Altersvorsorge riester rente

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Altersvorsorge :  Wer von der Riester-Reform profitiert

Die Regierung will mit den jüngsten Änderungen Geringverdiener und Alleinerziehende vor Altersarmut bewahren. Doch Verbraucherschützer warnen.

Besonders Geringverdiener und Alleinerziehende sind von Altersarmut bedroht, denn sie müssen mit sehr niedrigen gesetzlichen Renten rechnen, können dabei aber kaum privat sparen. Die Regierung hatte vor allem diese Gruppen im Blick, als sie jüngst das Riester-Sparen reformierte. Danach wird vom nächsten Jahr an einerseits die staatliche Grundzulage fürs Riestern von 154 auf 175 Euro pro Jahr angehoben, zum anderen wird die spätere Rente nur noch zum Teil auf die staatliche Grundsicherung im Alter angerechnet. Je nach Einzelfall bleiben so maximal 204,50 Euro im Monat anrechnungsfrei. Als Rentner erhält der Riester-Sparer diese Summe on top, auch wenn er in der Grundsicherung ist.

Wer Riester abschließen kann

Eine Riester-Rente abschließen können vor allem Angestellte und Beamte. Sie müssen vier Prozent ihres Bruttoeinkommens in einen Vertrag einzahlen, um die vollen Zulagen zu erhalten. Wählen können sie zwischen einer Rentenversicherung, einem Fondssparvertrag, Banksparverträgen (die allerdings kaum noch angeboten werden) und dem Wohn-Riester. Für jedes Kind, das ab 2008 geboren wurde, überweist der Staat zusätzlich 300 Euro, bei älteren Kindern sind es nur 185 Euro pro Jahr. Alle Anbieter müssen garantieren, dass Einzahlungen und Zulagen bis zum Rentenbeginn zumindest gewahrt sind. Verluste können also nicht entstehen.

Eigenbetrag reduzieren

Wissen muss man dabei, dass die staatlichen Zulagen den notwendigen Eigenbeitrag reduzieren. Gerade Geringverdiener müssen bei höheren Zulagen also weniger selbst aufbringen. Ein Beispiel: Eine alleinerziehende Mutter von zwei Kindern, die drei und fünf Jahre alt sind, verdient 30.000 Euro brutto im Jahr. Davon müsste sie 1200 Euro in einen Riester-Vertrag abzweigen, um die volle Förderung zu erhalten. Derzeit kann sie die Einzahlung durch die Zulagen (eine Grundzulage von 154 Euro, dazu zwei Kinderzulagen von je 300 Euro, also insgesamt 754 Euro) auf 446 Euro im Jahr reduzieren, das sind gut 37 Euro im Monat. Ab 2018 kann sie ihren eigenen Beitrag bei unverändertem Einkommen auf 35 Euro reduzieren.

Wer nicht profitiert

Für Riester-Sparer mit mittlerem und höherem Einkommen gilt das Gegenteil. Sie profitieren von den Änderungen in den meisten Fällen nicht. Denn je mehr ein Arbeitnehmer verdient, desto eher greift bei ihm der Steuervorteil. Das Finanzamt rechnet mit der Steuerklärung aus, was für den Riester-Sparer günstiger ist, die Zulagen oder eine Steuerersparnis.

Beispiel: Eine Arbeitnehmerin verdient 50.000 Euro und hat ein Kind, für das sie eine Kinderzulage erhält. 2000 Euro zahlt sie in den Vertrag ein, die Zulagen liegen bei 454 Euro beziehungsweise ab 2018 bei 475 Euro. Mit einem angenommenen Steuersatz von 40 Prozent läge ihre Ersparnis bei 800 Euro, denn für die 2000 Spar-Euro entfällt die Einkommensteuer. Davon werden die bereits gezahlten Zulagen abgezogen.

Viele verbessern sich nicht

Das bedeutet letztlich: Je höher die Zulage, desto weniger Steuern spart der Riester-Kunde. Dies ändert sich erst, wenn der Steuersatz niedriger ist: Ein Paar mit ebenfalls 50.000 Euro Jahreseinkommen und zwei Kindern muss vielleicht 30 Prozent seines Einkommens an Steuern abzweigen, würde also bei einer Eigenleistung von 2000 Euro nur 600 Euro sparen. Die Zulagen summierten sich aber auf 754 Euro beziehungsweise ab 2018 auf 775 Euro. Die Familie profitiert also davon, dass der Staat demnächst mehr überweist.

Da das deutsche Durchschnittseinkommen bei 37.103 Euro liegt, viele Paare keine Kinder und Familien in 42 Prozent der Fälle nur ein Kind haben, dürfte eine erheblicher Anteil der Riester-Sparer aber unter dem Strich nicht profitieren.

