalarm übernimmt grundsätzlich keine Verantwortung für Wertersatz oder Schadensersatzforderungen des Anbieters gegenüber dem Kunden nach Bestätigung des erfolgreichen Widerrufs bzw. der Kündigung.
  • Wann gilt die Kündigungsgarantie?

    Sollte eine durch aboalarm versendete Kündigung vom Anbieter nicht akzeptiert werden und du deshalb weiter an den nun ungewollten Vertrag gebunden sein, kannst du die Kündigungsgarantie in Anspruch nehmen, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:

    • Bei dem Kündigungsempfänger handelt es sich um einen Anbieter, für den die Kündigungsgarantie gilt (erkennbar an dem Kündigungsgarantie-Siegel).
    • Du hast die Kündigung frist-und formgerecht, nötigenfalls mit ausreichender Begründung versehen und mindestens 4 Werktage (nicht Samstage, Sonn- und Feiertage) vor Ablauf der Kündigungsfrist an den Anbieter via aboalarm unter Beachtung der AGB (insb. § 7) von aboalarm versandt.
    • Die Kündigung bezieht sich nur auf eine Kundennummer. Bei mehreren Verträgen/Anschlüssen ist für jeder Vertrag /jede Kundennummer eine eigene Kündigung zu verschicken.
    • Du hast eine reguläre, ordentliche Kündigung verschickt. Kein Anspruch besteht bei einer Sonderkündigung, einer außerordentlichen Kündigung oder einem Widerruf. Ausnahme: Bei Online-Dating-Anbietern, für die die Kündigungsgarantie gilt, unterstützen wir Dich bei der Umsetzung der schnellstmöglichen Beendigung des Vertrages.
    • Seit deiner Kündigung sind höchstens 2 Wochen vergangen und du hast keine Kündigungsbestätigung vom Anbieter erhalten oder der Anbieter hat dir schriftlich oder in Textform mitgeteilt, dass er die Kündigung nicht akzeptiert. Nach 10 Tagen bekommst du von uns einen Reminder per E-Mail mit der Bitte um Feedback, so dass du hieran erinnert wirst und gegebenenfalls direkt darauf antworten kannst.
    • Auch wenn wir alle denkbaren technischen Sicherungsmöglichkeiten ausnutzen und unser Team stets hochmotiviert ist, sind wir uns darüber im Klaren, dass kein Mensch frei von Fehlern ist. Daher gilt die Kündigungsgarantie nicht nur dann, wenn das Fehlschlagen der Kündigung auf einem Fehler des Anbieters beruht, sondern auch bei einem Fehler von aboalarm (insb. technische Fehler, ausgenommen höhere Gewalt s. AGB § 9).

    Die Kündigungsgarantie erlischt, wenn du den Text des Kündigungsschreibens so veränderst, dass nach dem Sinngehalt keine Kündigung mehr vorliegt, Dein selbst erstellter und/oder zum Standardtext hinzugefügter Text beleidigend und/oder bedrohend ist oder die Rechte Dritter verletzt oder wenn du uns gegenüber unwahre Angaben über den Streitfall machst (Gesprächsverlauf, Fristen usw.).

    Was muss ich tun, um die Garantie in Anspruch nehmen zu können?

    Liegen die o.g. Voraussetzungen für eine Inanspruchnahme der Garantie vor, muss der Kunde innerhalb von spätestens 2 Wochen nach Kündigungsversand Kontakt mit dem aboalarm-Kundensupport aufnehmen und folgende Mitwirkungspflichten erfüllen:

    • Der Kunde verpflichtet sich, keine Leistungen der Gegenseite mehr nach Ablauf des durch die Kündigung errechneten Beendigungszeitpunkts in Anspruch zu nehmen.
    • Zudem muss der Kunde entsprechend der Vorgaben des Kundensupports von aboalarm mit dem Kündigungsempfänger kommunizieren.
    • Alle geforderten relevanten Informationen müssen an aboalarm und an den von aboalarm genannten Partner-Anwalt innerhalb des geforderten Zeitraums (regelmäßig 14 Tage) übermittelt werden.
    • Bei Aufforderung durch aboalarm muss eine Bevollmächtigung des Partner-Anwalts durch den Kunden erfolgen, die Kosten hierfür übernimmt aboalarm.
    • Der Kunde muss bei der Rechtsverfolgung im von aboalarm und dem Partner-Anwalt berechtigtermaßen geforderten Umfang mitwirken.
    • Bei Aufforderung muss eine nochmalige Versendung der Kündigung via aboalarm erfolgen. Die hierbei entstehenden Kosten trägt aboalarm.

    Wie bekomme ich die Erstattung?

    Sollte der Fall eintreten, dass das Vertragsverhältnis nicht beendet wird und dem Kunden durch die ungewollte Vertragsverlängerung Mehrkosten entstehen, ersetzt aboalarm diese Kosten, sobald sie vom Kunden geltend gemacht werden.

    Eine Geltendmachung ist möglich, sobald die Zahlungen für den ungewollten Vertrag an den Anbieter geleistet wurden und der Kunde diese Zahlung nachweisen kann.

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    Источники: http://www.finanztip.de/rechtsschutzversicherung/rechtsschutzversicherung-kuendigung/, http://www.aboalarm.de/kuendigungsschreiben/rechtsschutzversicherung/arag-kuendigen, http://www.xn--kndigen-n2a.de/versicherungen/arag-versicherung/kuendigen

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