Gut für Geringverdiener

Vor allem für Menschen mit niedrigem Einkommen werde „Riester nun noch attraktiver“, sagt Peter Schwark, Mitglied der Geschäftsführung des Versicherungsverbands GDV. Dass die private Vorsorge künftig nur teilweise auf die Grundsicherung angerechnet wird, mache das Riestern auch für Minijobber und Teilzeitbeschäftigte interessant beziehungsweise für alle, die wegen geringer Einzahlungen in die gesetzlichen Rentenkassen im Alter vermutlich nur knapp das Sozialhilfeniveau erreichen.

Der Branchenverband der Fondsgesellschaften BVI empfiehlt vor allem Alleinerziehenden, über einen Riester-Sparplan nachzudenken. Auch jedes Elternteil, das in Elternzeit gehe oder länger Teilzeit arbeite, solle möglichst früh mit dem Aufbau einer privaten Altersvorsorge beginnen. Eltern müssten zwar im ersten Jahr der Elternzeit noch den vollen Mindestbeitrag (minus Zulagen) zahlen, da das Vorjahreseinkommen entscheidend sei. Im zweiten Jahr genüge jedoch schon der Sockelbetrag von 60 Euro, um die vollen Zulagen einzustreichen.

Verbraucherschützer raten ab

Niels Nauhauser, Altersvorsorge-Experte bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg, kann der Erhöhung der Zulagen dennoch wenig abgewinnen. „Noch mehr Subventionen sind keine Lösung, solange Produkte und Beratung schlecht beziehungsweise nicht im Verbraucherinteresse sind“. Die alten Probleme der Riester-Rente seien unverändert vorhanden: Hohe Kosten, Provisionen und die teure Beitragsgarantie, die die Renditen oft auf oder nahe an die Nulllinie drosselten. Von einer Rentenversicherung rät Nauhauser wie andere Verbraucherschützer deswegen komplett ab.

Wer jung sei und vor Aktien keine Angst habe, der sei in einem Riester-Vertrag ohnehin falsch. Nauhauser belegt dies mit einem Beispiel aus der aktuellen Beratung der Verbraucherzentrale: Eine Sparerin habe im Jahr 2005 eine Riester-Versicherung abgeschlossen. Fünf Jahre später bemerkte sie, dass der Vertrag immer noch 600 Euro im Minus war. Sie stellte die Versicherung beitragsfrei und wechselte auf Anraten des Maklers zu einem anderen Anbieter: Inzwischen sind in der neuen Versicherung Eigenbeiträge von 6955 Euro eingezahlt, dazu Grund- und Kinderzulagen von 4470 Euro. Der Wert des Riester-Kontos liegt aber nur bei 9247 Euro, so dass Verluste von 2078 Euro aufgelaufen sind. Mit einem normalen Fondssparvertrag ohne Riester-Zulagen, sagte Nauhauser, hätte die Kundin ihr Geld seit 2005 jedoch „locker verdoppeln können“.

Bloß nicht kündigen

Wer unzufrieden mit seiner Police ist, kann jedoch als Versicherungskunde nicht einfach zur Konkurrenz wechseln, denn damit müsste das häufig hohe Minus in der ersten Spardekade realisiert werden. Bei einer Kündigung verlangt der Staat sogar die gezahlten Zulagen zurück. Sinnvoller ist es vielmehr, die Police beitragsfrei zu stellen und einen neuen Vertrag mit einem besseren Produkt mit niedrigen Provisionen zu beginnen, rät der Bund der Versicherten unzufriedenen Riester-Kunden.

Wer eine fondsgebundene Rentenversicherung hat, kann den besparten Fonds austauschen. Problemlos zur Konkurrenz oder in ein anders Produkt wechseln können auch Fondssparer.

Wer Riestern sollte

Trotz aller Probleme raten die Verbraucherschützer aber nicht grundsätzlich von sämtlichen Riester-Produkten ab. Gerade mit den neuen, von der schwarz-roten Koalition beschlossenen Regelungen sei ein Riester-Vertrag für Geringverdiener mit Kindern „ein gutes Geschäft, nicht wegen guter Produkte, sondern wegen hoher Zulagen“.

Die Hannoversche, deren Riester-Policen in einigen Tests Bestraten erzielt haben, hat ausgerechnet, dass aber auch Besserverdiener mit zwei Kindern im Optimalfall über 40.000 Euro an Zulagen und Steuerersparnis herausholen können. Allerdings: Die staatlichen Zulagen sind kein Geschenk, sondern zum großen Teil nur eine Steuerstundung. Denn die Riester-Rente muss im Alter komplett versteuert werden. Da die meisten Ruheständler mit niedrigeren Steuersätzen kalkulieren können, ergibt sich dennoch ein steuerlicher Gewinn.

Riester-Rente

Diese Riester-Rente passt zu Ihnen

  • Zuletzt aktualisiert: 29. September 2017
  • Von: Dr. Manuel Kayl

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Riester-Rente unterstützt Arbeitnehmer und Beamte bei der Altersvorsorge.
  • Der Staat fördert sie auf zwei Arten: mit Zulagen und mit Steuervorteilen.
  • Die volle persönliche Zulage beträgt 154 Euro im Jahr. Für jedes Kind gibt es jährlich bis zu 300 Euro Extraprämie.
  • 2018 soll die Grundzulage von 154 auf 175 Euro ansteigen.
  • Sie können pro Jahr bis zu 2.100 Euro der Einzahlungen in den Riester-Vertrag als Sonderausgaben von der Steuer absetzen. Im Gegenzug müssen Sie Ihre Einkünfte aus dem Riester-Vertrag im Alter versteuern.
  • Im Ruhestand erhalten Sie eine lebenslange Rente. Das lohnt sich finanziell jedoch nur, wenn Sie ein hohes Alter erreichen.

So gehen Sie vor

  • Prüfen Sie, ob ein Riester-Vertrag für Sie infrage kommt und entscheiden Sie, welche Form des Riesterns am besten zu Ihrer Situation passt.
  • Eine klassische Riester-Rentenversicherung schließen Sie am besten bei der Hannoverschen oder der Huk24 ab.
  • Wenn Sie mit Fonds riestern wollen, bietet die Toprente der DWS, abgeschlossen über Vermittler im Internet, die beste Allround-Lösung. Auch der Sparplan von Fairr, der Deka Zukunftsplan Classic und die Uniprofirente Select (mit Fonds: Uniglobal II) sind empfehlenswert.
  • Einen Riester-Banksparplan können Sie deutschlandweit und online nur bei der Sparkasse Holstein abschließen (Stand: April 2017).
  • Unsere Empfehlungen für ein Darlehen (Wohn-Riester) sind die Vermittler Dr. Klein, Interhyp und Planethyp.

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Riester-Rente immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Mit der Rentenreform 2001 hat der Gesetzgeber die Höhe der künftigen Rentenzahlungen erheblich abgesenkt. Um das abzufedern, hat der deutsche Staat gleichzeitig die sogenannte Riester-Rente eingeführt. Sie soll Arbeitnehmern dabei helfen, privat fürs Alter vorzusorgen – mit staatlicher Unterstützung. Laut dem Bundesarbeitsministerium haben die Bundesbürger bis heute etwa 16 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen.

Doch viele Verbraucher fragen sich: Welche Art des Riesterns ist für mich die beste? Lohnt sich ein Wohn-Riester oder soll ich nicht doch lieber auf eine klassische Riester-Rentenversicherung setzen? Es empfiehlt sich, sich vor Abschluss eines Vertrages mit diesen und anderen Fragen gründlich auseinanderzusetzen – nicht nur, weil nicht jede Riester-Art zu jedem passt, sondern auch, weil es enorme Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Anbietern gibt.

Alternativ zu Riester können Sie auch über andere Formen der Altersvorsorge nachdenken, zum Beispiel eine betriebliche Altersvorsorge oder eine flexible Altersvorsorge.

Wer riestern darf

Vereinfacht gesagt kann jeder Arbeitnehmer, der in die gesetzliche Rentenkasse einzahlt, auch riestern. Genauso alle Beamten. Darüber hinaus gibt es noch Regelungen für bestimmte Berufsgruppen wie Auszubildende oder Selbständige. Auch wenn Sie selbst nicht erwerbstätig sind, können Sie eventuell über Ihren Ehepartner mitriestern. Mehr Informationen zum Kreis derer, die staatlichen Leistungen bekommen können, lesen Sie in unserem Artikel „Wer darf riestern?“.

Wieviel der Staat dazugibt

Riester-Verträge lohnen sich vor allem, weil der Staat die Vorsorgepläne bezuschusst. Die Förderung besteht aus Zulagen und Steuervorteilen. Wenn Sie genug einzahlen, beträgt die jährliche Grundzulage pro Person 154 Euro, die Kinderzulage 185 Euro für bis Ende 2007 geborene Kinder und 300 Euro für ab 2008 geborene Kinder. Ab 2018 steigt die Grundzulage aller Voraussicht nach von 154 auf 175 Euro an.

Die Höhe Ihres Steuervorteils hängt von Ihrem Einkommensteuersatz ab: Sie können maximal vier Prozent Ihres rentenversicherungspflichtigen Einkommens in einen Riester-Vertrag einzahlen und das von der Steuer absetzen. Dabei gilt eine Höchstgrenze von 2.100 Euro pro Jahr. Der Steuervorteil wird allerdings um die Höhe der Zulagen vermindert. Bei mehreren Kindern ist die Zulage oft höher als der Steuervorteil. So profitieren kinderreiche Familien von den Zulagen und Alleinstehende vor allem vom Steuervorteil.

Beachten Sie allerdings, dass Sie Ihre Einkünfte aus den Riester-Verträgen im Rentenalter versteuern müssen. Im Fachjargon nennt man das nachgelagerte Besteuerung. Im Endeffekt sparen Sie aber so gut wie immer Steuern, da Sie im Alter meist einen niedrigeren Steuersatz haben als im Berufsleben. Eine genaue Übersicht über die Zulagen und die Steuervorteile mit Rechenbeispielen finden Sie in unserem Detailartikel zur Förderung.

Riester lohnt künftig mehr für Geringverdiener

Bislang war die Riester-Rente für Geringverdiener wenig attraktiv. Denn sie haben geringe Rentenansprüche zu erwarten und liefen das Risiko, dass ihre Riester-Rente auf die staatliche Grundsicherung im Alter angerechnet würde. Sie hätten dann umsonst in Riester eingezahlt. Aller Voraussicht nach ändert sich das 2018: Dann sollen Riester-Sparer und auch Betriebsrentner bis zu 200 Euro dieser privaten Rente auf jeden Fall behalten dürfen.

Auszahlung im Rentenalter

Die Auszahlungsphase beginnt gewöhnlich mit dem Renteneintritt, frühestens allerdings mit 60 Jahren. Zu Beginn der Rentenzahlungen steht Ihnen mindestens die Summe Ihrer Einzahlungen und der erhaltenen Zulagen zur Verfügung. Das ist gesetzlich festgeschrieben. Sie erhalten Ihr Geld als lebenslange Rentenzahlung, die Sie mit Ihrem dann geltenden Steuersatz versteuern müssen.

Da die Anbieter meist mit einer sehr hohen Lebenserwartung rechnen, lohnen sich die regelmäßigen Zahlungen nur, wenn Sie ein hohes Alter erreichen. Daher können Sie alternativ zu Beginn der Auszahlphase bis zu 30 Prozent des Kapitals auf einmal entnehmen. Das hat jedoch einen Nachteil: Ihr Steuersatz erhöht sich in dem Jahr durch die Einmalzahlung erheblich.

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Riester-Rente immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Diese Riester-Rente passt zu Ihnen

Varianten der Riester-Rente

Wegen der staatlichen Förderung eignet sich ein Riester-Vertrag für beinahe jeden. Am meisten profitieren Familien mit drei und mehr Kindern wegen der hohen Kinderzulagen. Auch für Arbeitnehmer mit einem Einkommen ab etwa 40.000 Euro lohnt sich das Riestern wegen der dann hohen Steuerersparnis besonders.

Bleibt nur noch die Frage, welcher Riester-Vertrag der beste ist. Verbraucher stehen vor der Qual der Wahl: Sie können zwischen vielen verschiedenen Varianten wählen. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick, welche Art des Riesterns sich prinzipiell für Sie eignet. Wir empfehlen Ihnen, zusätzlich unsere detaillierten Ratgeber zu lesen, bevor Sie einen Vertrag abschließen.

Wohn-Riester

Wenn Sie fest vorhaben, in der nächsten Zeit eine Immobilie zu erwerben, kann sich ein Wohn-Riester-Vertrag für Sie lohnen. Das funktioniert so: Sie nehmen ein Darlehen auf, dessen Rückzahlung wie andere Riester-Produkte gefördert wird: mit Zulagen und Steuervorteilen. Durch die staatliche Hilfe haben Sie den Kredit schneller abbezahlt. Deshalb kann sich ein Riester-Darlehen auch dann lohnen, wenn der Zinssatz für den Kredit höher ist als bei einem nicht-geförderten Darlehen. In unserem Ratgeber haben wir für mehrere Beispielfälle berechnet, wann sich das Riester-Darlehen für Sie rentiert.

Allerdings müssen Sie auch einige Voraussetzungen erfüllen. Beispielsweise müssen Sie die Immobilie selbst bewohnen. Wie bei anderen Riester-Varianten müssen Sie die erhaltenen Vorteile im Rentenalter versteuern. Das geschieht über ein fiktives Konto, das sogenannte Wohnförderkonto. Da Sie im Alter keine direkten Leistungen beziehen, sondern Ihr Vorteil das mietfreie Wohnen ist, wird Ihre Steuerlast über dieses Konto berechnet.

Wir empfehlen, einen Baufinanzierungsvermittler aufzusuchen, wenn Sie an einem Riester-Darlehen interessiert sind. Die Anbieter besitzen eigene Datenbanken, in denen sie Richtlinien und Zinsberechnungen von zahlreichen Kreditgebern speichern. Dadurch können sie jederzeit ermitteln, wer Ihnen aktuell zu welchen Zinssätzen das gewünschte Darlehen zusagen würde. Wir empfehlen folgende Anbieter:

  • spezialisiert auf Baufinanzierung
  • kostenlose und unverbindliche Beratung
  • arbeitet ausschließlich mit angestellten Beratern
  • mehr als 400 Finanzierungspartner, darunter Sparkassen und Volksbanken
  • telefonische und Vor-Ort-Beratung an mehr als 100 Standorten bundesweit
  • Allfinanzvermittler, spezialisiert auf Baufinanzierung
  • kostenlose und unverbindliche Beratung
  • arbeitet überwiegend mit selbstständigen Beratern
  • mehr als 300 Finanzierungspartner, darunter Sparkassen und Volksbanken
  • telefonische Beratung und Vor-Ort-Beratung in über 200 Niederlassungen bundesweit
  • zusätzlich auch Beratung zuhause beim Kunden möglich

Unternehmen der Planethome-Gruppe

  • spezialisiert auf Baufinanzierung
  • kostenlose und unverbindliche Beratung
  • arbeitet ausschließlich mit angestellten Beratern
  • mehr als 220 Finanzierungspartner, darunter Sparkassen und Volksbanken
  • telefonische und Vor-Ort-Beratung in 14 Niederlassungen bundesweit

Der Riester-Bausparvertrag

Wenn Sie in einigen Jahren eine selbstbewohnte Immobilie erwerben wollen, gibt es zwei Möglichkeiten: einen Riester-Banksparplan oder einen Riester-Bausparvertrag.

Der Vorteil des Bausparvertrags ist, dass Sie sich bereits jetzt die Zinsen für das Darlehen sichern können, auch wenn Sie erst in fünf oder sieben Jahren kaufen oder bauen möchten. Sie erhalten also eine gewisse Planungssicherheit. Einen Nachteil haben Sie jedoch, wenn Sie das Baudarlehen doch nicht benötigen. Denn ein Bausparvertrag wird meist niedriger verzinst als andere Sparformen. In diesen Fällen kann es sich lohnen, den bestehenden Riester-Bausparvertrag in eine andere Riester-Variante zu überführen.

Der Riester-Banksparplan

Wenn Sie noch nicht sicher wissen, ob Sie Immobilienbesitzer werden wollen, kommt grundsätzlich ein Riester-Banksparplan infrage. Sollten Sie sich für ein Eigenheim entscheiden, können Sie das angesparte Guthaben als Eigenkapital für die Finanzierung verwenden. Die Darlehensart können Sie dabei frei wählen – es muss sich nicht um ein Riester-Darlehen handeln. Der Nachteil ist, dass Sie zum Zeitpunkt des Immobilienerwerbs ein Darlehen mit den dann gültigen Zinssätzen aufnehmen müssen und somit keine Planungssicherheit haben. Zwar können Sie theoretisch auch aus anderen Riester-Verträgen wie Versicherungen Geld für ein Eigenheim entnehmen, das lohnt sich aber wegen der hohen Anfangskosten dieser Produkte meist nicht.

Das Prinzip des Banksparplans ist einfach: Sie zahlen monatlich Ihre Raten, die variabel verzinst werden. Meist orientiert sich die Verzinsung an der sogenannten Umlaufrendite – dem durchschnittlichen Zins von deutschen Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von vier Jahren und mehr.

Seit Jahresbeginn 2017 haben die allermeisten Genossenschaftsbanken und Sparkassen den Vertrieb von Riester-Banksparplänen eingestellt und verwalten nur noch die Verträge von Bestandskunden. Seit April 2017 bietet allerdings die Sparkasse Holstein wieder einen Banksparplan an, den Kunden deutschlandweit und online abschließen können. Die Volksbank Mainz hat seit 1. April 2017 ihren Banksparplan für Kunden aus dem Geschäftsgebiet wieder im Programm.

Es gibt zwei Gründe dafür, dass sich Banken reihenweise vom Riester-Banksparplan verabschiedet haben: die anhaltenden Niedrigzinsen und die neue gesetzliche Vorgabe, jedem Neukunden eines Altersvorsorgevertrags mit staatlicher Förderung ein sogenanntes Produktinformationsblatt (PIB) mit auszuhändigen. Im PIB sollen unter anderem die Effektivkosten des Riester-Vertrags angegeben sein, was Angebote untereinander leichter vergleichbar macht. Für den Banksparplan schien den Banken die Erstellung dieses PIBs offenbar zu aufwändig und teuer. Details dazu lesen Sie auch in unserem Ratgeber Riester-Banksparplan.

Riester-Rentenversicherung

Eine klassische Riester-Rentenversicherung kommt für Sie infrage, wenn Sie bereits bei Abschluss des Vertrags wissen wollen, wie hoch Ihre Bezüge im Alter mindestens sind. Die garantierte Verzinsung der Versicherung orientiert sich am Garantiezins für Lebensversicherungen. Dieser beträgt seit Anfang 2017 0,9 Prozent pro Jahr auf den sogenannten Sparanteil, also Ihre Beiträge minus Kosten. Zusätzlich werden Sie noch an den Überschüssen beteiligt, die die Versicherung erwirtschaftet. Diese Erträge sind aber nicht garantiert und schrumpfen immer mehr.

Die Kosten von klassischen Riester-Rentenversicherungen sind im Vergleich relativ hoch. Deshalb müssen Sie auch mit hohen Abzügen rechnen, wenn Sie Kapital aus dem laufenden Vertrag entnehmen wollen. Auch ein Wechsel zu einem anderen Anbieter kann teuer werden.

Die günstigsten Verträge erhalten Sie bei Direktanbietern im Internet. Wir empfehlen Ihnen das Angebot der Hannoverschen. In unseren Untersuchungen konnte das Unternehmen sowohl bei der Höhe der garantierten Rente als auch bei der Sicherheit punkten.

Hannoversche

  • vier von fünf Sternen bei Morgen & Morgen
  • Onlineabschluss möglich
  • Beitragshöhe online flexibel wählbar
  • hohe garantierte Rentenzahlung
  • Höchsteintrittsalter 49 Jahre

Hannoversche über ING-Diba

  • vier von fünf Sternen bei Morgen & Morgen
  • Onlineabschluss möglich
  • Beitragshöhe online flexibel wählbar
  • höhere garantierte Rentenzahlung für Kunden der ING-Diba
  • Höchsteintrittsalter 49 Jahre
  • fünf von fünf Sternen bei Morgen & Morgen
  • Onlineabschluss möglich
  • hohe garantierte Rentenzahlung
  • Höchsteintrittsalter 57 Jahre
  • flexibler Beitrag muss extra als Email eingehen

Riester-Fondssparplan

Wenn Sie möglichst hohe Renditechancen wünschen

Bei der Anlage sind Fondssparpläne flexibler als fondsgebundene Riester-Rentenversicherungen. Die Chance auf zusätzliche Aktienrendite ist größer. Wir haben daher die Fondssparpläne näher untersucht.

Unter den Riester-Fondssparplänen gibt es mehrere empfehlenswerte Verträge. Beste Allroundlösung im Test vom August 2017 ist die DWS Toprente. Neukunden, die Sie über Vermittler im Internet abschließen, zahlen nur rund 1 Prozent jährliche Effektivkosten. Der Fondssparplan bietet darüber hinaus gute Renditechancen und der Anbieter (Deutsche Bank) ist von den Ratingagenturen als hinreichend finanzstark eingeschätzt.Wer auf volle Transparenz in Verbindung mit niedrigen Kosten setzen will, ist bei Fairriester 2.0 richtig. Es handelt sich um den Fondssparplan der Sutor Bank, der über das Unternehmen Fairr online vermitteln wird. Auch der Deka Zukunftsplan Classic und die Uniprofirente Select mit dem Fonds Uniglobal II sind empfehlenswert. Details zu Funktionsweise und Bewertung der Fondssparpläne finden Sie im Ratgeber Riester Fondssparpläne und im zugehörigen Testartikel.

DWS Toprente Dynamik

Fondssparplan der Deutschen Bank mit Rabatt über Online-Vermittler

  • für Aktiensparer, die 20 Jahre oder mehr Zeit bis zur Rente haben
  • dynamisches Modell: Aktienquote wird laufend individuell angepasst
  • keine Abschlusskosten über Online-Fondsvermittler – niedrige Gesamtkosten von gut 1 Prozent pro Jahr
  • gute Finanzkraft des Anbieters

Fairriester 2.0

Fondssparplan von Sutor Bank und Fairr

  • für Aktiensparer, die 20 Jahre oder mehr Zeit bis zur Rente haben
  • keine Abschlusskosten – niedrige Gesamtkosten von etwa 1 Prozent pro Jahr
  • transparentes Anlagemodell – Aktienquote nimmt nach festem Schema ab
  • online abschließbar
  • garantierte Rentenkonditionen durch Versicherer Mylife

Deka Zukunftsplan Classic

Fondssparplan der Sparkassen-Gruppe

  • für Aktiensparer, die 20 Jahre oder mehr Zeit bis zur Rente haben
  • Anlagemodell mit Chance auf Aktienquote: Sie wird individuell angepasst
  • Verständlichkeit des Anlagemodells: Aktienquote wird über vier Stufen angepasst
  • gute Finanzkraft des Anbieters

Uniprofirente Select (mit Fonds Uniglobal II)

Fondssparplan der Volks- und Raiffeisenbanken

  • für Aktiensparer, die 20 Jahre oder mehr Zeit bis zur Rente haben
  • Aktienquote bis zu 100 Prozent mit dem Uniglobal-II-Fonds
  • dynamisches Modell: Aktienquote wird laufend individuell angepasst
  • gute Finanzkraft des Anbieters

Weitere Tipps im Ratgeber Altersvorsorge

Sara Zinnecker

Expertin für Geldanlage

So können Sie fürs Alter vorsorgen

  • Zur Basisversorgung zählen die gesetzliche Rentenversicherung und Rürup-Verträge.
  • Gefördert sind Riester-Verträge oder betriebliche Altersvorsorge.
  • Die Lebensversicherung zählt zur ungeförderten Vorsorge.

Weitere Ratgeber:

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Artikel verfasst von

ehemaliger Finanztip-Redakteur (bis August 2016)

Manuel Kayl war bei Finanztip für Geldanlagethemen zuständig. Der promovierte Physiker arbeitete als Anlagestratege und Risikomanager bei der niederländischen Versicherung a.s.r., nachdem er am Genfer Forschungszentrum Cern sowie am Nikhef und der Universität Amsterdam forschte. Er hat am 31. August 2016 Finanztip verlassen.

Finanztip-Expertin für Bankprodukte

Sara Zinnecker ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Nach ihrem Volontariat an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten schrieb sie beim Handelsblatt über Geldanlage und Altersvorsorge. Zuvor studierte Sara Zinnecker in Nürnberg, Italien und Portugal internationale Volkswirtschaftslehre mit Diplom-Abschluss, arbeitete bei Lokalzeitungen sowie der Süddeutschen Zeitung.

Riester-Rente: Hohe Kosten, kleine Rente

  • 02.08.2017 11:42 Uhr

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Die Nachfrage nach den staatlich geförderten Policen schwächelt.

Köln Die Riester-Rente kommt nicht aus der Krise. Im vergangenen Jahr ist die Zahl der neu abgeschlossenen Riester-Verträge erneut geschrumpft. Nach Zahlen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben die Deutschen bloß rund 346.000 solcher förderfähigen Policen neu abgeschlossen. Das waren 7,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Schon das Jahr 2015 war für die Lebensversicherer mit einem Einbruch um rund 20 Prozent beim Riester-Neugeschäft ein Desaster. Nicht zuletzt wegen der vergleichsweise wenigen Neuabschlüsse sank im Jahr 2016 der Gesamtbestand an Riester-Policen um 0,9 Prozent auf 10,7 Millionen Verträge. Und: Zirka jeder fünfte Riester-Vertrag ist ruhend gestellt, Sparer zahlen also vorerst keine weiteren Beiträge mehr.

Die staatlich geförderten Riester-Produkte sollen die Deutschen eigentlich dazu animieren, privat fürs Alter vorzusorgen. Wer riestern will, kann zwischen mehreren Varianten wählen. Es gibt klassische Versicherungen, Investmentfonds-Lösungen, Banksparpläne, geförderte Bausparverträge sowie Immobiliendarlehen. Den Großteil der Riester-Produkte machen Versicherungen aus. Ausgerechnet diese stehen immer wieder in der Kritik: „Die Kosten der Verträge sind oft so hoch, dass sie die Zulagen auffressen“, sagt Kerstin Becker-Eiselen, Finanzexpertin der Verbraucherzentrale Hamburg. „Riester-Rentenversicherungen haben in den vergangenen Jahren so schlecht abgeschnitten, dass sie den Ruf des Riesterns insgesamt beschädigt haben.“

Demografische Entwicklung : So unterschiedlich altert Deutschland

Deutschland wird älter

2015 bekam eine Frau im Schnitt 1,5 Kinder – und lag damit unter dem EU-Durchschnitt. Dementsprechend werden die Deutschen älter. Unterschiede sind vor allem zwischen Ost- und Westdeutschland zu sehen.

Quelle: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung

Der Gesetzgeber ist sich der Probleme bewusst. Zum kommenden Jahreswechsel wird die staatliche Grundzulage für Riester-Produkte angehoben, von 154 auf 175 Euro pro Jahr. Die Erhöhung der Zulage wird allerdings nicht viel nützen, sagt Becker-Eiselen. Das Finanzamt berechnet nämlich, ob für Riester-Sparer die Zulagen oder eine Steuerersparnis günstiger ist. Das bedeutet: Je höher die Riester-Zulage, desto weniger Steuern sparen die Riester-Kunden. Nur wer einen niedrigen Steuersatz hat – wie etwa Familien mit vielen Kindern –, für den dürfte sich die Erhöhung bemerkbar machen. „Kinderreiche Familien profitieren davon“, sagt die Verbraucherschützerin. Für alle anderen Riester-Sparer seien die Nachbesserungen nicht mehr als Kosmetik. „Durch geringere Steuervorteile bleibt der Sparbetrag trotz höherer Zulagen unterm Strich gleich.“

Und noch eine Änderung ist geplant: Weil vor allem Geringverdiener von Altersarmut bedroht sind, wird es für die Grundsicherung im Alter einen Freibetrag auf das Einkommen aus Riester-Renten geben. Anspruch auf die Sozialleistung „Grundsicherung“ können Rentner haben, wenn ihr Einkommen nicht für ihren Lebensunterhalt ausreicht. Bis zu 204,50 Euro pro Monat werden künftig nicht mehr auf diese Grundsicherung angerechnet.

Rating zum Download : Riester-Rentenversicherungen

Hier eine Ausnahme, da eine Sonderregelung – Riester-Rentenversicherungen kranken auch daran, dass sie für viele Sparer schlicht zu kompliziert sind. „Verbraucher verstehen die Produkte nicht“, sagt Becker-Eiselen. Seit vergangenem Jahr ist es noch schwieriger, einzelne Policen zu vergleichen. Grund dafür ist ausgerechnet ein Versuch des Bundesfinanzministeriums, die Transparenz von Altersvorsorgeprodukten zu erhöhen. Seit 2016 werden Riester-Produkte in bestimmte Chance-Risiko-Klassen einsortiert. Darüber hinaus müssen Anbieter die Wertentwicklung und die Effektivkosten ihrer Riester-Policen nach einer Methodik berechnen und ausweisen, die die unabhängige „Produktinformationsstelle Altersvorsorge“ (PIA) vorgibt. „Die Effektivkostenquote versteht kein Mensch“, kritisiert Becker-Eiselen.

Das Ratinghaus Franke und Bornberg hat für das Handelsblatt Riester-Policen analysiert und bewertet. Ein weiterer Vergleich, der in den kommenden Tagen auf Handelsblatt.com erscheint, befasst sich mit Rürup-Produkten. Auch private Rentenversicherungen wurden schon getestet. Die Riester-Analyse stützt nun die Einschätzung von Verbraucherschützern: Riester-Rentenversicherungen sind kompliziert, und die garantierte Rente inklusive Zulagen fällt oft bescheiden aus.

Hohe Kosten, kleine Rente

Verbraucherschützer monieren Kosten

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Riester-Policen – Neue Klassik

Klassik mit Indexbeteiligung

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    Kommentare zu “ Riester-Rente: Hohe Kosten, kleine Rente“

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    • Herr Günther Heck 02.08.2017, 14:50 Uhr

    Noch nicht einmal die alten Lebensversciherungen die nun für die Babyboomer in den nächsten hahren sukzessive fällig werden haben sich rentiert. Von den nach 2005 abgeschlossenen Verträgen und auch das Riestergeschäft ganz zu schweigen. Alleine wegen den späteren Abgaben (nachgelageret Besteureung) und der niedrigen Zinsen, sowie etliche Nachteile der Rieserrente gegenüber anderen Anlageformen. Hier sind die Kunden vom Gesetzgeber mehr als eingeschränkt worden.

    Источники: http://m.tagesspiegel.de/wirtschaft/altersvorsorge-wer-von-der-riester-reform-profitiert/20096274.html, http://www.finanztip.de/riester/, http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/riester-rente-hohe-kosten-kleine-rente/20132898.html

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